Alter: 40; Bekannter Innsbrucker Motorsportler, Besitzer des „Sport-Cafes“. Fuhr mit Anton Untermarzoner, der das Motorrad lenkte, in der Dunkelheit zwischen Mauls und Sterzing in geschlossene Bahnschranken. Opfer wurde gegen eine Betonsäule geschleudert und war sofort tot.
Alter: 53; Büglerin aus Wien, hatte gesundheitliche Probleme. Vergiftete sich mit Lysol.
Johann Georg Fidler, oö. Hofexpeditoradjunkt, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Strigl- oder Pamwisenhof aus, den er von Martin Würmer zu Gagers in Telfes gekauft hat.
Siegler. Johann Georg Fidler
Alter: 75; Pfründner im Krankenhaus. Stürzte vom 3. Stockwerk in den Garten und starb an den Verletzungen.
Alter: 49; Hilfsarbeiter, nervenleidend. Tötete sich in Pradl durch Aufschneiden der Halsschlagader.
Alter: 28; Chauffeur, starb nach einem Sturz aus einem Fenster.
Alter: 24; Hilfsarbeiter aus Fieberbrunn, stürzte beim Fensterln von der Leiter und verletzte sich tödlich.
Alter: 23; Bauernsohn. Wollte mit 3 Kollegen durchs Visnitztal aus der Schweiz Kaffee und Tee schmuggeln. Wurden von Grenzschützern gestellt, versuchten aber dennoch zu flüchten. Bei einem Schuss wurde das Opfer in den Rücken getroffen und starb auf der Stelle.
Alter: 22; Philosophiestudentin, verließ die elterliche Wohnung am Bergisel, um einen Spaziergang zu machen. Wurde seitdem vermisst. Ihre Leiche wurde 10 Tage später in der Sill gefunden. Dürfte vom Weg abgekommen sein.
Alter: 29; 2 Arbeiter aus Zirl im Plattnerschen Steinbruch wurden durch eine zu früh losgegangene Sprengung schwer verletzt. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper, an denen es in der Innsbrucker Klinik verstarb. Zuerst anderer Name genannt.
Alter: 57; Bekannter Frächter aus dem Ort. Wurde tot in einem Graben gefunden. Dürfte beim nächtlichen Heimgang am Neuschnee ausgerutscht und hineingefallen sein. Konnte sich nicht mehr befreien.
Alter: 67; Pensionierter Werkmeister. Starb kurz nach der Einlieferung ins Innsbrucker Krankenhaus an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 42; Hilfsarbeiter aus Brixlegg. Seine Leiche wurde am 22.11. aus der Zillertaler Ache geborgen.
Alter: 19; Stürzte in der Nähe der Hundskirche beim Holzsammeln tödlich ab. War arbeitslos.
Holzzuteilung.
Christian Repperschnee, Fleischhacker zu Hopfgarten, sucht beim Salzburger Hofgericht um eine vakante Fleischbank an und bittet um die nötige Veranlassung beim Pfleggericht.
Hilte die Phystrinn ab dem Aichach und ihr Sohn Paul verkaufen dem Hans dem Sighart, Bürger von Hall, und seiner Frau Elspeth zwei Pfund Geld jährlichen Zins von einem Anger im Aichach, der an den Anger des Pärtlein von Lankamphen grenzt und von Hans Chlaubauf, Bürger von Hall, bewirtschaftet wird. Dieser Anger ist geteilt mit dem Anger, den die Verkäufer dem Kristan dem Satlär überlassen haben. Diese zwei Pfund jährlichen Zins haben sie für den S1. Nikolaus Friedhof der U.lb.Fr. Kapelle gekauft.;
Siegler:
Zeugen: Rudolf Fuchsrnagen, Bürger von Hall Hans Tazman und Hans Planer, beide Schaffer im Amt zu Hall, Peter Geräuter, Biliger von Hall
Quittung bezugnehmend auf die die "Michael Pirchnersche Exekution" vom 23.1.1900 mit Bestätigung, dass Johann Erhard einen Betrag an die Kaplanei Schnann übergeben hat. Unterzeichnet von Pfarrer Martin Fuchs (?), Kirchenprobst Silvest Matt sowie den Zeugen Joachim Pircher und Thomas Alois Scherl.
Senza titoloErnnst Graf, Bürger zu Lienz, verkauft seinen Acker zu Lienz neben der Galgentratten gelegen dem Simon Fewstling, Bürger zu Lienz)um 25 fl Rh. Das Grundstück grenzt im Osten an das Feld von Lengholtzer, im Süden und Westen an den Acker des Pfarrers, den jetzt der Spitalmeister Lienhart Haffner bebaut, gegen Norden an Pechams Acker, ist ungefähr dreieinhalb Arl Bau und ist freies Burglehen. Siegler: Cristoff, Stadtrichter Zeugen: Lienhart Haffer, Spitalmeister, Hanns Metzker, Hanns Vachendorffer, alle drei Bürger zu Lienz
Kahlgebirgskauf
Gerichtsamtmann Josef Tauscher wird benachrichtigt, daß Kapitänleutnant Troyer die Frühjahrsmusterung in Thanheimb am 27. Mai um 12 Uhr in Kleinnösslwengl vornimmt. Dazu haben sich die Militioten mit sauberem Ober- und Untergewehr samt Patronentaschen zu stellen. Für außer Landes befindliche taugliche Männer haben sich Ersatzleute zu stellen. Wer nicht zu den Fahnen kommt, muß die Reisekosten für die Nachmusterung ersetzen.
Alter: 22; Kaiserjäger auf Heimaturlaub.
Hans Münchawer, derzeit Pfleger zu Ratenberg, hat von dem Zeller zu Wasserburg fünf lb Berner ewige Gült, welche auf Christian Selawers Behausung bei dem neuen Spital gelegen veranlagt ist, gekauft und davon 2 lb der alten Bruderschaft der Stadt Ratenberg gestiftet. Siegler: Der Aussteller
Michael Oberfercher am Thall-Gut im Beistand des Jakob Thorer von Vir gen klagt den Christian Troyer und Christian Köfler, Spital- und Webermeister, samt 15 anderen Matreiern aus der Pat(t)ergasse, weil sie mit Holz und Stroh über seinen Grund fahren, obwohl der Vergleich vom 17. Febr. 1706 dies nur einigen Außermarktern gestatte. Künftig darf der Weg durch Oberferchers Gut nicht mehr betreten werden. Diejenigen, welche zum Kaufgeld von 25 Gulden beitragen, wird der obere Weg bei Schnee und Eis eingeräumt. Sollte dabei ein Schaden entstehen, ist dieser dem Oberfercher zu vergüten. Die Markter verpflichten sich zur Anlegung des Weges mit einer Tagschicht oder mit einem Beitrag. Zur weiteren Erhaltung verpflichten sich die Unterklaunzer Blasi Köll, Simon Mattersberger, Balthasar Aßlaber, Hans Pichler und Andrä Hinterkhürcher. Zeugen: Jakob Kletenhamer, Schreiber, Martin Stainer, Jäger und Michael Oberitzer auf Presslab Siegler: Zacharias Benedikt Weixlpaumber, Gerichts schreiber und Umbgelter zu Windischmatrei
Johann Georg Sebastian Graf Künigl bewilligt als Obristjägermeister der Bürgerschaft zu Reuty, Pfarre Praithewang, auf deren Bitte die Hinwegräumung der um die Hochschanz und Fort Claudia niedergeschlagenen Hölzer, damit der umliegende Grund und Boden zu einer Wiese gerodet und ausgesteckt werden kann. Diese Rodung wird in Anbedracht der bei der feindlichen Invasion und Defension der Festung Ehmberg erworbenen Verdienste im Umkreis von 70 Metern mit genannten Grenzen genehmigt. Der ausgesteckte Grund beträgt ungefähr 70 Mannmahd, wovon aber maximal 43 Mannmahd kultivierbar sind. Für das verliehene ewige Erbbaurecht sind jährlich zu Martini 1 Gulden Grundzins in das Pflegamt Ehmberg zu zinsen. Der Platz vor der Festung ist beiderseits offen zu lassen. Bei allfälliger Erweiterung der Fortifikationswerke und Errichtung neuer Schanzen, müssen die Inhaber den benötigten Grund gegen Kostenvergütung abtreten. Siegler: Der Aussteller
Christian Thurner zu Zams verkauft dem Balthasar Zangerl, Dorfvogt der Gemeinde Zams, und den Gemeindevierern Johannes Zangerl, Josef Recheis, Ambros Trögl und Paul Fadumb als nominierte Vertreter von Zams ein Stückl Mahd im Bruggfeld am Zollhäusl gelegen, 171 Klafter groß, welches er am 12. Nov. 1743 von Brigitte Fadumb, Gattin des Anton Lins gekauft hatte. Es grenzt im Osten an Kleopha Pig und Andrä Lins’ Witwe Maria Pechtl, im Süden an die Gemeine Landstraße, im Westen an das Zollhaus! und das Pfarrwidumgut und im Norden an Kassian Perwanger. Es war vormals dem Kloster Siams grundrechtbar. Der Kaufpreis von 73 Gulden hat Thurner dem Josef Recheis mit heutigem Tag zediert, was er der kaufenden Gemeinde Zams quittiert. Innerhalb eines Jahres und vier Tagen ist ein Rückkauf möglich. Siegler: Johann Josef Stöckl, Pfleger der Herrschaft Landeck Zeugen: Anton Zangerl, Rotgerber, Christian von Stadl, Ig naz Recheis, Josef Neiner, Bartlmä Schwaißgut, Andrä Schaufler, Friedrich Schimpfößl, Daniel Tachl und Michael Traxl
Balthasar Joes, Bürger zu Imst, verkauft dem Georg Wörz, Bürger, als Spitalmeister 5 Gulden Afterzins aus einer Mahd im Obern Markt zu Imst. Siegler: Elias Gfasser, Pflegsverwalter zu Imst Zeugen: Paul Vischer, Fuggerischer Verweser, Jeremias Joes, Dionys Wolgefall, Bäcker, alle Bürger zu Imst
Briefwechsel zwischen dem Kreishauptmann von Imst und dem Pfleger zu Vils wegen des am 22. Juli geplanten offenen Landtags in Innsbruck. Die Deputierten sind somit ohne öffentliche Verlautbarung nach Innsbruck zu entsenden. Falls sie bei einem anderen Landtag geladen sind, müssen sie dies glaubhaft beweisen. Darauf antwortet Pfleger und Stadtamtmann Josef Maria Geisenhof, daß das Gericht Vils niemals Deputierte zu einem Landtag entsandt hat, da Vils zu keiner Zeit mit Tirol eine Verbindung hatte. Folglich werden die Vilser in Zollsachen auch wie Ausländer behandelt. Man sehe daher keine Veranlassung, beim Landtag zu erscheinen, da man keine gute Figur machen würde und dem armen Gericht nur Kosten erwachsen würden. Die Gründe des Pflegers werden vom Gubemium akzeptiert, da das Gericht Vils mit der Tiroler Landschaft nie in Verbindung stand. Allfällige Beschwerden können daher bei der Landesstelle eingebracht werden.
Zwischen dem Landgericht Kuefstain und dem Pfleggericht Küzpichl wird in sieben Punkten vertraglich vereinbart, wie bei der Landmilizkompanie in Kuefstain die notwendigen Offiziere und Feldwebel auszuwählen und zu ernennen sind. Siegler: Georg Egger, Stadt- und Landrichter
Sammelposition: Requirierungsauftrag, Preisregelung wegen Roggenlieferung, Anweisung zur statistischen Erhebung über Kapellen, Berge, Bäche, Wälder, Brücken usw.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall verkaufen um 952 Gulden der Brisca Achamber, vertreten durch Peter Waldner, Pfannhausamtsfasser und Bürger von Hall, und ihrem Gatten Michael Hofhauser Färber zu Wattens, ein Haus samt Färberwerkstätte, welches die Stadt von Hans Mayr, Pfannhausamtszimmermann und Bürger von Hall, erworben hat und das von Georg Achamber, Schwarzfärber und Bürger von Hall, stammt. Es grenz im Osten an Adam Scheibenschaffer, Weißgerber, im Süden und Westen an die Gemeinde und im Norden an einen Stadl.
Siegler: Stadt Hall
Alter: 60; Mann wurde ertrunken aus der Sill gezogen. Stammte aus Vals.
Alter: 37; Gattin eines Professors. Tod durch Erhängen. Keine Erwähnung in der Presse!
Alter: 41; Der Forstarbeiter wurde seit mehreren Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 5.4.1936 bei Langkampfen aus dem Inn gezogen und identifiziert.
Alter: 19; Hilfsarbeiter, waren in der Nähe der Ötztaler Ache bei Ambach (Haiming) mit dem Aushub einer Kaverne beschäftigt. Wollten sie als Unterstand für den Winter bauen. Dabei stürzte die Decke ein und begrub die Opfer. Grüner konnte zwar noch lebend geborgen werden, verstarb allerdings 3 Tage später ebenfalls an den Verletzungen.
Alter: 20; Hilfsarbeiter, waren in der Nähe der Ötztaler Ache bei Ambach (Haiming) mit dem Aushub einer Kaverne beschäftigt. Wollten sie als Unterstand für den Winter bauen. Dabei stürzte die Decke ein und begrub die Opfer. Grüner konnte zwar noch lebend geborgen werden, verstarb allerdings 3 Tage später ebenfalls an den Verletzungen.
Alter: 23; Hilfsarbeiter, waren in der Nähe der Ötztaler Ache bei Ambach (Haiming) mit dem Aushub einer Kaverne beschäftigt. Wollten sie als Unterstand für den Winter bauen. Dabei stürzte die Decke ein und begrub die Opfer. Grüner konnte zwar noch lebend geborgen werden, verstarb allerdings 3 Tage später ebenfalls an den Verletzungen.
Alter: 67; Buchhalter aus Mariahilf. Wurde von einem unbekannten Radfahrer niedergestoßen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb 3 Tage später im Krankenhaus.
Alter: 32; Bahnschaffner aus Völs. Tod durch Erhängen.
Alter: 32; Veitlerbauer, war in Niederbreitenbach mit Holzarbeiten beschäftigt. Wurde am 3.12. aus Unvorsichtigkeit von einem fallenden Baum getroffen und schwer verletzt. Starb 2 Tage später im Wörgler Krankenhaus.