Alter: 40; k.k. Beamter, geistig verwirrt, stürzte sich in den Inn.
Erkenntnis der Bezirkskommission Lienz für Grundentlastungsange legenheiten betreffend das Müller- und Bäckerhandwerk in Patrias dorf.
Urban Gött von Ellbögen stellt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers über das Jägerlehen in Ellbögen aus.;
Siegler:
Zeugen: Sebastian Auer, Stadtrichter in Hall Stefan Prenn von Ellbögen, Thomas Yssler von Ellbögen, Balthasar Zäch von Ellbögen
Ausschreibung zur Versteigerung der Bergmähder auf die Dauer von 7 Jahren. Gottfried Winkler teilt den Bewerbern mit, daß die Atzung der Bergmähder in der Nähe des Viehtriebes liegt. Von der Gemeinde wird für Verbindlichkeiten keine Haftung übernommen. Jeder Ersteigerer einer Bergmahd wird aufmerksam gemacht, daß der Ersteigerungserlös im Herbst gleichzeitig mit dem Hirtenlohn eingefordert wird. Es werden insgesamt 23 Bergmahdanteile namentlich aufgelistet.
Alter: 52; Zuerst unbekannter Mann wurde am Gehweg an der Innufermauer schwer verletzt aufgefunden. Wurde ins Spital gebracht, wo er verstarb. Ursache der Verletzungen vorerst unbekannt. Verbrechen nicht ausgeschlossen. Stammte aus Kärnten.
Alter: 22; Feldjäger aus Galizien, erhängte sich in der Kaserne.
Alter: 28; War im Windautal mit Holzfällen beschäftigt. Wurde von 2 triftenden Baumstämmen getroffen und schwer verletzt. Starb kurz darauf im Spital von Hopfgarten.
Alter: 47; War am Heimweg von einem Gasthausbesuch. Muss dabei in den Mühlbach geraten sein. Wurde bei der Egerbacher Säge aufgefunden.
Alter: 32; Arbeiter aus der Steiermark stammend. Trank mit seinem Kollegen Karl Nagl (56 Jahre) im Bahnhofsrestaurant viel Alkohol. Gerieten bald in Streit. Täter wartete auf das Opfer im Freien und stieß ihm mehrfach ein Messer in die Brust. Schneller Tod. Täter stammte aus Axams. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 4.12.1912, 9: 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 10 Monate; Starb an einer Schädelfraktur.
Alter: 47; Bauer zu Hinterloja. Schnitt sich im Wahn den Bauch auf.
Alter: 24; Student der Medizin, wurde bei einer Schlägerei unter Studenten in der Maria-Theresia-Straße durch Schläge auf den Kopf schwer verletzt. Wachmann glaubte an einen Betrunkenen und brachte ihn in eine Arrestzelle. Über Nacht allerdings an den Verletzungen gestorben. Stammte aus Cortina, inskribierte sich aber als Italiener. Gegner waren Klerikale (Rhäto-Bavaria) und Gothen. Todesanzeige nur in den Allgemeiner Tiroler Anzeiger (7.11., 13)
Alter: 40; Pflegling im Krankenhaus. Alkoholprobleme, entwich aus der Anstalt und stürzte in den Inn.
Alter: 19; Knecht in Gagers. Da schon Schnee lag, wollte er mit einem Schlitten Mist auf die Felder führen. Wagen geriet außer Kontrolle und er wurde an einen Baum geschleudert.
Die Bezirkshauptmannschaft teilt dem Magistratsrat Falkner im Obermarkt mit, daß mit heutigen Tage die Jagdpacht von Imst Obermarkt um einen Pachtschillign von 80 Gulden dem Leichenbestatter Alois Pirchner zugeschlagen wird, ln 11 Punkten werden die Vertragsbedingungen aufgelistet. Davon wird dem Marktmagistrat die Mitteilung gemacht und die Weisung erteilt, diesen Akt im Gemeindearchiv aufzubewahren.
Hans Krindl auf dem Tafls in Axams tauscht mit grundherrlicher Zustimmung der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung mit dem Paul SchwaIckhofer von Axams, Pfannhausamtsholzfürdinger, das Recht des Wildbades auf Tafls in Axams gegen andere Gründe und eine Aufzahlung von 330 Gulden.;
Siegler:
Zeugen: Stadt Hall (großes Sekretsiegel) Wolfgang Hechenfelder, genannt 'Möstl', Bürger von Hall, Martin Happ von Axams, Christof Greiner, Diener des Stadtschreibers
Alter: 36; Wurde bei der Holzarbeit von einem kollernden Baumstamm erschlagen.
16 Schreiben zwischen Spitals Verwaltung und Bezirkshauptmann schaft Lienz betreffend Verpflegskosten und verschiedene Krankenangelegenheiten. 12 Verordnungen betreffend Verpflegskosten und verschiedene Spitalsangelegenheiten zwischen 1858 und 1867.
Wegen der strittigen Weiderechte mit den Oberkollsern werden vom Gericht zwei Zeugen einvernommen, welche übereinstimmend die bestehenden Weiderechte der Anraser bestätigen. Michael Weiller, 42 Jahre, war 18 Jahre für Anras Ochsenhirte und beantwortet 31 Spezialfragen. Lorenz Kamerlander, 30 Jahre, hat für die Ascher das Hornvieh auf die Käser getrieben und sagt zu 7 Fragen als Zeuge aus. Siegler: Matthias Anton Heffter, Gerichtsanwalt und Schreiber
Übereinkommen zwischen Ried und Georg Payr sen. von Ried bezüglich der Beweidung des Spitzangers duich Gemeindevieh im Frühjahr.
Steuerliste für die Gemeinde Neßlwängle für das Jahr 1840 mit den Namen der schuldigen Parteien von Neßlwängle (63), Haller (11), Schmitten (3), Getting (8) und Rauth.(14), welche von Steuertreiber Lorenz Zeller von Gelting angelegt wurde. Neben den ortsansässigen Steuerpflichtigen sind noch jene begüterten Parteien namentlich aufgelistet, die außerhalb der Gemeinde wohnhaft sind. Von der Ordinaristeuer ist der Georgitermin steuerlich erfaßt und von der Wustungssteuer sind die Termine zu Andräi (154 Gulden, Lichtmeß (61 Gulden, Georg! (182 Gulden und Jakobi (92 Gulden ausgewiesen.
Die o.ö. Regierung in Ynsprugg läßt dem Pfleger Franz Karl von Rosst Urkundenabschriften von Verordnungen des Obristjägermeisteramtes und des Forstmeisteramtes zukommen, welche besagen, daß den Untertanen auf Tannhaimb die freie Gemspirsch und das Gemsjagen im Gericht Emberg nur mit Schaft und Eisen gestattet ist. Demnach teilt das Obristjägermeisteramt der Regierung mit, daß diese vorgeschützte Freiheit ganz unklar sei, wobei man sich auf das vom Forstknecht Hans Linnder am 21. Sept. 1595 an den Forstüberreiter Jakob Fetter ergangene Schreiben berufe. Im beigefügten Gutachten des Forstüberreiters Uriel Albl an Obristjägermeister Paris Lodron und Obristforstmeister Franz Aichom beruft sich dieser auf einen langwierigen Streit unter Obristjägermeister Hans Christoph Fux aus dem Jahre 1650, wonach von Jakobi bis Andräi mit erzfürstlicher Bewilligung die Gemsjagd unter bestimmten Auflagen gestattet sei, wenn dafür weiterhin die Kuchlsteuer entrichtet werde. Wegen des Ausfällens der Gemsen wird eine Abschrift des Schreibens von 1595 an die Tannhaimber beigefügt (vgl. Nr. 17 a). Daraus ist zu ersehen, daß die Gemsen von alters her mit Schaft und Eisen gejagt werden. Für Albl ist jedoch nicht erkennbar, ob die von Erzherzog Ferdinand Karl erteilten Freiheiten für die Tannhaimber sich auf diese Gemsjagd beziehen.
Instruktion für den Mesner Anton Hämerle bei der Pfarre Breitenwang. Der Mesner des St. Peters- und Paulsgotteshauses hat die Verwahrung der ihm anvertrauten Paramente und übrigen Kirchensachen genauester^ zu besorgen, alle Vorfälle dem Pflegamt zu melden und Stillschweigen zu bewahren. Ohne Erlaubnis der Kirchenpropstes darf er nichts verändern oder reparieren. Er darf sich ohne Elaubnis von Breitenwang nicht entfernen und muß nachts sein Haus hüten. Die Glocken sind zum Gottesdienst schonend zu läuten. In Kirche und Sakristei ist das Lärmen und Schwätzen verboten und den Knaben der Aufenthalt in der Sakristei während der Predigt verboten. Bei Gewitter soll er Zeichen geben. Er muß jährlich beim Pflegeamt und beim Rat in Reutte um den Dienst ansuchen und die Kaution abliefem. Er erhält an Jahressold 33 Gulden plus 8 Gulden für Versehgänge, 30 kr für die Fronleichnamsprozession, 26 kr für die Feldprozession, für eine Betstunde samt Nebenmessen 10 kr bis 24 kr, für Bittgänge 24 kr, für Danksagungen samt Nebenmessen 1 Gulden usw. aus der Hand des Bürgermeisters. Für Jahrtage, Ölabholung in Füssen und Erstellung der Kirchenrechnung bezahlt ihn der jeweilige Kirchpropst. Auch die zwei Pfarräcker beim Wassergraben stehen ihm zu. Siegler: Alois Froschauer, Pfleger, Josef Anton Naus, Bürgermeister und Kirchpropst
Vor Waldmeister Bemard Hörman und Forstwärter Ferdinand Strelle kommt es zur Neuvermarkung beim sog. Rauth- und Bergleswald zwischen Lehn, vertreten durch Gemeindevorsteher Adam Schennach, Michael Nagele, Lorenz Klotz und dem Knaben Franz Hosp einerseits, und Wengle, vertreten durch Vorsteher Anton Grießer, Josef Ritt und dem Knaben Sebastian Grießer. Die im Protokoll vom 11. Dez. 1822 festgelegte Markungslinie (vgl. Nr. 4/63) wird nunmehr vor Ort genau festgelegt. Sie beginnt beim Heustadel im Wiesmahd des Kaspar Pfennig am sog. Bergei und führt geradlinig 900 Schuh nach Süden aufwärts zu einer Rottanne und weiter nach Süden enlang genannter Marksteine bis zu jenem Viehsteig, welcher vom langen Boden auf das Wengler Egg führt und weiter bis zum Joch entlang eines Lahnstriches. Die Grenze endet an einem Felsen ober dem Grubkoppensteig.
Obergefreiter; gestorben in jugoslawischer Gefangenschaft im Lazarett Belgrad nach schwerer Krankheit
Konzepte, Fragmente, Kopien, Rechnungen, Pfändungsklage an Gertraud Hö-rl, Spesenabrechnung der 13 Güterinhaber, Josef Matthias Pürckhls Kostenverzeichnis im Wägstötter-Prozess, Beschwerdepunkte gegen Paul Wagstötter, Rechtsstreit wegen Schneeflucht im Jochbergwald durch Ausländer, Dankschreiben der 13 Güterinhaber in der Kausa Wagstötter, Abrechnung des Andrä Koidl zu Kristem und eine Rechnung der Nachbarschaft im Jochberg.
Rechnung der Anna Gratl für Verpflegungskosten bayerischer Soldaten.
Agnes die Gallin, Witwe nach Konrad dem Gallen, stiftet zu ihrem Seelenheil für die Sebastiansmesse in der Sebastianskapelle in der Virgiliuskirche zu Ratenberg sechs Mark Vierer Geld, das sie als Morgengabe auf ihrem Zehent in der Wilschonaw liegen hat. Siegler: Konrad Kropffl, Bürger zu Ratenberg Zeugen: Jörg Haidenreich, Kaspar Hochrain, Jörg Nelss, Virgil Platner, alle vier Bürger zu Ratenberg
Stellungsaufforderung von 21 Marin für Tristach mit Amlach und Lavant zur Landesverteidigung
Altäre Bau
Hanns Waldpurger sen., Bürger zu Imst, als Gerhab seiner Tochter Margret des Oswald Zach Witwe und Oswald Rurswerck Bürger ebenda, als Gerhab der drei Kinder des Oswald Zach verkaufen dem Veit Knewssl, Bürger zu Imst für die ganze Gemeinde die Behausung mit Garten an der Gemeinde 'Tuchhaus' für 38 Meraner Berner. Siegler: Sigmund Heustadl, Richter zu Imst Zeugen: Konrad Ruf ab Tannhaym, Bartlmä Patl und Thoman Aendre zu Imst
Jahresrechnungen der Brückenmeister und Abgleichungen der Vierteiler namens Wolfgang Koidl, Hans Filzer, Leonhard Pohl, Leonhard Zagl, Christian Filzer, Georg Plezer, Veit Taxer, Sebastian Pachler, Veit Taucher, Andrä Koidl, Andrä Obemauer, Sebastian Plezer, Matthias Oberhäuser, Johann Hechenperger, Sebastian Koidl, Peter Kircher, Peter Oberhäuser, Christian Votier, Christian Oberhäuser, Georg Hechenperger, Georg Filzer, Simon Stanger, Martin Plezer, Georg Oberhäuser, Michael Thaler, Sebastian Hechenberger, Wolfgang Hechenberger und Peter Filzer.
Quittung von Johann Neuhauser und Notburga Margreiter, Bauersleut zu Niding in Steinberg über 125 fl an Josef Kleiener, Baumann auf dem Niederberg. Zeugen: Michael Mareher, Gemeindevorsteher
Margret und Hans der Troeppel, Bürger von Hall, verkaufen dem Spital zu Hall alle ihre Rechte von dem Badhaus zu Hall auf dem Wasen, die sie selbst von Martin dem Zagel erworben haben.;
Siegler:
Zeugen: Peter von Hall Chunrad Nuecz, Heinrich Pernekker, Heinrich Wydmer, Chunrad Radnel, Michael Hurnauz, Bürger zu Hall
Der Bürgerschaftsausschuß Windischmatrei klagt, daß Peter Unterrainer, Jakob Waldner und Sebastian Unterrainer zu Brüggen (Pruggen) die Weide Am Stoß auf der Virger Seite und wo der Arnitzbach (die Ahrn) in die Isel fließt wegen Vernachlässigung der Werchgebäude ein Teil hinweggerissen wurde. Auch wären die Brugger schuldig, den Weg vom Gries hinaus zum Bildstöckl bei Schneeverwehung freizumachen. Matrei legt einen Gerichtsbescheid vom 6. Juni 1636 vor, wonach die Brugger die Weide Am Stoß zu verwerchen haben, Besonders wo der Arnitzbach (die Ahrn) und die Isel Zusammenkommen, soll die Weide wieder 'herzue gebracht werden'. Wegen der Schneeräumung wird entschieden, daß die Bürgerschaft von außen herein bis an BichleHPüchlerJ-Winter-Kirchweg zuständig ist und von dort bis ans Gries die Brugger den Weg freihalten sollen. Die Einhaltung geloben für die Bürgerschaft: Matthäus Aichperger, Sebastian Winckhler, Alban Gloggner, Erhard Pruner und Peter Hinterauer; und für die Brugger Jakob Waldner, Peter Unterrainer, Sebastian Schweinacher und Wolf Waldner in der Au. Siegler: Wolf Adam Lasser, Pfleger und Amtmann
Kaiser Leopold (I.) verleiht den Gemeinds leuten des Gerichtes Landeck auf deren Bitte zwei Jahrmärkte, eine finanzielle Anerkennung und Zollfreihcit, weil sie anläßlich des Bayerneinfalls im Juni 1703 an die 500 Grenadiere und Dragoner beim Durchmarsch von Finstermünz nach Nauders und Vinschgau gemeinsam mit den Gerichtleuten von Laudegg, Pfunds und Naudcrsberg die Feinde totgeschossen, erschlagen oder gefangen haben und 45 Dragonerpferde erbeuteten. Für ihr rühmliches Wohlverhalten und den patriotischen Eiter wird den vier Gerichten am Pfingstdienstag und am 6. Oktober je ein Jahrmarkt verliehen und :hnen eine Erkenntnis von 2.000 Gulden überschickt. Die Landecker sollen ihre Märkte am Pfingstdienstag und am Montag nach Rosari auf der sog. Öde (Ed) abhalten. Überdies wird den Untertanen des Gerichts Landeck die ausgebetene Zollbefreiung für den Handel ihres überwinterten Viehs an den Zollstätten Nauders, Finstermünz und Täufers gewährt.
Andrä Velderer zu Veld, Jochberger Viertl, Leonhard Laxer zu Luegegg, Reutter Viertl, Christian Gasteiger zu Stainpach, St. Johanner Viertl, Simon Eder auf der Wibm, Pillerseer Viertl, Stefan Franperger zu Reuthamb, Kirchdorffer Viertl und Christian Hintperger zu Hochenkhendl vom Kössner Viertl, stellen den Mitnachbarn Andrä Velderer zu Veld und Gilg Lamppl zu Bemstätten eine Voll-macht aus, um sie im Salzstreit in der Vorgesetzten Herrschaft Kuefstain Kosten sparend zu vertreten. Siegler: Petschaft der ganzen Gerichtsgemeinden Nachtrag vom 27. März: Der Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kufstain fügt bei, dass auf die Bitte der beiden Bevollmächtigten nicht eingegangen werden könne.
Abschied des Waldamtes für die Untertanen zu R., Brichslegg und Radfelden. Anlässlich der Waldordnung des Holzmeisters Bernhard Rorpacher bezüglich der Holzentnahme in den Heimhölzem der Hoch- und Schwarzwälder. Da sich die Untertanen, auch Söllleute und jene vom Bergwerk wegender vorgeschriebenen Auszeigungspflicht bei der Kammer in Innsbruck beschwert haben, wird ihnen beschieden, dass sie sich nicht zu beschweren haben, sondern es bei der ergangenen Waldordnung und den Befehlen verbleibt, doch die Heimhölzer gesondert zu behandeln sind.
Finanzierungsliste für die Zuzüge von 15 Mann zur ersten Kompanie im Viertl Kirchbichl von genannten Besitzern nach Höhe der Steuerleistung.
Martin Harrer, Stadt- und Landrichter, genehmigt im Vergleich, dass auf Bitten der Nachbarschaften Wergl und Liesfelden, welche bis dato bezüglich der Einbringung der Landsteuer eine Hauptmannschaft mit einem Hauptmann bildeten, in zwei getrennte Hauptmannschaften zerfallen sollen, weil die Entfernung zu groß sei. Das Strobllehen im Lantal, auf welchem Hans Lehner sel. saß, soll nach Liesfelden steuern. Das dortige Häusl des Martin Schuester am Pichl soll zur Hälfte nach Wergl und zur Hälfte an den Hauptmann nach Liesfelden steuern. Die sonstigen Güter außerhalb des Lantales sollen mit denen von Wergl wie bisher ihre Steuer entrichten. Diesen Vergleich nehmen Christian Hag als Hauptmann von Wergl für dessen Nachbarschaft, und Michael Kraintaler als Hauptmann von Liesfelden für dessen Nachbarschaft an. Siegler: Der Aussteller