Feuerspritzenschupfen
Franz Grissemann aus Zirl soll als Mesner, Schul halter und Organist in Zams aufgenommen werden. Die Stube im Mesnerhaus ist jedoch zu klein und feucht, was seine hölzernen Musikinstrumente ruinieren würde.. Daher überläßt Cleopha Pig ihm 1/4 der Mesnerbehausung im Oberstock, damit das Mesnerstüble und das anschließende Kammerl zu einer qualifizierten Stube erweitert werden können. Die Gemeinde verpflichtet sich, ihr als Leibrente jährlich 7 Gulden zu reichen und sie von den 19 Gulden Reparaturkosten aus der Zeit des verstorbenen Mesners Paul Alleman zu befreien. Sie tritt also der Gemeinde Zams ihren oberen Wohnanteil samt Baum- und Frühgartl ab, um den Lehrer einziehen zu lassen. Dies gelobt sie dem Anwalt Josef Holer, ihrem Vetter Michael Traxl und Severin Schneller, Jo bann Zangerl, Josef Recheis, Bartlmä Schweißguett, Matthäus Tamerl, Balthasar Zanger], Josef Payr u, Genannte Zeugen: Christian Schwarz und Josef Gstyr aus Zams Siegler: Johann Josef Stöckl, Pfleger der Herrschaft Landeck
Nachdem laut Vereinbarung unter dem Pfleger von Imst Christoph Ehrlpach, am 29. Dez. 1526 die Gemeinde Berwang und deren Nachbarn zu Falterschein (Vollertschein), Namlos (Nambls), Keimen (Kolbm), Mitteregg, Brand (Prant), Rinnen (Rynnen), Stockach und Bichlbach (Piechlpachl) sämtliche zur Herrschaft E(h)rnberg gehörig, von alters her mit denen von Imst hinsichtlich der Mannschaft und der Steuern pflichtig gewesen, jedoch nach Errichtung der neuen Zuzugsordnung von 1607 von Imst hinsichtlich des Militärs abgetrennt und dem Gericht E(h)renberg zugewiesen worden waren, erschien eine Ausgleichung hinsichtlich der Wustungs- und landesfürstlichen Steuern unter den beiden Parteien notwendig, welche durch den Pflegsverwalter Elias Gfasser als Kommissär zwischen den Vertretern derer von Imst Johann Anton Rust (?) o.ö. Lehensekretär, Lienhart Recheis, Bürgermeister, Hans Mosauer, Baumeister u.a. sowie jenen von Berwang: Benedikt Strele, Georg Koch, Hans Hosp und Hans Fux von Namlos vereinbart wird. Siegler: Elias Gfasser Zeugen: Beisitzer und Jakob Stahl, Innsbruck
Schreiben des Bundesdenkmalamts Innsbruck betreffend der Pfarrkirche Flirsch: das Decken des Daches mit Eternit wird untersagt sowie Genehmigung der Entfeuchtung, Unterzeichnet von Staatskonservator Garber, bestätigt von der apostolischen Adminisratur Innsbruck, gezeichnet Draxl.
UntitledGeorg Falger, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizpichl publiziert aus dem Gerichtsprotokoll einen Revers zwischen Andrä Koidl zu Gaigen und der Stadt Kizpichl wegen strittiger Steuerzugehörigkeit zweier genannter Grundstücke, welche zum Gut Gaigen gehören. Siegler: Der Aussteller Zeugen: Balthasar Baumgartner und Balthasar Luz, Schreiber
Sammelposition: Aufstellung und Einberufung von Nationalgardisten aus der Schranne Ebbs: von Niederndorf Thomas Schwaiger, Georg Friehlinger, Christian Praschberger, von Erl Johann Schweinester, Josef Dreiler, Kaspar Pumpfer und Matthias Opperer, von Ebbserberg Christian Buchauer und Thomas Taxauer, von Rettenschöss Georg Ominger, Wolfgang Achomer und Thomas Taxauer, von Walchsee Martin Kitzbichler, Thomas Hupf und Georg Ebersberger, von Buchberg kein Stellungspflichtiger; Zahlungsverschreibungen für nicht geliefertes Fleisch, Kostenaufteilung für nicht geliefertes Fleisch, Zirkular zur Erhebung der Pferdezucht, Quittung, Naturalienerhebung.
Lienhart, Abt von Wilten vidimiert folgende Urkunden: 1) 1420 III 25 Wiener Neustadt Herzog Friedrlch befiehlt Parzival von Weunegg, den Bürgern von Hall die Fischweide auf dem Inn nicht zu verwehren, zumal dies nicht in seine rechtliche Kompentenz fällt. 2) 1420 IV 1 Wien Herzog Albrecht befiehlt Parzival von Weynegg, den Bürgern von Hall die Fischweide auf dem Inn nicht zu verwehren, zumal dies nicht in in seine rechtliche Kompetenz fällt.
Siegler der Vidimierung: Abt Lienhard von Wilten;
Alter: 57
28 Artikel umfassende Handwerksord nung der Kürschner des Landes Tirol. Beiliegend entsprechende Stellungnahmen, so auch der Haller Kürschner Christof Rier und Baltnasar Zingerle.
Alter: 33; Verunglückte tödlich beim Triften.
Alter: 38; Hilfsarbeiter aus Zams. Stürzte beim Bau eines Seilaufzuges in Ginzling ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 30; Hilfsarbeiter aus Reith/Seefeld in Tirol. Wurde bei Aushubarbeiten von einer einstürzenden Schuttmasse am Zirler Berg begraben und starb am Transport in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 22; Bauernsohn, erlitt schwere Kopfverletzungen an denen er im Krankenhaus Schwaz verstarb.
Alter: 44; Vorerst unbekannter Radfahrer wurde, als er gegen Innsbruck fuhr, von einem Auto überholt. Wurde angefahren und stürzte auf das Tramwaygeleise. Später identifiziert als Hilfsarbeiter aus Arzl. Gerichtsverhandlung gegen den Autofahrer zur Klärung der Schuldfrage am 28.7.1938: Schuld auf beiden Seiten. Zu ¼ beim Radfahrer, ¾ beim Autofahrer. Erkenntnis des Obersten Gerichtshofes.
Alter: 44; Handelsangestellter, seine Leiche wurde aus dem Inn gezogen und anhand der Papiere identifiziert. Scheint unter Alkoholeinfluss ins Wasser geraten sein.
Alter: 54; Schneidermeister. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 60; Gemeindearmer aus Steinach. Sehr lange vermisst, seine Leiche wurde am 12.4.37 aus dem Brennersee geborgen.
Alter: 21; Fuhr mit ihrem Mann im Auto von Kufstein nach Kiefersfelden. Aus ungeklärter Ursache prallte das Auto auf einen Baum. Frau stieß mit dem Kopf durch die Windschutzscheibe und erlitt zahlreiche Verletzungen, an denen sie starb. Wurde in Kufstein beerdigt.
Alter: 21; Maler aus Wattens, schwermütig, Hatte sich am 28.3.36 beim Plateniglsuchen schwer verletzt. Warf sich vor einem Zug.
Alter: 2; Spielte ohne Aufsicht und fiel in den Kohlenbach. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Franz Ludwig, Handelsmann und Bürger von Hall, und seine Gattin Elisabeth Waldreich, vertreten durch Bernhard Bärtl, Bäckermeister und Bürger von Hall, stellen ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter Elisabeth Waldreich, geborenerene Oberperger, einen Schuldschein über 200 Gulden aus.
Siegler: Matthias Raich, Stadtrichter von Hall
Alter: [unklar]; Männliche Leiche wurde bei Terfens aus dem Inn gezogen. Dürfte Selbstmord verübt haben, da er Steine in den Taschen gesteckt hatte.
Alter: 44; Rauchfangkehrergehilfe. Geistig verwirrt, stürzte sich von der Karwendelbrücke in den Inn. Seine Leiche konnte geborgen werden.
Alter: 48; Brachte mit seinem Fuhrwerk Mist auf sein Feld. Durch einen Hund scheute das Pferd und der Bauer wollte es bändigen. Wurde aber überrannt und vom Wagen überrollt. Starb 2 Tage später an den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Hilfsarbeiter aus Galtür. Wurde beim Holztriften von einem Baumstamm getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 31; Gehilfin im Pfarrhof. Bei einem Sturz verletzte sie sich tödlich am Kopf.
Alter: 29; Gattin eines pensionierten Weichenstellers. Not und Wohnungsverlust. Warf sich am Höttinger Bahnhof vor einen Zug.
Alter: 34; Angst vor Existenzproblemen. Stürzte sich in der Gschößklamm in die Brandenberger Ache. War abgängig, wurde einen Tag später als Leiche entdeckt.
Alter: 7; Spielte mit anderen Kindern, als es rücklings in ein Schaff mit heißem Wasser fiel. Erlitt schwere Verbrühungen, an denen es am nächsten Tag in der Klinik verstarb. War in St. Nikolaus wohnhaft.
Alter: 28; Bahnbediensteter, wurde in der Nacht von einem Schnellzug erfasst und getötet.
Alter: [unklar]; Knecht aus St. Johann/Ahrn. Wollte mit einem Kollegen durchs Stilluptal über das Joch nach Hause wandern. Wurden von einem heftigen Schneesturm überrascht. Verloren die Orientierung, Opfer stürzte ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 1.5; Bauernkind. Starb an schweren Brandwunden in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 19; Eisenbahnarbeiter aus Reutte. Wollte in der Nähe des angezündeten Kalkofens seine Nacht verbringen und erstickte an den Gasen.
Georg Schindlhofer, Organist zu Mils, und seine Gattin Rosina Miller, vertreten durch Lorenz Hueter, Salzbergknappe von Mils, verkaufen um 800 Gulden dem Georg Hopfner, Reitsattler und Bürger von Hall, ihr Haus am Unteren Platz an der Marktgasse (— Schmiedgasse 3). Es grenzt im Osten an das Hämerl’sche Haus auf den vier Seilerläden, im Süden an die Ringmauer, im Westen an Ignaz Platianer und im Norden an die Schmiedgasse.
Siegler: Matthias Raich, Stadtychter von Hall Siegelbitte: Anton Forstlechner, Stadtschreiber von Hall
Zeugen: Christian Rainer, Reitsattler und Bürger von Hall; Simon Leichter, Rotgerber und Bürger von Hall; Johann Georg Paris Reinhardt, Stadtschreibereibedienter
Alter: 54; Zahntechniker aus Reutte. Stürzte von einer Leiter und erlitt schwere innere Verletzungen, an denen er im Krankenhaus Innsbruck starb. War Mitbegründer des CdTVI.
Alter: 58; Gemeindearmer. Wurde von der Tram beim Hauptschießstand erfasst und gegen einen eisernen Mast geschleudert. Starb wenige Stunden nach dem Unfall.
Alter: 47; Alle drei wollten Weg abkürzen und versuchten über den gefrorenen Thiersee zu gelangen. Verfehlten im Nebel die Richtung und brachen ein. Leichen konnten geborgen werden. Lorenz war Pensionist der Bundesbahn und Taufpate der Werlberger-Brüder.
Alter: 8; Alle drei wollten Weg abkürzen und versuchten über den gefrorenen Thiersee zu gelangen. Verfehlten im Nebel die Richtung und brachen ein. Leichen konnten geborgen werden. Lorenz war Pensionist der Bundesbahn und Taufpate der Werlberger-Brüder.
Alter: 10; Alle drei wollten Weg abkürzen und versuchten über den gefrorenen Thiersee zu gelangen. Verfehlten im Nebel die Richtung und brachen ein. Leichen konnten geborgen werden. Lorenz war Pensionist der Bundesbahn und Taufpate der Werlberger-Brüder.
Alter: 51; Gemeindearmer, alkoholkrank. Erhängte sich im WC des Armenhauses.
Alter: 18; Knecht aus Mals, schwermütig. Schoss sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 32; Schoss sich am 22.12. eine Kugel in die Brust und starb daran 2 Tage später in der Innsbrucker Klinik. Hatte gesundheitliche Probleme. Durch Heirat mit einem Professor wurde sie französische Staatsbürgerin.