Kostenaufstellung für die bei der Waldaufteilung er folgten Tagschichten durch Franz Gstrein als diesjähriger Baumeister Mang Salzgeber, Josef Eberz, seinen Sohn Johann Troger, Franz und Josef Schaz, Jakob Wibner als Komissar, Joachim Schaz und Johann Rochus Möller. Weitere Kosten für Schreibarbeiten und Steuerberechnung ergeben mit den Tagschichten insgesamt 41 Gulden 46 kr.
Alter: 1; Kind eines Lokführers.
Alter: 46; Schmiedemeister, Tod durch Erhängen.
Alter: 36; Malergehilfe aus Salzburg. Erhängte sich im Gemeindearrest mit seinem Gürtel.
Alter: 32; Buchhalter, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 34; Gattin eines Malers. Ihre Leiche wurde aus dem Inn gezogen. Sektion ergab Sinnesverwirrung!
Alter: 23; Kupferdrucker aus München. War im Nebel im Kaisergebirge abgestürzt. Seine Leiche wurde erst am 25.7. gefunden und in Ellmau begraben.
Alter: [unklar]; Bahnbeamter aus Innsbruck. Schoss sich am 13.6. eine Kugel in den Kopf. Starb nun an den Verletzungen.
Alter: 9; Wollte im Inn baden, wurde aber von der Strömung erfasst und fortgetrieben.
Alter: 27; Wollte ein scheues Pferd aufhalten, das mit einem Wagen durchgegangen war. Verletzte sich dabei an der Wirbelsäule und starb nun im Stadtspital.
Alter: 15; Sohn eines Gastwirtes. Wollte in der Sillschlucht baden. Kleider wurden gefunden. Muss ertrunken sein. Leiche am 8.9. in Kundl angeschwemmt. Im Ortsfriedhof begraben.
Rüge des Kreisamtes Bruneck an das Magistrat der Stadt Lienz wegen unordentlicher Führung der Holzregie.
Der Apotheker Felix Anton Yoither von Reutte vereinbart mit dem Strumpfwirker Anton Zobl von Tanheimb, daß sein Sohn Markus bei ihm gegen Vergütung des Kostgeldes von 100 Gulden die Apothekerkunst binnen fünf Jahren erlernen könne.
Im Beisein des Bergmeisters Martin Lechleitner und Herrn Peter Schweighofers, Balthasar Joes, Herrn Johannes Kravogl und Joachim Hoz der gesamten versammelten Gemein beschließen die Obermarkter einhellig, daß in ihrer Waldung die 1733 erfolgte Auf teilung beibehalten wird, doch die damals noch nicht aufgeteilten 14 Plätze auf die Bürgersteuer und auf die Gütersteuer umgelegt werden. Nachtrag: Ah Auszeiger werden Balthasar Rappoldt und Mang Salzgeber am 25. April 1756 durch Gemeindebeschluß bestimmt.
Alter: 76; Verbrannte in seinem kleinen Haus.
Christian Neurauter auf Pircheben im Sellrain stellt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers über das Viertel des Gutes auf Pircheben aus, das ihm Valtin Saichpühler für 450 Gulden verkauft hat.;
Siegler:
Zeugen: Hiltpranndt zu Edlhausen, Stadtrichter von Hall Wolfgang Gartner, Stadtschreiber und Bürger von Hall, Rudolf Wichtl, Gerichtsschreiber von Axams, Melchior Luggin von Axarns, Veit Perman, Apotheker und Bürger von Hall
Alter: [unklar]; Student aus Hessen. Wollte einen Berg in der Nähe besteigen, wurde aber vermisst. Suchexpedition fand seine Leiche am Fuß einer Felswand.
Alter: 23; Sohn eines Poliers. Stürzte bei einem Neubau vom 1. Stock in den Keller und starb an den Verletzungen.
Alter: 42; Ehemals bekannter Kaufmann. Wurde gerichtlich belangt wegen fahrlässiger Krida. Tod durch Erschießen oberhalb des Prantlschrofens. Leiche erst am 29.6. gefunden.
Alter: 70; Bauernknecht, sprang bei der Anlegestelle der Fähre Zirl-Unterperfuß in den Inn. Schwermütig.
Alter: 33; Starb bei Holzarbeiten im Windautal. Wurde von einem fallenden Baum getroffen
Alter: 55; Vorerst unbekannte Leiche wurde am 21.6. in Rattenberg angeschwemmt. Später identifiziert als Gattin des Ing. Starke Robert, dessen Leiche am 20.6. in Buch aus dem Inn geborgen wurde. Gerücht, dass er auch seine Frau erschossen hatte, bestätigte sich nun. Diese hatte Schusswunde am Kopf. Anscheinend einvernehmlicher Selbstmord.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannte Leiche wurde bei Buch am Inn gefunden. Tod durch Erschießen. Hinweise deuteten darauf hin, dass er aus Innsbruck stammte. Später identifiziert. War Zivilingenieur. Man glaubte sogar, dass er zuvor seine Frau erschossen hatte und ihre Leiche in den Inn gestoßen habe. Später bewahrheitete sich dies (siehe Innsbrucker Nachrichten 9.7., 5). War u.a. auch leitender Ingenieur beim Bau der Tauernbahn.
Alter: 38; Postbeamter. Tod durch Erschießen. 2. Fall innerhalb kurzer Zeit (siehe 1.6.).
Alter: 33; Massenschlägerei unter kroatischen Arbeitern, die bei der Regulierung der Großen Ache beschäftigt waren. Zerstörten die Kantine. Opfer wurde auf der Flucht verfolgt, eingeholt und durch Schläge am Kopf tödlich verletzt. Täter auf der Flucht.
Alter: 1.5; Bauernkind in Aschau. Stürzte von einem Geländer 2m in die Tiefe und starb einen Tag später an den Verletzungen.
Witwe Maria Weyrather in Oberhöfen und ihre Schwester Katharina, Ehefrau des Michael Hörbst in Unterhöfen (Anweiser: Anton Wözer von Schatwald und Anton Zobl, Stricker zu Unterhöfen), verkaufen dem Andrä Weyrather in Bogen jene Grundstücke, die sie von ihrem Bruder Johann Georg Weyrather geerbt haben, um 72 Gulden Siegler: Josef Johann Pach, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg Siegelbitte an: Johann Georg Renn, Gerichtsverpflichteter in Oberhöfen Zeugen: Andrä Herbst von Unterhöfen und Joachim Weyrater zu Schmiden
Alter: 34; Knecht aus Bichlwang (Kirchbichl) wurde seit Tagen vermisst. Aufgefunden am 15.2.1858 und im Ortsfriedhof begraben.
Das Kreisamt Bruneck bewilligt der Stadt Lienz, nachdem deren Freiheiten nach dem Tode der Kaiserin Maria Theresia nicht mehr erneuert worden sind, das ehemalige Recht das unentgeltlichen Holzschlagens in den landesfürstlichen Wäldern.
Nach alter Gewohnheit der Bürgerschaft des Untermarkt Imst ist diese einberufen worden, um zu beschließen, daß heuriges Jahr wegen der Viehkrankheit im Frühling die Weide auf dem Feld aufgehoben wird.
Ruprecht Kailer von Stubai, genannt 'Frongörer', als Gerhabe der 5 Kinder des Mattheus Schlögl von Frangör bestätigt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung das Bestandsrecht des 1,5 Viertels des Frangörerhofes zu Fulpmes.;
Siegler:
Zeugen: Mattheus Öberl, Stadtrichter von Hall; Lucas Dannzer von Stubai, Ruprecht Hartnäller von Stubai, Silvester Egger von Stubai
Alter: 25; Liebestragödie. Lernten sich in Klausen kennen. Er leistete Probedienst in der Station ab, sie war im dortigen Restaurant Kellnerin. Kündigten ihre Stellungen und zogen nach Innsbruck zur Mutter der Frau. Mussten erkennen, dass Heirat unmöglich war. Fuhren nach Hall und erschossen sich im Amtswalde. Wurden in Ampass beerdigt.
Alter: 19; Liebestragödie. Lernten sich in Klausen kennen. Er leistete Probedienst in der Station ab, sie war im dortigen Restaurant Kellnerin. Kündigten ihre Stellungen und zogen nach Innsbruck zur Mutter der Frau. Mussten erkennen, dass Heirat unmöglich war. Fuhren nach Hall und erschossen sich im Amtswalde. Wurden in Ampass beerdigt.
Alter: 20; Vorerst unbekannte Leiche wurde zuerst in Innsbruck im Inn bemerkt, später in Radfeld aus dem Fluss gezogen und dort begraben.
Alter: 26; Brauereigehilfeaus NÖ. Tod durch Erhängen, Liebeskummer.
Alter: 58; Postbeamter. Tod durch Erschießen.
Alter: 23; Maurer.
Alter: 72; Stürzte bei Suchen von Kühen auf der Alm ab. Neuschnee und Nebel aus Ursachen.
Alter: 2; Mädchen fiel in einen Wassergraben und ertrank dort.
Alter: 35; Vorerst unbekannte Leiche wurde in einem Stadel gefunden. Scheint ein Lokführer gewesen zu sein.
Alter: 34; Holzarbeiter aus Brixlegg, schnitt sich im Schwazer Spital, wo er sich um eine Arbeit beworben hatte, die Halsschlagader auf.
Lorenz Koch, Gastgeboreneund Pfarrmesner in Unterhöfen, verkauft dem Andreas Weyrather in Pogen, Pfarre Thanheimb genannte Wiesen im Steig, welche er von seinem Vater Anton Koch geerbt hat, um 372 Gulden Siegler: Josef Johann Pach, Pfleger der Herrschaft Ehrenberg Siegelbitte an: Hans Georg Renn, Gerichtsverpflichteter in Oberhöfen Zeugen der Siegelbitte: Andrä Höss, Barbier in Unterhöfen, Anton Grad, Oberhöfen
Jakob Sailinger, Bäcker und Bürger von Roding, ist Vormund der 5 Erben des Georg Farinßlandt, Bürger von Roding, und vertritt deren Erbansprüche nach dem Tode des Hans Farinßlandt, Bäcker und Bürger von Hall.;
Siegler: Markt Roding
Schuldbrief des Franz Mayr auf dem Teissl-Gut auf der Melitz in Virgen über die Summe von 200 Gulden 29 kr an Urbarrückstand für das Spital zu Lienz Verzinsung 5 %, halbjährige Kündigung. Siegler: Landgericht Lienz; Unterschriften: Aigner, Franz Georg Vest, Spitalverwalter, für Franz Mayr: Augustin von Lasser, Bürge; Joseph Stainer als Bürge