Obergefreiter und Gruppenführer in einem Gebirgsjäger-Regiment; Teilnehmer an den Feldzügen in Polen und Norwegen; gefallen im Osten
Vor Franz Anton Hueber, Gerichtsschreiber der Herrschaft Ehrenberg, werden auf Ersuchen des Josef Petz, Tischlermeister von Vils, die Zeugen Andrä Mosauer, Zunftmeister von Haiterwang, und Sebastian Zoz, Brudermeister von Piechelpach, beide der Hauptlade Piechelpach zugehörig, einvernommen. Demnach seien sie berechtigt, auch verheiratete Personen aufzudingen und ledigzusprechen, wie dies mit dem Heiterwanger Maurer Bartlmä Pair geschehen sei. Ebenso bezeugt Anton Tiefenprun, Rädermacher und Wagner zu Reiti als Zunftmeister, daß man Hans Georg Paur von Thanheimb als Verheirateten zum Tischlermeister zünftig angenommen habe. Siegler: Josef Johann von Pach, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg
Anlässlich der von den Tiroler Landständen ergangenen Beschwerden bezieht sich die kaiserliche Resolution auf Punkt 19 der Gravamina: Es sollen ohne Vorwissen der Stände aus den herrschaftlichen und gemeinen Gründen zu Baurechten und Wohnungen keine Aussteckungen erfolgen. Die Aussteckungen werden in der Tiroler Landordnung (4. Titel, 4. Buch) geregelt, woran sich die Stände nach Meinung der kaiserl. Majestät zu halten haben.
Stefan Smid, Bürger zu Ratenberg und Sohn des verstorbenen Hans Smid, verkauft für sich und seine Frau den Kirchpröpsten der Virgilienkiuskirche zu Ratenberg um eine unbekannte Summe Geldes eine Gülte von ein lb Berner, welche auf dem Haus des Kunrad Rass lastet. Es ist zwischen dem Haus des Erhard Spomer und den Häusern der Hochenekkerin gelegen. Siegler: Heinrich Zerhoch, Richter zu Ratenberg Zeugen: Aprian Hincher, Wilhelm Grazz und Erhard Haidnreich
Einkleidungskosten samt Rechnung für den Kirchbichler Sträfling Paul Biergschwentner. Einforderung der Zuschläge zur Marschkonkurren durch die Steuerämter. Kompetenzstreit wegen sechs unehelicher Kinder der Theres Altbanker zwischen Wörgl und Kirchbichl.
Erzherzog Ferdinand bestätigt in seiner Stadt Ynnsprugg den Leuten zu Reutte und Praitenwanng, welche Dienst- und Erbgüter haben und zum Markt Reutte gehören, einen Brief, welcher von Kaiser Maximilian (vgl. Nr. 8) für den Amerwald unter dem Pleusee ausgestellt wurde, und wörtlich inseriert ist. Siegler: Der Aussteller
Nach dem Instanzenprozeß der Rifenaler (Refenaller) Jakob Gstir und Konsorten gegen Jakob Jörg als Bevollmächtigten von Zams, kommt es nach der Kommissionserkenntnis unter Melchior Mayr zu Mayrheim vom 23. Juni bzw. 12. Nov. 1666 nach Ausmarkung der Wun und Weid auf Gallugg, Anreit und Patscheid zu Ungebühr und Gewalt, weshalb die Rifenaler (Refenaller) neuerlich klagen, 8 Beilagen vorlegen und Zeugenaussagen reproduzieren. Nach Darlegung aller genannter Gründe spricht die Kommission die Gemeinde Zams von der Klage frei, weil die Kläger, Gstir selbst, besonders Michael und Christian, unterstützt von den stärksten Nachbarn (Paul Giüerle, Georg Zangerle und Hans Nagl) sich der Gemeinde Zams widersetzten. Auf Geheiß des Dorfvogtes war das von den RIfenalern (Refenallern) gepfändete Vieh abzuholen. Es sei nicht erwiesen lt. Gerichtsdiener Martin Achner, daß der Dorfvogt Jakob Jörg die Tätlichkeiten anbefohlen habe. Daher ist Jörg von der Klage freizusprechen, wofür er sich bedankt und bittet, einen Appellations-Bescheid nicht zuzulassen. Siegler: Melchior Mayr
Steuerregister für die Privaten in Weißenbach, welche Grundstücke und Bergmähder in der Katastralgemeinde Nesselwängle liegen haben und für besagte Jahre 31 Steuertermine mit 14 Gulden 51 kr an den Steuertreiber Johann Georg Rief von Rauth abzuführen haben. Von hundert Häusern in Weißenbach haben 51 genannte Hausbesitzer Grundstücke in Nesselwängle und sind dorthin steuerpflichtig.
Sammelakt über die Holzbezugsrechte der Gewerkschaft Silberleithen, wie beglaubigte Protokollsabschriften zur Servitutenregulierung, Holzrechte im Eibeleboden, Grundstücksabtretung am sog. Vogel und ein Wegerecht.
Vor dem Ehrenberger Pfleger und Landrichter Christoph Jakob Sterzinger und Gerichtsschreiber Josef Anton Naus wird der Steuerstreit zwischen Biechlbach und den Gemeinden Lähn und Wengle nach zwei Tagsatzungen und drei Tagen Bedenkzeit durch Vergleich beigelegt. Die Bichlbacher Gewalthaber erklären. die größere Landschaftssteuer zu übernehmen, wenn Lähn und Wengle wie bisher die Hälfte der Wustung im Sinne des Vergleichs von 1729 tragen. Nach drei Tagen geben Lähn und Wängle ihren 'Eigensinn' auf und unterfertigen am 15. Mai den Vergleich, jedoch mit der Einschränkung, daß die Landschaftssteuer nach dem neuen Steuerkataster für alle drei Gemeinden abgeführt wird. Die Einhaltung des Vergleichs geloben für Bichlbach Leonhard Greif, Anton Köck und Josef Daißer, für Wengle Franz Jäger und Ignaz Ritt, sowie für Lähn Bernhard Schletterer, Josef Koch, Mesner und Josef Zotz. Im Nachsatz wird festgehalten, daß für fremdes, angenommenes Stellvieh ein Dukaten Strafe fällig wird. Siegler: Christoph Jakob Sterzinger
Rundschreiben Erzherzogin Claudias bezüglich des Krieges.
Mit Bewilligung vom 14. Juni 1776 verleiht Alexander Josef Graf Kinigl als Obristjägermeister von Amts wegen die bisher gemeinschaftlich genutzte sog. Landecker Öde an genannte Interessenten von Zams (161) und Angedair (Angadayr 68). Sie grenzt im Osten an die Urtl, im Süden an die Schießstatt und Weinzirls Stadel, im Westen an die untere Landstraße und den Auweg, im Norden an die Au und den Auweg. Die Zammer Individualverteilung erfolgt an 161 genannte Miteigentümer (Seite 1-57). Die 68 Angedairer haben nach Pfleger Stöckl, Franz Kolb usw. die genau vermessenen und beschriebenen Gründe gezogen (Seite 57-77). Es folgen etliche Käufer mit Namen. Teilweise wurden auch Flecken und Streifen bei den Häusern und Gütern verliehen. Mit genannten Nachträgen werden insgesamt 32042 1/2 Quadratklafter oder 32 Joch verliehen, wofür insgesamt 3 Gulden 12 kr Grundzins aus einer Hand an das Landecker Urbar zu entrichten sind. Siegler: Alexander Josef Graf Kinigl, Obristjägermeister
Alter: 32; Magazineur beim Bahnhof. Wollte Geleise überqueren und wurde von einem Schnellzug überfahren.
Alter: 28; Mineur beim Bau der Landecker Wasserleitung. Seine Laterne entzündete einen Heuballen, auf dem er schlief.
Alter: 45
Alter: 49; Wurde in der Kaiserklamm tot aufgefunden. Stürzte am Weg durch sie ab.
Alter: 15; Stürzte in der Zementfabrik in einen Brennofen und erlitt schwere Verletzungen, an denen er später im Kirchbichler Spital starb.
Alter: 45; Wurde beim Holzführen von einer Lawine verschüttet. Ein Kollege konnte daraus noch gerettet werden.
Alter: 60; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 49; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 34; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 15; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Marx Ober05r von Wolfratshausen in Bayern stellt dem Heinrich Gännsler von Partenkirchen einen Sippsalbrief aus, damit er seine Schwester Elisabeth, die mit dem Haller Bürger und Lendhüter Peter Plaimentaller verheiratet war, beerben kann (vergleiche Urkunde Nr. 645 von 1580 VI 1);
Siegler: Marx Ober05r
Alter: 37
Steuervorschreibung für Johann Aichner, Töldererhof, Gemeinde Sillian.
Steuerbüchl des Anton Ruepp für das Haus Nr. 10 im Steuerdistrikt Reutte. Durch über 60 Jahre werden die abgeführten Steuern an den Landesfürsten zu Jakobi und Andräi, Lichtmeß und Georgi, die Brandsteuer, die Grundsteuer und Brandassekuranz dem Anton Ruepp von genannten Empfängern quittiert.
Der Bürgerschaft zu Obermarkt Imst wird im Namen des Waldmeisters Zeisler bei Strafe und Pfändung von 3 Gulden aufgetragen, künftig im Ebnach (Öbnach) über dem Brunnholz und hinauf bis zum Ruepp-Angerl, sowie hinüber in die Holzlehn das Holzschlagen oder Streumachen zu unterlassen, da es sich um einen Jungwald handelt. Gleichzeitig wird der Gemeinde angekündigt, daß demnächst eine neue Streu- und Holzzuteilung bevorsteht.
Alter: 41; Waren im Wildlaßtal mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurden von einer Lawine verschüttet. Waren alles Bauern, Schwaiger war Knecht. Rettungsexpedition war recht schnell zur Stelle, konnte die Opfer aber nur mehr tot ausgraben.
Alter: 12; Bauer aus Niedertai wollte mit seinem Sohn eine Kuh nach Hause treiben. Schneelawine erfasste den Sohn und schleuderte ihn ins Bachbett. Konnte nicht mehr gerettet werden.
Alter: 26; Dienstmann, sollte nach einem epileptischen Anfall von Familienangehörigen nach Hause gebracht werden. Riss sich plötzlich los und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 6.3.1909 aus dem Fluss geborgen.
Alter: 30; Bauernsohn, seit mehreren Tagen vermisst. Wurde erhängt am 7.1.1909 in Kleinvolderberg gefunden. Stammte aus Gnadenwald.
Alter: 73; Bauer, fiel vom Heustock auf den Tennen. Stab an den Kopfverletzungen.
Alter: 43; Geriet unter ein Fuhrwerk und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 33; Verunglückte am Kogelmoos tödlich bei der Holzarbeit. Er konnte Schlitten mit Baumstämmen nicht mehr unter Kontrolle bringen und wurde vom Weg geschleudert.
Alter: 2.5; Sohn des Arzbachbauern. Fiel in ein Schaff mit heißem Wasser. Konnte nicht mehr rechtzeitig herausgezogen werden.
Alter: 23; Schriftsetzer. Tod durch Erschießen.
Alter: 50; Bauer, ging die Geleise entlang und bemerkte nahenden Zug nicht. Wurde niedergestoßen. Starb im Spital in Kirchberg.
Inventur im Haus des Anton Ruepp durch Johann Anton Holzle. Am 24. April 1837 verstarb dessen Gattin Elisabeth geborene Mayr mit Hinterlassung eines Testaments. Aus der Ehe gingen die Kinder Johann Alois und Theresia Ruepp hervor. Für die mj. Kinder wird Schlossermeister Josef Wagner als Kurator bestellt. Die Erblasserin war lt. Kauf vom 25. Jän. 1841 Hälfteeigentümerin eines Hauses in der Au mit involvierter Färbergerechtsame und Färberwerkstatt, samt Anger und Krautgarten im Wert von 325 Gulden und weiterer genannter Grundstücke. Mit den Mobilien, Küchengerät, Bettgewand, Kleidern und Ackergeräten beträgt der inventarisierte Nachlaß 478 Gulden 44 kr. Nach Abzug der Passiva verbleibt ein Reinnachlaß von 132 Gulden Es folgt die Einantwortung an die Kinder zum gemeinschaftlichen Eigentum mit Nutzgenuß für den Witwer.
Protokollabschrift und Pfändungsvergleich gegen die Gemeinde Tarrenz. Vor der Pfleggerichtsobrigkeit Imst und Paul Dori Gerichtsverpflichteter im Vergleich zwischen der Gemeinschaft Tarrenz und der Gemeinschaft des Obermarktes Imst für Viehpfändung im Ebnach oder Lerchwald ein Betrag von 8 Gulden eingehoben.
Wolfgang Annaman, Meister des Baderhand werkes und Bürger von Hall, als Vertreter seiner Gattin Margarethe Gännsler und deren Schwester Brigitta Gännsler, Witwe des Melchior Pluembl, erzherzoglicher Leibtrabant, und nunmehr mit Mattheus Innerfelder, erzherzoglicher Leibtrabant, verheiratet, setzt Michael Hinterholzer von Absam als Bevollmächtigten in der Erbsache des Pet er Pluemtaler, Bürger und Lendhüter in Hall, und seiner Gattin Eisbeth Gännsler ein (vergleiche Urkunde Nr. 643 von 1580 V 2).;
Siegler:
Zeugen: Christian Grundtner, Stadtrichter von Hall; Wolfgang Gartner, Stadtschreiber und Bürger von Hall, Hans Hafer, Diener des Stadtschreibers, Alexander Hueber, Badermeister und Bürger von Hall, Bernhard Conrat, Goldschmiedmeister und Bürger von Hall