Alter: 35; Stürzte beim Fischen in den Ziller, wo er ertrank.
Alter: 47; Advokat aus Wien. Wollte mit einem Kollegen, sowie einem Führer und einem Träger auf die Parseierspitze gelangen. Beim Aufstieg wurde die Gruppe von einem Steinschlag überrascht. Ein Stein traf das Opfer am Kopf und riss es in die Tiefe.
Reichsverfassung für das Kaisertum Österreich.
Alter: [unklar]; In der Nähe der Stadt wurde die Leiche eines Soldaten gefunden. Hatte tödliche Verletzungen am Hals.
Georg Grienauer, Müller im Sellrain, hat mit grundherr lieh er Zustimmung der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung von Christi an Jordan zu Perfall als Vertreter seines Vetters Wolfgang Jordan zu Düregg die Mühle an der Melach um 157 Gulden gekauft.;
Siegler:
Zeugen: Sebastian Auer, Stadtrichter von Hall Christof Greiner, Diener des Stadtschreibers Hans Farcher, Gregor Jordan von Axams, Valentin Sächpühler von Axams
Diese Vorschriften decken sich mit dem Beschluß des Magistratsausschusses vom Obermarkt vom 19. Dez.. Dem gewählten Waldaufseher wird in sechs Punkten ein Dienstvertrag ausgefertigt. Der Name wird nicht genannt. Unterschriften: Bürgermeister Stubmayer und Martin Stapf
Alter: 22; Student in München, aus Chemnitz stammend. Wollte mit einem Kollegen die Parseierspitze besteigen. Beim Abstieg rutschte er aus und stürzte am Grinnerferner ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 60; Italienischer Arbeiter. Stürzte beim Bau einer Villa von einem Gerüst 2 Stockwerke rief ab.
Alter: 1.5; Kind des Sägereibesitzers. Spielte vor dem Werk in der Nähe eines Transportwagens. Dieser fuhr los und das Opfer geriet unter das Hinterrad. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 55; Bauer in Arzl. Wollte zur Möslalm aufsteigen, um Medizin für sein Vieh zu bringen. Betrank sich aber schon beim Aufstieg und stürzte über eine steile Schutthalde ab.
Alter: 66; Knecht. Verletzte sich tödlich bei einem Sturz.
Alter: 24; 2 Bauernburschen wollten in Steinberg wildern. Oberhalb des Gasthofes Scholsatika, bei einer Rast, warf das Opfer das Gewehr von sich, das sich entlud. Kugel traf ihn in den Rücken, tödliche Verletzungen. Stammte aus Niederndorf.
Alter: 11; Mutter wollte mit 2 kleinen Töchtern über einen Notsteg den Weererbach überqueren. Ließ sie zurück, folgten ihr aber dennoch. Ältere glitt aus und stürzte in den Bach. Zu späte Bergung.
Alter: 66; Hirte auf der Alpe. Wurde von einem Stier angegriffen und mit den Hörnern tödlich verletzt. Stammte aus Kappl/Paznaun.
Alter: 16; Sohn des Treichlbauern. Wollte in einem Teich baden, ohne schwimmen zu können. Hielt sich an einem Brett fest. Unterschätzte die Tiefe und ging unter. Konnte nicht rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 17; Cafetierstochter aus Breslau, auf Sommerurlaub in Imst. Wollte am Mohnkopf Edelweiß suchen und stürzte dabei ab.
In der Ausschußsitzung mit genanntem Magistratsräten, wird die Beratung über die Neuanstellung des Waldaufsehers vorgenommen. Laut Beschluß soll er am 1. Juni 1870 den Dienst antreten mit einem Jahreslohn von 120 Gulden Er muß täglich im Obermarkt die Waldreviere durchgehen. Für Samen darf er eine separate Bezahlung fordern. Für die Pflanzquoten muß er selbst Sorge tragen und darf von der Gemeinde keine separate Bezahlung fordern. Für Vermessungsarbeiten sollen ihm von der Partei pro Tag 50 kr vergütet werden. Es wird eine gegenseitige Kündigungsfrist von 3 Monaten vereinbart. Bewerber für den Waldaufseher müssen bis 30 Dez. schriftlich oder mündlich beim Magistratsrat Martin Stapf ihr Gesuch einreichen.
Martin Gleinser auf Gleins im Stubai stellt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers über das Baurecht eines Kammerlandes aus, welches in den Hochprandthof gehört und das er von seinem Vater Ruprecht Gleinser gekauft hat.;
Siegler:
Zeugen: Sebastian Auer, Stadtrichter von Hall Ludwig Endorff, Regimentskopist in Innsbruck, Bernhard Conradt, Bürger von Hall, Michael Wirtenberger von Hall
Summarium über die Comunal-Verwaltungsrechnung der Stadt Lienz.
Alter: 66; Starb durch einen Sturz über einen Felsen.
Alter: 52; Oberst beim Heer, pensioniert. Stürzte bei einer Tour auf die Rappenspitze ab. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 26; Lokführer, parkte seine Maschine vor dem Kohlebunker. Wollte sie reinigen und ölen. Übersah eine andere Maschine, die zu dicht auffuhr und das Opfer zwischen den Puffern erdrückte.
Alter: 44; Arbeiter im Sensenwerk. Stürzte bei der Arbeit über eine Mauer in der Zeugschmiede.
Alter: 1.5; War mit seiner Mutter in der Waschküche. Diese musste sich kurzfristig um die Schwester kümmern. Bursche fiel in der Zeit in einen Kessel mit heißem Wasser. Starb 8 Tage später. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 12.9., 6: Allgemeines Mitleid mit der Mutter, verurteilt zu 1 Woche Arrest.
Alter: 79; K.u.k. Hauptmann in Ruhe. Erschoss sich in seiner Wohnung mit einem Revolver.
Alter: 37; Touristin aus Berlin. Wollte mit ihren Mann den Hocheder besteigen. Glitt auf einer Schneerinne kurz vor dem Gipfel aus und stürzte kopfvoraus in felsiges Gelände ab.
Alter: 63; Beim Bau der Karwendelbahn fuhren 3 italienische Arbeiter mit einem Rollwagen bergab. Da Bremsen versagten mussten sie abspringen. Einer erlitt dabei allerdings schwere Kopfverletzungen, an denen er im Spital erlag. Stammte aus Belluno.
Alter: [unklar]; Professor auch Chemnitz. Wollte von der Kemptner Hütte auf den Krottenkopf steigen. Geriet beim Aufstieg auf einem Schneefeld ins Rutschen. Tödliche Kopfverletzungen. Unglück passierte auf der österreichischen Seite. Leiche wurde aber nach Oberstdorf gebracht.
Alter: 4; Ziehkind des Georg Fritz, nach Ulm zuständig. Ertrank in der Nähe des Elektrizitätswerkes in einem kleinen Tümpel.
Alter: 28; Touristin aus Breslau. Tochter eines Gutsbesitzers. Wollte auf der Niederthaier Alpe Edelweiß suchen. Wurde in der Nähe des Magdalenswald tot aufgefunden. Stürzte über 140m tief ab.
Verzeichnis der Fronschichten von Untermarkt für die Arbeiten am Langen Anger. Es werden 56 Fronarbeiter namentlich genannt, welche zwischen einem halben und zwei Tagen Arbeitsschicht leisten. Ein zweites Verzeichnis für Fronarbeiten umfaßt 178 Personen, welche fast durchwegs eine Tagschicht als Fronarbeit für den Langen Anger zu verrichten haben. Beide Namenslisten sind von Alois Auer unterzeichent.
Brief an Joseph Mayer, Hutmachermeister zu Lienz von seinem Bruder.
Ambrosius Kröll von Axams stellt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers über sein halbes Lehen, genannt 'Gut am Püchl', in Axams aus, das er von Kaspar Schrof gekauft hat.;
Siegler: Ambrosius Kröll
Alter: 18
Alter: 53; Tourist aus Altona. Bahninspektor. Wollte am Padauner Kogel Edelweiß pflücken und stürzte dabei ab.
Alter: 40; Holzarbeiter, Tod durch Erschießen. Wurde ohne kirchliche Begleitung begraben.
Alter: 17; Gymnasiast aus Sistrans machte mit Kollegen eine Tour auf den Glungezer. Ungeeignetes Schuhwerk, stürzte oberhalb der Stiftalpe ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 35; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich in den Inn. Kündigte seinen Selbstmord an. Wurde erst am 25.8. bei Kundl aus dem Inn gezogen. Dort von Angehörigen identifiziert. War Zimmermann.
Alter: 64; Vagabundierender Mann. Pfründner im Armenhaus Absam. Seine Leiche wurde unter einer Brücke über den Herzbach gefunden. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein.
Alter: 22; Tourist aus München, stürzte auf der Zugspitze auf österreichischer Seite im Schneekar ab. Sehr mühevolle Bergung durch Männer aus Ehrwald.
Alter: 36; Tagelöhner, versuchte sich 2x in den Inn zu stürzen. Beim 2. Mal erfolgreich.
Alter: 1; Mutter versuchte mit einem Kind auf dem Arm die Ache auf einem Steg zu überqueren. Bekam einen Schwindelanfall und stürzte in den Bach. Mutter konnte sich retten, Kind wurde fortgetrieben.
Alter: 1; Bauernkind, ertrank im Auerbach beim Elternhaus.
Alter: 24; Beamtenanwärter. Erschoss sich in einem Hotelzimmer. Begraben in Wörgl.