Quittung für Andree Tschurtschentaller, bürgerlicher Weißgerbermeister, für die Zahlung von 228 Gulden 34 kr als Abzahlung für eine Schuld von 342 Gulden 51 kr aus der Abhandlung nach Christian Idl am Obergaimberg. Siegler: Joseph Idl, Wirt, als Vormund der Puppillen Joseph Idl am Obergaimberg
Melchior WeIser, Urbarpropst des Kelleramtes Stuhlfelden und Mittersillim Oberpinzgau, bestätigt dem Paul Scheyber, seinem Diener und Gerichtsschreiber, und seiner 1573 geheirateten Frau Elsbeth Schwaiger, daß sie sich wohl verhalten haben. Elsbeth Schwaiger und ihre Halbschwester Catherina Rechtaller sind Verwandte der verstorbenen Elisabeth Gännsler, die mit dem verstorbenen Haller Lendhüter . Peter Pluemtaller verheiratet war, und Töchter der Catherina Gännsler, die in erster Ehe mit dem deutschen Schulhalter von Schwaz Hans Schwaiger und in zweiter Ehe mit dem deutschen Schulhalter von Kitzbühel Hans Rechtaler verheiratet war (vergleiche Urkunde Nr. 646 von 1580 VI 15).;
Siegler: Melchior WeIser
Alter: 47; Wollte mit seinem Sohn Holz zu Tale führen. Schlitten geriet in einer eisigen Stelle außer Kontrolle und überfuhr das Opfer.
Alter: 58; Bauer, stürzte vom Tennen und verletzte sich dabei tödlich.
Alter: 20; Sohn des Kreuzbauern, wurde beim Holzziehen gegen einen Baum geschleudert und dabei getötet.
Alter: 77; Starb nach einem Sturz über die Stiege an den schweren Rückenverletzungen. Möglicherweise war Alkohol im Spiel.
Alter: 24; Bäckergehilfe. Sammelte Pulver aus Patronen und entzündete dieses im Mund. Schneller Tod.
Alter: 39; Maurer, Alkoholprobleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 50; Bergführer, wurde tot in seiner Stube aufgefunden. Anscheinend Sturz in ein geschlossenes Fenster, wobei er sich die Halsschlagader auftrennte.
Alter: 21; Bauernbursche, ging auf Schneehuhnjagd, wurde aber bald vermisst. Schuchtrupp fand ihn unter einer Lawine tot auf.
Alter: 23; Stürzte bei der Jagd 100m tief ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 69; Einsiedler auf dem Mariahilfbergl. Stammte aus Kastelruth.
Hans Koch auf der Staig, Pfarre Thanhaimb, verkauft dem unverheirateten Andrä Weyrater zu Thanhaimb ein Mahd im Rain, welches er von Kaspar Höppler zu Oberdorf, Pfarre Hindelang sukzessive erworben hat, um 40 Gulden Es grenzt an das Pachle, an Thomas Krummenpacher, an Weltles Berg und Leonhard Plockh. Siegler: Franz Karl Freiherr von Rosst Zeugen der Siegelbitte: Georg und Lorenz Weyrater, Brüder in Unterhöfen, und Johann Ulrich Hörbst, Wirt und Gastgeborene alle Thanhaimb
Marx Ober05r von Wolfratshausen in Bayern entscheidet im Erbstreit Gännsler bezüglich der Gültigkeit einer Vollmacht (vergleiche Urkunde Nr. 646 von 1580 VI 15).;
Siegler: Marx Ober05r
Alter: 50; Wurde bei der Holztrift von einem Baum erfasst und über einen Felsen gestoßen.
Urkunde für das Heilig-Geistspital zu Lienz betreffend die Schuld des Walthauser Rausch am Wörnacher Gut vom 11.2.1759 an den damaligen Dechanten Baron von Hillebrant. Als Sicherstellung diente das Wörnacher Gut. Das Kapital von 68 Gulden 34 kr ist durch die Einpfründung des Pius Alfreiter Eigentum des Spitals geworden. Auf Verlangen des Spitalsverwalters Franz Vest anerkennt Rupert Wernacher die Schuld. Siegler: Cajetan Mayer, Notar Zeugen: Ferdinand Hengge und Rupert Wörnacher (Unterschriften)
Inventar aller Obermarkter Schriften, ohne Inhalts angabe nur ein Nummernverzeichnis von Nr. 1 - 71, mit dem Zusatzvermerk, daß die Nummern 41, 42 lind 43 im Register ausgelassen sind. Zusätzlich werden im Inventar ein Pickel, eine Schaufel und ein Hebeisen angeführt.
Achacz Auffhausser von Auffhaussen und seine Ehefrau Margret verkaufen der Schwester Margret, Witwe des verstorbenen Jorig Wueffen Gilte aus ihrer Hube zu Obermawren, die Görzer Lehen ist und in der Virgener Pfarre liegt. Siegler: selbst
Duplik im Brückenstreit
Bestätigung über Lohnguthaben des Job. Josef Lenz
Thoman Ruether, Bürger zu Imst, verkauft dem Heinrich Sigler als Spitalmeister daselbst 2 Metzen Land Acker gelegen zu Arzl (Arzell). Siegler: Paul Stickel, Richter zu Imst Zeugen: Philipp Haiml, Bergrichter, Kaspar Rep und Adrian Kessler, Bürger zu Imst
Auszug aus der Unkostenerläuterung betreffend die Streitsache um den Lechtaler Schafberg. Die von der Emnberger Pfleg- und Gerichtsobrigkeit ausgestellte erste Schafbergsrechnung ergab für Balthasar Schwarz und seine 18 Mitnachbarn Unkosten von je 3 Gulden 15 kr, somit 55 Gulden 45 kr. Da jedoch die 40 Nachbarn im Elbmer Drittel lt. Protokoll des Anwalts Kaspar Loes vom 24. Nov. 1677 in diese Regelung einwilligten, werden sie zur Beitragsleistung herangezogen. Somit reduzieren sich die anteiligen Kosten im Elbmer Drittel auf 1 Gulden 22 1/2 kr für Christoph und Christian Nagele, Christian, Johannes, Hans, Jakob, Peter und Georg Lechleitner, Christian Falger, Christian und Hans Pader, Andreas und Peter Fridle, Hans und Melchior Kerle, Johannes Schreyackh, Jakob Sprenger, Andrä Kerle, Emst Schnöder, Hans Bischoff, Christian Schwarz, Peter Morher, Hans Fridl, Andrä, Hans und Balthasar Winkler, Hans und Andreas Pfefferle, Hans Werner, Johannes Pischoff, Johannes und Georg Uelseß.
Kirchenrechnung für die Dreikönigskirche zu Pflach der Pfarre Breitenwang. Das Gesamtvermögen samt Zinsen beträgt 3487 Gulden 48 kr. Die Ausgaben von insgesamt 26 Gulden 8 kr beziehen sich auf Andachtsgelder, Kerzenwachs, eine Laterne, Steuern, die Mesnerbesoldung für Josef Scheicher, Reparaturen der Kirchenfenster und den Schulbeitrag mit 11 Gulden Ein weiterer Vermögensextrakt für die St. Oswaldskirche zum Steeg von Oktober 1792 bis Oktober 1793 mit einem Gesamtvermögen samt Zinsen von 2123 Gulden 30 kr liegt bei. Darin enthalten ist eine Meßstiftung und Erhaltung des ewigen Lichts durch Franz Karl Hueber von Dolhenau. Die Ausgaben mit über 31 Gulden für den Kaplan und 8 Gulden für Almosenbrot, 16 Gulden für den Mesner, 6 Gulden für den Organisten, Kerzen, Hostien, Opferwein, Weihrauch, Baumöl für das Ewige Licht, Steuern, an Josef Retter für Reparatur der Kirchenuhr, Georg Gritsch für Turmarbeiten usw. betragen insgesamt 155 Gulden 28 kr.
Sammelakten über Salzlieferungen des Wirtes Matthias Adamer von Angath an die Gerichte Kufstein und Kitzbühel 1756, Salzbeschreibung für die Werchate des Jochberger Viertels 1781 und 1783 mit genannten Gutsinhabem, Erhebung des Salzbedarfs für die Knappen 1787, Verbot von Salzburger Salz auf Almen 1787, wegen Einhebung des Salzakzises von den Knappen, Arbeitern und Schmelzern 1796, Einfuhrgenehmigung von Salzburger Salz 1792, Aufforderung zum Salzakzis der Jochberger Knappen 1795, Extrakt über den bezahlten Salz-akzis in der Herrschaft Kizbühel 1799.
Benedikt Thanner, Stadt- und Landrichter zu Kizpühl, erstellt einen Protokollauszug, dass die Viertier Kaspar Koidl zu Henndtal, Viertl Jochberg, Christian Stöckl zu Hinterholzen im Pühlach, Reitter Viertl, usw. dem Ferdinand Frelich zum Andräi-Steuertermin 1890 Gulden in unerwünschten Münzsorten einbringen wollten, welche dieser nicht annahm. Sie versprechen daher als Schuldner, diesen Betrag in gutem Geld zu bezahlen. Siegler: Der Aussteller
Gerichtsbestätigung für Andrä Feiler, Schützenhauptmann und Bierbrauer, betreffend seine Kapitalfähigkeit. Siegler: Josef Franz Kais ermann, Pfleger
Alter: 42; Tagelöhnerin. Ihre Leiche wurde aus dem Sillkanal geborgen.
Die gesamte Gemeinde Echenbichl beschließt gegen den Zuzug fremder Leute, das Einkaufgeld nach je Gutachten oder Ansehen der Person zu erhöhen oder zu mindern, so wie es die Gemeinde für richtig befindet. Diesen Gemeindebeschluß bekräftigen durch ihre Unterschrift Michael Nigg, Gewalthaber, Franz Singer, Josef Rimbl, Anton Ginther, Andreas Gintherr, Matthias Wolf, Josef Zwerger, Franz Michael Nigg, Michael Ganser, Thomas Ridt, Stefan Ginther, Michael Hörbst, Anton Wolf, Josef Weyrather, Johannes Paindtner, Franz Anton Liefenbrun und Franz Ostenink (?).
Steuervorschreibung an die Gemeinde Grähn für die Erwerbssteuer 1832, welche bis 15. Feber von nachstehenden Parteien von der Gemeindevorstehung einzutreiben und nach Reutte zu erlegen ist: Johann Weiß, Müller, Johanna Pflauder, Bäckerin, Johann Zobl, Schmied, Sebastian Pflauder, Wirt, Josef Gschwender, Schäfler, Josef Anton Schedle, Krämer, Josef Zobl, Schuhmacher (alle Grähn), Xaver Schorer, Müller, Matthias Gutheinz, Schuhmacher, Josef Bäßler, Gamhändler, Josef Rief, Schäfler, Josef Gutheinz, Schuhmacher (alle Haldensee), Josef Rief, Schäfler (Grähn), Konrad Fichtl, Schreiner (Grähn), Johann Schedle, Schuhmacher (Haldensee), Ludwig Zobl, Kornhändler, Dominikus Rief, Schuhmacher, Josef Schedle, Händler (alle Grähn) und Josef Brecheler, Gerber, (Haldensee). Die Steuer beträgt je Betrieb 1 Gulden nur der Gamhändler steuert 2 Gulden Das Steueraufkommen für 21 Gewerbe beträgt somit 22 Gulden
Dem Vorsteher der Gemeinde Pflach wird von der Marktgemeinde Reutte das Gerichtsvermögen zugeteilt, welches jedoch nicht aufgeteilt werden darf, sondern als Gemeindevermögen zu verwalten ist. Darüber muß jährlich Rechnung gelegt werden.
Jösef Gföller, Bauer beim Percher zu Kundl, verkauft dem Matthias Schneider am Graben in Kundl einen Acker auf der Kohlstatt (Kat. Nr. 296) um 90 fl. Siegler: Amtsstempel des Landrichters und Unterschrift
Anwalt Jakob Regensburger zu Obermieming richtet an Kassian Kerber, Gemeinschreiber in Ehrwald, das Anbringen der Alpinhaber der Alpe Gaistal, ihnen den dortigen Grund und Boden zu überlassen und die Erhaltung des Zaunes anläßlich der Inspektion neu zu regeln. Zu diesem Zweck hinterbringt deren Abgeordneter Veit Brobst, Schmiedemeister zu Obermiembing, deren Angebot wegen des Zaun- und Durchfahrtsrechtes zu überdenken.
Franz Kolpp, kaiserlicher Forstüberreiter zu Zambs, und seine Ehefrau Rosina geborene Zauner quittieren dem Andrä Klrölle, Bildhauer und Gerichtsverpflichteten zu Fendis, sowie dem Dorfvogt Jakob Schlapp, daß sie von ihm das Darlehen von 1350 Gulden samt Zinsen, welches sie für die Ablöse des Feldzehents des Hl.-Kreuz-Benefiziums verliehen hatten, bar zurückerhalten haben. Siegler: Ludwig Einser, Gerichtsverwalter der Herrschaft Laudegg Siegelgelöbnis an: Josef Holer, Anwalt und Gastgeborenezu Zams Zeugen: Georg Schneller, Dorfvogt, und Christian Leitner, beide Zambs
Nach Br. Wilhelm Wohlgemuth von Oberplanizing, der am 11. Oktober 1758 als ehemaligen Pfleger, Stadt- und Landrichter, kaiserlicher Schützenhauptmann der Herrschaften Straßberg und Sterzing im 83. Lebensjahr verstorben ist, wird die Verlassenschaftsabhandlung vorgenommen. Die erbliche Witwe Frau Maria Appolonia verwitwete Zanna von Enzenberg und die Söhne Johann Paul, Franz Wilhelm, geist. Rat zu Passau, sowie die Töchter Maria Ursula (verehel. mit Josef Sebastian von Payr, Pfleger an der Lienzer Klause), Maria Elisabeth, Witwe des Johann Anton Mayr legen die Kopie einer Disposition vom 14. April 1756 vor, sowie einen Heiratsvertrag vom 15. Febr. 1743. Das ausführliche Inventar mit Vermögensergänzung wird in mehreren Tagen angelegt. Die Liegenschaften werden extra, (siehe Nr. 60), verzeichnet.
Jakob Lottersberger, Bürger und Schneider meister zu Windischmatrei, quittiert den beiden Marktkämmerern Moriz Aichperger und Blasius Wolgemueth, daß er sich verpflichtet, für seinen Schwager Hans Schmalzl 22 Gulden und für sich selbst als Zulaßgeld 10 Gulden und 8 Gulden Darlehen, also insgesamt 40 Gulden zurückzuzahlen. An Zinsen sind von jedem Gulden 3 kr zu bezahlen. Beiderseitiger Kündigungstermin ist zu Quatember-Lucis-Sonntag. Zur pfandrechtlichen Sicherstellung verschreibt er seine Bürgerbehausung samt Garten und zwei Urbarhofteile im Burgfrieden. Wolf Adam Lasser, Pfleger Siegler: Zeugen: Dominikus Forstlechner, Bergrichter und Wald meister, Paul Tradtner jun., Inwohner
Kaufbrief der Gemeinschaft Flirsch von Johannes Guem [Guemb] von Prunnen am Rallsberg (Brunnen in Strengen). Flirsch wird vertreten durch Dorfmeister Mathias Zangerl [Zängerl] und Joseph Senn, beglaubigt durch Pfleger Johann Josef Stöckl, Siegelbitte durch Verfachschreiber Johann Franz Siess aus Strengen, als Zeugen sind genannt: K.K.Weinschreiber Anton Gröber aus Pettneu und Mathias Zangerl [Zängerl] aus Schnann;
UntitledAnton von Rosst, Hauptmann und Pflegsverwalter zu Emberg, bekundet, daß die Untertanen der Pfarre Thanhaimb um die Gemspirsch angesucht haben und ihnen unterm 12. Juli durch die o.ö. Regierung und Kammer unter Andrä Freiherr von Spaur die Genehmigung erteilt wurde. Davon werden der Pflegsverwalter, dann Waldmeister und Forstüberreiter Uriel Albl sowie der Richter Hans Heinrich Sandler verständigt. Dieser in Innsbruck am 12. Juli 1650 ausgestellte Befehl ist hier wortwörtlich inseriert (vgl. Nr. 53).
Vergleich in sechs Punkten zwischen den Lehensassen der Stadt. R. und Radfelden einerseits und der Nachbarschaft Kundl anderseits wegen der Errichtung von Gattern auf der neuen Wiese und der sog. lasch unter der Landstraße zwecks einer Wun und Weide. Neben genannten Vertretern der Nachbargemein den ist Radfeld durch Jakob Gasteiger, Baumeister, Matthäus Hueber, Peter Silbeiperger, Simon Schensleben, Anton Klingler und Matthäus Fischler gegenwärtig. Siegler: Johann Kaspar Milpacher, Stadt- und Landrichter der Herrschaft R. Zeugen: Matthias Moser, Gerichtsprokurator, und Johann Christian N.
Schreiben der Kufsteiner Schneidermeister an die Obrigkeit wegen des Verbots der Schneiderarbeit seitens der Artilleristen.
Wegen der wechselweisen Nutzung des Nachwassers vom Wähnbach kommt es zwischen den Inhabern Josef Spillthenner und der Auerwirtin Ursula Millpacher einerseits sowie den Unterliegem Bartlmä Schnellrieder und Ursula Hintermayr anderseits zu einem neuerlichen Spruch, weil sich Spillthenner nicht an den ersten Spruch hielt. Das Wasser ist von den Parteien jeweils sieben Tage zu nutzen. Die Kläger sind berechtigt, bei Renitenz Spillthenners die Wasserableitung unter Beiziehung des Dorfmeisters Jakob Oberauer, Bauer beim Sigl, vorzunehmen. Die Grube ober der Straße ist von Schnellrieder allein zu erhalten. Siegler: Johann Franz Kolb von Kolbenthum, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg Zeugen: Johann Baptista Straub, Schreibereiprovisor, und Jakob Oberauer
Rudolf IV. verleiht der Stadt Hall auf zwei Jahre den Zoll zu Hall als Entschädigung für die im Krieg gegen Bayern erlittenen Schäden.;
Siegler: Rudolf IV.