Die o.ö. Repräsentation und Hofkammer genehmigt den Vergleich zwischen der Gemeinde und dem Waldbruder Paul Glazl um die Versetzung der Mauer bei der Hl.-Kreuz-Kapelle auf dem Wisele zu Vendls. Es wird angefragt, was es mit der Übertragung der Glöcklein für eine Beschaffenheit habe.
Zeugnis für Alois Streng aus Flirsch, von der k.k. Kreishauptschule Imst vom 31. Juli 1835.
Senza titoloAusgaben der Gemeinde Vils für das Rechnungsjahr 1745. Die größten Ausgaben werden für Zehrungskosten beim Bauding, am St. Georgentag, für den Umgang am St. Mangtag, für arme Leute, für das Wetterschießen, für Weggelder des Pflegers, für den Wegmacher auf der Lözen, den Brunnenmacher Andrä Hengg, für die Kuhhirten, Roß- und Ochsenhirten, für Futtergelder des Gemeindestiers und für die Tagschichten genannter Vilser verrechnet.
Die Bürger zu Hopfgarten namens Urban Resch, Christian Pemkratz, Ulrich Feursinger, Matthias Schmid, Wolfgang Perger, Konrad Freidensprung, Leonhard Ganderpeckh, Christian Gsell, Leonhard Puecher und Simon Turner erwirken im Prozess gegen Adam Sachsl und seine Konsorten, dass er auf seinem Mairhof in Hopfgarten drei Zuchtstiere halten muss.
Kundschaftsprotokoll wegen Abtretung des Ziegelstadels zu Kleinholz und der Fleischbänke beim Inntor an das Militär. Alte Kufsteiner Bürger, die sich noch an die Zeit vor 1703 erinnern können, werden als Zeugen angeführt, dass sowohl der Ziegelstadel als auch die Fleischbänke seit unvordenklichen Zeiten der Stadt Kufstein gehören. Dies wird durch einen Eid bekräftigt.
Jörg von Vennpach , Hanns Horn, Adam Mulner, Zechleute der Pfarrkirche zu St. Andrä
zu Lienzjverkaufen dem Paul Ryeder als Burglehen eine Wiesmahd, die Hanns Scherer zinsweise inneghabt hat und ein Gereut. Beide liegen jenseits der Tra (Drau) im Eichholz zwischen dem Feld des Linhart Pekchen und dem Gereut des Erhärt Ledrer und grenzen an den gemain Weg. Der Kaufpreis beträgt fünfthalbvierzig Wiener Pfennige. Siegler: Jorg von Vennpach, Wilhalm Ruef, Stadt- und Landrichter zu Lienz Zeugen: Hanns Geyer, Kanzler; Wilhalm Ruef (der benannt Richter), Hanns Brichsner, Amtmann, Steffan Radi, Peter Lengholczer
Georg Schuechter jun. zu Reuti und seine Ehefrau Maria (Anweiser: Hans Burckhart, Bürger zu Reuti) verkaufen dem David Hag, kaiserlicher Rat und Hofzahlmeister, Mitverwandter des Messinghüttwerks am Stainenberg zu Pflach, einen Acker im Neurauth, welcher im Osten an Hag, im Süden an Veit Linder, im Westen an Hans Schraz und im Norden an Veit Niggls Kinder grenzt. Diesen Acker haben die Verkäufer von Hans Ausser, Holzmeister der Stadt Augspurg erworben. Ein weiterer Acker stammt von Veit Niggls Kindern und grenzt an ersteren an. Dieser grenzt an Hag, Hans Schraz und die Au. Beide Kaufsobjekte sind freieigen und werden um 37 Gulden verkauft. Siegler: Georg Frannckh, Richter zu Emberg Zeugen: Georg Rauscher sen., Georg Rauscher jun., Kommesser zu Reuti
Johann Hueber zu Langen verkauft seinen zwei Basen Anna und Rosalia Hueber, beide ledig und volljährig, ein Wohnhaus zu Langen mit Haus-Nr. 15, welches er am 21. Feber 1809 erworben hatte, um 2294 Gulden Dabei befinden sich ein Stadel, Stallungen, ein Kasten, samt Hofmark, Anger, Frühgartl und Fahrnisse sowie Güter und Wiesen.
Stiftbrief für Johann Heiseier, Metzger meister zu Landeck, als Almosenkassier zu Landeck von Anna Nöbl, Witwe nach Johann Georg Gitterl zu Landeck. Sie stiftet für das daige Gotteshaus 50 Gulden Kapital, wovon aus den Jahreszinsen 36 kr für den Karaten, 6 kr für den Mesner, 18 kr für die Beleuchtung und der Rest für das Almosenamt bestimmt sind. Diese Stiftung wird vom Almosenpfleger Heiseier quittiert.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Theres Gebhard (26 Jahre) am 16.6.1851. Wurde beschuldigt ihr neugeborenes Kind unversorgt gelassen hatte, sodass es umkam. War lebensfähig. Durch mildernde Umstände zu 7 Jahren Kerker verurteilt.
Alter: 21; Wollte im Bahnhof an der Oberleitung Reparatur vornehmen. Strom war aber noch nicht abgeschaltet und er wurde auf der Stelle getötet. Stammte aus Folgaria.
Alter: 69; Stürzte beim Waschen in den Sillkanal und konnte nicht mehr gefunden werden. Ihre Leiche wurde am 26.3.1913 bei Ampass aus dem Inn geborgen.
Alter: 66; Bäuerin in Moosen. Stürzte über eine Stiege im Haus und starb an den Kopfverletzungen.
Alter: 68; Ertrank in der Sill.
Alter: 14; Ging mit ihrem Vater und dem Bruder auf einen Viehmarkt. Dort kaufte man 2 Kühe, die die beiden Kinder nach Hause führen durften. Eine scheute und riss aus, Mädchen konnte nicht aus den Handschlingen gelangen und wurde mitgeschleift. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 25; Starb im Spital von Schwaz an inneren Verletzungen. Seine Leiche wurde in St. Margarethen begraben.
Alter: 62; Stürzte in der Nacht von einer Stiege im Haus. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 48; Müllermeister, erschoss sich im Weiler Schattenmühle/Imsterberg.
Alter: 88; Starb nach einem Sturz über eine Stiege.
Alter: 26; Arbeiter aus Krain, war beim Straßenbau in Finkenberg beschäftigt. Lange vermisst, erst am 19.12. im Zemmbach bei Dornauberg gefunden. Muss am Heimweg vom Weg abgekommen sein und stürzte in den Bach.
Verteilerliste über den eingekauften und verteilten Waldsamen für Krummholzkiefern, Lärchen, Fichten und Kiefern zum Gesamtpreis von 42 Gulden 3 kr. Davon trifft es anteilig für den Obermarkt 14 Gulden 51 kr, welche durch den Magistratsrat Franz Pirchner bezahlt und durch den Imster Bürgermeister quittiert werden.
Kaiser Rudolf II. entscheidet im Streit zwischen der Stadt Hall als Vertreter des Stadtspitals von Hall und Georg Fieger von Hirschberg als Vertreter seiner Frau Agnes zu Buechhaim um ein Legat der Letztgenannten an das Spital. Das Legat von 4.000 Gulden ist an das Spital zu bezahlen.;
Siegler: Kaiser Rudolf II. (Sekretsiegel)
Alter: 29; 2 Leichen wurden am Stadlberg gefunden. Doppelselbstmord erkannt. Frau wurde erschossen, danach richtete sich der Mann. Kamen mit dem Zug von München. Frau war verheiratet. Beerdigung in 2 getrennten Gräbern.
Erkenntnis der Bezirkskommission Windisch Matrei in Grundent lastungsangelegenheiten des Bürgerspitals zu Lienz
Alter: 57; Fabriksarbeiter. Stürzte von einer Leiter und anschließend über einen steilen Abhang. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 19; Arbeiter in der Ziegelei Norer (Am Weg nach Völs). Wollte Dynamitpatronen aufwärmen, die allerdings explodierten. Große Schäden am Gebäude und in der Umgebung. Opfer wurde sofort getötet, stammte aus Udine.
Alter: 22; Leiche einer jungen Frau wurde in Hall angeschwemmt. Dienstmädchen bei einem Innsbrucker Arzt, hatte sich in den Inn gestürzt. War kurz vor einer Geburt. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 65; Sollte einen 2500kg schweren Schleifstein einsetzen. Dieser wurde instabil und drückte das Opfer gegen die Mauer.
Alter: 72; Pfründnerin im Armenhaus. Erlitt bei einem Sturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 29; Kellner aus Salzburg. Wurde neben der Straße erschossen aufgefunden. Identifiziert durch seine Papiere. Wurde in St. Jakob beerdigt.
Alter: 15; Arbeiter in der Ziegelfabrik. Ging mit einem Kollegen vor einem fahrenden Wagen bergauf. Wagen kam näher, ein Bursche konnte über die Böschung springen, Opfer wechselte aber nur das Geleise, wo ein entgegenkommender Wagen ihn erfasste und überfuhr. Starb bald darauf an den schweren Verletzungen.
Alter: 25; Wurde beim „Waldhüttl“ erschossen aufgefunden. Gründe unbekannt.
Alter: 44; Sozialdemokratischer Landtagsabgeordneter aus Ulm. Stürzte vom Schartschrofen bei der Musauer Alpe ca. 400m tief ab. Möglicherweise Herzinfarkt vorausgegangen.
Alter: 43; War mit Aushubarbeiten bei der Rotholzer Landesanstalt beschäftigt. Wand wurde nicht abgestützt und stürzte ein. Opfer wurde verschüttet und erstickte.
Franz Tschoner, Gastwirt in Mittel dorf.
Alter: 25; 2 Leichen wurden am Stadlberg gefunden. Doppelselbstmord erkannt. Frau wurde erschossen, danach richtete sich der Mann. Kamen mit dem Zug von München. Frau war verheiratet. Beerdigung in 2 getrennten Gräbern.
Forstadjunkt Fidler stellt an die Marktgemeinde Imst eine Rechnung über den im Frühjahr gelieferten Waldsamen. Für Lärchensamen samt Spesen für die Fracht 2 Gulden 20 kr und für Fichtensamen pro Kilo 1 Gulden 10 kr. Gesamtkosten 4 Gulden 40 kr. Der Empfang wird von Fidler auf der Rechnung quittiert.
Die Stadt Hall verkauft im Namen des StadtspItals um 820 Gulden dem Christof J enner von Klausen den Bezug von 26 Yhrn Most von folgenden Gütern: Hof zu Aichach in Vilanders (Inhaber Gregor Oberkhlinger), Weingarten oberhalb Branzoll (Inhaber Viktor von Leutenhofen); Weingarten Pürrhögkh (Inhaber Sebastian Tyrler) mit einer Torggel, zwei Weingärten oberhalb von Klausen (vergleiche Urkunde Nr. 724 von 1598 vm 3).;
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel)
Alter: 40; Fuhr mit seiner Tochter per Rad von Mils/Hall nach Brettfall zur Wallfahrt. Auf dem Rückweg stürzte er vermutlich bei Schwaz in den Inn. Rad lag auf der Straße, Suche war längere Zeit erfolglos. Seine Leiche wurde am 1.11. bei Kramsach aus dem Fluss geborgen.
Alter: [unklar]; Kaufmann aus München. Unternahm mit 4 Kollegen eine Tour auf den Zwölferkogel im Zahmen Kaiser. Stürzte bei eingetretener Dunkelheit in eine Schlucht, wo er bald darauf starb.
Alter: 35; Bahnschlosser, wollte einen Tender reparieren und nahm dazu eine elektrische Lampe mit. Draht muss schadhaft gewesen sein und er bekam über die Eisenteile einen Stromschlag, der ihn tötete.
Alter: 48; Wollte Holz über den Inn führen, wobei das Boot kenterte und das Opfer ins Wasser fiel. Seine mitfahrenden beiden Söhne konnten schwimmend das Ufer erreichen. Wurde am 19.9. in Langkampfen aus dem Inn gezogen.
Alter: 72; Privatmann.
Alter: 4; Tochter eines Bergführers. Wurde aus der Weißache ertrunken herausgezogen.