Alter: [unklar]; In Lähn wurde der Bauer von einem Pferd in den Unterleib getreten. Starb trotz einer schnellen Operation im Krankenhaus Krekelmoos.
Alter: 17; War mit seiner Familie auf Urlaub im Zillertal. Entfernte sich unbemerkt und wollte in der Gegend des Wildschrofens Kletterübungen machen. Durch ungeeignetem Schuhwerks rutschte er aus und stürzte 400m tief ab. War sofort tot.
Alter: 21; Stürzte beim Blumenpflücken im Kaisertal tödlich ab. Stammte aus Graz.
Alter: 17; 3 junge Münchner versuchten die Fleischbank-Ostwand zu durchklettern. 2 von ihnen waren derart erschöpft, dass der 3. Hilfe holen musste. Die kam für einen Kletterer allerdings zu spät.
m Jurisdiktionsstreit zwischen dem Salzamt Hall und dem Stadtmagistrat von Hall wird auf die Verträge von 1673 bzw. 1698 verwiesen. Im übrigen wird bei folgenden Fällen eine Regelung getroffen: Stirbt ein Bürgermeister, der gleichzeitig Salinenbeamter ist, so haben Stadt und Saline gemeinsam die Verlassenschattsverhandlung zu führen, die Gebühren stehen der Stadt zu. Die Salinenbeamten unterstehen in Rechnungsangelegenheiten der oö. Hofkammer. In Zivilrechtssachen unterstehen sie dem Pfannhausamt. Verlassenschäftsabhandlungen adeliger Salinenbeamter können nach dem für Adelige geltenden Recht abgehandelt werden. Bei den übrigen Beamten ist eine Meldung an die oö. Regierung notwendig, die eine Kommission bestellt. Andere Rechtsfälle wie Vormundschaften, Kredite u.ä. werden von der oö. Regierung behandelt.
Siegler: Josef Vögel, geheimer Ratsprotokollist und kaiser licher Notar
Alter: 19; Mädchen hatte sich beim Mähen auf einer steilen Bergwiese verletzt. Fiel dabei in Ohnmacht und stürzte anschließend über felsiges Gelände ab.
Alter: 22; Reichsbahnbeamter aus München. Stürzte am Totenkirchl 150m tief ab und war sofort tot.
Alter: 53; Bäuerin, geistig verwirrt, erhängte sich am Dachboden ihres Hauses.
Alter: 22; Bergsteigerin aus Kempten. Stürzte am Totensessel tödlich ab.
Alter: [unklar]; Beide waren Bahnschaffner aus Saalfelden. Gerieten am Heimweg in den Morgenstunden über eine Böschung, wobei Puntusch in den Werkskanal fiel. Sein Kollege versuchte ihn zu retten, geriet aber selber in die Strömung. Beide wurden fortgetrieben und ertranken.
Alter: [unklar]; Beide waren Bahnschaffner aus Saalfelden. Gerieten am Heimweg in den Morgenstunden über eine Böschung, wobei Puntusch in den Werkskanal fiel. Sein Kollege versuchte ihn zu retten, geriet aber selber in die Strömung. Beide wurden fortgetrieben und ertranken.
Alter: [unklar]; Bergwanderer aus Innsbruck stürzte in der Nähe der Kaisersäule ab und verletzte sich tödlich. Seine Leiche wurde geborgen und nach Rum gebracht.
Alter: 6; Sohn eines Tischlermeisters spielte mit anderen Kindern. Lief dabei unvermutet auf die Straße und wurde dabei von einem LKW überrollt. Starb kurze Zeit später im Krankenhaus Wörgl.
Alter: [unklar]; Landarbeiterin, versuchte trotz geschlossener Bahnschranken die Geleise zu überqueren. Wurde von einem Zug erfasst und getötet. War schwerhörig.
Alter: 44; Bergwanderin aus Stuttgart stürzte beim Abstieg von der Ellmauer Halt 60m tief ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 58; Die Leiche der Frau wurde am 8.7. bei Kirchbichl aus dem Inn gezogen. Ertrank in Brixlegg ein paar Tage zuvor.
Alter: 50; Starb durch einen Sturz von einem Baum.
Anna Eisenstecken, vertreten durch Josef Greimbf, Unterwaldmeister und Bergrichter von Hall, stiftet der Nikolauskirche in Hall unter ihrem Pfarrer Josef von Wallpach 1000 Gulden für jeweils acht Messen pro Jahr. Von diesem Geld sind 800 Gulden zu 4 % beim Gerichtsanwalt von Barwies, Anton Platner, und 200 Gulden zu 5 % beim Kupferschmiedhandwerk im Ober- und Unterinntal angelegt.
Siegler: Bischöfliches Konsistorium von Brixen
Alter: 15; Bei Schönbichl wurde aus der Vils die Leiche eines Mädchens geborgen und identifiziert.
Alter: 10; Mehrere Kinder spielten am Ufer des Inns. Das Opfer wurde von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Seine Leiche konnte nicht geborgen werden.
Alter: 27; Tourist aus Bayern. Beim Abstieg vom Acherkogel rutschte er auf einem Schneefeld ab. Konnte die Fahrt nicht mehr einbremsen und stürzte einen Abhang hinunter.
Alter: 15; Versuchte mit einem Kollegen den Patteriol zu ersteigen. Lösten dabei eine Schneelawine aus, die sie mitriss. Opfer aus Stuttgart konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 9; Sohn eines Bahnangestellten. Seine Leiche wurde im Kirchbichler Werkkanal geborgen.
Alter: 2; Stürzte beim Spielen in den Inn und wurde fortgetrieben. Die Leiche des Kindes wurde aus dem Werkkanal in Kirchbichl geborgen.
Alter: 11; Die Leiche des Burschen wurde am 8.8. in Kirchbichl aus dem Werkkanal gezogen. Sein Bruder ertrank zur gleichen Zeit, seine Leiche wurde am 23.7. an gleicher Stelle geborgen.
Alter: 2.5; Tochter eines Uhrmachers stürzte in den Mühlbach und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 71; Mann wurde in seiner Küche tot aufgefunden. Dürfte vergessen haben, die Gasleitung seines Herdes zu schließen. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 21; Mehrere junge Leute stiegen ins Parseiertal, um Edelweiß zu suchen. Das Opfer glitt dabei aus und stürzte an die 60m in die Tiefe.
Lorenz Tenifl von Mieders und seine Gattin Regina Hofer stellen der Waldaufstiftung einen Revers über den Peilstainerhof in Telfes aus, den sie von Marx Mayr von Telfes gekauft haben.
Siegler: Michael Sturm, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Johann Anton Beer, Schreiber; Franz Unsinn, Schreiber
Alter: 4; Mädchen wurde von ihrem 8-jährigen Bruder erschossen, der beim Spielen ein Gewehr erreichte. Dabei löste sich eine Schrotladung.
Alter: 24; Tourist aus Dresden. Stürzte am Seekopf (Ferwall-Gruppe) tödlich ab.
Alter: 21; Sondergerichtsverhandlung am 16.8.43 gegen den kroatischen Hilfsarbeiter Nikola Ljiliak, der seinen Landsmann und Arbeitskollegen durch Messerstiche und Schläge auf den Kopf tötete. Waren mit Holzarbeiten im Tiefental, einem Nebental des Kasbachtales beschäftigt. Hatte es auf die Ersparnisse des Opfers abgesehen. Urteil: Todesstrafe. Wurde am 16.9.1943 in München-Stadelheim exekutiert.
Alter: 23; Optant aus Südtirol. Konnte nicht Schwimmen und geriet im Hechtsee in tieferes Gewässer. Starb trotz schneller Bergung.
Alter: [unklar]; Stürzte nach einem Steinschlag bei der Gruberspitze (Rofan) über 100m tief ab. Stammte aus München.
Alter: 38; Bahnarbeiter aus Imst. Wurde im Bahnhof von einem Schnellzug erfasst, als er die Gleise überqueren wollte. War auf der Stelle tot.
Alter: 57; Bauer in Groß-Köpfen, war mit Heuaufladen beschäftigt. Als die Pferde anzogen stürzte er vom Wagen und starb an einem Genickbruch.
Alter: 4; Sprang auf die Straße und wurde von einem LKW überfahren. Starb kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: [unklar]; Versuchte Schwimmübungen im Schwarzsee zu machen. Dabei ging er plötzlich unter und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden. Seine Leiche wurde ca. 10 Tage später geborgen.
Alter: 21; Rot-Kreuz-Schwester aus Bayern. Stürzte bei der Karspitze (Wilder Kaiser) 50m tief ab und verletzte sich tödlich.
Alter: [unklar]; Gasthofbesitzer aus Kössen, wollte im Wilden Kaiser auf die Ackerlspitze steigen. Stürzte dabei tödlich ab.
Kaufabrede mit dem Touristenklub (Urgental)
Reperatur des Widums.
Hans Schraz tauscht mit seinem mj. Bruder Josef Schraz (Kurator: Franz Ginzinger von der Lähn) seine halbe Behausung, halben Stadel, Stall, Krautgarten und Schupfen im mittleren Markt samt der Exner-Werkstatt. Die andere Haushälfte hat er bereits seinem Bruder Josef verkauft. Der Verkäufer hat dieses Haus von seinem verstorbenen Vater Hans Schraz sen. gekauft. Im Gegentausch erhält der Verkäufer von seinem Bruder Josef die untere halbe Behausung, welche er von seiner Mutter Maria Tiefenprun gekauft hat. In dieser Haushälfte genießen Bruder Johann, die Mutter und Schwestern das Wohnrecht. Da die Tauschobjekte gleichwertig sind, muß Josef nur das halbe Handwerkszeug und den halben Schupfen um 26 Gulden ablösen. Sollte Bruder Johann früher sterben, so haben dessen Witwe und die Kinder das Wohnrecht. Siegler: Josef Johann von Pach, Pfleger und Richter zu Ehrenberg Siegelbitte an: Franz Anton Elueber, Gerichtsschreiber Zeugen der Siegelbitte: Franz Anton Egger und Josef Anton FJueber, Schreibereidiener
Inventar über alle bei der Gemeinde Vils Vorgefundenen Vermögen und Vorräte. Das Aktivvermögen von 3.104 Gulden erhöht sich um das derzeit unbewohnbare Rathaus, um das Frühmeß- bzw. Schulhaus samt Spitalswohnung sowie um Grundstücke im Wert von 124 Gulden Weiters sind u.a. die Gemeindeoder Schriftentruhe mit 6 Gulden zwei Feuerspritzen mit 250 Gulden ein Wappenspiel, eine Waage für die Salzfässer, Kücheninventar usw. vorhanden. Das Gesamtaktivum mit dem Kassavorstand beträgt über 4.000 Gulden