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AT StA Rattenberg 7-9-11-79 · Item · 1446-03-02 - 1446-04-16
Part of Gemeindeverwaltung

Binder Johannes Spies, Prior des Konvents und Augustinerklosters zu Ratenberg, kauft mit Zustimmung der Provinzialen Jörg von Schöntal und Erasmus von München vom Konvent einen Hausteil an der Innbrücke um ein Spitalhaus zu errichten. Dazu vermacht er dem Konvent 22 lb Berner ewige Gült und bezieht sich auf den ersten Brief. Er adaptiert Keller und Stall dieses Hauses zu Stuben und Kammern und errichtet die Ringmauer am Wasser bis zum Prukkturm von Grund auf neu. Weitere Zubauten für Gemächer im Hofgeviert zwischen Hoftür und Haustür werden beschrieben und die künftige Erhaltung geregelt. Dem Konvent wird der freie Zugang zum zweiten und dritten Gaden sowie zum neuen Turm zugebilligt. Auch die zwei Pfründnerwohnungen des Einhard Sogei und Ulrich Wiser sollen nach deren Ableben in das Spital einbezogen werden. Siegler: Prioratssiegel

1686 Mai 26
AT GemA Matrei i. O. B-2-79 · Item · 1686-05-26
Part of Gemeindeverwaltung

Blasius Paterer auf Zedlach quittiert der Edel frau Maria Lasser, geborene Jud, Ehefrau des Wolf Adam Lasser, Pfleger und Amtmann zu Windischmatrei, daß sie ihm für sein Hauswesen 100 Gulden bar geliehen hat. Paterer verpflichtet sich, jährlich zu St, Georgi 5 Gulden Zinsen zu zahlen. Es wird vereinbart, daß beide Seiten zum St. Ursulatag das Kapital kündigen können. Zur Sicherstellung verschreibt Paterer seine halbe Urbarschwaig zu Gru(e)ben in der Seinizen, welche dem Urbaramt Matrei freistiftbar ist, zum hypothekarischen Fürpfand. Siegler: Sigmund Stampfer, Gerichtsschreiber und Pflegsverwalter mit Unterschrift Zeugen: Stefan Pergamenter zu Kaltenhaus und Alban Preßla ber auf Schweinach

1485 III 6
AT StA Lienz 7-9-79 · Item · 1485-03-06
Part of Gemeindeverwaltung

Jorg Tächsser, Bürger zu Lienz, und Margreth, seine Schwester und Michel Satlers Ehefrau tauschen mit Zustim mung des Fürsten und Herrn Leonhart,Pfalzgraf in Kärnten, Graf zu Görcz und zu Tyrol ihr ödgut zu Lienz hinter der Geflass-Prugk gelegen, das an den Bannwald des Grafen, genannt 'der nider puecher', an die Gemeinde grenzt und freies Eigen ist gegen ein Leytten, die Gaberle ins Leytten genannt des Heiliggeistspitals zu Lienz Das Ödland des Jorg Tächsser hatte dessen verstorbener Vater vom Burggrafen Haug zu Lienz gekauft. Nach Inhalt desselben Kaufbriefes gehören den Geschwistern Tächsser sechs Äcker und Wiesmahd, die im Wurmlacher Feld liegen. Als Tauschgeld geben die obgenannten Geschwister Jorg und Margreth jährlich den Armen des Andres-Siechenhauses zu Lienz ein halb Pfund Pfennige, der St. Michels Kirche am Rindermarkt zwölf Kreuzer und jedem Kaplan in dem obgenannten Spital acht Kreuzer, weiters der Schusterbruderschaft zu Lienz 12 Agler. Aus der Wertdifferenz des Güterwechsels verbleiben der Spitalskirche jährlich sieben Schillinge ZinSiegel Siegler: Pangratz Preinperger, Stadt- und Landrichter zu Lienz Zeugen: Mathes Goltschmid, Hansl Pak der Gamperger und Rueprecht Lurennfelder

1779 Sept. 9
AT GemA Reutte 7-9-79 · Item · 1779-09-09
Part of Gemeindeverwaltung

Georg Frannckh, Salzfaktor zu Reuti und Gerichtsschreiber zu Emnberg, Hans Saurgwein, als verordnter „Rauschrerverwalter“, und Kaspar Höss, Gerichtsschreiber, als Abgesandter der Pfarre Aschaw, verpflichten sich mit Vollmacht des Emberger Pflegers Hans von Winckelhofen namens der gemeinen Rauschhändler der Pfarren Praittenwanng und Aschaw, da der alte Jahresvertrag mit dem Verordnten von Augsburg ob dem Weberhaus ausgelaufen ist, einen neuen auszuhandeln. Sie beziehen sich auf ein Darlehen des Michael Mayr von 500 Gulden wovon Oswald Höss von der Pfarre Aschaw schon 100 Gulden erhalten hat. Sie verpflichten sich für die Reuttener Rauschhändler binnen Jah resfrist um 400 Gulden Rausch und gute Kaufmannsware auf ihre Kosten nach Augsburg zu liefern. Das sind ungefähr 40.000 Metzen Rausch bzw. 4 Metzen drei Vierling Rausch um einen Gulden. Somit verpflichten sie sich zur Lieferung der Ware oder zur Rückzahlung der 400 Gulden Siegler: Die 3 Aussteller mit Unterschrift

1812 Nov. 7
AT GemA Ehenbichl 7-9-79 · Item · 1812-11-07
Part of Gemeindeverwaltung

Kostenvoranschlag über 200 Gulden für sechs Brunnen von Thomas Riml (s/Ehenbichl

1710 Aug. 12
AT GemA Zams 7-9-79 · Item · 1710-08-12
Part of Gemeindeverwaltung

Nach bOjährigem Weidestreil kommt es zwischen Zams und Rifeual (Röfenat) zum Vergleich, da das Urteil vom 23. März 1694, welches den Gslyr (Gstiir) einen Mitgenuß an allen Zammer Rechten zusprach, bekämpft wurde. Die Parteien einigen sich nunmehr, alle Unkosten zu halbieren, sich wieder zu versöhnen und einen gemeinsamen Gottesdienst zu halten. Weggeld, Rod- und Niederlaggeld, Einkaufgeld und andere Gemeindeeinkünfte sollen nur den Zammern zustehen. Die Weidenutzung soll laut Urteil von 1694 auf Gallugg, Anreit und Patscheid auch den Bergern zustehen. Die Zammer müssen den ilerger 275 Gulden vergüten und für 25 Gulden Ornate stiften, die Berger um 25 II Messen lesen lassen. Ziehen Berger nach Zams, zahlen sie 20 O statt 50 Gulden Einkaufgeld, die bereits hier wohnen nur 10 Gulden Die Rifenaler sind vom Zammer Weggeld befreit. Die Wirtskosten für die Mittelspersonen halbieren sich die Parteien. Namens des Pflegers geloben sie die Einhaltung des Vergleichs dem Gerichtsschreiber Martin Jais: für Zams Dorfvogt Johann Zircher, Anton Sehimpfössl, Christian Wächter, Daniel Nag!, Georg Zohl, Kaspar Vischer, Balthasar Grissemann, Wirt usw. Für die Berger: Christian, Peter, Jenewein, Paul u. Thomas Gstür. Zeugen: genannte Mittelsleut Siegler: Josef Anton Spergser, Pfleger zu Landeck

1523 Okt. 26, Innsbruck
AT StA Imst 7-9-79 · Item · 1523-10-26
Part of Gemeindeverwaltung

Erzherzog Ferdinand von Österreich bestätigt den Bürgern und Inwohnern zu Imst (Umbst), die von den Vorfahren gewährten Freiheiten. Siegler: Erzherzog Ferdinand

1836 Juni 20 Reutte
AT GemA Bichlbach 7-9-79 · Item · 1836-06-20
Part of Gemeindeverwaltung

Dem Gemeindeausschuß von Lähn wird vom Landgericht Ehrenberg im Begleitschreiben der zwischen Bichlbach, Wengle und Lähn abgeschlossene Vergleich (vgl. Nr. 4/69) wegen Abholzung des sog. Thaienwaldes zur sorgfältigen Aufbewahrung zugesandt.

- d 1755 Juli 10 ff
AT GemA Aurach b. K. 7-9-79
Part of Gemeindeverwaltung

Oie Inhaber der 59 Ehemühlen (Handelsmühlen) in der Herrschaft Kitzbühel beschweren sich, dass sie wegen der 33 Hausmühlen zu wenig zu mahlen haben, da die Handelsmüller nicht nur das Handelsgetreide sondern auch das den Mautmüllern zustehende Getreide mahlen. Oie groben Hausmühleninhaber nützen den erhöhten Umsatz, da viele unnötige Hausmühlen beseitigt wurden, ohne dass sie deshalb mehr Steuer bezahlen. Die Ehemühlen hingegen wurden mit höherer Steuer belegt. Die Maut- und Ehemüller beklagen, dass sie für die Bauern die trockenen Hafergräten abmahlen müssen, wobei fünf Mühlen in Rauch aufgegangen seien. Diese kostenlose Abmahlung der Gräten für das Mastvieh sei nur noch im Landgericht Kitzbühel üblich. Nur zehn Ehemühlen konnten vor der Feuersbrunst gerettet werden. Es folgen weitere Klagen wegen Zerstörung der Rinnwerke durch Unwetter, teurer Anschaffungen und hoher Kapitalschulden Daher bitten die Ehe- und Mautmüller, dass ihnen statt jedem 30. Musmaki jedes 20. vom Star zugeteilt werde. - fn der Stellungnahme der sechs Vierteiler an den Pfleger Johann Benedikt Stöckl wird betont, dass es für die Feuersgefahr unerheblich sei, ob die Gräten für die Bauern oder die Müller selbst gemahlen werden. - Schließlich wird den Müllem jedes 24. Maßl bewilligt und das Mahlen der Hafergräten gänzlich verboten.

1749
AT GemA Jochberg 7-9-79 · Item · 1749
Part of Gemeindeverwaltung

Abrechung der Nachbarschaft in Jochberg mit Andrä Foidl und Paul Wagstötter wegen der Prozesskosten mit dem eingenommenen Melkgeld und Grasgeld für die Jahre 1746 bis 1749. Der Gesamtbetrag von 1290 Gulden setzt sich aus 33 Positionen (die oben zitierten Rechnungsbelege sind auf der Rückseite signiert) zusammen.

1615 Sept. 10
AT GemA Kundl A-2-79 · Item · 1615-09-10
Part of Gemeindeverwaltung Kundl

Paul Retter, Stadt- und Landrichter zu Ratemberg, bestimmt im gütlichen Abschied nach erfolgter Klage der Nachbarschaft Liesfelden unter den Bevollmächtigten Christian Schnaidtl, Thomas Samer, Matthäus Milegger, Hieronymus Widmann und Hans Schickh gegen Sebastian Knoll im Lanthal, dass der Beklagte wegen unbefugten und heimlichen Abmähens der Stroh auf den Liesfelder Lüssen (Lisen) seine vermeintlichen Rechte binnen 45 Tagen nachzuweisen habe. Siegler: Der Aussteller

1858
AT GemA Tristach 7-9-79 · Item · 1858
Part of Gemeindeverwaltung

Schichtzettel bei der Triangulierung der Gemeindegrenzen

1675 Okt. 8 Innsbruck
AT GemA Tannheim 7-9-79 · Item · 1675-10-08
Part of Gemeindeverwaltung

Salz- und Rodordnung für die Rodfuhrleute der Pfarre Tannhaimb mit den Nachbarschaften auf der Gestaig, zur Kapellen, auf der Wies, Frickhen, Schattwald, zu Kazengstaig, Zöblen, Ober- und Undterkienzen, Ober- und Unterhöfen, zu Schmiden, in Pogen und Gaist, am Berg, im Geschwendt, im Gren, zum Haldensee, Haller, zum Nesselwengle und im Rauth. Weil früher ganze Salzfässer zu je drei Fuder für das Pfannhausamt geführt wurden, ist die alte Ordnung von 1607 im Jahre 1649 gänzlich aufgehoben worden. Seit 1674 werden einvernehmlich mit Kurbayem die „halben Faßln“ mit 1 1/2 Fuder verwendet, weshalb von der o.ö. Regierung und Kammer diese neue Rodordnung verfügt wird. Daher wird der Salzfaktor zu Kleinnesselwanng, Thomas Rauscher, auf die neue Ordnung vereidigt. Alles von Reift! oder Weissenbach kommende Salz darf nur im Salzstadel zu Nesselwängle abgeladen werden. Es folgen die üblichen BestimZl/Tannheim mungen über Beladungsvorschriften, Zahl und Art der Fässer, über die Reihenfolge (- Rod) und Strafsanktionen.

Schulbau
GemA Flirsch B-Gr. 2-79 · File · 1961 - 1967
Part of Gemeindeverwaltung Flirsch

Den Schulbau, bzw. Schulumbau betreffende Akten: Pläne, Skizzen, Kostenvoranschläge, Kaufverträge; div. Kostenvoranschläge und Abrechnungen.

Untitled
1663 Okt. 8 Innsbruck
AT GemA St. Johann i. T. 7-9-79 · Item · 1663-10-08
Part of Gemeindeverwaltung

Erzherzog Sigmund Franz konfirmiert auf Bitten der Gerichtsleute der Herrschaft Kizpichl die zwei offenen Viehmärkte zu Georgi und Michaeli, welche zuletzt sein Bruder Erzherzog Ferdinand Karl den Untertanen am 30. April 1648 (vgl. Urk. Nr. 16/64) verliehen hat. Siegler: Der Aussteller mit Unterschrift

1808 Juli 10
AT GemA Niederndorf 7-11-79 · Item · 1808-07-10
Part of Gemeindeverwaltung

Rechtsanwaltsbrief an Alois Andrä Feiler wegen Allodialisierung.

1781 Aug. 13
AT StA Kufstein 7-9-11-79 · Item · 1781-08-13
Part of Gemeindeverwaltung

Unter Hinweis auf das Regulament müssen drei Kufsteiner Metzger, Niklaus Klingler, Matthias Eder und Josef Pertls Witwe wegen verbotenem Auskochen von Fleisch und Bratwürsten 6 fl zahlen.

1706 März 17
AT GemA Hopfgarten i. B. 7-9-79 · Item · 1706-03-17
Part of Gemeindeverwaltung

Johann Rupert Rottmayr, Gastgeber und Bürgermeister, sowie Paris Mayr, beide Bürger zu Hopfgarten, ziehen ihre Klage gegen Leonhard Premb, Bauer zu Taxbichl, wegen Beleidigung gegen die Bürgerschaft zurück, da Premb berauscht gewesen und sich entschuldigt habe. Siegler: Jakob Grueber, Richter zu Ytter 6/Hopfgarten i.B. Zeugen: Kaspar Schmidt und Kaspar RepperschneeOriginal Papier Doppelbl. mit aufgedr. S. und Orig. Unterschrift

1840 Nov. 19 Oberau
AT GemA Wildschönau 7-9-11-79 · Item · 1840-11-19
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldbrief für Josef Sandbichler, Kellererwirt in Oberau, von Johann Steiner, Bauer zu Traubach in Oberau, über 50 fl. Siegler: Gerichtsstempel und Unterschrift

1766 Juni 26
AT GemA Anras 7-9-79 · Item · 1766-06-26
Part of Gemeindeverwaltung

Wegen der seit Jahren strittigen Kuh- und Kälberweide auf der Anraser Alm, welche von den Oberkollsern beansprucht, jedoch von den Anrasern bestritten wird, kommt es zur Stellungnahme der Anraser auf die Zeugenaussagen der Kläger. Der Ausschuß von Anras und Ried versucht die Aussagen des Andrä Weiller, Troger, Woher an der Gebreiten (Gebraitten), vom 7. April 1764, der Ursula Troger und des Matthias Valtiner vom 3. Mai 1764 zu entkräften. Zum Gegenbeweis führen die Anraser die Aussagen ihres Ochsenhirten Michael Weiller an, der das Anraser und Rainer Vieh durch 18 Jahre bis einschließlich 1763 gehütet hat. Er habe die Kollser Kühe immer verjagt und der gegnerische Bartlmä Oberthailer sei seiner Aufforderung auch gefolgt. Den Hirten Jakob Troger habe er aus dem Körbrig-Tal verjagt und ihm mit der Geißel sogar einen Schmiß oder Striemen auf geschlagen. Ähnlich sagen die geschworenen Zeugen Lorenz Kammerlander und Hans Oberthailer für die Anraser aus.

1775 Hechenbach
AT GemA Holzgau 7-9-79 · Item · 1775
Part of Gemeindeverwaltung

Realientaxation der Gemeinde Höchenbach im oberen Lechtal, Gericht Ehrenberg von Kat. Nr. 556 bis Nr. 919, Bd. 55. Bei der Klassifikation bezieht man sich auf die Vorbemerkungen im Bd. 17 betr. Breitforchach, bezüglich der weiteren Vorgangsweise bei den Gewerbegerechtsamen auf Bd. 7 im Kataster des Marktes Reutte. Die Gemeindsleute am Höchenbach, Spillstuben, Langen, Direnau und Geföll werden in 82 Behausungen erfaßt. Beginnend mit den luteigenen Waldungen folgen mit Kat. Nr. 578 die Grundstücke unter dem Namen des jeweiligen Eigentümers bzw. Besitzers samt Taxation. Unterschriften: Matthias Singer und Johann Martin Pürcher, Schätzmänner

1796 Feber 22, Landeck
AT StA Landeck B-2-79 · Item · 1796-02-22
Part of Gemeindeverwaltung

Josef Pohl zediert der Gemeinschaft Angedair ein Guthaben auf Franz Perwanger zu Vngedair. Pohl hat von Josef Krautschneider, Maler, am 20. Feber 1787 bei der Übergabe der Kinder nach Johann Perwanger namens Franz, Alois und Kreszenz und der 1790 erfolgten Umonsteilung bei dem Sohn Franz noch 100 Gulden zu fordern. Gleichzeitig schuldet die Ehefrau Pohls Susanna geborene Salzgeber der Gemeinschaft Angedair 100 Gulden Der dermalige Dorfvogt Josef Partoll übernimmt die Schulden von Franz Perwanger für die Schuldnerin Susanna Salzgeber. Somit hat sie bei der Gemeinde einen Kredit von 200 Gulden was von ihrem Ehemann Josef Pohl bewilligt wird. Zeugen: Michael Walch, Josef Schrott und Josef Handl, alle Landeck Siegler: Ignaz Niklas Stöckl, Pfleger zu Landeck

1376 IX 29 (Michaeli)
AT StA Hall i. T. II-b-79 · Item · 1376-09-29
Part of Stadtverwaltung

Es gab einen Streit zwischen Chunrat dem Snelman, Pfarrer zu Hall, und dem Rat der Stadt Hall wegen einer täglichen Messe in der Spitalskirche, welche Rudolf Wintertawr, verstorbener Pfarrer von Hall, und seme Amtsnachfolger für 10 Mark Berner in Geld zu halten hatten und die der derzeitige Pfarrer mcht halten will. Die Stadt hat hierauf eine Erhöhung der Gebühr auf 13 Mark Berner vorgeschlagen. Sollte der Pfarrer oder einer seiner Nachfolger auch damit nicht zufrieden sein, kann die Stadt ungehindert einen Spitalskaplan bestellen. Dies sollte auch der Brixner Bischof Friedrich mit einer besiegelten Urkunde bestätigen. Der Pfarrer verspricht auch, vom Papst ein Privileg, wie es andere Spitäler bereits besitzen, zu erwirken.;

Siegler:

Zeugen: Pfarrer Chunrat der Snelmann, Pfarrer Heinrich der Frazzer von Thaur Peter Zusinger von Hall, Wernher, Vikar zu Mils, Heinrich Zusinger von Thaur, Chunrad Vendl

AT GemA Fendels 2-2-79 · Series · ? - 1763-07-21
Part of Gemeindeverwaltung

Waldhüter Josef Strobl attestiert in zwei Reversen, daß er 1733 von Waldmeister Peter Sterzinger zu Pruz im Haus seines Vaters Anton Strobl vernommen habe, daß Kauns das Holzrecht bis zum Tiefental heraus genieße. Pruz habe nur im Tiefental die Weide, jedoch nicht weiter hinein. In seinem ersten Jahr als Waldhüter habe er die Grenzen im Tiefental abgegangen, welche ihm der zweite Waldmeister Johann Anton Sterzinger (Sohn des Peter Sterzinger) und sein Schwiegervater Matthäus Maß als Wildhüter zeigten.Original Papier Doppelbl. mit aufgedr. S.

1609 XII
AT StA Hall i. T. II-b-789 · Item · 1609-12-01 - 1609-12-31
Part of Stadtverwaltung

Jakob Gleinser von Gleins im Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Gleinserhof aus, den er um 900 Gulden von seinem Bruder Thomas Gleinser gekauft hat.
Siegler: Michael Toblander, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Martin Schwaiger, Bäckermeister und Bürger von Hall; Paul Wörz von Mils; Mattheus Kofler, Diener des Stadtschreibers

o.l).
AT StA Lienz 7-9-789 · Series
Part of Gemeindeverwaltung

'Einrichtung und Lehrmethode des Fräulein-Konvictes im englischen Institute zu Brixen in Tirol.“

1764
AT StA Imst 7-9-789 · Item · 1764
Part of Gemeindeverwaltung

Jahresabrechnung des Bürgermeisters Johann Moyle zu Imst. Als Empfang werden mehrere Kapitalposten ausgewiesen. Als Rechnungsrest werden vom Amtsvorgänger Jakob Holer 2071 Gulden samt Zinsen verbucht. Bestandzins erhält die Gemeinde vom Eremitenhäus! vom Acker hinter dem Zollhaus und von der Spätmahd des Anton Kiechl. Weiters werden alle Einnahmen aus dem Zoll und vom Niederlaggeld, Weggeld von den Standgeldern, von den öffentlichen Steuern vom Brunnenzins im Untermarkt, von Bnrgerrechtsgeldern, von Einkaufgeldern verzeichnet. Es folgen die Steuerausgaben, die Unkosten für Brunnenleitung, Almosen und Gemeindeausgaben an Taggeldern, Spesen usw.