Alter: 24
Alter: 26; Arbeitsloser Hilfsarbeiter, nervenleidend, kündigte seinen Selbstmord bei einem Gasthausbesuch an. Sprang von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 7.12. in Stans angeschwemmt.
Alter: 39; Kaufmann aus Tulfes. Verbrachte die Nacht in der Riegenhütte. Wurde am nächsten Morgen tot aufgefunden. Möglicherweise Tod durch Vergiften.
Alter: 56; War am Heimweg vom Gasthaus zu Niederdorferberg. Durch die Dunkelheit dürfte er vom Weg abgekommen sein. Stürzte über einen Felsen ab.
Alter: 25; Bauernsohn, stieß im Halltal am 28.11. mit Kommerzialrat vonLemmen zusammen. War bereits in der Nacht. Er fuhr ohne Beleuchtung. Verlor durch das Gefälle die Herrschaft über das Rad. Starb im Spital von Hall nach einigen Tagen an den Verletzungen.
Alter: 21; Private Tanzunterhaltung in einem Haus, nahe am Lech. Der Korbflechter Rudolf Grießer fühlte sich gestört. Tauchte mit einer Pistole bei der Gesellschaft auf und geriet bald mit dem Opfer in Streit. Wurde von ihm mit Bierflaschen beworfen. Schoss ihn darauf in den Bauch, worauf ein schneller Tod eintrat. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 30.3.27, 7: Täter wurde vom Totschlag freigesprochen, daher Freispruch!!! Anscheinend großes Fehlurteil.
Alter: 2; Kind eines Bauern. Fiel in ein Schaff mit heißem Wasser.
Alter: 4; Ziehkind der Familie Kendlbacher. Holz lag beim Ofen, um zu trocknen. Dieses begann zu qualmen und erstickte das Opfer, das alleine im Zimmer war.
Alter: 66; Hob bei einer Baufirma eine Sickergrube aus. Nach Arbeitsschluss stieg er aus der Grube, verlor aber den Halt und stürzte in die Tiefe. Erlag bald den schweren Verletzungen.
Alter: 51; Bauer in Wegscheid, stürzte beim Heuziehen über einen Abhang und starb an schweren inneren Verletzungen.
Alter: 49; Brunnhofbauer. War bei der Holzarbeit am Marterbichl. Wurde von einem herabstürzenden Holzklotz am Kopf getroffen und einen Felsen hinabgeschleudert. Starb im Spital von Schwaz.
Tobias Riedmayr, Fassermeister und Bürger von Hall, und seine Gattin Katharina Hafner, vertreten durch Georg Weishamer, Fassermeister und Bürger von Hall, setzen sich gegenseitig in ihrem Testament als Erben ein, wobei die Witwe ein Dritte! der Hinterlassenschaft als persönliches Erbe erhalten soll. Außerdem soll sie das Fassergewerbe als Witwenbetrieb ihr Leben lang weiterführen dürfen.
Siegler: Andreas Wilderer, Bürgermeister von Hall Siegelbitte: Anton Plalner, Diener des Stadtschreibers Fer dinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Oswald Haller, Gastgeborener und Bürger von Hall; Ja kob Steinlechner, Fassermeister und Bürger von Hall; Georg Saurwein, Fassermeister und Bürger von Hall
Alter: 56; Starb nach einem Pferdetritt.
Alter: 37; Kreuzlehnbauer. War am Heimweg von der Holzarbeit. Wurzelstock eines gefällten Baumes löste sich plötzlich und stürzte in die Tiefe. Traf das Opfer, das dabei tödliche Kopfverletzungen erlitt.
Alter: 9 Monate; Kind wurde tot im Bett aufgefunden. Gerichtskommission erkannte auf Ersticken. Lag mit dem Gesicht im Polster.
Alter: 30; Vermisster Gämsenjäger wurde am 22.12. tot aufgefunden. Wurde bei Madatsch am Fuße eines Felsens tot aufgefunden.
Alter: 39; Bäuerin, schwermütig. Zog sich mit einem Rasiermesser einen tiefen Schnitt in den Hals. Starb im Spital von Fügen.
Alter: 24; Hausgehilfin aus der Steiermark. Vergiftete sich in einem Zimmer eines Gasthofes mit Lysol.
Alter: 36; Kriegsversehrter, wurde nach einer Waldarbeit vermisst. Leiche wurde schließlich am 2.1. gefunden. Muss von einem fallenden Baum erschlagen worden sein.
Alter: 22; Kaufmann, schwermütig. Erschoss sich am Grab seines Vaters im städtischen Westfriedhof.
Alter: 9; War mit seinem Vater in Hygna mit Holzziehen beschäftigt. Fuhr mit seinem Schlitten auf einen anderen vor ihm auf. Erlitt dadurch tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 68; Bauer zu Exenberg. Lud in der Küche einen Böller, der explodierte. Selbstmord liegt fast sicher vor. Starb im Spital von Kufstein.
Alter: 64; Wurde beim Kirchgang von einem Schlitten überfahren. War blind. Starb an den schweren Brustverletzungen.
Gregor Gotl, Futterlädier und Bürger von Hall, hat vor 10 Jahren seine Gattin Anastasia Keller geheiratet. Diese hat von ihrem Vater David Keller, königlicher Damenstiftssekretär, und ihrer Mutter Cecilia Kolb, die in zweiter Ehe mit Simon Simblinger, Seiler und Bürger von Hall, verheiratet war, insgesamt 200 Gulden in die Ehe eingeboreneacht. Darüber gibt Gregor Gotl seiner Frau eine Verschreibung auf sein Haus in der Schmiedgasse (heute: Unterer Stadlplatz 7a), welches im Osten an Balthasar Krinner, im Süden an die Ringmauer, im Westen an das Bachbett zwischen Gotls Haus und dem Haus des Oswald Haller und im Norden an die Schmiedgasse grenzt. Seine Gattin wird durch Wolfgang Millner, Lädier und Bürger von Hall, vertreten.
Siegler: Michael Högwein, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Elias Kolb, Diener des Stadtschreibers; Georg Schick, Bürger von Hall
Zeugen: Hans Seimbl, Bürger von Hall; Georg Lechmoser von Heiligkreuz; Joachim Oberperger, Diener des Stadtschreibers
Alter: 32; Ertrank im Achensee.
Alter: 48; Hilfsarbeiter aus Mühlau. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 26; Arbeitete seit kurzer Zeit im Planseewerk. Geriet in einen Behälter, der mit Gas gefüllt war. Erstickte daran. Selbstmord anscheinend nicht ausgeschlossen.
Alter: 54; In der Wohnung der Eheleute Waibl in Pradl brach ein Brand aus. Frau wurde nur mehr tot geborgen. Alkohol dürfte im Spiel gewesen sein. Mann gestand, seiner Frau brennende Petroleumlampe nachgeworfen zu haben, wobei ihre Kleider zu brennen begannen. Versuchte zuerst Feuer zu ersticken, ging dann aber schlafen! Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 2.4.27, 13: Angeklagt war Simon Waibl, Stadtarbeiter (63 Jahre). Schleuderte die Petroleumlampe gegen seine Frau, die stark betrunken war. Täter wurde wegen fahrlässiger Tötung zu 4 Monaten schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 56; Schneidermeister, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 66; Kaufmann aus Graz. Erschoss sich in einem Gasthof.
Alter: 73; Am 21.6. wurde unterhalb der Hochgallmiger Taja eine schon stark verweste Leiche gefunden. Nach den Papieren war er ein Landecker Rückwanderer aus den USA. Wurde in Landeck begraben.
Alter: 21; Hilfsarbeiter bei der Innregulierung. Fuhr mit Kollegen in einem Boot in die Nähe einer Notbrücke. Kahn stellte sich quer und Insassen fielen ins Wasser. Opfer konnte sich zwar noch längere Zeit an einem Draht festhalten, erfolgreiche Rettung misslang allerdings.
Alter: 57; Holte Holz, um Kaffee zu kochen. Dabei fiel der Holzmeiler um und begrub das Opfer. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 36; Schaffner bei der Bahn. Fiel im Dient aus einem fahrenden Zug und wurde schwer verletzt. Starb später im Innsbrucker Spital. Stammte aus Natters.
Alter: 22; War mit Kollegen auf der Pirsch im gegenüberliegenden Thurmbach. Beim Überqueren einer Holztriftrinne übersah er einen ins Tal gleitenden Baumstamm, der ihn am Kopf traf und tödlich verletzte.
Pankraz Praxmarer von Sellrain stellt der Waldaufstiftung einen Revers über seine Mühle samt Mühlschlag und Grundstück an der Melach aus, die er von seinem Bruder Jakob Praxmarer von Sellrain um 160 Gulden gekauft hat.
Siegler: Michael Högwein, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Josef Söll, Diener des Stadtschreibers
Zeugen: Stefan Specker, Gastgeborener und Bürger von Hall; Georg Goldner von Vöglsberg
Alter: 33
Alter: 37; Wollte mit einem Schlitten Holzstämme vom Zintberg führen. Verlor Herrschaft über das Gefährt und er wurde von den Baumstämmen erdrückt.
Alter: 49; Dorfwirtin, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 27; Bauerntochter aus Vinaders. Stürzte sich in den Werkkanal der Spinnfabrik. Psychische Probleme, wurde in Vinaders begraben.
Alter: 18; Schlossergehilfe, eingesetzt beim Bau der Hahnenkammbahn. Sollte die Rollen der Materialseilbahn schmieren. Man fand ihn bei Stütze 2 tot im Schnee. Stürzte an die 9m in die Tiefe.
Alter: 29; Bauernsohn, verunglückte tödlich beim Taxenziehen.
Alter: 53; Litt an Verfolgungswahn. Verletzte sich tödlich mit Schnitten am Hals.