Alter: 21; Wollte außerhalb des Bahnhofes aus dem fahrenden Zug abspringen. Geriet dabei unter den Zug und wurde überrollt. War Soldat aus Abtenau
Alter: [unklar]; Durch Schneedruck wurde ein Dach eines Stalles eingedrückt. Dabei kam die Bäuerin und 18 Stück Vieh ums Leben.
Alter: 35; Postarbeiter wurde erhängt am Dachboden seiner Wohnung aufgefunden.
Alter: 22; Eine kleine Gruppe von Tourenfahrern wollte von der Ambergerhütte zum Schrankogel aufsteigen. 2 Mädchen blieben zurück, wobei eines am Schwarzenbergferner in eine Gletscherspalte fiel. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 21; Ein Tourengeher und seine Kollegin lösten am Seefeld in Tiroler Joch ein Schneebrett aus, das beide in die Tiefe riss. Bergungstrupp konnte sie nicht gleich finden. Später erkannt als Hauptmann aus Mittenwald und Tochter eines Wagnermeisters. Ihre Leichen wurden in den folgenden Tagen geborgen.
Ortszuständigkeit des Franz Penz
Der Bürgermeister von Vils fragt nochmals bei seinem Bruder in Wien an, wo die Bittschrift wegen des Zoll- und Abzählgeldes liegengeblieben sei, da das hiesige Pflegeamt noch keinen Bescheid erhalten habe. Da seit der Urgenz des Kreisamtes schon wieder ein halbes Jahr vergangen sei, bittet die ganze Bürgerschaft, nochmals bei Hof persönlich nachzufragen, ob das Gutachten schon abgefaßt sei.
Original Pergament 21,5 x 35 cm, Siegel anhangend, Rückvermerk... St. Virgilly Kirchen, Inhaber
Alter: 21; Maurer bei Ausbesserungsarbeiten am Theater. Dabei lösten sich Teile des Gesimses und trafen die Arbeiter. Scheiber war sofort tot, Klotz starb noch am gleichen Tag im Stadtspital an den schweren Kopfverletzungen.
behördlich beglaubigte Abschrift (1804) eines Vertrags (1802) über die Aufteilung der "Hausgemeinschaften" zwischen Flirsch und Rallsberg (Strengen) mit Nennung Beteiligen und Auflistung der Lose, Vertrag wurde geschlossen vor dem Pfleger und Landrichter Ignaz Niklaus Stöckl von und zu Gerburg, Original geschrieben von Gerichtsschreiber Johann Kolb Schreiber. Als Zeugen des Vertrags werden genannt: der Wegmacher Christian Stock Johann Kölb.
UntitledProtokoll zum Kässonntag.
Bittschrift des Marktes Reitti an das k.k. Gubemium, den zunehmenden Handel der Oberinntaler Kornhändler mit Füssener Korn in den Pfarren Praitewang, Aschau und im Lechtal zu unterbinden.
Zwischen dem Stadt- und Landgericht Kizbichl mit genannten Vertretern und dem o.ö. Gubemium wird für den künftigen Salzbedarf aus den Haller Pfannen ein Abnahmevertrag über 1600 Fuder Salz geschlossen, welches auch für die Schmelzgewerken bestimmt ist. Siegler: Gubemialsiegel
Veitt, Freyherr von Wolckhenstain und Herr von Roddenegg, bestätigt, daß Mathes Grebitschitzer als Lehensträger und Spitalmeister des Spitals zu Lienz für das Spital zu Lienz von Hanns Orttner die nachstehenden Grundstücke gekauft hat: ein Gütel in Khalls zu Oberlessach zu Pradell, das jetzt Rueprecht Rausch innehat. Siegler: selbst
Wegen der Grenzerneuerung in der Alpe Rat(h)s kommt es zwischen dem Markt Reiti und den umliegenden Orten mit den Gemeindsleuten der Pfarre Perwang auf Grundlage des alten Markungsbriefes vom 13. Juni 1680 zu einer Grenzbegehung und Visitation. Beide Parteien suchen deshalb beim Forst- und Waldmeisteramt zur Vorbeugung von Streitigkeiten um Protokollierung an. Die Ausgeschossenen von Praitewang und Reiti sind: Bürgermeister Josef Zeiller, Josef Kaim, Josef Fridl, Peter Zwerger, Elans Georg und Jakob Zwerger, Hans Sprenger, Säckelmeister, Franz Strigl von Pflach, Hans Gintherr von Ehenpichl, Franz Nigg und Josef Eischnaller, Knaben aus Reiti von Rinnen und Raithpach (Pfarre Perwang) Michael Hosp, Alban Perckhdoldt sowie die Knaben Christian und Franz Falger. Das erste Markzeichen ist bei der Ratsbrücke, das zweite im Wassertal jenseits des Lech, das dritte die Ratswand hinauf. Weitere Zeichen sind in unbeweglichen Steinen und Rottannen bis ob der Sölden bei dem Perger Ratsweg, durch das Klopfental, ob dem Bödele und herab in das Wassertal, wo die zwei Wasser zusammenrinnen, bei dem Roten Gehren und hinauf in das Joch. Es wird beschlossen, in 20 Jahren wieder eine Grenzbegehung durchzuführen.
Pfarrer Josef Balthasar Aichhorner, Dekan zu Zams, stiftet zu seinem Seelenheil einen ewigen Jahrtag von 100 Gulden welchen Betrag er der Gemeinde bar bezahlt, wofür diese die Kaution stellt. Der Dorfvogt und die Vierer nehmen namens der Gemeinde diese Stiftung dankend an und haben dafür folgende Bedingungen zu erfüllen: Jährlich soll am 3. Jänner (erstmals 1782) das Seelenamt gehalten werden. Von den 4 Gulden Zinsen erhält der jeweilige Pfarrer für die Stiftsmesse 1 Gulden 15 kr, der Mesner 12 kr, der Organist 12 kr, der Balgzieher 3 kr und die Kirche für Licht und Paramente 18 kr aus der Gemeindekassa. Die restlichen 2 Gulden verbleiben der Gemeinde, doch ist zu Lebzeiten des Stifters dieser Betrag an ihn auszuzahlen. Siegler: Johann Josef Stöckl, Pfleger der Herrschaft Landeck
Kaiser Karl VI. bestätigt Bürgermeister und Rat des Marktes Imst die von den Vorfahren erteilten Privilegien mit Transsumtion der Urkunden von Graf Meinhard II. von Tirol (1282), König Heinrich (1312), Herzog Rudolf IV. (1363), Herzog Leopold (1380), Herzog Albrecht (1387), Herzog Friedrich (1410), König Maximilian (1493), Prinz Ferdinand (1523), Erzherzog Ferdinand (1569), Erzherzog Maximilian (1605), Erzherzog Leopold (1626), Kaiser Ferdinand III. (1636), Erzherzog Ferdinand Karl (1650) und Kaiser Leopold (1692).
Rat und Bürger der Stadt Hall bestätigen, daß sie den Brückenzoll und die damit verbundene Erhaltung der Innbrücke von der Farnilie Vegler bestandsweise auf Vermittlung von Herzog Friedrich übernommen haben, wofür jährlich 20 Mark Berner an die Vegler zu zahlen sind.;
Siegler: Stadt Hall
Zwischen Peter und Paul Wibmer einerseits und deren Bruder Georg anderseits, kommt es wegen der Abgrenzung der Grundstücke nach der erfolgten Aufteilung am 10. Juli 1741 zu Streitigkeiten, die nunmehr durch Vergleich geregelt werden. Die Brüder einigen sich mit ihren Beiständern nach gerichtlichem Lokalaugenschein, daß das Arbesackerl dem Georg zugehört. Beim Kabisgartl soll die Grenze schräg herab an den spitzigen Stein gehen. Auf dem sog. Törl (Terl) soll die Grenze zum Weg und Bach! gehen. Der hohe Einfang ist von der Koy-luckhen bis zur Gabelung des Bachls hinauf unbestritten. Künftig soll die weitere Grenze das Bachl gegen der Seinizen, von Ralfen herab bilden. Somit gehört das herauswärts gegen Matrei Liegende dem Georg allein. Alles was innerhalb dieses Bachls gegen den Thauren liegt, gehört dem Peter. Der Zaun ist von Peter und Georg je zur Hälfte zu errichten und zu erhalten. Peter trägt die Gerichtskosten zu 2/3 und gibt dem Bruder 15 Gulden für diesen Vergleich. Die Beschau- und Zehrungskosten trägt Peter alleine. Siegler: Wolf gang Adam Lasser, Pfleger und Urbaramt mann mit Unterschrift Zeugen: Franz Zechetmayr, Schreiber, Josef Eder, Christian Köfler und Christian Troyer
Matthias Jabinger, Bauer von Amras, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Tenggenhof in Amras aus, den er von seiner Mutter Magdalena Meixner, vertreten durch Michael Posch, Inwohner von Hall, gekauft hat.
Siegler: Johann Sigmund Lösch Perkhofer, Schreiberpraktikant
Alter: 48; Tödliche Verletzungen durch einen Sturz von einem Baum.
Alter: 25; Ein Tourengeher und seine Kollegin lösten am Seefeld in Tiroler Joch ein Schneebrett aus, das beide in die Tiefe riss. Bergungstrupp konnte sie nicht gleich finden. Später erkannt als Hauptmann aus Mittenwald und Tochter eines Wagnermeisters. Ihre Leichen wurden in den folgenden Tagen geborgen.
Alter: 70; Bei Sprengarbeiten am Kufsteiner Festungsberg wurden 2 Arbeiter tödlich verletzt. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 67; Bei Sprengarbeiten am Kufsteiner Festungsberg wurden 2 Arbeiter tödlich verletzt. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 48; Südtiroler Umsiedler, waren an der Achenseestraße mit Schneeschaufeln beschäftigt. Sie wurden dabei von einer Lawine verschüttet. Konnten nur mehr als Leichen geborgen werden.
Alter: 55; Südtiroler Umsiedler, waren an der Achenseestraße mit Schneeschaufeln beschäftigt. Sie wurden dabei von einer Lawine verschüttet. Konnten nur mehr als Leichen geborgen werden.
Alter: 11; Schülerin und Pflegekind der Familie Traudwein stürzte kurz vor der Haltestelle Lähn von einem Personenwaggon und geriet unter die Räder. War sofort tot.
Alter: [unklar]; Vom Schindlerkar löste sich eine gewaltige Lawine, die ins Steißbachtal stürzte. Dort verschüttete sie die beiden Opfer. Der Mann war Regierungsbaumeister aus Wien, die Frau Handelsangestellte aus Ulm. Beide wurden durch Lawinensuchhunde gefunden, waren aber schon tot.
Alter: [unklar]; Vom Schindlerkar löste sich eine gewaltige Lawine, die ins Steißbachtal stürzte. Dort verschüttete sie die beiden Opfer. Der Mann war Regierungsbaumeister aus Wien, die Frau Handelsangestellte aus Ulm. Beide wurden durch Lawinensuchhunde gefunden, waren aber schon tot.
Alter: [unklar]; Leiche eines neugeborenen Kindes wurde in einem öffentlichen WC gefunden. Untersuchungen ergaben, dass das Kind gelebt hatte.
Alter: 45; Lehrer in Garmisch. Löste bei der Abfahrt von der Schneefernerhütte nach Ehrwald eine Lawine aus, die ihn verschüttete. Seine Leiche konnte erst eine Woche später geborgen werden.
Jakob Zwölfer vo, Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein halbes Haus in Axams aus, das er von seinem Vater Urban Zwölfer bzw. dessen Kurator Thomas Peiler gekauft hat.
Siegler: Leonhard Xaver Moser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Lorenz Paris Reinhardt, Stadtschreiber
Zeugen: Franz Unsinn, Schreiber; Franz Anton Platner, Schreiber
Alter: 69; Tödliche Verletzungen durch einen Sturz über eine Stiege.
Alter: 34; Diplomingenieur aus Stuttgart machte eine Tour auf das Zuckerhütl. Beim Abstieg rutschte er aus und stürzte 20m in felsiges Gelände ab. War sofort tot.
Alter: 45; Lagerkoch erhängte sich aus unbekannten Gründen.
Alter: [unklar]; Fahrgast stürzte rücklings aus einem fahrenden Zug und verletzte sich tödlich.
Alter: 45; Verunglückte mit seinem LKW, als er Kohle nach Reith/Alpbach führen wollte. Starb bald darauf im Kufsteiner Krankenhaus.
Alter: [unklar]; Knecht im Gasthof „Krone“. Wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Starb einen Tag später.
Alter: [unklar]; In einer Baustelle wurden 2 Ostarbeiter tödlich verletzt. Sie wurden von herabstürzenden Gesteinsmassen begraben.
Alter: 68; Reiserachbauer. Wollte sein Tennendach ausbessern, brach durch und stürzte auf den Tennenboden. Erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 37; In Wilten erschoss ein Mann seine Frau. Anschließend schoss er sich selber eine Kugel in den Kopf.