Johann Söll, oö. Hofkammerraitrat von Innsbruck, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Drittel des Schleifergutes zu Vill aus, das er von Andreas Farbmacher gekauft hat.
Siegler: Johann Söll
Alter: 6; Brand am Hof des Norerbauern forderte 2 Todesopfer unter den Kindern. Rettungsversuch eines Knechtes scheiterte.
Alter: 27; Bauernbursch, war mit Holztreiben beschäftigt. Ein Baumstamm löste einen Stein vom Boden, der das Opfer am Kopf traf. War auf der Stelle tot.
Alter: 2.5; Fiel beim Spielen in eine Jauchengrube und ertrank. Wurde zwar sofort geborgen, Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos.
Alter: [unklar]; Gefreiter des Pionierbataillons in Hall. Wollte mit einem Kollegen eine Bergtour ins Karwendel machen. Beide stürzten ab, das Opfer konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 74; Hausmeister in einer Villa in Kleinvolderberg. Stürzte in der Dunkelheit über eine Stiege und verletzte sich schwer. Konnte keine Hilfe erreichen und erfror.
Alter: [unklar]; Reisender aus Salzburg. Kam im Bahnhof an und verließ kurzzeitig den Zug. Als dieser wieder abfuhr, versuchte er aufzuspringen, wobei er vom Trittbrett abglitt. Geriet unter die Räder und wurde sofort getötet.
Alter: 49; Lehrer in der Fachschule, psychische Probleme.
Alter: 40; Bauer und Bergführer, schwermütig. Tod durch einen Kopfschuss.
Alter: 54; Tod durch Erhängen.
Alter: 37; Klavierlehrerin, nahm eine Überdosis von Schlafmitteln zu sich.
Alter: 76; Wurde am Weg zu seinem Haus von einem, aus der Bahn geratenen Baumstamm tödlich am Kopf getroffen.
Alter: 57
Andreas Greyer, Schneider zu Telfes, stellt der Ni kolauskirche von Hall einen Revers über ein Achtel des Kapfsgutes aus, das er von Veit Markh von Telfes als Konkursverwalter des Georg Hartler gekauft hat.
Siegler: Christof Schmidthauser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Georg Singer, Schneider von Telfes; Johann Zirg gendorfer, Stadtschreibereibedienter
Alter: 38; Versuchte mit einem Kollegen von der Ulmer Hütte auf den Galzig zu steigen. Verirrten sich im Schneesturm. Opfer trat eine Lawine los, die in mitriss. Wurde nach 3 Stunden tot geborgen.
Alter: 62; Bäuerin, geistig verwirrt, sprang vom 2. Stockwerk ihres Hauses in die Tiefe und verletzte sich tödlich.
Alter: [unklar]; Urlauber aus dem Reich. Ging auf dem Bahndamm spazieren und überhörte einen Zug. Wurde zur Seite geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 78; War mit seinem Enkel mit Holzziehen beschäftigt. Gerieten mit der Fuhre über den Wegesrand hinaus. Wagen kippte um und erdrückte das Opfer.
Alter: 34; Knecht, leitete eine Holzfuhre zu Tal. Diese geriet außer Kontrolle und er wurde an einen Baum geschleudert. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Skifahrergruppe aus Gera fuhr ins Urgtal ab. Wurden von einer Staublawine verschüttet. Opfer wurde zwar schnell gefunden, war aber bereits tot.
Alter: [unklar]; Wiener Skiläufer, erlitt bei einem Trainingssturz schwere Kopfverletzungen, an denen er am Folgetag starb.
Alter: 46; Bergarbeiter, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 52; Kleinbauer. Verlor beim Holzziehen die Herrschaft über seinen Schlitten und wurde gegen einen Stein geschleudert.
Alter: 17; Bauernsohn aus Scheffau. Verunglückte tödlich beim Holzziehen.
Mag. Michael Renner, Priester und Kaplan des Regelhauses in Innsbruck, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein 8 Mannmahd großes Wiesengrundstück, genannt 'Geyrscheiß' in Stubai, aus.
Siegler: Michael Renner
Zeugen: Johann Zirggendorfer, Stadtschreibereibedienter; Jakob Prack, Stadtschreibereibedienter
Alter: 3; In einem Brunnen ertrunken.
Alter: 22; Wehrmachtssoldat, Unterfeldwebel aus Kufstein. Stürzte bei Flugübungen im Fliegerhorst Halberstadt ab. Seine Leiche wurde nach Kufstein überführt. Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten (25.1.39, 14).
Alter: 30; Dienstmagd. War seit einigen Tagen abgängig. Ihre Leiche wurde am 31.1. in der Jauchengrube gefunden. Zuerst Selbstmord agnostiziert, später als Mord erkannt. Gerichtsverhandlung gegen den Bauernknecht Johann Möllinger (17 Jahre) aus Kirchberg. Sie erwartete ein Kind von ihm. Lockte sie in einen Stall, wo er sie erwürgte. Ihre Leiche schaffte er zu einer Jauchengrube, wo er sie hineinwarf. Urteil: 6 Jahre strenger Arrest.
Alter: 35; Starb im Zamser Spital an schweren Wirbelverletzungen.
Alter: 35; Patientin im Krankenhaus, stürzte sich vom 1. Stockwerk auf das Straßenpflaster. Erlitt tödliche Rückenverletzungen
Alter: 28; Wurden bei einer Tour auf den Solstein von einer Lawine verschüttet. Beide konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 25; Wurden bei einer Tour auf den Solstein von einer Lawine verschüttet. Beide konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Bildhauer, wollte mit seinem Fahrrad das Viadukt passieren, als ihn ein LKW niederfuhr. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus. Gerichtsverhandlung am 20.4.1939 gegen den LKW-Fahrer: Dieser hatte sich vorschriftsmäßig verhalten, daher Freispruch.
Alter: 3; Tochter eines Hilfsarbeiters. Wollte die Straße überqueren und wurde dabei von einem LKW erfasst. Starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 51; Verlor in einer Kurve bei einer Bahnfahrt das Gleichgewicht und stürzte beim Vomperbach aus dem Waggon. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 24; Geriet unter die Haller Lokalbahn und erlitt tödliche Verletzungen. Stammte aus Südtirol.
Matthias Doderer, Zinngießer in Mariahilf in Innsbruck, stellt als Vormund der Töchter des verstorbenen Andreas Happ der Waldaufstiftung einen Revers über das halbe Tenggenlehen in Amras aus, das er von Peter Lidl, Fuhrmann von Innsbruck, erworben hat.
Siegler: Christof Schmidthauser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Jakob Steidl von Pradl; Philipp Jakob Prack, Schrei ber
Alter: 6
Alter: [unklar]; Transportierte mit einem Pferdeschlitten Baumstämme. Auf der eisigen Straße kippte das Gefährt um und erdrückte das Opfer.
Alter: 78; Wurde von einem Motorradfahrer von hinten erfasst und zu Boden geschleudert. Starb an den schweren Kopfverletzungen. Gerichtsverhandlung gegen Robert Mark am 24.4.1939: War zu unachtsam und erfasste die Frau mit seiner Beiwagenmaschine. Wurde zu 4 Monaten strengen Arrests verurteilt.
Alter: [unklar]; Gesellschaft versammelte sich in einem Haus um Neujahr (1.1.1939) zu feiern. Schon am Weg dorthin begannen Streitereien zwischen dem Opfer (in Fügen beheimatet) und Johann Hell, beide schon amtsbekannt wegen Körperverletzungen. Hell versetzte dem Opfer mit einem Schlagstock einen Hieb auf den Kopf. Starb an den Verletzungen 7 Wochen später. Gerichtsverhandlung am 26.7.1939 gegen Johann Hell. Urteil: 5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: [unklar]; Frau war längere Zeit abgängig, wurde am Heuboden ihres Hauses erhängt aufgefunden.