Alter: 54; Wurde in der Nähe der Innbrücke gefunden. Dürfte in der Nacht vom Heimweg abgekommen worden sein. Stürzte über eine steile Böschung, möglicherweise danach erfroren.
Alter: 30; Bauer, geriet unter eine Lawine und konnte lange nicht gefunden werden. Wurde nach dem Kirchgang auf einer Brücke von der Diasbachlawine überrascht und fortgetragen. Erst am 1.3. ausgegraben.
Alter: 3; Sohn eines Schlossers, fiel am 15.2. in ein Schaff mit heißem Wasser. Schwere Verbrühungen, an denen er im Spital verstarb.
Alter: 22; Militärpatrouille unter der Führung des Ol. Rudolf Gleißenberger geriet beim Aufstieg aufs Ranggerköpfl in eine Lawine. Tour galt als eher ungefährlich. Opfer waren gute Skifahrer. Bartner stammte aus Heiterwang und war Tagelöhner, Gasser war Fabriksarbeiter aus Telfs. Zahlreiche militärische und zivile Organisationen schickten Rettungsabteilungen. Große Konflikte mit Zeitungen und der Gemeinde Inzing, die sich gegenseitig unrichtige Darstellungen der Lage vorwarfen.
Alter: 23; Militärpatrouille unter der Führung des Ol. Rudolf Gleißenberger geriet beim Aufstieg aufs Ranggerköpfl in eine Lawine. Tour galt als eher ungefährlich. Opfer waren gute Skifahrer. Bartner stammte aus Heiterwang und war Tagelöhner, Gasser war Fabriksarbeiter aus Telfs. Zahlreiche militärische und zivile Organisationen schickten Rettungsabteilungen. Große Konflikte mit Zeitungen und der Gemeinde Inzing, die sich gegenseitig unrichtige Darstellungen der Lage vorwarfen.
Alter: 40; Wasserbauarbeiter, zeigte sich in den Vortagen geistig verwirrt und erhängte sich in einem Steinbruch. Stammten aus Südtirol.
Seel sorgli ches Attest für Andrä Oberhofer zu Amlach.
Michael Hachauer, Wirt und Verwalter zu Hartmannsberg, bestätigt, daß Heinrich Peuerer, gebürtig von Hall und Riemer, vor kurzer Zelt der Tochter Anna des verstorbenen Webermeisters Sigmund Spöckh von Absam die Heirat versprochen hat, aber die Heirat vom Handwerk abgelehnt wurde, solange er nicht durch eine Urkunde nachweisen könne, daß sein verstorbener Schwiegervater ein gelernter Leinweber war. Dies wird nun durch die Meister Wolfgang 05r von UIßhaim, Georg Lindner und Haimeram Erbn von der Hofmark Hernhofen bestätigt.;
Siegler:
Zeugen: Michael Hachauer Georg Godl, Riemergeselle, Georg Mayr, Leinweber zu Absam, Hans Aiche zu Ulshaim
Vermögensbeschreibung und Abteilung nach Franz Weirater im Bogen, Pfarre Thanheim. Der Witwer starb am 27. April 1813 im Alter von 80 Jahren. Die erblichen Kinder aus der Ehe mit Anna geborene Figenschuch sind Johannes, Maria Anna, Maria, Josefa und Jakob (dzt. beim bayrischen Militär). Zur Verteilung kommen die zum Genuß einbehaltenen Güter, welche nicht schon am 10. Aug. 1808 an Sohn Johannes verkauft bzw. am 17. April 1810 verteilt wurden. Genannte Grundstücke werden mit 828 Gulden taxiert. Der Reinnachlaß von 725 Gulden ist auf die fünf Kinder mit je 145 Gulden unter Zuweisung genannter Grundstücke und Guthaben aufzuteilen. Nach der Güterteilung erfolgt das Handgelöbnis an den Gerichtsamtmann Johann Georg Zobl unter Beiziehung des Taxators Johann Amman von Oberhöfen.
Das Forstamt Imst weist für den Stadtmagistrat die Weideplätze für das Kleinvieh im Untermarkt, im Obermarkt im Gungelgrün in Gschnall und in Brennbichl mit genannten Grenzen aus.
Alter: 58; Tagelöhner.
Bruder Mert Ziegler, Lesmeister der Kirche und Prior des Karmeliterklosters und dessen Konvent überlassen dem Hanns Staudacher, derzeit Pfleger am Grades zur Nutznießung einen Anger am Rindermarkt und einen Acker am Gaissrugk zur Nutznießung, die eine Stiftung der Gräfin Ofney zu Görz und Tirol sind. Das Recht der Nutzgenießung wird dem Staudacher vom Verweser des Grafen Leonnhart, Hanns Lützer, zugesprochen. Siegler: Mert Ziegler Taidinger: Hanns Geyer, Wilhelm Rueff, Johannes Brichsner, Amtmann zu Lienz, Jorg Schmid, Thomas Genewein, Steffan Rädl
Für die Erben nach Johann Anton Mayr, Pfleger zu Anras, wird ein Besitz- und Entrichtvertrag errichtet. Nach Beendigung des 1746 mit der Witwe und Mutter Elisabeth Maria geborene Wohlgemuth und den Gerhaben errichteten Genußvertrag (vgl. Nr. 42), wird der älteste Sohn Anton Peter Mayr, da er das Studium abgeschlossen und großjährig ist, in das Erbe eingesetzt. Er entrichtet seinen Bruder Johann Nepomuk mit 735 fl und seine Schwester Gertraud mit 535 fl, da der väterliche Reinnachlaß insgesamt nur 2237 fl beträgt. Überdies ist für die Weichenden ein Kleidungs betrag von je 6 fl vorgesehen. Seine Mutter hat am Mayr jörger-Gut die lebenslängliche zins- und holzfreie Herberge und die Geschwister haben das Heimatzufluchtrecht. Sie stehen weiterhin in Obsorge der Mutter. Siegler: Johann Florian Peisser, Pfleger zu Anras Zeugen: Kandidus von Walther, Gerichtsprokurator zu Heinfels und Michael Silvester Pertl, Schreiber zu Anras
Balthasar Stainer am Stein (Stain) bezieht sich auf sein am 24. April 1670 errichtetes Testament, welches nunmehr außer Punkt 1 zu revidieren ist. Er verfügt ein christliches Begräbnis samt Meß. Zweitens vermacht er dem hiesigen Spitalhaus 50 Gulden wovon seine Erben die jährlichen Zinsen und eine jährliche Seelenmeß in der St. Albans-Kirche mit genannten Legaten zu erbringen haben. Seinem Sohn Peter im Gericht Kals sind einschließlich Muttererbe 410 Gulden zu entrichten, wovon er die anderen Brüder Simon, Stefan und Christian abzugleichen hat. Weiters übergibt er die Ruedamer- oder Christerschwaig, dem Stefan die Zoppetinger- oder Pichlerschwaig (Püchlerschwaig) und weitere Grundstücke gemeinschaftlich. Dafür sind die Übernehmer verpflichtet, die Schulden zu übernehmen, den Vater zu verpflegen und ihm jährlich 30 Gulden Zehrpfennig zu reichen. Siegler: Wolf Adam Lasser, Pfleger Zeugen: Dominikus Porstlechner, Bergrichter und Waldmeister, Kaspar Englberger, Schreiber, Sebastian Winckhler Gastgeborene Erhard Pruner, Kupferschmied, Jakob Egger, Lederer, Urban Lasacher und Konrad Miller, Inwohner zu Matrei.
Vorschlag über Herstellung, Reperaturen an Kircheneinrichtungsgegenständen
Thoman Ruether zu Imst (Umbst) verkauft dem Erhard Sayler ebenda als Spitalmeister 4 Metzen Land Acker Kabisgarten im Untern Markt zu Imst. Siegler: Paul Stickl, Richter zu Imst (Umst) Zeugen: Thoman Nater, Heinz Seglar, Jörg Lochleyter, alle zu Imst
Vor Johann Uelsäß, Anwalt im unteren Lechtal, erscheinen Anton Gritsch, Gerichtsverpflichteter zu Eimen, August Pfefferle, Kirchpropst von Stanzach, und Johann Schreyiack mit dem Anbringen, für die Kaplaneigemeinde des St. Michael-Gotteshauses zu Stanzach ein von Christian Winckler, Schmied und Müllermeister zu Stanzach, errichtetes Testament für eine Stiftung einbringen zu dürfen. Demnach sollen nach dessen Absterben von seinem Vermögen für Altäre, Kanzel und andere Kirchenzierden 200 Gulden bezahlt werden. Dafür soll Sohn Johannes Winckler berechtigt sein, der Gemeinde statt einer Bezahlung die vom Testierer gekaufte Mahlmühle samt Behausung um 300 Gulden abzutreten. Der Überling von 100 Gulden soll von der Gemeinde Stanzach bar ausbezahlt und die ledige Tochter Maria Winckler in diesem Bau lebenslänglich beherbergt werden. Zeugen: Johann Adam Schneller, Schuster zu Elbigenalb und Christian Sprenger, Kramer zu Eimen Siegler: Christoph Jakob Sterzinger, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg
Erzherzog Ferdinand verleiht den Untertanen des Gerichts Erenberg von seiner Stadt Ynsprugg aus auf ihre untertänige Bitte zur Förderung ihres Gewerbes jährlich für den 3. Sept. im Markt Reutte einen freien offenen Viehmarkt. Es darf alles Vieh gehandelt werden, welches im Gericht gezüchtet oder von anderen Orten außer Landes angekauft wurde. Doch sollen am ersten Tag dieses Viehmarktes die Landsleute und Metzger den Vorkauf haben und Ausländer erst am zweiten Tag zugelassen werden. Siegler: Erzherzog Ferdinand
Realientaxation der Gemeinde Haldensee in der Pfarre Tannheim mit den Katasternummern 1658 bis 2294. Hinsichtlich der Klassifikation bezieht sich vorliegender Bd. Nr. 70 auf die Vorbemerkungen im Bd. Nr. 65, welche beim Dorf Rauth beigefügt sind. Die sonstige Vorgangsweise bei der Erhebung der Grundsteuerpflichtigen ist dem Bd. Nr. 7 vom Markt Reutte zu entnehmen. Bezüglich der Bonität der Grundstücke wird darauf verwiesen, daß durch dieses Dorf der Edebach fließt, der durch viel mühevolle Tagschichten erst jüngsthin wieder große Unkosten verursachte. Um den gemeinschaftlichen Arbeiten beim Archenbau gemäß Instruktion nachkommen zu können, wird jede Hausfläche von der ersten in die dritte Steuerklasse versetzt. Zudem überschwemmt der landesfürstliche Haldensee öfters die Güter, weshalb die geschädigten Gründe in der Bewertung herabgesetzt wurden. In der Reihenfolge der Hausnummern werden die Eigentümer mit sämtlichen Grundstücken und deren Anrainern, die Fläche, die Flurnamen und die Taxierung verbüchert. Entsprechend der Anlage des Theresianischen Grundsteuerkatasters werden die Grundstücke durchnumeriert. Auffallend ist, daß kein einziges Grundstück mit Grundzins belastet ist, somit keinem Grundherrn untersteht. Es sind über 600 Liegenschaften detailliert beschrieben, doch sind keine Veränderungen nachgetragen.
Die Gemeindevertretung schließt mit dem Wundarzt Josef Weithaler folgenden Vertrag: Die Gemeinde verpflichtet sich, ihm ein jährliches Wartgeld von 200 Gulden in vier Raten zu zahlen. Für die Totenbeschau erhält der Arzt in der ganzen Gemeinde einheitlich 60 kr. Für Visiten bei Tag und Nacht, werden 30 kr festgesetzt. Es wird eine gegenseitige vierteljährliche Kündigung vereinbart. Der Arzt verpflichtet sich, eine unklagbare Hausapotheke zu halten. Er hat die Totenbeschau und Impfung vorzunehmen. Unterschriften: Vorsteher Lackner, Gemeinderäte Guem und Wilhelm
Vergleich und Gemeindebeschluß wegen der Niederleg, wer, wann, wieviel Zugvieh zur Rod beistellen muß. Auch die Gemeindearbeiten sind der Rod nach anzusagen und zu verrichten. Man muß nicht mehr Zugvieh stellen, als man überwintert. Entsprechend der zugeteilten Rod ist das Weggeld aufzuteilen. Unterschriften: Andrä Kölle, Gerichtsverpflichteter, Jakob Khölle, Dorfvogt, Jakob Denz, Jakob Pult und Johannes Eberhardt
Erlass, dass die Leinweberei von allem Zunftzwang befreit sei. Sie haben niemals einen Handwerkszwang zu unterliegen, sondern es stehe die Leinwandsfabrikatur sowohl einem jeden von ihnen und anderen Landesinwohnern, zünftig oder unzünftig, ohne mindeste Einschränkung frei.
Allgemeine Grundsätze des Kreisamtes Schwaz über die Erhaltung der Vicinalwege in technischer Hinsicht und bezüglich Beschotterung.
Alter: 39; Verunglückte tödlich bei der Holzarbeit.
Brunnenbüchl von Oberdorf und Egarten wegen Bau schichten
Die Geschwister Hans, Jakob, Katharina, Melchior, Anna und Ursula Renn, Kinder des verstorbenen Jakob Renn im Pogen, Pfarre Thanhaimb (Gerhab: Georg Fiegenschuech), sowie die Halbgeschwister Thomas Zobl (Gerhab: Lorenz Renn in Unterhöfen), Elisabeth Zobl (Gerhab und Ehegatte Othmar Krob aus der Herrschaft Retenberg) und Maria Zobl (Gerhab: Hans Schweighart von Prockhenperg in der Herrschaft Retenberg), Kinder des Paul Zobel und der verstorbenen Mutter Anna Sept. verkaufen dem Martin Renn im Pogen die von ihrer Mutter geerbte Eigenbehausung samt Frühgarten und Pennte. Das Haus grenzt im Osten an Georg Fiegenschuech zu Schmiden, im Süden und Westen an die Gemeinde und im Norden an den Käufer. Dazu kommen noch ein Krautgarten auf der Achrainen, ein Flachskasten im Rohr und anderthalb Weiden in der Pogner Viehweide zum Gesamtpreis von 250 Gulden Davon muß der Käufer 16 ft 15 kr. nach Vils verzinsen, dem St. Martins-Gotteshaus 55 Gulden zahlen, dem Martin Hörbst, Wirt und Gastgeborenein Oberhöfen, 117 Gulden 4 kr und dem Michael Weyrather 53 Gulden An Gerichtskosten und Zehrung sind 8 ft 41 kr zu erlegen. Siegler: Hans Heinrich Sandler, Richter der Herrschaft Emberg Siegelbitte an:Thomas Tauscher, Gerichtsamtmann zu Thanhaimb Zeugen der Siegelbitte: Hans Mayer, Martin Hörbst, Wirt und Gastgeborenein Oberhöfen, Georg Schedle in Dickhach und Georg Zobel zu Zöblen
Dem Gewalthaber Josef Strasser auf der Lähn wird vom Landgericht mitgeteilt, daß Peter Gärtner, Johann Kropf, Andreas und Matthias Gärtner auf ihrem Wiesmahd in Degenthal auf ihr Ansuchen hin auf ihrem Grund kein fremdes Heu mehr 'auftrischten' lassen. Dies ist vom Gewalthaber bei einer Gemeindeversammlung bekannt zu machen.
Zusammenstellung der Schulden des Johann Feiler, Ledermeister zu St. Johann.
Alexander Josef Graf Kinigl verleiht als Obristjägermeister namens des o.ö. Gubemiums den Lehensassen in R. und Rathfelden anstatt der einstmals bewilligten 1000 Quadratklafter zwei öde Grundstücke erbrechtsweise, welche im Osten an die verteilte Erlau, im Süden an Michael Löngauer, im Westen an Josef Margreitner und im Norden an den Schöffritt grenzen. Der zweite Ödgrund liegt in der Mauk und grenzt an den Wald, den Müller-Fahrweg, an Thomas Plattners und Josef Klinglers Grundstücke. Beide Gründe sollen eingefangen und fruchtbar gemacht werden. Davon sind 15 kr Grundzins an der Urbaramt Brixlegg zu entrichten. Siegler: Der Aussteller
wie Nr. 27 (Abschrift vom 17. September 1738).
Die Bezirkskommission Reutte in Grundentlastungsangelegenheiten erkennt, daß die Forderungen des Urbaramtes Ehrenberg gegen Franz Josef Wächter und Franz Bairer von Pflach betreffend eine Spätwiese im Seyling abgelöst werden.
Johannes Zobl, Mesner zu Zams, bekundet, daß er bei Einsetzung in das Mesneramt durch seine verstorbene Mutter Maria geborene Gapp sei. für ihn eine Sicherstellung von 1.0(10 Gulden geleistet und gegenüber dem Gotteshaus die Bürgschaft übernommen habe. Da sie verstorben sei, habe die Nachbarschaft Zams eine Spezialverschreibung und Bürgschaft von ihm gefordert. Somit verpflichtet er sich, folgende Grundstücke als Kaution an die Pfarrkirche zu verschreiben: 3 1/2 Mannmahd auf den Än gern (Enngern), ein Mutmal Acker in Pardann (Partenn), 15 Mezenland Acker gegen den Oberreiter gelegen, 4 Mezenland im Osten an die Kölderischen Kinder grenzend und 8 Mannmahd Lärchwiesen samt Wald, alles frei und eigen mit genannten Grenzen. Er verpfändet der Kirche auch all sein restliches Vermögen, womit die Bürgschaft seiner Mutter nichtig ist. Siegler: Hans Georg Gionngcr zu Grienbichl und Schaiden stein, Pfandsinhaber und Pfleger der Herrschaft Landeck Zeugen der Siegelbitte: Elias Kliolb, Gerichtsschreibcr, Josef Sterzinger, Kronburgischer Urbaramtmar.n, Jakob Hamberl, Gastgeboreneund Georg Zangerl, alle aus Zam(b)s
Steuerbuch für das Dörfl Riden mit Personenregister und Vorbemerkungen des Gerichtsschreibers, ähnlich wie im Kataster für Ehenbichl (vgl. Nr. 72)
Leutnant (Ing.) der Luftwaffe; Gymnasial-Maturant; Flieger in einem Kampfgeschwader; gefallen im Luftkampf bei Lübeck an der Ostsee
Die o.ö. Hofkammer fordert das Pflegamt Vils auf, den drohenden Streik der Rodfuhrleute abzuwenden und spricht die Hoffnung aus, daß sich die Salzkontrahenten auf eine Erhöhung des Salzrodlohnes einigen können. Gleichzeitig soll den Fuhrleuten die Gefährlichkeit ihres Tuns und der allfallige Verlust ihrer bisherigen Einkünfte vor Augen gehalten werden.
Jahresrechnungen des verordneten Brückenmeisters Simon Oberhäuser von Mayrhof, der gemeinsam mit Paul Taxer die Abrechnung 1680 nach Friedrich Stampfer übernimmt. Es folgen 1681 Simon Taxer als Brückenmeister und Christian Seibald als Vierteiler, 1682 Andrä Oberhäuser und Christian Erber, 1683 Friedrich Stanger samt einer Fuhrabgleichung für alle sechs Viertel, 1684 Urban Stanger und Daniel Seibald, 1685 Peter Oberaigner und Sebastian Wanter, 1686 Peter Obermoser und Sebastian Gföller, 1687 Georg und Christian Hechenperger, 1688 Andrä Koidl, 1689 Hans Wanter und Urban Pfleger, 1690 Simon Oberhäuser und Adam Pruner, 1691 Paul Foidl und Hans Plezer, 1692 Thomas Miterer, 1693 Sebastian Wandter, 1694 Klemens Egger und Hans Hechenperger, 1695 Christian Koidl und Veit Taxer, 1697 Paul Foidl und Georg Hötrich, 1699 Adam Pruner und Wolfgang Auperger, 1701 Christian Hechenperger samt einer Konvoiabgleichung der sechs Vierteiler.
Gebührenordnung unter Erzbischof Wolf Dietrich über die salzburgischen Gefälle in der Pflege und Propstei Ütter wie z. B. Abschiedgeld, Schreibgeld, Vormundschaftsrechnung, Kirchenrechnung, Ediktshandlung, Brief- und Siegelgeld, Inventare, Verbot- und Elinterleggeld. Siegler: Erzbischof Wolf Dietrich von Salzburg
Die o.ö. Regierung und Hofkammer trifft eine einstweilige Verfügung an das Faktoramt in Schwaz, wovon auch der Pfleger zu Kizpichl in Kenntnis gesetzt wird. Es geht um einen Rekurs der Jochberger Nachbarn gegen das Berggericht, weil dieses dem Ruep Foidl zu Schwerta als Schadensausgleich anlässlich der Erbauung der Schmelzhütte im Jochbergwald einen Einfang bewilligt hat. Die Jochberger bitten um Rückgängigmachung dieser berggerichtlichen Entscheidung. Da durch diese Einzäunung ein Präjudiz geschaffen würde, sollen vom Faktoramt weitere Erhebungen gepflogen werden und beide Parteien vorerst nichts unternehmen.
8 Steuerverzeichnisse der steuerbaren Untertanen für genannte Steuersummen und Steuertermine, welche von Peter Duftner für das Rentamt betreffend Wustung, Durchmarschkosten der Franzosen, das Armenspital zu Oberndorf, Schneeschöpfschichten usw. angelegt werden.
Kaiser Josef II. erneuert den Gerichtsleuten der Gerichte Landeck und Laudegg im Oberinntal die von Kaiser Leopold I. für ihr 'treues und tapferes Verhalten' letztmals von seiner Mutter am 16. Jänner 1745 konfirmiei ten Privilegien und Freiheiten. In Anbetracht ihrer Verdienste beim feindlichen Einfall 1703 wurde auf deren Bitte das Vorschlagsrecht für taugliche Subjekte bei der Neubesetzung der Obrigkeiten. Gerichtsschreiberund Richter neuerlich gewährt. Es wird auch bestätigt, je zwei Jahrmärkte nach der bisherigen Übung abzuhalten oder sie auf einen folgenden Werktag zu verlegen. Dieses Recht des Dreiervorschlags bei einer Neubesetzung und die Abhaltung der vier Jahrmärkte, soll den Gerichten Lanoeck und Laudegg auch künftig erhalten bleiben. Siegler: Kaiser Josef II. mit Unterschrift
Stiftsbrief des Mathias Munggenast zur Schulgründung auf Prozenegg
UntitledKaspar Hochrain, Bürger zu Ratenberg, und seine Frau Barbara verschreiben dem Asprian Hincher, Bürger zu Ratenberg und Bevollmächtigter des Vetters Oswald Obemdorffer, Bürger zu Wien, für eine Schuld von 70 fl ungarischer Dukaten eine jährliche Gült von 11 lb Berner Meraner Münz von ihren Häusern. Das eine Haus ist in der Neuen Zeile zwischen Michel dem Distalar und Ulrich dem Vassar in der Stadt zu Ratenberg gelegen. Die restliche Gült stammt von Hochrains Wohnhaus, welches zwischen Nolsens Haus und Hans Homdleins Haus liegt, jährlich zu St. Galli fällig, bei sonstiger Pfändung. Siegler: Stefan Schelkoffar, Richter zu Ratenberg Zeugen: Hans Parti, Christian Fuchs, Jörg Haidnreich, Heinrich Dachar und Simon Okker, alle fünf Spruchleute und Bürger zu Ratenberg