Alter: 36; Muchelerbauer. Beim Holzschlagen fiel Baum in die falsche Richtung und erschlug den Mann.
Alter: 21; Aus OÖ, Diener aus OÖ beim Grafen Lamberg. Tod durch Erschießen.
Alter: 24; Monteur aus der Steiermark. Sprang über die Ufermauer in den Inn. Leichke konnte vorerst nicht gefunden werden, hatte Tätowierungen an den Armen. Grund: Liebeskummer. Seine Leiche wurde nach 3 Wochen bei Kirchbichl aus dem Inn gezogen und am 28.6. im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 20; Speditionsbeamter aus Hall, Tod durch Erschießen.
Alter: 28; Bahnkondukteur aus Saalfelden. Stürzte auf die Geleise und wurde von Waggons überrollt.
Alter: 21; Aushilfsbahnwächter. Wollte auf fahrenden Zug aufspringen, stolperte und wurde überfahren.
Alter: 20; Arbeitete in den Perlmooser Zementwerken. Versuchte auf eine rollende Lohre aufzuspringen. Diese entgleiste und stürzte mit ihm über die Böschung. Aus Häring stammend
Alter: 25
Alter: 43; Bäckergehilfe, stammte aus Preußen. Tod durch Erhängen.
Alter: 54; War bei der Holzarbeit im Oberbergtal/Stubai. Baum erschlug ihn.
Erklärung der Stadt Lienz bezüglich der Mandatsniederlegung der deutschtirolisehen Reichsratsabgeordneten und des Rücktrittes des Abgeordneten Dr. Planer.
Alter: 32
fehlten 1992
Inhalt wie Nr. 757.
Alter: 25; Juwelierssohn aus Düsseldorf. Wurde auf der Nordkette in der Gegend der Frau Hitt vermisst. Erst am 21.5. gefunden. Es stellte sich heraus, dass es kein Alpinunfall, sondern Selbstmord durch Erschießen war.
Alter: 2,5; Starb an den erlittenen Brustverletzungen.
Alter: 39; War mit Holztrift im Finsingtal beschäftigt. Baumstämme hatten sich verfangen. Wollte den Stau lösen und geriet in die losbrechenden Bäume.
Alter: 8; Sohn des Gerbermeisters Ritsch aus St. Johann. Kind saß noch am Wagen, als Pferde scheuten. Wurde heruntergeschleudert und überrollt.
Alter: 40; Mysteriöser Fall. Fiel vom Trittbrett des Zuges. War tödlich verletzt. Wurde vorher beobachtet, dass er sich den Hals zuhielt. Hatte anscheinend Stichwunde. Mitfahrender Arbeitskollege wird verdächtigt. Hatte kaum Geld bei sich. Zuletzt beschäftigt in Marling. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 9; Wollte Holz aus der Brandenberger Ache ziehen und fiel hinein. Konnte zwar geborgen werden, war aber schon tot.
Alter: 34; Tagelöhner. Stürzte beim Blumensuchen im Gebirge tödlich ab.
Alter: 11; Kinder waren beim Holzsammeln in der Nähe der Buzzihütte. Einer hatte eine Flobertpistole bei sich, die er vorzeigte. Schuss löste sich und traf das Opfer tödlich
Alter: 0; Julie Söller wird der Kindstötung verdächtigt. Hatte sich mehrere Tage verborgen. Behauptet eine Totgeburt gehabt zu haben.
Alter: 34; Knecht, wollte beim Heimgang Weg abkürzen, stürzte aber über felsiges Gelände ab.
Kopie der novellierten Ordnung für die Nauschiff meister von Hall: Folgende Schiffmeister werden genannt: Georg Mörl als Brudermeister, Georg Hamerl, Wolf Widennueber, Sebastian Khöpf, Georg Giirli, Balthasar Haiden, Hans Milerhoffer, Hans Wilderer, Veit Mörl, Zacharias Hueber, Georg Wilderer. Folgende Schiffknechte werden genannt: Peter Spainz, Wilhelm Neumayr, Leonhard Manharter, Melchior Gärtner, Hans Hinflhamer, Georg Behemb, Augustin I ackhner, Balthasar Mayr, Wolfgang Schöpf, Sebastian Schweickhofer, Hans Saurleimer, Lamprecht Auer, Kaspar Hofner, Georg Prener, Simon Wagner, Kaspar Wagner, Martin Leienpichler, Hans Grueber, Hans Mair, Hans Hämerl, Sohn des Georg Hämerl.
Alter: 35
In der Realexekutionssache der Frau Anna Scheiber werden gegen Alois Fried! in Wüten dem Untermarkter Erlenkonsortium als Meistbietenden mehrere Wiesen im Langen Furch (Furch), am Seichbichl und in der Untermarkter Erlenau zum Preis von 1558 Gulden verkauft.
Gemeinderatsprotokoll (!).
Matthäus Keller, Bürger zu Reuti, und seine Ehefrau Elisabeth (Anweiser: Georg Rauscher jun.) tauschen mit David Hag ihren freieigenen Acker zu Mil in der Peunt (Anrainer: Herr Hag, die Gemeinde und Hans Müller), wovon jährlich 15 kr Zins an das St. Peters-Gotteshaus Praitenwanng zu entrichten sind. Dafür erhält das Ehepaar tauschweise von Hag zwei Äcker, welche nebeneinander im Bachfeld zu Praitenwanng liegen, und von Michael Krenzl und Konrad Spetl stammen (Anrainer: Hans und Kaspar Kurz, Hans Pranz, die Mühlgasse und die Pfarrersköchin). Als Wertausgleich werden den Eheleuten noch 6 Gulden aufgezahlt. Siegler: Hans Mair, Richter zu Emberg Zeugen: Georg Frannckh, dzt. Salzfaktor und Gerichtsschreiber zu Reuti, und Hans Ruepp von Ehenpüchl
Schuldverschreibung des Josef Greber, Weißgerber zum Freyen am Schwarzenberg, für Gertraud Maldoner im Markt Reutte über ein Kapital von 300 Gulden Als Unterpfand dient sein Gut am Rein im Wert von 800 Gulden Am 19. Nov. 1838 wird die Schuld zediert.
Vertrag zwischen der Gemeinde Flirsch und Martin Ladner aus Graf, Landeck, über den Neubau eines Schulgebäudes im Dorfzentrum
Sans titreGefreiter in einer Landesschützen-Kompanie; gefallen im Südosten
Vertragsentwurf für einen Mensaltitel für einen Theologen im Markt Reutte der Pfarre Praitewang. Siegler: Kaspar Joachim von Tschusy, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg
Schuldbrief für die Gemeinschaft Angedair von Franz Kolb über 160 Gulden Franz Kolb zu Landeck ist der Gemeinde Angedair an Einkaufsgeld schuldig 71 Gulden 18 kr und ll. Gememderechtiung dem Johann Perwanger 80 Gulden Von seiner gelegten Gemeinderechnung als Dorfvogt ist aus Jahre 1792 ein Rechnungsrest von 15 Gulden 21 kr offen. Hingegen stein ihm als DorfVogt eine Besoldung von 6 11 zu. Somit schuldet er aus dieser Rechnung noch 9 Gulden 21 kr. Die Gesamtschulden betragen 160 ll 39 kr. Die Zinsen und die 39 kr sollen mit dem Dorfvogt Gail Probst verrechnet werden. Mit diesem Schuldbrief verpfändet Kolb sein gesamtes Vermögen der Gemeinde Angedair. Die jährlichen Zinsen von 4% sind zu Lichtmeß zu bezahlen. Dies einzuhalten gelobt der Schuldner dem Anwalt zu Landeck Franz Kolb. Zeugen: Jakob Pohl, Glaser, Thomas Gramaiser, Gastgeborene Siegler: Ignaz Niklas Stöckl, Pfleger und Landrichter zu Landeck Tilgungsvermerk von 1813, daß der Dorlvogt Anton Weber von Franz Zangerl, Tischlermeister zu Zams, den Betrag erhalten hat.
Schuldurkunde für Matthias Schneider beim Denggen in Oberau von Anton Jäger, Bauer beim Pillinger zu Kundl über 100 fl. Siegler: Gerichtsstempel und Unterschrift
Kenntnisnahme des oben angeführten Schreibens.
Brunnenschichtzettel für Oberdorf und Egarten
Kaiser Leopold konfirmiert den auf Herzog Friedrich zurückgehenden Freiheitsbrief (1416) zur Gemspirsch für die Dntertanen des Tales Thanheimb, welcher zuletzt von seinem Vetter Sigmund Franz am 15. Mai 1665 bestätigt wurde (vgl. Nr. 42). Der wörtlich inserierte Freiheitsbrief von 1665 enthält die Konfirmationen von Herzog Friedrich, Erzherzog Leopold (1622), Ferdinand Karl (1648) und die vom Obristjägermeister Georg Christoph Graf von Arzt am 12. Juli 1650 ausgeweitete Jagdberechtigung, auf Gemsen mit Feuerrohren zu schießen, jedoch nur innerhalb des Pfarrbezirkes. Die Gemspirsch im Gebirge dürfen nur Ortsansässige des Tannheimertales betreiben, jedoch keine Tag- und Handwerker oder müßiggehendes Gesindel. Die weidmännische Zeit erstreckt sich von Jakobi bis Andräi mit angehender Brunft. Keinesfalls dürfen die Geißen von den Kitzen unzeitig weggeschossen werden. Dafür müssen die Untertanen von Thanhaimb weiterhin jährlich 53 Gulden Kuchlsteuer zu Nikolai erlegen, bei sonstigem Verfall der Jagdfreiheit. Diese Freiheit ist jährlich zu Quatember durch den Forstknecht in Gegenwart des Überreiters zu publizieren und abzulesen, um jeder Unwissenheit vorzubeugen. Kaiser Leopold begründet den Untertanen des Tales Thanheimb die Konfirmation dieser Privilegienerweiterung mit deren beständiger Devotion und ihrem erwiesenen Eifer trotz schwerer Kriegspressuren. Siegler und Orig. Unterschrift: Kaiser Leopold
Stefan Ranndolf, seßhaft zu La(u) dis, verkauft dem Stoffel Posch, Bürger und Kirchpropst 3 1b Berner, 6 kr Gült aus einer Behausung zu Tarrenz, welche Benedikt Wercz innehat. Siegler: Veit Knewssl, Bürger zu Imst Zeugen: Christan Scheucher, Hans Schmitzer, beide zu Lan deck (Landegg) und Hans Ruepl zu Imst
Bei der öffentlichen Gemeindeversammlung wird der Hausbau des Alois Feineier unter folgenden Bedingungen genehmigt: Es wird ihm der Platz am Rautangerle nächst am Rautzaun des Philipp Suitner mit einer Baufläche von 24 x 26 Schuh angewiesen. Für einen Kraut- und Frühgarten werden 24 x 24 Schuh genehmigt. Feineier verpflichtet sich, für den Hausbau nicht mehr als 15 Stämme Bauholz von den Gemeindewäldem in Lähn zu benötigen. Das restliche Holz soll er sich von Biechlbach und auswärts beschaffen. Feineier quittiert diese Bedingungen mit seiner Unterschrift.
Sammelakten betr. Viehverkauf und Willengeld o.J., Fürkauf zu Kizpichl 1615, Futtertaxe für Einquartierungen durch den o.ö. Kriegsrat 1659, Bettlermandat an Vierteiler Ruprecht Auperger 1665, Weinkauf aus Trient 1666, Privilegienkonfirmation für die Stadt Kitzbühel 1671, Verleihung eines Weidachs in Fricking 1674, Wahl des Leutnants Josef Seitz zu den Scheibenschützen 1675, Mobilisierung zum Musterplatz nach Rattenberg 1675, verweigerte Schmalzlieferung 1682, wegen strittiger Schmalztaxe 1688, Erkenntnis wegen Schmalzlieferung 1691, Kammererläuterung wegen strittiger Schmalz-taxierung 1693, Regierungsbefehl an den Pfleger zu Kizpichl, Zeugeneinvernahme wegen Schmalzlieferung, Verordnung zur Gesellenförderung 1694, Aufforderung zur Schmalzbeschreibung 1696, Schmalzlimit für Salzburger Alpgräser, Verfahrensmängel im Schmalzstreit 1699.
Anton Dominikus Praun richtet an seinen Amtskollegen Franz Josef Kroll, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizbichl, wegen der 13 Güterinhaber ein Ladungsschreiben, weil diese beim Ausholzen sträflich gewütet hätten und deshalb am Montag den 31. um 8 Uhr bei der Pflegsbehausungvorzuladen sind. -