Alter: 40; Pensionierter Amtsdirektor erschoss in der Nähe des Schlosses Mentlberg zuerst seine Tochter, dann sich selber. In einem Abschiedsbrief des Täters wurde die Tochter als geisteskrank bezeichnet, er litt an einem unheilbaren Kehlkopfleiden. Er wollte beide vom Leiden erlösen.
Alter: 67; Pensionierter Amtsdirektor erschoss in der Nähe des Schlosses Mentlberg zuerst seine Tochter, dann sich selber. In einem Abschiedsbrief des Täters wurde die Tochter als geisteskrank bezeichnet, er litt an einem unheilbaren Kehlkopfleiden. Er wollte beide vom Leiden erlösen.
Alter: 37; Hilfsarbeiter im Steinbruch. Wurde von einem losgelösten Stein getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 75; Bauer, wollte vom Heustock Streu holen. Durch ein loses Brett stürzte er 4m tief ab und erlitt tödliche innere Verletzungen.
Alter: 49; Bauingenieur, war Beifahrer auf einem Motorrad auf Dienstfahrt von Starkenberg Richtung Zams. In der Nähe der „Hohen Wand“ stürzte er aus unbekannten Gründen vom Sitz und fiel auf die Straße. Erlitt tödliche innere Verletzungen.
Alter: 25; Sohn des Donnerbauern. Wurde seit ein paar Tagen vermisst. Seine Leiche wurde am 17.10. in einem Stadel gefunden. Hatte sich erhängt.
Alter: 33; Schaffner bei der Bundesbahn, nervenleidend. Erschoss sich mit einem Jagdgewehr.
Alter: 22; Hilfsarbeiter, starb bei einem Autounfall an scheren Rückenverletzungen. Kein Bericht in den Zeitungen (!).
Alter: 54; Rechtsanwalt in Steinach. Seine Leiche wurde am 22.10. bei Arzl/Innsbruck aus dem Inn gezogen und in Hall begraben. Zeitungsbericht und Todesanzeige wies nicht auf Selbstmord hin, aber
Alter: 54; Ertrank im Inn.
Christof Perr, Hufschmiedemeister von Steinach, übergibt sein Vermögen und seine Hufschmiede samt dem gesamten Realbesitz seinem Sohn Gregor, der schon seit 18 Jahren in der Hufschmiede gearbeitet hat. Sein Sohn Thomas, Hufschmiedmeister von Wüten, erhält 500 Gulden, sein Sohn Stefan, Schuhmachermeister und Bürger von Innsbruck, 400 Gulden. Seine Gattin Maria Luz ist bereits gestorben.
Siegler: Marx Mohr, Landrichter
Zeugen: Matthias Wiser, Gastgeborener am Hof; Josef Wiser, Wirt zu Steinach
Alter: [unklar]; Ziehsohn der Familie Egger in Kitzbühel. Wurde auf einer Weide von einem Pferd durch Hufschlag am Kopf getroffen. Erlitt schwere Verletzungen, an denen er in der Innsbrucker Klinik verstarb.
Alter: 82; Gemeindearme, schwermütig. Entfernet sich aus dem Armenhaus und wurde vermisst. Ihre Leiche wurde einen Tag später am Innufer gefunden. Hatte sich ertränkt.
Alter: 2.5; Kind aus Salfaun, wurde seit einigen Tagen vermisst. Seine Leiche wurde erst am 9.11. beim Schloss Trautson aus der Sill geborgen und in Matrei begraben.
Alter: 24; Knecht lieferte große Wagenladung mit Runkeln ins Kloster der Barmherzigen Schwestern. Einige fielen unter Wagen, die er holen wollte. In diesem Augenblick setzten sich die Pferde unvermutet in Bewegung und das Opfer wurde vom Wagen überrollt. Starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 26; Stark verweste Leiche wurde am 20.6.1938 auf der Kälberlehn im Sulztale gefunden. Erhebungen ergaben, dass der Tote ein Hilfsarbeiter aus Kärnten war, der beim Edelweißsuchen abstürzte. Wurde in Gries/Sellrain begraben (?).
Alter: 74; Bauer aus Gaicht. War mit seinem Sohn beim Heuziehen auf den Bergmähdern beim Hahnenkamm. Benutzte dabei eine Materialseilbahn. Wurde von einem rollenden Heuballen getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 73; Wurde von einem Auto niedergestoßen und schwer verletzt. Starb einen Tag später im Kufsteiner Krankenhaus. Gerichtsverhandlung am 4.3.38 gegen Johann Strobl, dem Lenker des Autos. Opfer überquerte die Straße ohne auf den Verkehr zu achten. Fahrer konnte Wagen nicht mehr rechtzeitig anhalten. Wurde freigesprochen.
Alter: 68; Gemeindearme. Ist beim Heimgang in der Dunkelheit vom Weg abgekommen und stürzte über eine 30m hohe Felswand in den Mühlbach ab. Epileptischer Anfall könnte vorausgegangen sein.
Alter: 16; Bauernbursch aus Grün bei Navis, schwermütig. Stürzte sich in den Naviser Bach und ertrank.
Alter: 45; Kaufmann mit psychischen Problemen, stürzte sich in den Krummsee.
Alter: 30; Ertrank in der Sill.
Agnes Saurwein, verheiratet mit Se bastian Han und vertreten durch Veit Mattheus Saurwein, verkauft mit grundherrlicher Zustimmung der Waldaufstiftung um 1100 Gulden dem Franz Friedrich Payr, oö. Hofkammersekretär, das halbe Geißlergut in Natters, das sie und ihr erster Gatte Simon Thumb 1701 gekauft hatten.
Zeugen: Dr. Johann Konrad Paumbgartner; Thomas Spiegl von Natters
Alter: 46; Entwich der Psychiatrischen Heilanstalt in Hall und konnte von den Wärtern nicht eingeholt werden. Sprang in den Inn und ertrank. Seine Leiche konnte bei Volders geborgen werden.
Alter: 51; Hilfsarbeiter aus Sellrain bzw. Fließ. Wurden von einem Auto niedergestoßen, als sie auf der Bundesstraße von Innsbruck nach Hall ein Rad schoben. Kapferer starb bald nach der Einlieferung ins Haller Spital an den schweren Kopfverletzungen, Köhle 2 Tage später. Gerichtsverhandlung gegen den Autofahrer Fritz Müller am 10.3.38: Er war auf Probefahrt mit deutschen Käufern. Köhle sprang unvermutet bei der Haltestelle Thaur auf die Fahrbahn, war betrunken. Wurde vom Auto zur Seite geschleudert und fiel auf Kapferer. Beide schlugen mit dem Kopf schwer auf den Asphalt auf, was zuletzt ihren Tod bewirkte. Müller wurde freigesprochen.
Alter: 54; Hilfsarbeiter aus Sellrain bzw. Fließ. Wurden von einem Auto niedergestoßen, als sie auf der Bundesstraße von Innsbruck nach Hall ein Rad schoben. Kapferer starb bald nach der Einlieferung ins Haller Spital an den schweren Kopfverletzungen, Köhle 2 Tage später. Gerichtsverhandlung gegen den Autofahrer Fritz Müller am 10.3.38: Er war auf Probefahrt mit deutschen Käufern. Köhle sprang unvermutet bei der Haltestelle Thaur auf die Fahrbahn, war betrunken. Wurde vom Auto zur Seite geschleudert und fiel auf Kapferer. Beide schlugen mit dem Kopf schwer auf den Asphalt auf, was zuletzt ihren Tod bewirkte. Müller wurde freigesprochen.
Alter: 85; Bauer, starb an schweren Verbrennungen.
Alter: 36; Reisender aus Dölsach. Verletzte sich tödlich am Hals mit einer Rasierklinge in einem Gasthof in Mariahilf.
Alter: 66; Malermeister, geriet bei der Heimfahrt mit seinem Fahrrad in den Haldensee (Tannheimertal) und ertrank. Die Leiche konnte nach 2 Tagen geborgen werden.
Alter: 51; Witwe, nervenleidend, kündigt ihren Selbstmord an. Wurde dann lange vermisst. Ihre Leiche wurde am 14.12. bei Radfeld aus dem Inn geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 30; Bauernsohn, wollte Holz oberhalb des Ortes holen, kam aber nicht zurück. Bei der Suche fand man seine Leiche. Sein Schlitten geriet außer Kontrolle und drückte ihn an einen Baum. Erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Alter: 76; Monteur, starb bei einem Autounfall.
Alter: 24; Korporal beim Heer. Erhängte sich in der Kaserne.
Hans Moser von Baumkirchen und seine Gattin Margarethe Oppenrieder verkaufen mit grundherrlicher Zustimmung der Waldaufstiftung dem Simon Seutner, Metzger von Müs, aus ihrem Lehen zu Baumkirchen einen Acker zu Rif! im unteren Feld.
Siegler: Wilhelm Bernwerth, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Mattheus Strobl, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Johannn Mayr, Zinseinnehmer der Haller Gottes häuser und Ratsbürger von Hall; Hans Farbmacher, Inwohner von Hall
Alter: 2; Kind eines Eisenbahners wurde überfahren.
Alter: 31; Haushaltsgehilfin. Tod durch Erhängen.
Alter: 33; Mechaniker, Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 17; Zimmermannslehrling aus Graf/Grins. War in Begleitung zweier Erwachsenen auf der Hasenjagd. Bei einem Sturz entlud sich das Gewehr des Opfers und eine Schrotladung traf es in die Brust. Starb kurz nach der Einlieferung ins Zamser Spital.
Alter: 58; Kaufmann in Wilten. Bei einem familiären Streit schüttete er seiner Lebensgefährtin Säure ins Gesicht, worauf sie zur Polizei flüchtete. In der Zwischenzeit erschoss er sich in seiner Wohnung.
Alter: 35; Hilfsarbeiter. Tod durch Erhängen.
Alter: 26; Fuhr mit einer Ladung Baumstämme vom Berg. In einer Kurve kam das Gefährt außer Kontrolle und die Ladung kollerte herab. Opfer kam darunter zu liegen und wurde erdrückt.
Alter: 67; Tischler, starb nach einem Sturz über eine Stiege an den schweren Verletzungen im Stadtspital.
Alter: 54; Bahnpensionist, vergiftete sich in seiner Wohnung in Wilten mit Leuchtgas.
Alter: 38; Maschinenschlosser wurde in den Arrest gebracht, da er ausfällig gegen seine Frau wurde. Erhängte sich dort in der Nacht.