Alter: 50; Am 24.11. wurde die Leiche des Revierförsters in der Gegend von Trockenbach gefunden. Sie wies schwere Verwundungen am Kopf auf. Arzt ermittelte den Todestag 4 Tage vorher. Keinerlei Hinweis auf den Täter.
Alter: [unklar]; Jugoslawischer Volksdeutscher wollte aus dem Sellraintal mit einem großen Handwagen Holz ins Lager bringen. Auf einer abschüssigen Stelle geriet der Wagen außer Kontrolle und überrollte das Opfer. Der Lagerarzt konnte nur mehr den Tod agnostieren.
Alter: 5; Mädchen fuhr mit der Rodel die Schneeburggasse in Hötting herab und stieß mit einem Autobus zusammen. Geriet unter die Räder und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 34; Am 10.6.1946 wurde in der Nähe des Pfitscherjochs eine schon stark verweste Leiche gefunden. An Hand der Papiere identifiziert. Brach von Mühlwald/Pustertal auf, um in Österreich Arbeit zu suchen. Starb in einem Schneesturm. Wurde in Ginzling begraben.
Gregor Friz, Bildhauer und Bürger von Hall, als Vertreter der Erben den Simon Happ verkauft dem Georg Puecher, Wirt und Gastgeborener von Axams, um 386 Gulden einen Baumgarten vom halben Kammerland in der Albergasse in Axams.
Alter: 34; Am Heimweg von einer Ballveranstaltung rutschte Opfer aus und stürzte in einen felsigen Untergrund.
Alter: 38; Förster aus dem Brandenbergertal. Wurde in der Nähe des Birgitzköpfl von einer Lawine verschüttet. Seine Leiche konnte einen Tag später geborgen werden.
Alter: 30; Gattin eines Rechtsanwaltes. Trat am Hochetzkogel ein Schneebrett ab und wurde verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; War mit einem Kollegen in der Schlicker Gegend auf Skitour, als sie eine Lawine verschüttete. Trotz schneller Hilfe des Kollegen wurde das Opfer nicht gefunden. Bergungstrupp konnte seine Leiche erst 2 Tage später ausgraben und nach Innsbruck überführen.
Alter: 0; Leiche eines 14-Tage alten Kindes wurde unter einem Stein gefunden. Als Täterin wurde eine 24-jährige Russin überführt, die Krankenschwester im deutschen Heer war. Verhandlung vor dem Obersten Gericht der französischen Militärregierung gegen Paula Gaseszuk am 12.6.1946. Hatte im UNRRA-Lager ihn noch lebendes Kind in einen Graben gelegt und diesen mit Steinen abgedeckt. Das tote Kind wurde am 30.12.1945 gefunden. Das Urleit lautete nicht auf Kindsmord sondern auf Kindesweglegung. Durch viele Milderungsgründe nur 1 Jahr Gefängnis.
Alter: 72; Ehemalige Wirtschafterin in Schutzhütten. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 67; Angestellter, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Starb durch ausströmendes Gas.
Alter: 1.5; Kind fiel unbemerkt in eine Wanne mit heißem Wasser während die Mutter den Boden wischte. Starb im Krankenhaus.
Alter: 51; Gattin eines verstorbenen Schneidermeisters. Wurde wegen Streitigkeiten von ihrem Sohn Ernst (24 Jahre) erstochen. Kommission fand ihre Leiche in einem Schrank, der Sohn konnte vor der Flucht noch inhaftiert werden. Wollte von der Mutter eine Bescheinigung erhalten, dass er in einem KZ inhaftiert gewesen wäre, was nicht stimmte. Als sie ihm dies verweigerte, kam es immer wieder zu Gewalttätigkeiten. Durch ein Gerichtsurteil vom 11.12.1946 wurde Walch zum Tode verurteilt und tatsächlich am 23.4.1947 in Innsbruck exekutiert.
Alter: 35; Hilfserbeiter bei der Tiwag aus Fügen. Geriet bei einem Ankoppelungsversuch eines Anhängers an die Zugmaschine zwischen beide Fahrzeuge und wurde erdrückt. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 45; Bauer wollte Heu vom Rosengartengebiet im Kaunertal ins Tal bringen. Ballen gerieten außer Kontrolle und erdrückten das Opfer.
Alter: 16; Verunglückte tödlich in einer Mühle.
Josef Riederer stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Viertel eines Lehens in der Alpergasse in Axams aus, das er von seinem Vater Franz Riederer übernommen hat.
Alter: [unklar]; Bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge wurde ein LKW auf den Gehsteig abgedrängt. Dort erfasste er die Fußgängerin, die niedergestoßen wurde. Sie stammte aus Arzl/Innsbruck.
Alter: 43; Bundesbahnarbeiter fuhr mit seinem Rad Richtung Zirl. Stürzte auf der vereisten Straße und wurde von einem LKW überrollt. Starb auf der Stelle.
Alter: [unklar]; Auto mit Militärangehörigen fuhr in der Kranebitter Allee gegen einen Baum. Ein Insasse wurde dabei getötet.
Alter: 46; Arbeiter, stürzte sich im Thurnfelder Kloster aus dem Dachfenster in die Tiefe in den Tod. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 56; Ehepaar wurde vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden, die sie räumen mussten. Er war Dipl.Ing. und Oberstudienrat. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 53; Ehepaar wurde vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden, die sie räumen mussten. Er war Dipl.Ing. und Oberstudienrat. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 57; Wurde in ihrer Küche tot aufgefunden. Hatte ausströmendes Gas nicht bemerkt. Aus dem Anzeigenteil (Im Partezettel: verstorben nach langer schwerer Krankheit).
Alter: 72; Ehemalige Hebamme. Tod durch Verströmen von Leuchtgas. Anscheinend kein Selbstmord. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 35; Gattin eines Bahnschaffners in Bludenz. Ihre Leiche wurde am 8.7.1946 bei Kufstein aus dem Inn gezogen. Untersuchungen ergaben Tod durch schwere Kopfverletzungen. Durch Ermittlungen wurde der Schneidergeselle Ferdinand Walch (25 Jahre) verhaftet, der sie anscheinend mehrmals in Innsbruck getroffen hatte. Nach ihrem Verschwinden veräußerte er ihre Sachgegenstände aus der Wohnung in Bludenz. Gab nach kurzem Verhör die Tat zu. Hatte die Frau in einem Park bei der Mühlauer Brücke mit einem Hammer erschlagen und die Leiche in den Inn geworfen. Diese hätte ihn zur Ehe drängen wollen.
Alter: 49; Ehemaliger Generalmusikdirektor, musikalischer Leiter der Wiener Ravag, ab 1938 Leiter der Münchner Philharmoniker vergiftete sich in seiner Wohnung. Hatte in Deutschland Berufsverbot erhalten.
Josef Happ, Bauer von Axams, stellt der Waldauf stiftung einen Revers über ein Lehen in Axams aus, das er von Jakob Haller, Bauer zu Axams, bzw. seinem Kurator Paul Kirchebner gekauft hat.
Zeugen: Josef Zyriac Zoller; Ignaz Balthasar Reinhardt
Alter: 45; 2 Knechte wollten Holz aus dem Schnee ausgraben, wurden aber von einer nachfolgenden Lawine verschüttet. Nur einer konnte noch lebend geborgen werden. Das Opfer wurde wenige Stunden später als Leiche geborgen.
Alter: 12; Stürzte beim Skifahren oberhalb seines Hofes in Oetz-Schrofen und erlitt eine tödliche Kopfverletzung.
Alter: 63; Magazinarbeiter bei der Bahn. Wollte auf den Geleisen nach Telfs gehen und bemerkte einen Schnellzug nicht, der ihn überfuhr.
Alter: 37; Zollwachebeamter, gebürtig aus Fulpmes. Wurde nach einem Streifgang an der Grenze vermisst. Suchtrupp fand ihn erschossen auf, fast gänzlich mit Schnee bedeckt. Als Täter werden Schmuggler vermutet.
Alter: 50; Versuchte mit 2 weiteren Begleitern von Rabenstein aus das Timmelsjoch zu überqueren. Konnte vor Erschöpfung nicht mehr weiter und erfror. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: [unklar]; Am Ausfluss des Hechtsees wurde die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Nach der Täterin wurde gesucht.
Alter: [unklar]; Armenhäuslerin aus Grins wurde im Bahnhof von einem Güterzug überfahren.
Alter: 38; Schlossergehilfe schoss sich eine Kugel in den Kopf. Aus dem Anzeigenteil
Alter: 0; Gerichtsverhandlung am 25.2.1947 gegen die ledige Küchengehilfin Ludmilla Niederjaufner (22 Jahre), die beschuldigt wurde, ihr neugeborenes Kind erwürgt zu haben. Wurde als geistig zurückgeblieben erkannt und lebte in tristen Verhältnissen. Kindsvater war 50J und verheiratet. Urteil: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 21; Erlitt tödliche Verletzungen bei der Holzarbeit.
Alter: 18; Student, stürzte bei einer Skitour auf die Hohe Munde 200m tief über eine Felswand in die Drahtseilklamm ab. Seine Leiche wurde 2 Tage später geborgen.
Josef Schaffenrath von Pircheben in Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Viertel des Pirchebenhofes aus, das er von seiner Mutter Maria Geyr übernommen hat.
Siegler: Franz Josef Plattner, Stadtrichter von Hall
Alter: 19