Alter: 2; Sohn eines Gendarmen. Spielte am Holzlagerplatz an der Brandenberger Ache. Lief direkt in eine Transportlokomotive, wobei ihm ein Bein abgetrennt wurde. Starb an den Verletzungen kurz nach der Einlieferung ins Wörgler Krankenhaus.
Alter: 14; Beim Abstieg von der Nordkette zur Seegrube stürzte der Bursche auf eine Felsenplatte ab. Starb noch vor seiner Bergung.
Alter: [unklar]; Kaufmann aus München, stürzte bei der Überschreitung des Berglasferners bei der Franz-Senn-Hütte in eine Gletscherpalte und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; 2 Touristen versuchten beim Abstieg vom Kitzbühler Horn über ein Schneefeld abzurutschen. Das Opfer konnte nicht mehr abbremsen und stürzte über 700m in die Tiefe.
Alter: 2; Sohn eines Hutmachers wurde in einem Stall von einem Pferd durch einen Huftritt tödlich verletzt
Alter: 1.5; Kind weilte anlässlich der Kinderlandverschickung in Tirol. Ertrank in einem Tümpel in der Nähe des Schwimmbades. Stammte aus Köln.
Alter: 18; Bauernbursche setzte einen Schleifstein, der von einem Motor angetrieben wurde, in Bewegung. Dieser zersprang und Teile verletzten das Opfer tödlich.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall als Verwalter der Waldaufstiftung verleihen nach dem Tode des Andreas Schober an der Säge in Rinn 1,5 Anteile am großen Neurauth in Tulfes seinem Sohn Paul Schober, die andere Hälfte seinem Bruder Christof Schober, wie dies bereits 1705 vertraglich vereinbart worden war.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661)
Alter: 3.5; Sohn eines Schmiedemeisters, stieß eine Schottertruhe um und wurde von ihr tödliche am Kopf verletzt.
Alter: 19; Touristin aus dem Ruhrgebiet stürzte im Bereich der Gamshütte von einem Felsen und erlitt tödliche innere Verletzungen. War ungenügend ausgerüstet.
Alter: [unklar]; Wollte sein Auto wenden. Geriet dabei über die Böschung und stürzte in den Inn. Wurde fortgetrieben.
Alter: 21; Bergsteiger, beide Schlosser aus Bayern, stürzten beim Abstieg vom Totenkirchl tödlich ab.
Alter: 22; Bergsteiger, beide Schlosser aus Bayern, stürzten beim Abstieg vom Totenkirchl tödlich ab.
Alter: 17; Kaufmännischer Lehrling aus Rosenheim, verirrte sich beim Abstieg von der Ellmauer Halt. Nach einem Schwächeanfall stürzte er tödlich ab. Ein Team der Wien-Film versuchte eine Dokumentation über die Gefahren des Bergsteigens zu drehen. Ein erfahrener Bergsteiger (Toni Fankhauser) erkannte die Schwierigkeiten zweier Seilschaften. Er versuchte zu helfen, für drei kam allerdings die Hilfe zu spät, siehe 25.5. (Innsbrucker Nachrichten 5.6., 4).
Alter: 17; Sohn eines Zimmermeisters stürzte beim Plateniglsuchen im Bereich des Solsteins tödlich ab.
Alter: 3; Auf der Hauptstraße wurde das Kind von einem Auto überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: 20; Student aus Dresden, wurde seit 3 Monaten vermisst. Seine Leiche wurde von einer Patrouille in der Nähe der Saile gefunden. Dürfte bei einer Skitour ein Schneebrett losgetreten haben, das ihn verschüttete.
Alter: [unklar]; Hausbedienstete. Wurde beim Holzsammeln von einem Steinschlag erfasst und tödlich verletzt. Stammte aus Lechaschau.
Alter: 32; Leiche einer Frau wurde bei Kirchbichl aus dem Inn gezogen und identifiziert. War eine Hausgehilfin, die bei Schönwies ertrank.
Alter: 50; Italienischer Bahnarbeiter, stürzte von einem Nachtlager auf einem Heustock ab und verletzte sich tödlich.
Josef Rautt, Gastgeborener und Bürger von Hall, stellt der Nikolauskirche einen Revers über sein Haus in der Schiffgasse (— Salzburgerstr. 11) aus, das er von Johann Georg Meisl, königlicher Stiftsmusiker, und seiner Gattin Maria Leocadia Stadler gekauft hat. Diese hatten es 1727 von Maria Rautt, Schwester des Josef Rautt, gekauft, die es ihrerseits 1721 von den Oberhammer’schen Erben erworben hatte (vgl. Urk. Nr. 1389).
Siegler: Georg Köchler, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Georg Stöcker
Zeugen: Marx Anhell, kaiserlicher Weinschreiber und Bür ger von Hall; Leopold Matthias Spilmann, königlicher Stiftseinkäufer; Ignaz Alther, Accessist
Alter: 23; Bergsteiger aus Bayern wurde seit mehreren Tagen vermisst. Stürzte beim Aufstieg auf die Kleine Halt 70m in die Tiefe.
Alter: 17; Sohn eines Finanzinspektors stürzte vom Hochwandboden tödlich ab.
Alter: 31; Stürzte vor einigen Tagen von einer Drahtseilbahn in die Tiefe. Starb später an den schweren Verletzungen. Stammte aus Baumkirchen.
Alter: [unklar]; Wirtschafterin bei einem Bauern. Wurde vor einigen Tagen von einem Pferd getreten. Starb später an den Verletzungen.
Alter: 16; Saß am Kotflügel des Traktors und wollte abspringen. Blieb dort mit dem Rock hängen und geriet unters Rad. Erlitt tödliche innere Verletzungen.
Alter: 13; Sohn eines Frächters hängte sich unbemerkt an den LKW des Vaters. Dürfte später vom Fahrzeug gefallen sein – er wurde tot auf der Straße aufgefunden.
Alter: 13; Mädchen ging im Hallenbad unbemerkt unter. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Alter: 40; Münchner Seilschaft von 2 Personen stürzte am Kleinen Kaiser ab. Ein Mitglied wurde dabei tödlich verletzt. War Professor in München.
Alter: 61; Touristin aus Berlin, stürzte am Trögler tödlich ab. Ihre Leiche wurde von einem Trupp der Heeres-Hochgebirgsschule geborgen.
Alter: 26; Bergsteiger aus Bayern, stürzte am Totenkirchl tödlich ab.
Josef Singer von Vill stellt der Waldaufstiftung einen Revers über 1,5 Kammerland aus, die er von Andreas Farbmacher von Vill gekauft hat, der sie seinerseits 1700 von seiner Mutter Maria Lotter geerbt hat.
Siegler: Georg Köchler, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Adam Pichler, Bauer von Rinn; Johann Zirggen dorfer, Schreiber von Hall
Alter: 22; Durch Reissens eines Sicherungsseiles verunglückte das Opfer beim Triften tödlich.
Alter: 19; Bergsteiger aus Bayern, stürzte am Totenkirchl in die Winklerschlucht ab und verletzte sich tödlich.
Alter: [unklar]; Bergsteiger aus München stürzte an der Eiskarlspitze (Karwendel) tödlich ab.
Alter: 40; Schlosser aus Wörgl. Stürzte bei Arbeiten an der Oberleitung im Bahnhof von einem Mast 8m in die Tiefe und erlitt einen tödlichen Schädelbruch. Ursache war ein Riss des Sicherungsseils.
Alter: 30; Elektrotechniker aus Magdeburg, stürzte am Hochmoosferner tödlich ab.
Alter: 1.5; Kind fiel in einem unbewachten Augenblick in einen Brunnen vor dem Haus. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Alter: 28; Tod durch Öffnen der Halsschlagader.
Alter: 11; Ein 16-jähriger Spenglerlehrling lud ein Kleinkalibergewehr und wollte auf eine Katze schießen. Dabei löste sich ein Schuss zu früh und traf das zufällig vorbeikommende Opfer im Gesicht. Starb im Krankenhaus Schwaz.
Alter: 62; Versuchte auf einen Baum zu klettern, um Lindenblüten zu sammeln. Stürzte dabei ab und erlitt schwere Verletzungen. Starb bald darauf im Krankenhaus Kufstein.
Alter: 65; Rechtsanwalt aus Berlin. Wollte in der Nähe der Heilbronnerhütte auf einem schmalen Steg einen Gletscherbach überschreiten. Glitt dabei aus und wurde vom Wasser mitgerissen. Seine Leiche wurde am Folgetag geborgen.
Alter: [unklar]; Beim Übersteigen eines Zaunes stürzte der Mann zu Boden und erlitt eine schwere Wirbelsäulenverletzung. Starb am Tag darauf im Kufsteiner Krankenhaus.
Martin Lotter von Vill als Vertreter der Erben des Matthias Told stellt der Waldaufstiftung einen Revers über 1,5 Kammerland aus, die 1718 zwischen Matthias Farbmacher und Maria Lotter geteilt wurden.
Siegler: Georg Köchler, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Johann Georg Stöcker; Franz Angerer