Mattheus Schmidt von Fulpmes stellt der Wildauf stiftung einen Revers über ein einen halben Tagbau großes Grundstück aus dem Kapsgut in Teiles aus, das er von Georg Hartler von Teiles gekauft hat.
Siegler: Josef Hauswurz, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Mall
Zeugen: Anton Tauscher, Stadtschreibereibedienter; Anton Josef von Colz, Stadtschreibereibedienter
Alter: 61; Ertrank im Oberbergbach.
Alter: 65; Insassin eines Armenhauses. Wurde am Beiselberg bei Bruckhäusl nach 4 Tagen tot aufgefunden. War bei der Suche nach Erdbeeren abgestürzt.
Alter: 34; Ingenieur. Fuhr mit seinem Motorrad vom Bahnhof Richtung Stadt. Dabei stieß er mit einem stehenden LKW zusammen. Wurde auf die Straße geschleudert und schwer verletzt. Starb noch in der gleichen Nacht.
Alter: [unklar]; Pensionierter Bahnbeamter mit gesundheitlichen Problemen. Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Bergsteiger aus Innsbruck. Versuchte mit einem Kollegen die Scharnitzspitz-Südkante zu durchsteigen. Am Ende der Tour brach ein Stein aus und das Opfer stürzte 100m in die Tiefe. War sofort tot.
Alter: 6; Kind eines Arbeiters lief unvermutet aus dem Haus und in das Auto eines Fabrikanten aus Braunschweig. Erlitt mehrere schwere Verletzungen und starb im Krankenhaus von Wörgl.
Alter: 44; Maurer aus Innsbruck. Erhängte sich hinter seiner Wohnbaracke. Seine Leiche wurde nach Innsbruck überführt.
Alter: 64; pensionierter Bahnbeamter. Tod durch Erschießen.
Alter: 36; Kaufmann, stürzte sich vom 3. Stockwerk auf die Straße und starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 3; Starb an schweren Brandverletzungen in der Innsbrucker Hautklinik.
Alter: 17; Handelsschüler aus Innsbruck. War mit 2 Kollegen beim Baden am Hechtsee. Dort wagte er sich zu weit in die Seemitte und geriet in eine tiefe Stelle. Konnte erst nach längerer Zeit geborgen werden und war bereits ertrunken.
Alter: 44; Erhängte sich aus Schwermut.
Dorf Mils aus. Johann Laichartinger von Mils stellt der Nikolauskirche in Hall einen Revers über ein Baurecht im
Siegler: August Götter, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Christof Ignaz Rorpacher, Stadtgerichtsprokurator und Bürger von Hall; Amon Tauscher, Stadtschreibereibedienter
Alter: 16; Bauernmädchen aus Hatting warf sich aus unbekannten Gründen vor einen Zug und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 43; Sommergast aus Berlin wollte Einheimischen helfen, Holz aus dem Zemmbach zu ziehen. Verlor dabei den Halt und wurde vom Hochwasser mitgerissen. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 47; ehemaliger Gendarmeriebeamter, trübsinnig.
Alter: [unklar]; Pensionierter Bahnbeamter. Ging vom Verwalltal heimwärts, wobei er ausglitt und in die Rosannaschlucht stürzte. Wurde am nächsten Tag tot aufgefunden.
Alter: 35; Hilfsarbeiter aus Kirchdorf. Versuchte auf einen fahrenden LKW aufzuspringen, verfehlte aber das Trittbrett. Stürzte auf die Straße und wurde vom Hinterrad überrollt. Starb in der Kitzbühler Klinik.
Alter: 49; Bahnbediensteter. Tod durch Erhängen.
Alter: 2; Sohn eines Bahnarbeiters. Kletterte vom Bahnwächterhaus in der Hagau auf die Gleisanlage und wurde von einem Personenzug überfahren und getötet.
Alter: 26; Ingenieur aus Rum, SS Unterscharführer des NSKK. Erlitt schwere Verletzungen bei einem Verkehrsunfall am 7.7. bei Loretto. Starb an einem Leberriss 3 Tage später im Haller Spital.
Alter: 62; Postpensionist. Durch Unachtsamkeit lief das Opfer in einen LKW, der nicht mehr rechtzeitig abzubremsen war. Wurde vom Vorderrad überrollt.
Alter: [unklar]; Mutter und Sohn aus Korneuburg weilten auf Sommerurlaub in einem Gasthof in St. Jodok. Bei einem Spaziergang entlang der Sill Richtung Gries stürzte der Knabe in den Fluss. Die Mutter wollte ihn retten, wobei beide fortgetrieben wurden und ertranken. Die Leiche der Frau konnte bei Matrei geborgen und nach Innsbruck gebracht werden.
Bezugnehmend auf den MLaubrrns-Abteilungs brief” vom 18. Sept. 1659 verleiht der Bergrichter Rudolf Forstlechner auf Bitten der Bürgerschaft neuerlich das Stockrecht in Schwarzenberg, da sich inzwischen viele Namen der Hausinhaber geändert haben. Ein Teilwald reicht vom tiefen Talegg bis an das Scheitzeggele, ein weiterer an das Graudornach-Egg, 3. auf HaßlachEbnerisen, 4. auf das Blaue Risl, 5. zur Weißen Risen, 6. zum TotenBrüggl, 7. an Waldners Zaun und 8. an Ruggenthallers und Stromayrs Kirchsteig durch das Fahregg. Die bisherigen und die neuen Berechtigten werden genannt. Siegler: Wilhelm Rudolf Forstlechner, Bergrichter und Waldmeister
Wegen eines strittigen Waldbezirkes in der Unteren Höllwiese wird von der Gemeinde Zams ein Lokalaugenschein veranlaßt. Vor Richter Johann Josef Stöckl von Oerburg, Franz Josef Linser, Gerichtsprokurator und Johann Strele, Oberschreiher erscheinen die Vergleichsparteien Johann Holer, Anwalt zu Zams, Franz Grissemann, Gastgeborene Michael Traxl und Sebastian Länderer als Bevollmächtigte der Gemeinde, Matthias Greil als Kundschaftsgeber und Martin Göbhard als Innhaber der Höllwiese. Gebhart kaufte die Wiese von Margarethe Trögl sei. und beansprucht den Wald, obwohl die Gemeinde dort wiederholt und unwidersprochen Vieh gepfändet habe. Bei Abholzung entstehe dort eine große Murengefahr für das Dort, da schon jetzt Steinschlag drohe. Im Kaufbrief Göbhards ist ein Waldkauf nicht erwähnt. Der Wert des Waldes würde den einstigen Kauf der Wiese um das Doppelte übersteigen. Der 80jährige Greil bekundet, daß der Wald vom Forst Überreiter der Gemeinde überlassen worden sei. Somit wird der Besitz der Gemeinde als Bannwald zuerkannt und Göbhard abgewiesen. Doch darf er die Stauden unter seiner Wiese aushacken. Die Gemeinde als Anrufer soll die Gerichtskosten von 4 Gulden tragen. Siegler: Johann Josef Stöckhl, Pfleger
Josef Sebastian Feger, bei Johann Gaudenz Freiherr von Rosst im Dienst Pfleger zu Ehmberg, quittiert, daß er von Franz Amman, Bürger und Bierbrauer (1714/15 Bürgermeister) für die an die Bürgerschaft verkaufte Vogelhütte am Wolfberg 50 Gulden erhalten hat. Feger hat diese Bütte von Rosst und dessen zwei Brüdern geschenksweise erhalten. Siegler: Josef Sebastian Feger
Verschiedene Rechnungen und Abrechnungen für die Kooperatur-Stiftung in Flirsch, Listen mit Einnahmen und Ausgaben, einzelne Rechnungsbelege
UntitledHermann Goltsmid, Bürger von Hall, und seine Frau Dorothea, Tochter des verstorbenen Nikolaus Fuchsrnagen, übergeben im Namen ihres Schwagers und Vetters Niklein des Höhnereck und aller Erben der Bruderschaft der U.lb.Fr. Kapelle am St. Nikolausfriedhof zu Hall eine jährliche Gülte für eine ewige Messe. Diese umfaßt ein Pfund Berner Geld an St. Galli und eine Gans zu Martini und soll von einem Garten gezinst werden, der vor dem Egelhauser Tor liegt und derzeit von Hällhanncz bewirtschaftet wird. Im Osten grenzt er an den Garten des Kegel; im Westen an den des Nucz, im Norden an Ungelsant und im Süden an die gemeine Straße.;
Siegler:
Zeugen: Hans Prentl; Paul Schelchamer, Chunrad Sachs, Augustin Wäkerl
Hans Schäffler, ehelicher Sohn des verstorbenen Friedrich Schäffler, Bürger zu Ratemberg, verkauft dem Hans Schwaiger, Bürger zu Ratemberg, und dessen Ehefrau Ursula ein Drittel seines Hauses in der Stadt Ratemberg, welches zwischen Wolfgang Antzingers und Konrad Lanndsidlers Häusern liegt. Es grenzt hinten an die Ringmauer der Stadt und vorne an die Gemeinstraße. Davon sind dem Hl.Geist -(Spital) und der alten Stadtbruderschaft in Ratemberg je acht kr jährlicher Gült zu entrichten. Siegler: Jörg Schaftsteter in der Lanngkhamphen, Stadt- und Landrichter zu Ratemberg Zeugen: Martin Höchsteter, Alex Kreuzpühler, beide Bürger zu Ratenberg, Lamprecht Pawhofer von Fuldepp
Dorüthea Peckh , Witwe des Bartime Peckh, verkauft ihren ledigen Acker zu Lienz an der Galgentratten (grenzt an zwei Seiten an die Galgentratten selbst, mit den anderen Seiten an die Felder des Spitals, ist zwei Arl groß und freies Burglehen), dem Lienhart Rechlinger, Spitalmeister zu Lienz, im Namen des SpitalSiegel Siegler: Anndre von Graben Zeugen: Andre Vasolt, GriStoff Kreutzperger, Mathes Ratschacher, Bürger zu Lienz
Gesuche und Ablehnung des Christian Bonifaz Rottmayr, Lebzelter zu Kitzbühel, wegen Erlaubnis zur Ausübung der Lebzeltergerechtigkeit.
Das dem Oberinntaler Kreis zugeteilte arme Gericht Vils beschwert sich, für das verkaufte Eigenholz beim Pinswanger Zoll Abzählgeld bezahlen zu müssen. Bürgermeister Leopold Pez, Altbürgermeister Friedrich Uelses, Josef Flollensteiner, Amtmann zu Musau, und Sebastian Rapp bringen zahlreiche Gründe zur Befreiung vom Zählgeld vor.
Der Gerichtsschreiber von Ehrenberg teilt dem Tannheim er Gerichtsamtmann Josef Tauscher zu Kleinnößlwengl mit, daß nach Inventur des Vermögens nach Mang Later auch der Teil- und Entrichtsvertrag fertig sei.
Vergleich zwischen der Stadt Kizbichl und den sechs Viertlem wegen der zwischen 1699 und 1729 erlittenen Schäden bei den feindlichen Einfällen, Soldatenfuhren, Einquartierungen usw. Der Gesamtschaden von 590.935 ü 43 kr wird von der Stadt an die sechs Viertier mit einem Restbetrag von 6344 Gulden zu genannten Zahlungsterminen über die Grundsteuer vergütet. Damit sind alle Forderungen abgegolten. Siegler: Johann Anton Lehrperger und Simon Benedikt Faistenperger, als Abgeordnete der Stadt, Simon Schwaiger, Christian Prugger und Sebastian Salfenmoser als Gewalthaber des Landgerichts, Josef Anton Meichlpeck und Josef Michael Hörmann als Zeugen
Kaufvertrag für Hammerschmiede
Madat gegen Beweidung fremden Grundes.
Erzherzog Ferdinand Karl bestätigt dem Bürgermeister, Rat und der ganzen Gemeinde von Imst die dem Markte von Kaiser Ferdinand III. und seiner Mutter Erzherzogin Claudia gewährten Privilegien und Freiheiten.
Sammelposition: Naturalienrequirierung, Aufgebot aller Schiffleute, Quittung, Aufstellung der Wustungssteuer, Verrechnung über Botenlöhne etc., Requirierungsquittung.
Alter: 71; Wurde im Walkd von einem fallenden Stein getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 41; Stürzte im betrunkenen Zustand tödlich ab. Stammte aus Kroatien.
Mattheus Nähr, Bauer von Volders, stellt dem Spital von Hall einen Revers über ein Neurauth aus, das er von Bartholomeus Kirchner vom Wattenberg gekauft hat.
Siegler: Egidius August Götter, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Anton Tauscher, Stadtschreibereibedienter; Johann Stefan Wöll, Stadtschreibereibedienter