Herzog Friedrich bestätigt, daß er zur Besserung der Innbrücke bei Hall zwischen der Familie Vegler, die zu diesem Zwecke den Brückenzoll innehat und durch Ulrich Vegler sowie Margarete, Witwe des Sigmund Vegler, vertreten ist, und der Stadt Hall folgendes Abkommen getroffen hat: Die Stadt Hall soll den Brückenzoll von den Veglern übernehmen und dafür an sie alle drei Monate fünf Mark Berner zahlen. Auch die Wartung der Brücke geht an die Stadt über. Sollte die Familie Vegler aussterben und deshalb ihr Zollehen an den Landesfürsten zurückfallen, soll auch dieses Abkommen erlöschen.;
Siegler: Herzog Friedrich
Lienhard Awer, Bürgermeister, Peter Fuesstainer, Jakob Gratt, Konrad Vettinger, Ratsbürger zu Ratenberg, verkaufen dem Peter Vetterlein, Bürger zu Rattenberg, die Hausstatt auf dem Stain, welche an den Garten der Erben Oswald Scheffs, an den Burgberg, an die Straße und die gemauerte Marter grenzt. Dafür- zinst er der Stadtkammer jährlich 3 lb Berner zu St. Galli. Siegler: Stadtsiegel
Alter: 25; Wurde von einem fallenden Stein getroffen.
Vertrag zwischen Strengen mit Rallsberg und Flirsch ("Flyrs") betreff Abtretung des Mahdbergs, unterschrieben von Dorfvogt Anton Spiß, Mathias Dröll ( selbst für schoßen), den Zeugen Martin Scherl und Severin Pfisterer sowie Thaman Sigele (als firgeschos) und Paul Dräxl (als auß geschosner)
Zonder titelAbschrift einer Wochenmarktordnung für die Stadt Lienz, erlassen von Veit Freiherr von Wolkhenstain.
Befehlsabschrift der Hofkammer an den Zolleinlanger Mang Peintner zu Thannheimb wegen der Lebensmittelexporte beim Filialzoll Roßschlög, Kniepaß und Thannheimb. Es soll nicht gestattet werden, inländisches Vieh und Viktualien außer Landes zu bringen und von der Obrigkeit weitere Passierzettel anzufordern. Gleichzeitig wird dem Pfleger die unbefugte Ausfuhr von 115 Metzen Fisolen vorgeworfen und die künftige Unterlassung gefordert. Dem Tannheimer Afterzoller ist zu bescheiden, daß deshalb den Tannheimem nicht die erlangten Zollfreiheiten abgesprochen werden. Sie müssen aber jedesmal vom o.ö. Geheimen Rat um ein Bewilligungspatent ansuchen.
Das Kreisamt Reutte teilt dem Pflegamt Landeck mit, daß die Konkurrenz zur Landecker Brückenerhaltung von der Landesstelle in allen fünf Punkten gebilligt wird: 1) Die Gedingstätten Fließ und Zams haben zu diesen Brückenbaukosten 400 Gulden beizutragen. 2) Die Erltal tu ngskos teil dieser Brücke sind von den beiden Gemeinden mit 1/5 zu tragen. 3) Die Verardningskosten dürfen von den Brük-kenkosten nur insoweit abgezweigt werden, als sie zur Brückensicherung notwendig sind, somit 29 Klafter von der Brücke hinein. 4) Angedair muß wegen öfteren Gebrauchs der Brücke künftig 100 Gulden und 1/5 der Reparaturkosten tragen. 5) Die Abzahlung der Baukosten kann in drei Jahresraten erfolgen Reutte 6. Juni 1779 (präsentato 12. itmi) Unterschrift: Kreishauptmann Franz Laicharding
Die Stadt und das Landgericht Kizbichl schließen probeweise für ein Jahr mit dem Haller Pfannhaus einen Vertrag über die künftige Salzabnahme. Die Stadt ist durch Bürgermeister Matthias Bürckl vertreten, das Landgericht durch Leonhard Marl vom Viertl Reith, Bartlmä Schwaiger von St. Johann und Sebastian Salfenmoser, Viertischreiber der sechs Viertl. Ein Fuder wird zum festgesetzten Preis von je 4 Gulden 30 kr verkauft. Überdies darf das Stadt- und Landgericht wegen weiter Entlegenheit 6% aufschlagen. Weitere Vereinbarungen wegen ausländischen Salzes werden getroffen. Siegler: o.ö. Hofkanzlei
Zwischen Peter Wibmer am Stein (Stain) und seinem Sohn Peter jun. und dem mithausenden unverheirateten Bruder Paul kommt es wegen Übergabe und Entrichtung des Hinterfalls zur gütlichen Einigung. Paul übergibt wegen hohen Alters und weil er zu seinem Bruder Peter völliges Vertrauen hat, die Hälfte seiner Güter und Fahrnisse, und zwar die ganze Schwaig am Stein, die Ruedamerin genannt und genannte Grundstücke, welche dem Urbaramt freistiftbar sind. Diese Güter sind laut brüderlicher Teilung vom 10. Juli 1741 auf ihn gekommen und werden nunmehr an Bruder Peter übergeben. Peter verpflichtet sich, ihm lebenslänglich in gesunden und kranken Tagen zu versorgen, inklusive Tabakgeld 3 Gulden Zehrpfennig zu leisten und ihn nach christlichem Brauch begraben zu lassen. Den Verwandten sind 18 Gulden als Hinterfallgeld zu entrichten. Zur Sicherstellung der Abhaltung für Paul verschreibt Peter sein Vermögen. Siegler: Wolf gang Adam Lasser mit Unterschrift Zeugen: Franz Zechetmayr, Schreiber und Simon Stainer
Judas Thaddäus Siess als Gerhab des Johann Dietrich, Freigewerke im Markt Imst, verkauft dem Bruder seines Mündels Jenewein Dietrich, ebenfalls Freigewerke daselbst, Haus und Grundstücke im Untern Markt mit Zustimmung des Thomas Ignaz Zeiler von Zeilheim, Pfleger. Siegler: Siegelbitte an: Zeugen: Leopold Ignaz Ferrari, Graf von Occhieppo und Thomas Ignaz Zeiler Peter Hell Gregor Neiner, Simon Gramaiser, Georg Recheis, Georg Prantl
Das Spital von Hall besitzt einen von Matthias Kolbenberger stammenden, zwei Stock hohen Getreidekasten an der Lend neben den kaiserlichen Erzkästen. Das kaiserliche Berg- und Schmelzwerksfaktoreiamt von Schwaz tauscht nun diesen Getreidekasten gegen den von Dr. Schreiber von Augsburg stammenden Erzkasten. Schreiber hat ihn von den Grafen von Fugger gekauft. Dieser Erzkasten ist nur ein Stockwerk hoch, wobei die Mauer 1 Schuh bereit ist. Dazu erhält das Spital noch 250 Gulden, um den Erzkasten erhöhen zu können. Das Faktoreiamt von Schwaz verpflichtet sich, im eingetauschten ehemaligen Getreidekasten des Spitals nur Kupfer und Messing, weiches von Brixlegg, Kossen oder Achenrain stammt, zu lagern.
Alter: 62; Starb an den schweren Kopfverletzungen nach einem Sturz.
Alter: 58; Ihre Leiche wurde am 7.8. in Kirchbichl aus dem Werkkanal gezogen.
Alter: 50; Beim Einbiegen eines LKWs in den Durchgangsbogen des Burggrabens wurden mehrere Fußgänger erfasst und gegen die Mauer gedrückt. Eine Hausfrau aus Wien wurde dabei getötet, mehrere andere Passanten schwer verletzt.
Alter: [unklar]; 2 Kölner auf Urlaub unternahmen eine Tour auf den Säuling. Wegen schlechten Schuhwerks glitt einer aus und stürzte in den Tod.
Alter: 38; Forstarbeiter war mit einer schweren Holzfuhre auf der Gerlosstraße am Weg. Bei einer Kurve geriet der Wagen außer Kontrolle, kippte um und erdrückte das Opfer.
Alter: 55; Schriftleiter aus Wien. Stürzte am Schwarzensteingletscher tödlich ab.
Alter: 3; Tochter des Bürgermeisters stieg auf eine Egge, die an die Wand gelehnt war. Dabei stürzte diese um und fiel auf das Mädchen. Starb einige Stunden später an den nicht erkannten inneren Verletzungen.
Alter: [unklar]; Zusammenstoß eines PKWs und eines LKWs in Pradl. Dabei wurde der Mitfahrer des PKWs tödlich verletzt.
Alter: 21; Frontsoldat auf Genesungsurlaub. Bog mit seinem Motorrad von der Kramsacherstraße in die Straße nach Rattenberg ein und stieß dabei mit einem LKW zusammen. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Wurde in Rattenberg begraben.
Alter: 46; Staudachbäuerin, fiel in eine Jauchengrube und konnte sich nicht mehr daraus befreien.
Alter: 68; Arbeiter geriet in die Antriebsräder einer Maschine und starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus Kufstein an den Verletzungen.
nhalt wie Urk. Nr. 1412
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661); Paul Mi chael von Leitner
Alter: [unklar]; Bötin am Weg nach Rattenberg. Benutzte die Fähre von Breitenbach zur Überfuhr über den Inn. Stürzte am Kirchbichler Ufer von einem Behelfssteg in die Fluten und wurde fortgetrieben.
Alter: 16; Kinderbetreuerin aus Weißenbach. Wurde bei einem Spaziergang von einem Postbus niedergestoßen, den sie aufzuhalten versuchte. Starb kurz nach der Einlieferung ins Reuttener Krankenhaus.
Alter: 22; Touristin aus Darmstadt stürzte am Sulzkopf in der Ferwallkette tödlich ab.
Alter: 50; „Almputzer“ (Hatte die Aufgabe, Kuhdünger auf die Almwiesen zu bringen und dort zu verteilen), verunglückte bei der Arbeit auf der Alpe Kaunz tödlich.
Alter: 14; Sohn eines Elektroarbeiters stürzte beim Edelweißsuchen im Venntal tödlich ab.
Alter: 32; Tourist aus München stieg mit seiner Frau auf den Großen Löffler. Beim Abstieg brach eine Schneebrücke ein und sie stürzten in eine Gletscherspalte. Die Frau konnte sich befreien und Hilfe holen, die aber für ihren Mann zu spät kam.
Alter: 45; Oberstabsarzt aus Kitzbühel. Fuhr mit seinem Paddelboot die Enns hinunter. Bei der Baustelle des Kraftwerkes Staning ließ er seine Frau aussteigen und versuchte alleine die Stelle zu passieren. Kenterte aber und wurde fortgetrieben.
Alter: 47; Schwere Gewitter im Lechtal. Der Bauer wurde bei der Feldarbeit von einem Blitz getroffen und augenblicklich getötet.
Alter: [unklar]; Beim Abstieg vom Schönbichlerhorn zur Berlinerhütte stürzte der Dresdener Oberlandesgerichtsrat über felsiges Gelände ab. Starb am Transport ins Tal.
Alter: 38; Die Leiche der Damenschneiderin aus Thüringen wurde aus dem Inn geborgen.
Alter: 15; Versuchte mit seinem Rad die Straßenbahn zu überholen und übersah dabei einen abbiegenden LKW. Wurde von dessen Hinterrad überrollt.
Josef Lanser, Handelsmann und Ratsbürger von Hall, stellt der Nikolauskirche von Hall einen Revers über sein Haus am Unteren Platz (- Schmiedgasse 2) aus, das er von den Erben des Franz Raich, Bürgermeister von Hall, gekauft hat. Es grenzt im Osten an den Unteren Platz, im Süden an die Schmiedgasse, im Westen an Anton Mayr und Johann Millauer und im Norden an die Marktgasse.
Siegler: ' Josef Lanser
Alter: 20; Wurde von einem fallenden Stein getroffen und auf der Stelle getötet.
Alter: [unklar]; Geriet bei einem Spaziergang mit einer Freundin vom Weg ab und stürzte in den Sillkanal, wo sie ertrank.
Alter: [unklar]; Bergmann. Verletzte sich an seinem Arbeitsplatz tödlich.
Alter: 50; Dipl. Ing. bei der TIWAG fuhr mit einem Kollegen mit einem Boot am Walchsee. Sie bemerkten, dass dieses leckte und das Opfer versuchte schwimmend das Ufer zu erreichen. Versank aber von der Oberfläche. Trotz schneller Bergung gelang eine Wiederbelebung nicht.