Weideverbot in der Brandt
Pflegamtsschreiber Michael Schueller zu Reitti quittiert dem Thannheimber Gerichtsamtmann Josef Tauscher zu Kleinnößlwengle, das für ersten Sonntag nach Nikolai 1743 anfallende Zinsgefälle von 53 Gulden bar erhalten zu haben.
Dyemut Weber, Witwe nach Hans Weber, Bürger zu Ratemberg, stiftet der alten Stadtbruderschaft mit Rat des Hans Prenpeckh ein lb Berner jährlicher Gült von ihrer Behausung in der Stadt Ratemberg, welche zwischen Martin Hölzls und Gilg Viechters Häusern liegt. Das Haus grenzt vorne an die Gasse und hinten an die Stadtringmauer gegen den Graben. Dafür soll für Hans Weber und ihren Sohn Paul Weber und die zwölf Kinder des Hans Prenpeckh von der Kanzel gedacht werden. Siegler: Ulrich Wesstner, Bürger zu Ratemberg Zeugen: Peter Küeffer, Bürger, Hans Prenpeckh und Martin Schroll von Ratvelld
Alter: 25; Bahnarbeiter aus Wahlen (Pustertal). Erlag im Stadtspital seinen schweren Kopfverletzungen.
- Sebastian Zangerl, Hutmachermeister von Schwaz, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Haus an der äußeren Lend in Schwaz aus, das er von Ferdinand Gisser, Rotgerber und Bürger von Schwaz, als Konkursverwalter des Felix Kurz gekauft hat.
Siegler: Christof Schmidt,hauser, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall; Johann Zirggendorfer, Stadtschreibereibedienter; Philipp Jakob Prack, Stadtschreibereibedienter
Alter: 18; Sammelte auf einer steilen Bergwiese Laub, das er in einen Sack verstaute. Dieser kam ins Rollen und traf das Opfer. Wurde über den Steilhang geschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 60; Stadtarbeiter, Tod durch Erhängen.
Alter: 39; Bei einer Bergtour zur Ringscharte im Wilden Kaiser traf ihn ein fallender Stein. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er kurz nach der Einlieferung ins Kufsteiner Spital verstarb. War Geschäftsführer des Deutschen Bergsteigerverbandes.
Alter: 25; Obergefreiter aus Lienz auf Urlaub. Wurde im St. Jodok-Tunnel von einem Zug überfahren und getötet.
Alter: 37; Tod durch Erhängen.
Alter: 4; Kind spielte unbeaufsichtigt in der Küche beim Herd. Öffnete das Ofentürchen wobei die Kleider Feuer fingen. Starb an den Verletzungen gleich nach der Einlieferung ins Schwazer Spital. Gerichtsverhandlung gegen Hedwig Moser am 19.12.1938, die die Aufsicht haben sollte. Hatte anscheinend auf das Kind vergessen. Dennoch Freispruch!
Alter: 42; Stürzte in der Dunkelheit auf das Zughorn eines Schlittens. Durch eine Halsverletzung erstickte sie nach kurzer Zeit.
Alter: 38; Frau aus Ehinger (Württemberg) wurde bei einem Verkehrsunfall in Frohnhausen getötet. Nicht in der Zeitung erwähnt!
Alter: 52; Doppelselbstmord im Spätherbst 1938 in Mühlau. Mutter und Tochter aus Garmisch sprangen in den Inn. Leiche der Mutter nach wenigen Tagen geborgen, die der Tochter erst am 12.6.1939 in Kundl entdeckt. Anhand der Zahnspange konnte sie identifiziert werden (NZ 24.6.1939, 3)
Alter: [unklar]; Doppelselbstmord im Spätherbst 1938 in Mühlau. Mutter und Tochter aus Garmisch sprangen in den Inn. Leiche der Mutter nach wenigen Tagen geborgen, die der Tochter erst am 12.6.1939 in Kundl entdeckt. Anhand der Zahnspange konnte sie identifiziert werden (NZ 24.6.1939, 3)
Alter: 45; Tod durch Sturz von einem Baum.
Michael Senfhofer von Thaur stellt der Nikolauskirche von Hall einen Revers über ein Kammerland in Thaur aus, das er von Josef Höpperger von Thaur gekauft hat, der es seinerseits 1716 von seinem Vater Andreas Höpperger übernommen hat.
Siegler: Christof Schmidthauser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Johann Zirggeudorfer, Stadtschreibereibedienter; Philipp Jakob Prack, Stadtschreibereibedienter
Alter: 40; Wollte gesammelte Alteisenwaren (nach einem Sammelappell) am Frachtenbahnhof abliefern. Saß am Beifahrersitz eines Traktors. Durch ein plötzliches Ausweichmanövers stürzte er auf die Straße und wurde von den Rädern des Anhängers überrollt. War SA Truppenführer.
Alter: 39; Monteur bei der TIWAG aus Innsbruck. Geriet bei Anschlussarbeiten einer Leitung in den Stromkreis und wurde getötet.
Alter: 63; Wurde bei einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet. War schwerhörig.
Alter: 48; Bauer wurde in Greit bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen und erschlagen.
Alter: 42; Lieferwagen aus München geriet bei einem Ausweichmanöver zu nahe an den Straßenrand und stürzte über die Böschung. Wagen überschlug sich und begrub das Opfer unter sich.
Alter: 39; Begab sich zur Holzarbeit ins Elsental/Erpfendorf. Rutschte an einer steilen Stelle aus und stürzte 100m tief in den Abgrund. War auf der Stelle tot.
Alter: 35; Schuhmachermeister, hatte familiäre Probleme. Warf sich vor einem fahrenden Güterzug und wurde überrollt.
Alter: 53; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 53; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 46; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Georg Sponring von Kolsaß stellt der Nikolauskir che von Hall einen Revers über die kleine Hube in Kolsaß aus, die er 1719 von Samson Ulrich Schwarz, kaiserlicher Papiermeister von Wattens, gekauft hat.
Siegler: Christof Schmidthauser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori,,oö. Regimentsadvokat und Stadlsyndikus von Hall
Zeugen: Johann Zirggendcrfer, Stadtschreibereibedienter; Philipp Jakob Prack, Stadtschreibereibedienter
Alter: 75; Frau aus Gärberbach, wurde auf der Straße von einem Wagen überfahren. Starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 42; Pogromnacht in Innsbruck. In den Zeitungen keine Erwähnung der Ermordungen. Nur ein kleiner Bericht vom Brand der Synagoge. Richard Berger wurde von SS Männern nach Kranebitten gebracht, dort erschlagen und seine Leiche in den Inn geworfen. Josef Adler wurde von einer SA Einheit niedergeschlagen und starb 3 Wochen später an den Verletzungen. Wilhelm Bauer wurde in seinem Haus mit einem Messerstich getötet. Richard Graubart wurde in seiner Wohnung von hinten erstochen. Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in Innsbruck am 15.10.1946 gegen Hans Aichinger (33J-Hotelfachmann) und Gottfried Andreaus (34J-Kaufmann). Beide hatten sich nach damaligen Erkenntnissen an den Morden nicht beteiligt, hatten aber auch nichts unternommen, sie zu verhindern. Todesstrafe wäre anzusetzen gewesen, durch Milderungsgründe aber zu 13 Jahren (Aichinger) bzw. 12 Jahren (Andreaus) schweren Kerkers verurteilt. Dazu wurde ihr gesamtes Vermögen eingezogen.
Alter: 25; Starb an einer Gasvergiftung. War wohnhaft in Paris. Dort gestorben und Leiche überführt. Am 20.11. in Hall begraben.
Alter: 65; Frau überquerte ohne Vorsichtsmaßnahmen die Straße und wurde von einem Motorradfahrer erfasst. Starb bald darauf in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 26; In der Nacht stießen ein LKW und ein Radfahrer zusammen, beide Fahrzeuge waren unbeleuchtet. Eine Frau, die auf der Lenkstange saß wurde auf der Stelle getötet. Gerichtsverhandlung m 25.1.1939 gegen Alois Welzenberger, der das Opfer auf der Rahmenstange mitnahm. Urteil: 3 Monate schwerer Arrest.
Alter: 2.5; Kind des Felderbauern in Statz. Starb an schweren Brandwunden.
Alter: 1.5; Kind eines Gutsbesitzers.
Alter: 11 Monate; Kind eines Beamten des italienischen Konsulates. Starb durch schwere Brandwunden, zugezogen an einem heißen Ofen.
Alter: 45; Am Bahnhof streiften sich 2 Züge. Ein Lokführer wurde dabei getötet, mehrere Reisende zum Teil schwer verletzt. Stammte aus Innsbruck. Gerichtsverhandlung gegen den Lokführer Paul Micheli am 2.6.1939, der am Bahnunfall beteiligt war. Begann ohne Freigabe mit Verschubarbeiten, wobei es zum Zusammenstoß kam. Trotz Schuldspruches nur 4 Monate bedingte Haft.
Alter: 22; Theologe aus der Oberpfalz. Wurde tot in seinem Bett aufgefunden. Attestiert wurde eine CO-Vergiftung.
Alter: 54; Holzarbeiter, war mit Herablassen von Baumstämmen beschäftigt. Dürfte von einem außer Kontrolle geratenen Stamm getroffen worden sein.
Josef Hundegger, Pfannhausamtsfaßführer von Hall, stellt der Nikolauskirche von Hall einen Revers über ein Haus im Kuglanger aus, das er von Michael Stainer, Inwohner von Hall, gekauft hat und das im Osten an Andreas Geydauer, Weißgerber, im Süden an den Weg und im Westen und Norden an Franz Stefan grenzt.
Siegler: Christof Schmidthauser, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Andreas Geydauer, Weißgerber und Bürger von Hall; Johann Zirggendorfer, Stadtschreiberei bedienter
Alter: 7; Brand am Hof des Norerbauern forderte 2 Todesopfer unter den Kindern. Rettungsversuch eines Knechtes scheiterte.
Alter: 28; Kontoristin aus Hagen/Westfalen. Wurde mit Vergiftungserscheinungen ins Innsbrucker Spital überführt, wo sie bald darauf starb. Es wurde eine Überdosis an Schlafmitteln diagnostiziert. Ihre Leiche wurde in die Heimat überführt.