Ausschussprotokolle der Gemeinde Erl unter Vorstand Martin Anker betreffend Steuereinhebung durch Herrn Brauer in Mühlgraben; ablehnende Haltung betreffend Gemeindeweiden; Bewilligung zur Tanzmusik um 1 fl 48 kr; Bürgeraufnahme für 10 fl; Pönale für das Fernbleiben von Ausschusssitzungen; Armenbeiträge für Familie Mayer, Johann Zeller, Familie Baumgartner, Stefan Köndlinger, Johann Ellmerer, Christian Strohschneider und Maria Oberhäuser; Ablehnung der Einbürgerung Jakob Gaißers; Einquartierung des armen Kindes Maria Mühlbacher beim Schneiderbauem; Wahl des Waldaufsehers Georg Fritz, Schuster in Mühlgraben; Ablehnung des Verkaufs der Schneidergerechtsame des Johann Opperer an Herrn Haberstroh; Genehmigung zum Kalksteinbrechen für Martin Kitzbühler; Armenunterstützung für Kosmas Mayer und Gertraud Mayer; Herr Brauer soll sich ihrer erbarmen; Stiftzinsablösung im Haus des Herrn Brauer; Vergütung für Schreibarbeiten des Schullehrers Peter Fiatscher; Voranschlag für 1851 durch neuen Ausschuss; Gemeinderäte Jakob Riffnaller und Peter Fiatscher, Anschüsse Dominikus Weinzirl, Georg Rauner, Josef Baumgartner, Thomas Baumgartner und Johann Eberwein von Anzing; Wahl Eberweins zum Armenkommissär. 609 fl Gemeindeausgaben für Besoldungen, Kirchenbeiträge, Schule, Feuerversicherung, Anne, Waldaufseher, Kirchenzins, Hebamme usw.
Armenbuch der Gemeinde Angath. Alle drei Jahre wird das Vermögen des Armenfonds abgerechnet. Zeugen: Gemeindevorsteher und Efugeimeister, Ausschussleute
Schullehrer Peter Naschberger von Scheffach quittiert, dass er die fälligen Zinsen von 3 fl 50 kr aus der Schulstiftung des Bartlmä Hechenbleikner, welche bei der Gemeinde Ellenbogen, Gericht Stainach veranlagt ist, zu Georgi erhalten hat.
Verzeichnis der Berichte, Bittschriften, Anfragen, Anzeigen und Eingaben der Gemeinde Walchsee (Auslaufprotokoll) unter Gemeindevorsteher Peter Praschberger an das Landgericht Kufstein in regestenartiger Form, teils auch als komplette Zweitschrift (z. B. wegen Kostenbeteiligung an der Staudinger Brücke, Stellungnahme zur Wustungssteuer, Waldkultivierung, Einbürgerung des Müllers Fleidl, Ausfuhr von Holzladen, Versumpfung des Walchsees durch den Seemüller, Kindesannahme durch Schuster Staudinger usw.).
Gesuch der Oberen drei Höfe in Ehrwald an das Landgericht Reutte, ihnen die gleichen Nutzungsrechte in den Wäldern einzuräumen, wie den Unteren zwei Höfen. In ihrer Begründung beziehen sie sich auf das Ansuchen vom 17. Nov. 1811 und den Vertrag vom 30. April 1641, welcher die Weidegrenzen zwischen den drei Oberen und zwei Unteren Höfen regelt, jedoch auf Streu- und Holznutzung keinen Bezug nimmt. Weiters beziehen sich die Antragsteller auf den Protokollauszug der Waldbereitungskommission von 1774. Da alle Familien in den Oberen und Unteren Höfen gleich besteuert werden, haben die 33 Familien der Oberen Höfe auch aliquot einen hohem Holzbedarf. Unterschriften: Josef Schennach, Alois Weber (?) und Josef Pfennig
Bauvertrag mit Schranz
Benützungs- und Eigentumsrecht des Prutzer Spitals.
130/1: drei kirchliche Rundschreiben 1938-41 den Nationalsozialismus betreffend, eines unvollständig
1930/2: zwei Schreiben bezüglich der Eigentumsverhältnisse des Kapuzinerklosters Perjen, 1940
Das Kreisamt Oberinntal bewilligt gemäß Gubemialverordnung die Ausfuhr von 250 Schafen nach Vils, jedoch nur gegen Entrichtung des betreffenden Zolls.
Rüge der Obrigkeit an die Ober- und Unterführer des Marktes Hopfgarten wegen eines selbstherrlichen Dekretes an Metzgermeister Josef Allram.
Johannes Heiner quittiert, daß er aus der Surfel (?) Holz und Archenpfoslen für den Oberreit-Waal ausgeführt habe. Unterschrift: Johannes Heiner von Stanz Im Archiv-Inventar als Säge-Schuld-Obligation, bezeichnet. Original Papier 1 Bl. undatiert. (Alte Sign. 150)
Vor Franz Ignaz Sterzinger, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizpichl, kommt es zwischen genannten Vertretern der Stadt Kizpichl und genannten Vier-tlem zum Vergleich wegen der seit 1699 angefallenen Militärunkosten. Siegler: Der Aussteller
Herzog Albrecht befiehlt Parzival von Wemegg, den Bürgern von Hall die Fischweide auf dem Inn nicht zu verwehren, zumal dies rucht in seine rechtliche Kompetenz fällt (vergleiche Urkunde Nr. 126).;
Siegler: Herzog Albrecht
Sammelposition: Zehentverordnung, Anforderung von 38 Pferdegespannen, Requirierungsabrechnungen (2), Requirierungsauftrag an Alois Feiler in Niederndorf für den Ausschuss der Schranne Ebbs, Fahndungsaufruf, Brotrequirierung, Exekutionsdrohung für Konkurrenzbeitrag, Rückvergütung für Fortifikationsarbeiten in Rattenberg, Vorschrift wegen Brotbackens, Requirierungsbefehl, Abrechnung über den Fortifikationsbeitrag und über Naturalien, Quittung, gerichtliche Geldforderung für den Konkurrenzweg, Frondienstaufgebote (2) für die Grattenbrücke, Fronaufgebot für Schanzarbeiten am Grattenberg.
Ritter Wilhelm von Haslanng, derzeit Pfleger, Gilg Viechter, Balthasar Troier, Hans Satrach, alle drei Bürger von Kitzbuhel, weiters Hans Vorher und Kaspar Wigk, beide Bürger von Kueffstain bekunden einmütig als Spruchleute, dass sie auf Geheiß ihres Heran Herzog Georg von Nieder- und Oberbaim nach Radtemberg gekommen sind, um im Streit zwischen der Priorin in Mariatal bei der Volldepp und Hans von Frewntsperg als Stiftsherm einerseits und der Stadt Radtemberg anderseits die Schäden an den Grundstücken zwischen der Vohenntaler Brücke und der unter der Landstraße gelegenen Schönwis zu besichtigen und zu vermitteln. Demnach sollen die eingefangenen Gründe alle beim Frauenkloster bleiben. Die nicht eingefangenen Gründe sollen die von Radtenberg nach altem Herkommen besuchen. Die Stadel nahe der Brücke sindabzubrechen und weiter hinten wieder aufzurichten. Auch die Holzhütten der Bürger sind zu entfernen, insbesondere des Christian Talhaimer. Siegler: Wilhelm von Haslanng, Gilg Viechter und Kaspar Wigk Zeugen: Friedrich Giessner, Bürger zu Radtenberg, Hans Hirter (?), Gerichtsschreiber zu Kitzpüliel und Jeronimus Hamerstein
Veit Freiherr von Wolckennstain belehnt auf die Bitte des Pfründners Matheus Grebitschitscher das Spital mit 1 1/2 Arl Bau gegen Lessachcreuz gelegen; grenzt an der einen Seite an die öffentliche Straße, an der anderen Seite an des Taxens Feld. Siegler: selbst
Michael Lien die r zu Hinterburg als Gerhab über die Kinder nach Matthias Steffer am Klaunz und der hinterlassenen Witwe Elisabeth Mattersberger namens Matthias, Sebastian, Maria und Theres verkauft dem Vinzenz Steffer am Klaunz das den beiden Pflegsöhnen vererbte ein Watschgerbau große Gütl am Oberklaunz, das halbe Stefergut genannt, welches dem Herrn Adam Lasser sei. freistiftbar ist, um eine ungenannte Summe Geld, samt allen Fahrnissen. Siegler: Wolfgang Adam Lasser, Edler von Zollheim, Pfle ger zu Windischmatrei, Wolf Andrä Lasser, Land- und Bergrichter in der Großarl Zeugen: Jakob Kletenhammer, Schreiber, Christian Köf ler, Webermeister, beide zu Matrei (Mattrey)
Pflegamtsschreiber Michael Schueller quittiert dem Tornas Tauscher, Gerichtsamtmann von Thannheimb, daß er die am 1. Sonntag nach St. Nikolaustag fällige Kuchlsteuer von 53 Gulden bar erhalten hat.
Leonhard Keimb, Bäckermeister zu Praitenwang, verkauft in Anwesenheit seines Bruders Johannes Kaimb, Bäcker im Markt Reitti, dem Bürgermeister Franz Aman, Peter Fridl, Johann Keller und Josef Lynder als Ratsabgeordnete, eine abgebrannte und unbewohnte Behausung samt Krautgarten und Anger, welche er am 25. April 1705 von Maria Reidler erworben hat. Sie besitzt dort im ledigen Stand das Wohnrecht. Das Haus ist freieigen, liegt mitten im Markt und grenzt im Osten an den Gemeindefeldweg, im Süden an Josef Mezler, im Westen an die gemeine Straße und im Norden an Franz Knipflberger. Im Kaufpreis von 625 Gulden ist auch genanntes Baumaterial enthalten. Siegler: Johann Gaudenz Freiherr von Rost, Pfleger zu Ehrenberg Siegelbitte an: Johann Zürggendorffer, Schreibereidiener Zeugen: Johann Holzmann, Pfarrer zu Praitenwang, und Johann Jakob von Ackher, Barbier in der Aschau
Kaiser Ferdinand III. und Erzherzogin Claudia bestätigen dem Bürgermeister, Rat und der ganzen Gemeinde des Marktes Imst die ihnen von Erzherzog Leopold und anderen Vorfahren verliehenen Privilegien und Freiheiten. Siegler: Kaiser Ferdinand
Alter: 20; Ihre Leiche wurde am 26.10.1851 bei Fließ aus dem Inn gezogen.
Alter: 22; Bursche aus Hötting wollte beweisen, dass er imstande sei, den Inn schwimmend zu überqueren. Verschwand aber in den Wellen und konnte nicht mehr gefunden werden.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall als Verwalter der Waldaufstiftung verleihen dem Bartholomeus Purtscheller am Unteren Eck im Tal Stubai die Peuntenmahd aus dem halben Traxlhof.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661)
Alter: 19; Mechanikerlehrling, gesundheitliche Probleme. Erschoss sich mit einem Flobertgewehr.
Alter: 43; Kellner, arbeitslos, Tod durch Erhängen.
Alter: 4; Sohn eines Bergarbeiters, fiel beim Spielen am Ufer in den Inn und wurde fortgetrieben. Die Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 40; Frau wurde seit längerer Zeit vermisst; war auf Beerensuche. Wurde in einem Bachbett im Hörndlergraben tot aufgefunden. Da auch Schleifspuren entdeckt wurden, kam Mordverdacht auf. Ein Verdächtigter wurde verhaftet. Josef Eibl, Arbeitsloser aus St. Johann (23 Jahre) zeigte sich zuerst sehr selbstsicher, kündigte dann aber Selbstmord in seiner Zelle an. Hatte die Frau anscheinend aus Neid wegen ihres großen Sammelerfolges erschlagen. Schwurgerichtsverhandlung am 4.1.1938 gegen Josef Eibl. Gab Tötungsabsicht sogar zu. Urteil: Tod durch den Strang. Gerichtshof suchte aber umgehend um ein Gnadengesuch an.
Alter: 4.5; Söhne zweier Zimmerleute. ertranken in der ehemaligen Schwimmschule des Mariasteiner Sees.
Alter: 2; Söhne zweier Zimmerleute. ertranken in der ehemaligen Schwimmschule des Mariasteiner Sees.
Alter: 39; Arbeiter in der Tabakfabrik, gesundheitliche Probleme.
Alter: 48; Straßenräumer, Tod durch Erhängen.
Alter: 14; 2 Münchner Burschen kamen mittellos über die Grenze nach Brandenberg. Besaßen beide einen Revolver, wobei bei einem unvermutet ein Schuss losging. Der traf das Opfer, der noch am gleichen Tag daran starb. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 12; Spielte mit Kollegen in einer Schottergrube am Weg Richtung Mils/Imst. Opfer versuchte Böschung hinaufzuklettern, was eine Rutschung auslöste. Wurde verschüttet und konnte nicht mehr rechtzeitig ausgegraben werden.
Franz Dominik Lachemayr, oö. Regimentssekretär und Schatzgeristrator, und seine Frau Genoveva Bovetin stellen der Stadt Hall einen Revers über eine Mahd beim Gries an der Sill aus, die sie von Ferdinand Benedikt Lachemayr, oö. Regimentssekretär, als Bevollmächtigter von Maria Klara Theresia von Stachelburg erworben haben.
Siegler: Franz Dominik Lachemayr
Alter: 60; Maurer, wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde am 5.7. bei Strass gefunden und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 42; Stürzte aus einem Fenster und starb an den Verletzungen in der Klinik.