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Weyrat, Jeann
AT Sa Karl Graf-14254 · Stuk · ? - 1944-07-13
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 40; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

Baujard, Lucien
AT Sa Karl Graf-14255 · Stuk · ? - 1944-07-13
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 36; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

Brisleux, Louis
AT Sa Karl Graf-14256 · Stuk · ? - 1944-07-13
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 39; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

Paul, Antony
AT Sa Karl Graf-14257 · Stuk · ? - 1944-07-13
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 38; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

Graf, Hermann
AT Sa Karl Graf-14258 · Stuk · ? - 1944-07-13
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 49; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.

Graf, Ludmilla
AT Sa Karl Graf-14259 · Stuk · ? - 1944-07-15
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 44; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

1737 V 31
AT StA Hall i. T. II-b-1426 · Stuk · 1737-05-31
Part of Stadtverwaltung

Mattheus Blaimb, Benefiziat der Johanneskapelle beim Ansitz Scharnstein (- Scheidenstein; Recheisstr. 1), stiftet der Nikolauskirche in Hall 300 Gulden für zwei jahrtage, die jeweils am 16. Mai (Johannes Nepomuk) und an seinem Todestag gelesen werden sollen. Sein Leichnam soll vor dem Johannes-Nepomuk-Altar in der Nikolauskirche begraben werden.

Ortner, Hans
AT Sa Karl Graf-14260 · Stuk · ? - 1944-07-15
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: [unklar}; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

Naurice, Robert
AT Sa Karl Graf-14261 · Stuk · ? - 1944-07-15
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: [unklar}; Wanderte mit ihrem Mann oberhalb der Plauener Hütte. Trat einen großen Stein los, der sie einklemmte. Konnte erst nach 5 Stunden befreit werden, was sie nicht überlebte. Das Ehepaar kam aus Leipzig.

Martin, James
AT Sa Karl Graf-14263 · Stuk · ? - 1944-07-19
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: [unklar]; Im Schöntalgraben wurde am 1.8.1948 eine skelettierte Leiche gefunden. Konnte anhand einer Erkennungsmarke identifiziert werden. War US-Soldat, der mit seinem Flugzeug abgeschossen wurde. Seine Kollegen retteten sich mit dem Fallschirm.

Hartge, Fritz
AT Sa Karl Graf-14266 · Stuk · ? - 1944-07-27
Part of Zeitungsrecherche zu unnatürlichen Todesfällen in Tirol

Alter: 3; Mutter war mit ihrem Sohn im Pletzergraben Holz sammeln. In einem unbewachten Augenblick entfernte sich das Kind und stürzte ins Wasser. Seine Leiche konnte später aus dem Bach geborgen werden.

1737 VIII
AT StA Hall i. T. II-b-1427 · Stuk · 1737-08-01 - 1737-08-31
Part of Stadtverwaltung

9 Anton Eusebius Demetrius Reichsgraf von Sarnthein stellt der Waldaufstiftung einen Revers über 1,75 Kammerland, genannt 'Singlperger- oder Denggengut' zu Amras, aus, die er vom königlichen Damenstift von Hall gekauft hat.
Siegler: Anton Graf Sarnthein

1738 VIII
AT StA Hall i. T. II-b-1428 · Stuk · 1738-08-01 - 1738-08-31
Part of Stadtverwaltung

3 Sebastian Prandtstetter, Salzbergarbeiter von Thaur, und seine Gattin Katherina Gatterer stellen dem Spital von Hall einen Revers über ein ein Viertel Tagbau großes Grundstück im Thaurer Feld aus, das sie von Romedi Moser von Thaur gekauft haben.
Siegler: Siegelbitte:
Zeugen: Jakob Christof Waldreich, Stadtrichter von Hall Matthias Perthaler, Stadtschreibereibedienter Christof Kössler, Schreiber; Gregor Gschnaller, Schreiber