Alter: 67; Rentner aus Langkampfen. Seine Leiche wurde in Niederbreitenbach aus dem Nasenbach gezogen. Dürfte in der Nacht am Nachhauseweg hineingefallen und ertrunken sein.
Johann Haßlperger, Bürger von Hall, verkauft um 800 Gulden seiner Gattin Anna Raich, vertreten durch Anton Schieß, Pfannhausamtssalzgadengegenschrieber, acht Anteile am Eichat. Die Kaufsumme wird zur Abdeckung eines Darlehens von 300 Gulden bei Johann Hauptmann, Gastgeborener und Bürger von Hall, und von 500 Gulden bei Johann Vischer, Münzkassier, verwendet.
Siegler: Wilhelm Bernwerth, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Matthias Strobl, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Daniel Fröhlich, Degenmacher und Bürger von Hall; Anton Kopp, Schlosser und Bürger von Hall
Alter: 4
Alter: 10; Sohn eines Bauern in Thannrain. Wurde beim Spiel mit einem Flobertgewehr von seinem Bruder angeschossen. Starb im Innsbrucker Spital an den Kopfverletzungen.
Alter: 41; Bundesbahnarbeiter, glitt beim Verschub auf eisigem Untergrund aus und wurde von den Rädern eines Waggons überrollt. Starb wenige Stunden später im Krankenhaus.
Alter: 11; Fuhr beim Skifahren am Fellhorn über eine Wächte hinaus und löste eine Lawine aus, die ihn verschüttete. Seine Leiche konnte erst am 19.6.38 im Moratal gefunden werden. Wurde nach Waidring gebracht und in Reit/Winkl bestattet (Tiroler Gelände?)
Alter: 24; Hausgehilfin, wurde tot in der Wohnung ihrer Mutter in Wilten gefunden. Hatte sich mit Leuchtgas vergiftet.
Alter: 75; Pensionierter Bergmann, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: 31; Wurde am Rückweg von Samnaun im Fisnitztal von einer Lawine verschüttet. Seine Leiche wurde am 25.1. geborgen. War Chauffeur aus Ried/Oberinntal.
Alter: 54; Zimmermann. Fuhr mit einem Schlitten ungebremst in einen Holzstapel und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 76; Gemeindearmer,
Alter: 25; Rothmayer, Hilfsarbeiter aus Fieberbrunn, suchte den Hilfsarbeiter Stöckl in seiner Wohnung in Litzelfelden/Kirchdorf auf. Ohne viele Worte schoss er dem Opfer mehrere Kugeln in die Brust, die tödlich waren. Dann legte er auf den Hausbesitzer die Pistole an, der aber flüchten konnte. Zum Schluss erschoss er sich selber. Grund durfte eine aufgedeckte Gesetzeswidrigkeit gewesen sein.
Alter: 23; Rothmayer, Hilfsarbeiter aus Fieberbrunn, suchte den Hilfsarbeiter Stöckl in seiner Wohnung in Litzelfelden/Kirchdorf auf. Ohne viele Worte schoss er dem Opfer mehrere Kugeln in die Brust, die tödlich waren. Dann legte er auf den Hausbesitzer die Pistole an, der aber flüchten konnte. Zum Schluss erschoss er sich selber. Grund durfte eine aufgedeckte Gesetzeswidrigkeit gewesen sein.
Johann Söll von Leisegg, oö. Hofkammerraitrat in Innsbruck, stellt der Waldaufstifumg einen Revers über ein Viertel eines Lehens zu Axams aus, das er von Veit Dollinger, Metzger von Axams, gekauft hat, der es 1713 von Josef Weiß als Vormund der Kinder des Michael Rangger gekauft hatte.
Siegler: Johann Söll
Alter: [unklar]; Ihre Leiche wurde am 23.7.1866 aus dem Inn gezogen und identifiziert. Stammte aus Hötting.
Alter: 36; Amtsbeigeordneter aus Westfalen. Stieg in Innsbruck ab und machte mehrere Skitouren in der Innsbrucker Umgebung. Wurde seit 3 Tagen vermisst. Seine Leiche wurde am 4.2. im Volderertal gefunden. Dürfte in der Nacht die Orientierung bei einer Fahrt vom Glungezer verloren haben und stürzte ab.
Alter: 7; Ziehkind. Bereitete sich mit anderen Kindern Bohnen auf, die sie dann aßen. Starb kurze Zeit später an schweren Magenkrämpfen.
Alter: 35; Gattin eines Bergarbeiters, schwermütig. Erhängte sich in ihrer Wohnung.
Alter: 25; War Bremser im 4er-Bob von Dr. Runggaldier bei der Süddeutschen Meisterschaft. Im letzten Durchgang kam der Bob mit ca. 80km/h in der „Bayernkurve“ aus der Bahn. Wurde in einen bewaldeten Hang geschleudert. Opfer wurde gegen einen Baum geworfen und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Die restliche Mannschaft erlitt nur leichte Verletzungen. Seine Leiche wurde nach Innsbruck überstellt und in Wilten begraben.
Alter: 23; Wurde wegen des Mordes an Katharina Neuner am 22.9.1937 vom Schwurgericht am 4.1.38 zum Tode verurteilt. Wurde nicht begnadigt. Dieses Gesuch müsste vom Bundespräsidenten vom Schwurgericht, Obersten Gerichtshofes und vom Justizministerium befürwortet werden, was hier nicht der Fall war. Scharfrichter Karl Lang war aus Wien angereist. Tod durch Erhängen. Erstes Todesurteil nach 1879 im ordentlichen Verfahren (Wurnig 1934 im Standgericht).
Alter: 46; Bundesbahnpensionist (!). Nervenleidenend, vergiftete sich in seiner Wohnung mit Leuchtgas.
Alter: 35; Drogist, fiel kurz vor der Haltestelle aus dem fahrenden Zug und schlug mit dem Kopf auf einen Betonpfeiler an. War sofort tot.
Alter: 57; Bundesbahnpensionist. Tod durch Erhängen.
Alter: 35; Stadtarbeiter mit familiären Problemen. Erhängte sich in Pradl.
Alter: 67; Zimmermann aus Walchsee, wurde am 19.3.1938 am Inn tot aufgefunden. Selbstmord nicht ausgeschlossen. Seine Leiche wurde in seine Heimatgemeinde überführt.
Alter: 74; Bauer, ertrank in der Zillertaler Ache.
Peter und Ursula Volderauer aus der Scheibe in Neustift im Stubai stellen der Waldaufstiftune einen Revers über 1,5 Viertel des Vergörhofes aus, den sie von Bankraz Volderauer auf Vergor übernommen haben, der ihn von seinem Vater Christof Volderauer geerbt hatte.
Siegler: Wilhelm Bernwerth, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Anton Tauscher, Stadtschreibereibedienter; Joachim Anton Payr, Stadtschreibereibedienter
Alter: 34; Städtischer Beamter, sperrte sich in seiner Küche ein und vergiftete sich mit Leuchtgas.
Alter: 68; Edler von Medeazza, pensionierter General, starb in der Chirurgischen Klinik in Innsbruck nach einem Sturz über eine Stiege an einem Schädelbasisbruch. Wurde im Militärfriedhof begraben.
Alter: 65; Diplomingenieur aus Solingen, wohnhaft in Brixen/Südtirol. Hatte gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 2; Kind wurde nach dem Mittagessen zum Schlafen gelegt. Stieg aber aus dem Bett und öffnete das Fenster. Stürzte vom 1. Stock in die Tiefe und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran 2 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 38; Kraftfahrer, arbeitslos, aus Wilten. Erhängte sich in seiner Wohnung und hatte zusätzlich den Gashahn aufgedreht.
Alter: 46; Kellereiarbeiter aus Hötting. Bereitete sich einen Tee und gab Rum dazu. Verwechselte allerdings die Flasche und nahm Essigessenz. Erlitt schwere Verätzungen, an den er in der Klinik starb.
Alter: 36; Hilfsarbeiter, war beim Bau der Brücke über den Inn bei Roppen beschäftigt. Bei Abladearbeiten wurde er von einem großen Felsbrocken am Rücken getroffen. Wurde sofort nach Innsbruck gebracht, starb allerdings noch am Weg dorthin.
Alter: 56; Kriegsinvalider Mann aus Brixen/Südtirol. Wurde in einem Innsbrucker Hotel bewusstlos aufgefunden. Hatte gegen seine Schlaflosigkeit eine zu hohe Dosis Veronal genommen. Starb am folgenden Tag im Innsbrucker Krankenhaus. Andere Quellen nennen Gehirnblutung und Lungenentzündung als Todesursache
Alter: 54; Arbeiter aus Zellberg.
Alter: 38; Leiche einer Frau wurde im Zugspitzgebiet am 7.7.1938 aufgefunden und identifiziert. Stammte aus Stuttgart und war seit Monaten abgängig.
Alter: 43; War als Zieler bei einem Schützenfest eingeteilt und wurde dabei von einer Kugel getroffen.
Andreas Rangger von Götzens stellt der Waldaufstiftung einen Revers über drei Viertel des Rainergutes in Axams aus, wovon das vierte Viertel im Besitz des Johann Söll (vgl. Urk. Nr. 1308) ist. Rangger hat es von Veit Jordan von Axams gekauft, der es 1714 von Christof Castl gekauft halt.
Siegler: Wilhelm Bernwerth, Stadtrichter von Hall
Zeugen: Anton Tauscher, Stadtschreibereibedienter; Joachim Anton Payr, Stadtschreibereibedienter
Alter: 58; Witwe in Pradl. Vergiftete sich mit Leuchtgas.
Alter: 23; War bei Vergör mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurde von einem fallenden Baum getroffen und getötet.
Alter: 44; War längerer Zeit in die Psychiatrie in Hall eingewiesen. Legte sich auf die Schienen der Bahn und ließ sich von einem Zug überfahren.
Alter: 49; Rechtsanwalt. Erschoss zuerst seine Lebensgefährtin, dann sich selber.