Alter: 31; Glitt auf einer Stiege aus und stürzte ein Stockwerk hinunter. Erst später Tod durch innere Verletzungen.
Alter: 68; Starb nach einem Sturz an schweren Kopfverletzungen.
Generalkarte des österreichischen Kaiserstaates nach der gegenwärtigen Einteilung, aus den besten Quellen entworfen. Als deutsche Provinzen werden angeführt: Österreich mit 1,96 Millionen Einwohner, Steiermark 805.000, Illyrier, 1,04 Millionen, Tirol 755.000, Böhmen 3,54 Millionen Mähren 1,69 Millionen; Auperdeutsche Provinzen: Ungarn 8,6 Millionen, Siebenbürgern mit 1,97 Millionen, Dalmatien 334.000, die Militärgrenze 864.000, Galizien 4,1 Millionen, Lombardei/Venedig 4,16 Millionen. Insgesamt werden für Österreich 30 Millionen Einwohner angegeben Die Provinzgrenzen sind in verschiedenen Farben koloriert.
Hypothekarerneuerungsanmeldung des Johann Laggner zu Lienz als Vermögensverwalter der Müller- und Bäckerinnung zu Lienz gegen Maria Gilger, verehelichte Jaggier am Graggele-Gut zu Patriasdorf.
Marktberufung der Stadt Hall, wie sie zu Beginn des Frühjahrs- und Herbstmarktes vom Fronboten verlesen werden muß. 'Renoviert' vom Haller Stadtschreiber Kaspar Schwarz.
Alter: 75; Frau wurde von der Straßenbahn überfahren. Konnte länger nicht identifiziert werden.
Alter: 41; Tagelöhner, wurde beim Wildern von einer Lawine verschüttet. Wurde lange Zeit nicht gefunden. Gelang erst am 5.12.1914 im Pinnistal.
Alter: 29; Geriet am 22.11. beim Verschieben zwischen die Puffer zweier Waggons. Am nächsten Tag im Krankenhaus verstorben.
Alter: 64; Agent, Tod durch Erschießen.
Alter: 35; Bei einem Spaziergang eines Ehepaares kam es zu Streitereien, wobei der Weichensteller bei der Bahn plötzlich in den Inn sprang. Er wurde fortgetragen. Seine Leiche wurde am 8.12. geborgen.
Alter: 55; Starb im Ortskrankenhaus an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 54; Aus Bayern stammend. War mit Fuhrwerk von Lofer nach St. Johann am Weg. Hatte Defekt am Wagen, war angetrunken und fiel in den Mühlbach.
Alter: 35; Weichenwächter. Hatte familiäre Probleme, stürzte sich vor den Augen seiner Frau in den Inn. Seine Leiche erst am 8.12. gefunden.
Alter: 77; Erlitt tödliche Verletzungen bei einem Sturz.
Alter: 58; Vorerst unbekannter Mann warf sich vor einen Güterzug, der nicht mehr abbremsen konnte. Später identifiziert als italienischer Arbeiter.
Alter: 30; Strafgefangener in der Frohnfeste aus Wängle (Außerfern). Erhängte sich in seiner Zelle.
Bilder
Gail Mayr von Medraz im Stubai stellt der Wald aufstiflung einen Revers über den Peilsteinerhof außerhalb von Telfes im Stubai aus, den er von Hans Pennz, Wirt in Mieders, gekauft hat (vgl. Urk. Nr. 744).
Siegler: Gail Mayr
Hypothekar-Erneuerungs-Anmeldung des Fr. von Erlach als Vormund der Joh. Kowiza'sehen Kinder gegen Andrä Tschurtschenthaler, Weißgerber,, Lienz.
Alter: 56; Bauer in Aschau-Oberburgstall. Tod durch Erhängen.
Alter: 51; Sparkassenbeamter. Stürzte in der Dunkelheit in den Mühlkanal und ertrank.
Alter: 72; Privatier. Stürzte von der Veranda seines Hauses in die Tiefe und starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 68; Verletzte sich schwer am 24.10. bei der Holzarbeit in der Nähe der Buzzihütte. Starb 2 Tage später.
Alter: 16; Schmiedegehilfe, geistig verwirrt, Tod durch Erschießen.
Alter: 69; Bauer in Kohlental. Tod durch Erhängen.
Alter: 60; Stammt aus Barwies. Kam einem Pferd zu nahe, das ausschlug. Traf ihn auf der Brust und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 47; Tagelöhner. Rutschte auf einer Terrasse aus und stürzte 9m in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: crika 40; Wettete mit seinem Kollegen (beide waren Karrner), den Inn durchschwimmen zu können. Kollege kehrte frühzeitig um, Opfer ging unter und konnte nicht gefunden werden.
Alter: 35; Eifersuchtstat ihres Mannes Valentin, Schustermeister (32 Jahre). Erstach seine Frau in der Wohnung mit seinem Bajonett. War zum Landsturm eingezogen worden. Flüchtete nach der Tat. Fällt unter Militärgerichtsbarkeit. Stellte sich am 13.9. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 28.4.15, 16. Urteil: 14 Jahre schwerer Kerker (Zeitung irrte sich im Datum – glaubten, dass es im August passiert sei).
Eingabe des Viktor Warner an das Stadtmagistrat Lienz betreffend die Ausquartierung der Familie Posenig mit Erledigungsschreiben an die Familie Posenig.
Aufzeichnungen des Arztes Johann Moyle über Krankheiten in 263 Paragraphen. Es werden die Symptome der verschiedenen Krankheiten ausführlich beschrieben und geeignete Therapien vermerkt. Auch über Ursachen und Folgen der Krankheiten gibt es ausführliche Notizen. Die Krankheiten werden meist mit lateinischen Namen umschrieben, die Anwendungen sind jedoch in deutscher Sprache. Ein dreiseitiges Register erleichtert die Auffindung und rasche Handhabung dieses umfangreichen Ärztebuches.
Hans voll, Bürger und Riemermeister von Hall, be stätigt den Empfang von 50 Gulden, die er vom Haller Pfarrer Christof Wenig, dem Stiefbruder seiner Gattin Katharina Peter, erhalten hat.
Siegler: Hans Dötl (eigenhändige Unterschrift)
Alter: 64; Fuhrmann und Gutsbesitzer.
Katharina Mattersberger, Ehefrau des Alban Preßlaber auf Schweinach bekundet, daß ihre ehelichen Brüder Oswald, Sebastian und Mathes Mattersberger, alle auf Schweinach hausend, ihr das mütterliche Erbe nach Rosina Lumasegger sei. um 31 Gulden entrichtet haben. Hiemit verzichtet sie auf ihr mütterliches Erbe. Siegler: Wolf Adam Lasser, Pfleger und Amtmann der Herrschaft Windischmatrei Zeugen: . Andrä Schweinacher zu Hinterkirchen, Ulrich Preßlaber im Markt und Gregor Khäl auf Pfaffnerberg am Klaunzerberg
Kaiser Josef I. verleiht auf Bitte der Untertanen und der Gemeinde von Zam(b)s dem neu bestellten Lehenträger Balthasar Grissemann den Weglohn und Zoll zu Zams zu Lehen, weil dessen Vorgänger Tobias Sterzinger verstarb. Dafür ist Zams verpflichtet, Brücken, Wege und Straßen von Starkenbach bis zur Landekker Brücke in baulichem Zustand zu halten und die Hofkammer in keinem Fall zu einem Beitrag zu veranlassen. Dies einzuhalten gelobt der neue Lehenträger Balthasar Grissemann durch leiblichen Eid. Die genannten Weggebühren für Roß, Wagen und Vieh werden aus früheren Lehenbriefen unverändert übernommen. Siegler: Kaiser Josef I.
Grenzprotokoll zwischen der Pfarre Hindelang, Pfranten und der Nachbarschaft Tanhaimb verlaufend von Stainberg bis auf das Kappetal gegen der Enge. Auf Anordnung von Vizekanzler Payr und Kamm errat Franz Aichom werden die Land- und Waldmarkungen durch Thomas Tauscher, Amtmann, Matthäus Rief, Forstknecht, dessen Sohn Georg, Martin Hörbst, Gastgeborene Georg Wözer, Müller, Georg Tauscher, Hans Aman, Hans Schedle und Valentin Tanheimer auf der Gestaig, und genannten Bevollmächtigten von Hindelang durchgegangen, erneuert und beschrieben. Beginnend beim Markstein in dem Weissenpach mit österr. und bischöflichem Wappenschild werden insgesamt 13 Grenzpunkte bis zum Gaishom beschrieben. Es folgen 97 weitere Land- oder Holzmarkierungen zwischen der Pfarre Thanhaimb und der Pfarre Pfranten. Bei der Markierung waren als Zeugen anwesend von Kappel: Hans Renn, Konrad Tanhaimer, Mang Hoff, Sebastian Lienhart, Mang Kling (12 Jahre), Jakob Pföffer (11), von Wiss: Michael Zobel, Martin Hörbst, Matthias und Jakob Maur, Thomas (15) und Georg (12) Woher auf dem Schadtwaldt: von Frickhen: Hans Zobel, Hans Miller, Hans Kröffer, Lienhard Tanhaimer, Hans Zillepiller (12), Hans Renn, Bartlmä Zobl (10), auf der Halden: Christian Miller, Balthasar Lauter, Michael Zillepiller (18), am Berg: Konrad Zobel, Matthias Frickh, Jakob Jeger, Jakob Aman, Hans Zobel, Jakob Korner, Michael Obreiter, Georg Kienzerer, Hans Kappler, Christian Renn, Peter Kappler, Hans Aman, Nikolaus Hafenegger, Michael Schwennder, Martin Peintner, Hans Rauscher, Nikolaus Obreiter, Hans Jeger, Georg Aman (14), von Geschwenndt: Hans Schnöder, Martin Zobl, Tornas Platner, Martin Amman, Anton Koch, Michael Lang, Hans Biber und deren genannte Söhne.
Die Metzger beschweren sich darüber, dass die Wirte selbst Vieh kauften und schlachteten. Die Wirte fühlen sich andererseits in ihrem Geschäft dadurch beeinträchtigt, dass die Metzger Würste verkaufen.
Paul Ampffiger zu Kundtl verkauft für sich und seine Ehefrau Ursula Ridler dem Peter Lindtner, Hüttmeister zu Kundtl, ein Viertel des Groß- und Kleinzehents zu Kundtl und Liesfelden um 800 fl und 7 fl Leutkauf. Er hat dieses Viertel mit Einstandsbrief vom 16. Sept. 1593 von Peter Lindtner an sich gebracht. Ein weiteres Viertel haben ebenfalls die Verkäufer inne. Die zwei weiteren Viertel besitzt der o.ö. Regimentssekretär Georg von Pflaumemmit seiner Ehefrau Ursula geb. Ridler. Siegler: Wolfgang Botsch zu Zwingenburg, Hauptmann zu Rattenberg
Zahlungsauftrag wegen Hypothekarforderung des Josef Kagerer beim Melchegger
Markungsbrief zwischen Ried und Tösens wegen Mataun.
Erzherzog Ferdinand vidimiert dem Markt Reuti und der Nachbarschaft Praittenwanng auf deren Bitte den Vertrag vom 18. Mai 1517 mit Ambros und Hans Höchstetter sei., welcher lautet: Georg Botsch zu Zwingenberg, Erbtruchseß zu Tirol, und Johann Zott, Salzmayr zu Hall im Ynnthall, bekunden, daß zwischen den Brüdern Höchstetter und den Leuten von Reuti und Praittenwang wegen der neu errichteten Hüttanlagen diesseits der Ache am Stainperg ein Vergleich erfolgte. Nach Besichtigung wird festgestellt, daß der neue Holzrechen unentbehrlich ist. Doch müssen die Höchstetter das Triftholz alsbald aus dem Wasser nehmen und das Fachwerk wieder aufheben sowie auf ihre Kosten einen guten Fahrweg durch den Rain anlegen. Weiters müssen sie für den Holzplatz 40 Gulden mittels Schuldbrief vorstrecken. Beim jährlich zu errichtenden Fachwerk ist für die Floßleute lt. Lehenbrief jederzeit ein Durchlaß offenzuhalten. Sollten beim Holztriften oder durch Klauswasser oben an den Mühlen Schäden entstehen, so sind diese den Leuten zu ersetzen. Die Höchstetter dürfen ihre neuen Hammerschläge und Hütten belassen, doch müssen die Gußbette und Wehranlagen für die Flößer passierbar bleiben. Auch dürfen sie zwei weitere Hütten auf dem Bühel ob der Tratmühle beim neuen Messinghammer errichten. Die Pfahle im Lech oder der Kohlstatt sollen sie wieder entfernen. Der Holz- und Schindelkauf, die Weinschank und der Fleischverkauf sowie die Arbeit der Taglöhner und der Einkauf in die Gemeinde werden ebenfalls geregelt. Alles weitere ist dem Lehenbrief entsprechend handzuhaben. Genannte Bürger unter Bürgermeister Lorenz Ledrer nehmen den Kontakt vor genannten Zeugen an.
Die Gemeindeversammlung in Bichlbach hat im Streit mit Lähn wegen des Kamp- oder Lähner Thajenwaldes beschlossen, daß die Gemeinde Lähn für immer auf den pfarrlichen Wald zum Brenn- und Bauholzbedarf verzichten soll, wenn Bichlbach der Gemeinde Lähn den Thajenwald abtritt. Sollte der Vergleich nicht anerkannt werden, soll das stehende Holz bis zum Gerichtsentscheid unanAI Bichlbach getastet bleiben. Lähn soll sich zu diesem vorteilhaften Vergleich der hiesigen Gemeinde baldmöglichst äußern. Unterschrift: Vorsteher Linser von Bichlbach