Alter: 49; Unfall des Tschiggenbauern beim Holzfällen. Hatte einen fallenden Baum falsch eingeschätzt, der ihn erschlug. Erlitt einen Schädelbasisbruch.
Alter: 36; Hofmöbelfabrikant aus Berlin. Erlitt tödliche Kopfverletzungen nach einem Sturz aus einem Waggon. Wurde zur Beerdigung nach Berlin überführt.
Alter: 27; Starb im Fügener Spital an den Folgen von Ertrinken. Ein epileptischer Anfall könnte vorausgegangen sein. War Pflegling, wohnhaft in Pill.
Schuldurkunde von Andrä Unterle'i bni ger, St. Jo hann im W., für das Bürgerspital zu Lienz
Plan für das Betriebsgebäude des Elektrizitätswerkes Imst mit Grundriß, Längsschnitt, Querschnitt und erstem Stock, und beigefügter Blaupause. Plan für das Wasserreservoir zur Fassung der Brunnwaldquelle (ungültig) vom Jahre 1912. Beiliegend ein Revers des Fraktionsausschusses für Josef Gabel zur Anlegung einer Viehtränke in seiner Wiese vom Jahre 1923. Arbeitsbestätigung für Franz Grass! von 1925 und 1926 mit einem Bewerbungsschreiben vom 12. Feber 1927 an Gottlieb Gstrein, Obmann des Elektrizitätswerkes Imst. Grassl bewirbt sich um die Verwalterstelle beim E-Werk Imst mit einem Monatsgehalt von S 200,—.
Andreas Trennkwalder von Unter05s bei Meran stellt der Stadt Hall als Verwalter des Stadtspitals einen neuen Schuldbrief über 100 Gulden aus, die am 8. März 1569 der verstorbene Peter Riglhofer von Unter05s in einem Schuldbrief anerkannt hat. Dieses Darlehen liegt auf dem Riglhof, der von Peter Riglhofer auf seinen Sohn Mattheus, dann auf Hans Trennkwalder und dann auf dessen Bruder Andreas überging. Dieser hat 20 Gulden zurückgezahlt.;
Siegler:
Zeugen: Christof Örber, Stadtrichter von Hall Wolfgang Hechenfelder, Zins einnehmer der Gotteshäuser und Bürger von Hall, Hans Noel, Zinngießer und Bürger von Hall, Michael Sauter, Stadtbrunnenmeister von Hall
Alter: 49; Brachte sich tödliche Schnittverletzungen am Hals bei.
Alter: 30; Geriet unter mit Holz beladenen Schlitten. Tod nach schweren inneren Verletzungen im Innsbrucker Krankenhaus. Stammte aus Zams.
Alter: [unklar]; Bei der TM stürzte Bob des Dr. Rettich um, Insassen wurden herausgeschleudert. Frau schwer verletzt, nach einigen Tagen in München an einer Kopfverletzung gestorben. Später aber widerrufen ! (Innsbrucker Nachrichten 23.1., 8)
Alter: 35; War im Verschubdienst tätig. Hatte Personenzug übersehen, der ihn überfuhr. War sofort tot. Stammte aus OÖ.
Alter: 23; 6 Männer mieteten Auto und Chauffeur in Partenkirchen. Fuhren nach Ehrwald. In der nächtlichen Rückfahrt geriet Auto wegen Eis und Schnee ins Rutschen und stürzte von der Straße. Knapp vor einem Bach blieb es liegen. Opfer (Zimmermann aus Partenkirchen) fiel ins Wasser und ertrank. Die übrigen Passagiere unverletzt.
Alter: 32; Holzhändler. Wich mit seinem Pferdefuhrwerk aus und rutschte dabei gegen die Wehrsteine. Durch Aufprall stürzte er vom Wagen und wurde mitgeschleift. Tod durch Gehirnblutungen.
Alter: 32; Erdarbeiter. Wurde bei der Arbeit verschüttet.
Alter: 36; Arztwitwe (Teschen) durch Erschießen. Hintergründe unbekannt.
Alter: 29; War Postbedienstete im Postamt Pradl. Wurde eines Diebstahls mitverdächtigt (Affäre Volderauer). Rehabilitiert, aber später wieder Unregelmäßigkeiten. War im Gefängnis, wo sie sich mit Leuchtgas umbrachte.
Alter: 43; Seit fast einem Monat vermisst. Leiche einer Frau in Wattens im Inn gefunden. Gattin des Prokuristen der Flirscher Lodenniederlage in Innsbruck. Später aber Identität nicht verifiziert (Innsbrucker Nachrichten 10.2., 3). Dennoch war die Tote anscheinend eine Selbstmörderin aber aus Wien. Endgültiger Fund der Frau am 25.3. im Inn bei Hall (Innsbrucker Nachrichten 26.3., 4).
Alter: 10 Monate
Abrechnung für die Waldsteuer und den Waldhirtenlohn für das Jahr 1897. Von insgesamt 26 Waldinteressenten werden an Holzgeldern und Waldhirtenlohn 495 Gulden 80 kr eingenommen. Davon wurde die Waidsteuer mit 238 Gulden 71 kr und der Waldhirtenlohn mit 150 Gulden und eine Verrechnungspauschale für den Rechnungsleger Deutschmann mit 16 Gulden somit insgesamt 404 Gulden 71 bezahlt. Ähnliche Jahresabrechnung für die Waldsteuer und den Waldhirteniohn von 1898.
Michael Sturm von Kolsass hat mit grundherrlicher Zustimmung der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung von Wolfgang Widmann, Unschlittbuchhalter der Schmelzherren und Gewerken m Schwaz, 200 Gulden rheinisch geliehen und dieses Darlehen auf sein Baurecht am Garten am Mühlbach in Kol-sass verschrieben.;
Siegler:
Zeugen: Christof Örber Christof Greiner, Diener des Stadtschreibers Hans Farcher, Jakob Matt, Bürger von Hall, Bernhard Conradt, Bürger von Hall, Michael Würtenberger, Diener des Bürgermeisters von Hall, Wolfgang Schmeizl
Alter: 2; Fiel in den Inn und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 21; Bauernknecht, machte einen Jagdausflug mit dem Bruder. Fehltritt, Sturz und Bruch der Wirbelsäule.
Alter: 19; Kaminkehrergehilfe aus Bayern. Wollte einen Handschlitten die Gemeindestraße hinunter fahren. Konnte ihn bald nicht mehr kontrollieren und verfehlte die Brücke. Stürzte in die Rosanna und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 34; Hufschmied aus OÖ. Wurde erhängt am Bergisel aufgefunden.
Alter: 3; Tochter eines Kleinhäuslers. Kinder waren in der Stube. Eines stieß die Petroleumlampe um, das brennende Öl ergoss sich auf das Opfer und entfachte die Kleider. Schwere Verbrennungen, an denen es bald starb.
Alter: 25; Schweres Unglück in einem Steinbruch. Arbeiter wollten Sprengladung zur Explosion bringen, was aber nur zum Teil gelang. Bei Nachprüfung kam es zu einer neuen Explosion, wobei die abstürzende Steinmasse die 2 Arbeiter tötete. Masina stammte aus Verona, Judex aus Krain.
Alter: 23; Schweres Unglück in einem Steinbruch. Arbeiter wollten Sprengladung zur Explosion bringen, was aber nur zum Teil gelang. Bei Nachprüfung kam es zu einer neuen Explosion, wobei die abstürzende Steinmasse die 2 Arbeiter tötete. Masina stammte aus Verona, Judex aus Krain.
Alter: 34; Friseur, finanzielle Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 63; Knecht aus Ranggen, wurde mehrere Wochen vermisst. Seine Leiche konnte erst am 6.2.1913 am Innufer entdeckt werden.
Alter: 22; Tagelöhnerin, wurde seit langer Zeit vermisst. Wurde nun in einer Abortgrube tot aufgefunden. Äußerte sich immer wieder wegen Selbstmordabsichten.
Alter: 29; Tagelöhner, starb im Spital in Innsbruck an den schweren Rückenverletzungen, die er sich am 12.12. zugezogen hatte. Er geriet bei einem Transport vom Rumerberg unter den Schlitten.
Aufstellung jener Personen aus dem Tannheimertal, die dem Spital in Hall zinsen.;
Anläßlich des Rekurses der Marktgemeinde Imst, Fraktion Obermarkt gegen die Entscheidung der Finanzlandesdirektion vom 12. Okt. 1893, betreffend des Gebührenäquivalentes von 418 Gulden 80 kr für das unbewegliche Vermögen der Gemeinde, teilt das Finanzministerium mit, daß die Vorschreibung auf 12 Gulden reduziert wird. Nach den gepflogenen Erhebungen wird der Wert der Alpe mit 2000 Gulden und der Waldungen mit 10.654 Gulden aus der Bemessungsgrundlage ausgeschieden und der Wert des Jagdrechtes mit dem zehnfachen Betrage des Jahrespachtschilling von 20 Gulden zur Bemessung herangezogen.
Alter: 16; Wurde von einem fallenden Stein erschlagen.
Alter: 38; Monteur im Mühlauer Werk. Dieses sollte wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet werden, was aber anscheinend nicht komplett erfolgte. Kam mit einer Hochspannungsleitung in Kontakt und starb trotz schneller, fachgerechter Hilfeleistungen.
Alter: 34; Bauer, wollte mit Jagdkollegen in der Nähe des Kaiserhauses Gämsen schießen. Opfer erhob sich aus der Deckung und wurde irrtümlich von einem anderen Jäger erschossen.
Alter: 61; Bauer, wurde bei der Holzarbeit von einem Baumstamm getroffen. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 62; Fiel bei Brennbichl in den vorbeifließenden Mühlbach.
Alter: 17; Fuhrknecht, war mit seinem Gespann von Schwoich nach Kufstein unterwegs. Dabei auch 2 Passagiere. Kurz nach dem Ort kippte der Wagen um und stürzte ins Bachbett. Opfer wurde zudem vom Pferd erdrückt. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 42; Arbeiter im Ichtyolwerk. Glitt auf einer Steinstufe aus und fiel auf den Hinterkopf. Tödliche Verletzungen.
Alter: 36; Dachdecker beim Bau der Universitätsbibliothek, arbeitete ungesichert. Dabei stürzte er von einem Gerüst an die 18m in die Tiefe. Wurde bewusstlos ins Krankenhaus gebracht, wo er aber bald verstarb.
Alter: 36; Hofbauer, muss am Heimweg vom Gasthaus in der Nacht in die Brixentaler Ache geraten sein. Seine Leiche wurde Kirchbichl aus dem Inn gezogen.
Alter: 41; Handelsagent. Tod durch Erschießen.