Alter: 0; Dienstmagd Therese Trutschl (22 Jahre) aus Kärnten gebar ein Mädchen, das sie sofort erstickte. Dienstgeberin schöpfte Verdacht, Kommission fand Kindesleiche im Zimmer. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten (17.9.10, 33): Diesmal wieder öffentlich. Verteidigung berief auf Sinnesverwirrung, was allerdings nicht anerkannt wurde. Dennoch Freispruch.
Alter: 65; War auf Besuch bei ihrer Tochter in der Museumsstraße. Stürzte vom Balkon im 3. Stock in die Tiefe. Starb im Spital. Stadtbekannte Persönlichkeit.
Schuldurkunde des Landgerichtes Sillian für Michael Kühebacher, Gastgeber in Innichen.
Lntrichtvertrag nach Anna Fügenschuh, Ehefrau des Franz Weyrater im Bogen. Die Erblasserin verstarb am 2. Aug. 1804 und hinterläßt die ehelichen Kinder Johann, Maria Anna (Ehefrau des Johann Georg Weber zu Unterhöfen), Anna, Josefa und Jakob. Sie erbte von ihrem Vater Felix Fügenschuh am 9. Dez. 1776 ein Fünftel bzw. 140 Gulden 1792 von ihrem Bruder Johann 111 Gulden 1800 von ihrer Mutter Maria geborene Rief drei Grundstücke, zahlreiche Mobilien und 1806 von ihrer Base Katharina Fügenschuh 95 Gulden Der gesamte Reinnachlaß wird mit 1092 Gulden bewertet und vorerst dem Witwer überlassen. Siegler: Alois Johann von Froschauer
Pfleger Nazari Leonhard Jais verbietet neuerlich das Weiden von Schafen ohne Aufsicht eines Hirten. Anläßlich einer Klage wird festgestellt, daß einige Gemeindegenossen im Obermarkt trotz obrigkeitlichen Verbotes zum Schaden des übrigen Viehs die Weide abfressen, Hiemit wird neuerlich verordnet, daß alle Schafe unter Aufsicht eines Hirten aufgetrieben werden sollen, bei sonstiger Strafe von 1 Gulden 30 kr pro Stück.
Alter: 38; Ertrank im Inn.
Die Stadt Hall als Propst des SpItals übergibt als Grundherr dem Simon Schnaidtperger von Hagnach in 05s bei Meran das Baurecht des Weyrergutes samt Torggel und Keller.;
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel)
Alter: 3; Tochter des Schmiedemeisters. Stürzte in den Bach vor der Werkstätte und geriet unter das Wasserrad.
Alter: 17; Mehrere Bauernburschen stiegen auf den Gschwandtkopf. Opfer wollten im Gschwandtkopfsee baden. Wurden von Krämpfen befallen und gingen unter. Schuld gab man den erhitzten Körpern (Innsbrucker Nachrichten 29.8., 4). Begleiter konnten sie nicht mehr retten.
Alter: 22; Mehrere Bauernburschen stiegen auf den Gschwandtkopf. Opfer wollten im Gschwandtkopfsee baden. Wurden von Krämpfen befallen und gingen unter. Schuld gab man den erhitzten Körpern (Innsbrucker Nachrichten 29.8., 4). Begleiter konnten sie nicht mehr retten.
Alter: 13; Hirtenjunge am Hochgeneiner Hof. Hielt ein Beil in der Hand, als er vom Blitz getroffen wurde.
Alter: 1.5; Kind eines Fabriksarbeiters in Ehenbichl.
Alter: 54; Bauer, stürzte vom Dach auf einen Zaun. Starb am folgenden Tag im Innsbrucker Spital an den inneren Verletzungen.
Alter: 19 Monate; Kinder spielten auf der Straße. Konnten einen Anhänger eines Wagens nicht ausweichen, der Kurve schnitt. Ein Kind wurde dabei erdrückt.
Alter: 45; Arbeiter im Messingwerk Achenrain. War am Weg zu seiner Nachtschicht und dürfte am Steg über den Inn ausgerutscht sein. Seine Leiche wurde am 6.8. im Abzugskanal in der Kramsacher Lende gefunden.
Alter: 10; Hirte, stürzte in der Nähe der Alpe Dawin beim Ziegensuchen ab.
Alter: 2.5; Sohn eines Bahnwächters wurde von einem Zug schwer verletzt. Starb am Transportweg ins Spital von Wörgl.
Pfleger Nazari Leonhard Jais bezieht sich auf das Gubernialdekrei vom 30. Mai, im Obermarkt zu Imst statt 23 Stk. Ziegen künftig 40 halten zu dürfen. Gleichzeitig verweist er auf die Ziegen-und Schafhaltungsverordnung vom Jahre 1756.
Franz Weirater im Bogen verkauft im Alter von 75 Jahren (Kurator: Ignaz Zobl, Bäckermeister zu Oberhöfen) seinem unverheirateten Sohn Johann Weirater sein Wohnhaus Nr. 5 und ein Häusl mit Tenne und Wagenschupfen sowie genannte Grundstücke um 600 Gulden zu genannten Bedingungen. Siegler: Alois Johann Froschauer, königlicher Landrichter zu Reihe
Alter: 2.5; In einem unbeaufsichtigten Augenblick entfernte sich das Kind vom elterlichen Haus und fiel in einen kleinen Teich, wo es ertrank.
Schuldurkunde ausgestellt vom Landgericht Sillian für Alois Rainer zu Panzendorf.
Johann Dreyling von Wagrain bestätigt, daß er von der Witwe des Haller Pfannhausamtmannes Hans Schneeberger von Saltaus und vom Gerhaben ihres Sohnes, Veit Hilliprant zu Edlshausen, 50 Gulden, und zwar 30 wälsche Goldkronen zu je 92 Kreuzer und 4 Gulden, erhalten hat. Dieses Geld wird er dem Sohn Johann Zacharias Schneeberger, der in Ingolstadt studiert, schnellstens überweisen.;
Siegler: Johann Dreyling
Vormundschaftsrechnung nach Johann Anton Mayr, Pfleger zu Anras, für dessen hinteriassene Kinder Anton Peter, Johann Nepomuk Stefan und Maria Gertraud. Die Kuratoren Josef Weiher, Gastwirt zu Assling, Josef Weiller, Pfarrmesner zu Anras und Franz Prinster, Valtener zu Asch, legen die Gerhahschaftsraitung vor, da der älteste Sohn sein Studium nunmehr beendet und vogtbar ist. Es wird das väterliche Erbe an Fahrnissen, Geschmeide und Liegenschaften von insgesamt 4028 Gulden und 191 Gulden Bestandsgelder selbst übernehmen. Nach Abzug der Ausgaben an Kostgeldern, Barauslagen, Löhnen, Zinsen, Korrespondenz, Hilfszins, an Schuhen und Kleidung in der Höhe von 307 Gulden bleibt ein Widerstellungsrest von 124 Gulden 46 kr. Da Mesner Weiller für die Abrechnung die Hauptarbeit hatte, erhält er 36 Gulden Prinster 6 Gulden Der Gastwirt verzichtet auf sein Kuratorgeld. Siegler: Johann Florian Peisser, Pfleger zu Anras Zeugen: Johann Sebastian Payr, Pfleger an der Lienzer Klause und Kandiaus von Walther
Zur Bewässerung der Frühmähder auf der Oberund Unterreith in der Keifenau hat die Gemeinde Zams einen Tragwaal aufgeworfen. Zur Schadenskompensaliqn wird den Brüdern Sigmund und Adam Weinzirl zu Lundeck, durch deren Äcker in der Keifenau der Wassergraben führt, ein Vergleich durch die Gemeinde ungebeten. Sigmund Weinzirl erhält ein Prantl als Eigentum und 36 kl sowie dessen Gattin 3 Gulden Verehrung. Adam Weinzirl erhält einen Grund in Zams nächst seiner Robaten gelegen 'in der Freie von Martin Hamberls Lucken' mit genannten Anrainern. Dazu erhält er Weiderechte unter seinem Acker (zwischen dem alten Zammer Feldgatter und Kurat Thomas Kravogls Steigacker) gegen Erhaltung des Gatters. Sollte durch den tiefen Graben an Weinzirls Äckern ein Schaden entstehen, so hat ihn die Gemeinde zu vergüten. Die Kosten bei der Grundherrschaft hat die Gemeinde zu tragen, ebenso die Wasserschäden an der Landstraße. Die Einhaltung garantieren für Zams: Johann Güterl, Dorfvogt, Fe legi Güterl, Josef Sterzinger, Gastgeborene Jakob Georg, Erasmus Kolpp, Georg Zorn und Bernhard Tachl; für die Weinzirls: Adam seihst und der Schwiegersohn Ludwig Linser für Sigmund W. dem Gerichlsschreiber Elias Kolb. Siegler: Hans Georg G(i)ennger zu Griebichl u. Schaiden stein, Pfleger und Pfandsinhaber zu Landeck Zeugen. Hans Zangerl zu Perfuchs und Hans Zangerl zu Stanz
Barbara, Tochter des Werndlein von Obertrom, Witwe des Hans Stadlwiser zu Imst (Umbst), verkauft dem Hans Kramer als Kirchmair der St. Johannes- und St. Laurenzkirche daselbst 30 kr ewigen Geldzins aus einem Angerl im obern Teil zu Imst. Siegler: Hans Knewssl zu Imst Zeugen: Hans Kristan Rech, Klaus Magens und Hans Holer
Die Bezirkskommission Reutte in Grundentlastungsangelegenheiten erkennt, daß die Forderungen gegen Katharina Ramer und Mang Strigl von Pflach betreffend eine Wiese am Stangenberg mit 1325 Klafter mit genannten Teilbeträgen abgelöst werden.
Alexander Josef Künigl verleiht als Obristjägermeister in den o.ö. Landen von Amts wegen namens des o.ö. Gubemiums der Gemeinde Stanzach im Lechtal auf deren Bitte zwei öde Gründe in der oberen Au zwischen zwei Feldern gelegen, welche im Norden an den Lech grenzen. Der erste Grund ist 30AStanzach 9028 Quadratklafter 35 Werkschuh, somit 32 Mannmahd groß, der zweite auf der sog. Lend ist drei Mannmahd groß und grenzt im Osten an die Rauthgüter, im Süden an die alte Landfeldung und im Westen an die Lechtaler Straße. Die beiden Gemeingründe dürfen mit „toter“, nach und nach aber mit „lebendiger Umzäunung“ eingefangen und fruchtbar gemacht werden. Dafür ist jährlich zu Martini der Grundzins von 1 Gulden 45 kr an das Ehrenberger Forstamtsurbar zu genannten Bedingungen lt. ehrenbergischem Gerichtsschreiben vom 24. Sept. 1768 zu entrichten.
Grenadier der Waffen-SS; gestorben nach schwerer Verwundung, die er sich an der Westfront zuzog, in einem Lazarett in Gießen an der Lahn
Beschwerde der Bürger von Hopfgartten gegen den Landrichter Virgil Hue6/Hopfgarten i.B. ber, die Kosten für den baufällig gewordenen Pranger übernehmen zu müssen.
Vor Bergrichter und Waldmeister Johann Karl Budina und Gerichtsschreiber Johann Jakob Sehalber erscheinen Christian Vöter zu Oberwald, Simon Oberhäuser zu Risem, Marx Kircher zu Au und Hans Probst am Oberwald namens der 13 Güterinhaber im Oberhäuser Werchat im Jochberg. Es wird ihnen bei 300 Gulden Strafe aufgetragen, den Windwurf in der Rieben aufzuarbeiten. Wegen schlechter Hege und Wiederaufforstung im Jochbergwald wird gleichzeitig eine Strafe von 75 Gulden ausgesprochen.
Auszug aus der Rechnung des Zweidrittelgerichtes Laudegg. Um Streitigkeiten vorzubeugen, soll das Grasgeld für gekaufte Ochsen oder Pferde, wenn sie in der Gemeinde als Wintervieh gehalten wurden, entfallen. Kauft ein Gemeindsmann ein Pferd von außerhalb des Zweidrittelgerichts, so muß er davon das Grasgeld entrichten.
Schreiben/Verzeichnis des Mathias Munggenast, späterer Schulgründer der Schule auf Prozenegg
Sem títuloKaspar Renwald und Paulus Heinzl, Proviant- und Holzherren der Stadt Augspurg schließen vor dem Pfleger Georg Kannz mit Oswald Klainhanns, Bürgermeister, als Vertreter von Reuti und namens der ganzen Gemeinde Praitenwanng, wegen der durch die Klause und Holztrift aus Valderschein, Nambloß und Stan(n)zach entstandenen Schäden an den Liegenschaften, Archen, Auen und Weiden einen Vergleich. Wegen des gefallenen Schnees können die unparteiischen Sachverständigen Salomon Plaickhner, Waldschreiber, und Hans Ausseer, Holzmeister zu Stanzach, keine Besichtigung vornehmen, weshalb vor dem Pfleger Georg Kann/ ein Vertrag geschlossen wird. Die Herren von Augsburg sollen alle Ansprüche und bisherigen Schäden mit 300 Gulden abgelten und zu keinerlei Klage mehr Anlaß geben. Die Herren dürfen mit ihrer Trift ungehindert fortfahren, doch sind künftige Triftschäden zu vergüten. Siegler: Georg Kannz, Pfleger zu Eremberg Zeugen der Siegelbitte: Georg Frannckh, Richter, Hans Vischer, Triftmeister zu Zirl, Peter Lechleutner zu Elbmen, Oswald Strobl und Hans Lechleutner, alle im Lechtal.
Schuldobligation der Gemeinde Grän über 250 Gulden welche schon am 12. Feber 1832 bei Johanna Falger von Holzgau wirksam geworden war. Dieser Betrag wurde am 7. Dez. 1841 von Johann Georg Knittel, Handelsmann von Elbigenalp, der Johanna Falger verh. Geis in Oberstockach lt. Quittung zurückbezahlt. Knittel überläßt die 250 Gulden nunmehr dem Johann Beßler von Haldensee. Somit schuldet Grän dieses Kapital in Solidarhaftung dem Kreditgeber Johann Beßler zu einem jährlichen Zinssatz von 4 % zu Martini. Quittungsvermerk vom 18. Jän. 1857 durch Johann Besler. Unterschrift: Johann Wießer, Vorsteher und weitere 20 Gemeindebürger sowie Johann Besler Zeugen: Josef Zobl, Mang Anton Hold und Franz GutheinzOriginal Papier Doppelbl. mit Orig. Unterschriften und Gebührenstempel
Stellungnahme des Ernberger Richters Franz Karl von Rosst zum Gesuch der Thanhaimber Untertanen an den Landesfürsten Sigmund Franz betreffend des Gemspirschens und der für 1662 und 1663 einbezahlten Kuchlsteuer von je 53 Gulden Diese Steuer verlangen sie zurück, falls ihnen das Pirschen verwehrt wird.
Peter und Josef Ritt von Wengle leisten der Gemeinde Lähn für die Expositurkirche einen einmaligen Beitrag von 50 Gulden um dort alle Rechte zu genießen, was ihnen durch Johann Sprenger als Gewalthaber von Lähn bestätigt wird. Die übrigen Wengler zahlen quartalsmäßig einen Beitrag, um einen Platz in den Kirchenstühlen der Expositurkirche Lähn zu erhalten.
Verzeichnis der ausständigen Steuerpflichtigen zur Thomassteuer. Genannte Vilser schulden insgesamt 14 Gulden 58 kr. Übernahme und Aufteilung der Steuer bestätigt Pflegsverwalter Willibald Schnöller.
Die Brückenmeister des Jochberger Viertels und die Vierteiler legen über die Einnahmen und Ausgaben bei der Höglrainer und Haberger Brücke getrennte Rechnungen vor. 1659 übernimmt Brückenmeister Peter Obermoser von seinem Vorgänger Christian Gföller 22 Gulden bar, 230 Gulden Kapital zu einem Zinssatz von 5 %, Brückendienste von 6 Gütern und genannte Werkzeuge. Die Ausgaben betragen 1659 für Material Spesen und Dienstleistungen 13 Gulden 29 kr. Es folgen die Jahresrechnungen von Hans Oberaigner, Hans Vöter, Georg Hürtl, Augustin Koidl, Augustin Plezer, Georg Hirtl, Jakob Koidl, Peter Obermoser, Simon Velderer, Wolfgang Koidl, Hans Plezer, Michael Haller, Georg Foidl, Ruep Aurperger, Jakob Koidl, Sebastian Exenperger, Ruprecht 8tanger, Georg Obermoser, Peter Obermoser, Sebastian Stainer, Kaspar Höflich, Michael Koidl, Georg Prantauer, Jakob Hechenperger, Bartlmä Exenperger, Hans Erber, Thomas Pruner, Jakob Hochkogler, Georg Oberhäuser, Jakob Koidl, Friedrich Koidl, Marx Epperger, Ruprecht Obemauer, Veit Oberaigner, Andrä Koidl, Georg Miterer, Friedrich Stanger und Georg Hinterholzer.
Einstweilige Verfügung wegen der Großjährigkeit der Anna Feiler geb. Gratl. Siegler: Josef Anton Leiß, Urbarrichter
Verleihung der öden Gründe an die Lehensassen zu R. und Rathfelden zwecks Fruchtbarmachung. Alexander Josef Graf Kinigl verleiht und verteilt als Obristjägermeister namens des o.ö. Gubemiums den Lehensassen zu R. und Ratfelden ihre bisher gemeinsam genutzten öden Augründe erbrechtsweise, indem aus einem ganzen Lehen 500 Quadratklafter zu je 36 Quadratschuir an genannte 81 Lehensassen durch Los verteilt werden. Dazu kommen noch Gemeingründe, die an weitere Lehensassen zur Unkostenbestreitung verkauft werden. Dafür sind von jedem Joch zu Martini 6 kr zu zinsen, somit 5 fl 42 kr an das Urbarium Rattenberg zu erlegen. Siegler: Der Aussteller
Hannes Grunwallder, Generalvikar der Diözese Freising, lässt auf Bitte des Christian Fuchs und Ulrich Durchwasser, Bürger von Rotenburg (sic), von seinem Notar Johann Kästner in Monaco (München) folgende dreifach besiegelte Originalurkunde, die er für echt und gültig befunden hat, transsumieren: Die Herzoge und Brüder Ludwig, Emst und Wilhelm von Bayern bestätigen den oberbayrischen Ständen nach einem königlichen Urteil und dem Erkenntnis von 25 Mann jene Freiheiten, welche ihnen von ihren Vorvordem verbrieft wurden. Der Brief wurde mit Herzog Lird mit Herzog Ludwigs Handzeichen und allen drei Siegeln bekräftigt. Zeugen des am 11. Jan. 1430 ausgestellten Transsumpts sind Konrad Ris und Johann Kesringer, Kanoniker zu St. Andrä in Freising. Siegler: Vikariatssiegel Grunwallders und Signet des kaiserlichen Notars Kästner
Dem Augustin Eder, Inwohner und Kürschner zu Windischmatrei wurde aus dem Gries unterm Markt ein Einfang bewilligt. Auf Veranlassung der Bürgerschaft fordert Alban Gloggner als deren Vertreter, daß Eder sich weiter verpflichtet, weil er seinen Grund nicht an dem ausgezeigten Ort, sondern etwas weiter innen nächst bei Jakob Stockhers Einfang eingezäunt hat, daß man durch sein Grundstück gehen und fahren darf, solange die Straße vom Wasser weggerissen ist. Er solle sich mit Stöcker vergleichen, damit die Straße durch ihre Einfänge durch ein geräumiges Gatter an der selben Stelle hindurch geführt werden könne. Siegler: Wolf Adam Lasser, Pfleger und Amtmann der Herrschaft Windischmatrei