Verzeichnis der Militäreinquartierungen von Jänner bis Juli bei genannten Gütern mit tageweiser Angabe der Mannschaftszahl (1-19 Mann). Weiters eine Verpflegungsliste für die am 20. Jan. 1809 in Pichlwang einquartierten 30 Franzosen (davon 1 Hauptmann und 1 Offizier). Die Soldaten sind bei Josef Kneringer, Bayr, beim Bacher, beim Gsdrallerer, beim Brantenberger und bei der Harter Wirtin untergebracht und verursachen Kosten von über 90 fl, hauptsächlich für Wein.
Finanzierungsliste für die Zuzüge von 15 Mann zur ersten Kompanie im Viertl Kirchbichl von genannten Besitzern nach Höhe der Steuerleistung.
Johann Georg Aperger quittiert der Schranne Kirchbichl einen Beitrag von 327 fl 19 kr zur Fortsetzung des Krieges gegen die gallischen Völker. Siegler: Johann Georg Aperger, Zahlmeister
Zwei Steuerbüchln für das Rentamt Kufstein für die gewöhnliche Steuer, zur Deckung der Marschkassa, der Gemeindewustung und für das Annenspital. Auch die 8 Steuerpflichtigen zur Dominikaisteuer sind aufgelistet: Pfarrwidum, Frühmessstiftung, Peter Auer, Andrä Fluckinger, die Nachbarschaft Winklheim, Martin Aufinger, Thomas Pfandl und Eisenhandel Kastengstatt.
2 Steuerbüchln für Lichtmess und Georgi an das Rentamt Kufstein. Peter Duftner musste das Amt eines Steuereinnehmers mit 'Furcht und Schauder' annehmen. Er entschuldigt sich bei der Gemeinde und bedankt sich für den Gehorsam. Er nimmt mit 'Sehnsucht und Freude' am 22. März von diesem mühsamen Stand Urlaub. Sein Nachfolger Johann Empacher zu Stainpach erhält von drei Wahlvorschlägen die meisten Stimmen (Strichliste).
8 Steuerverzeichnisse der steuerbaren Untertanen für genannte Steuersummen und Steuertermine, welche von Peter Duftner für das Rentamt betreffend Wustung, Durchmarschkosten der Franzosen, das Armenspital zu Oberndorf, Schneeschöpfschichten usw. angelegt werden.
11 Steuerbüchein für das Viertl Kirchbichl. Die 157 steuerpflichtigen Güterinhaber müssen an Kriegssteuer dem Peter Gaispacher zu Liemming 82 fl 35 kr bezahlen. Für 1790 beträgt der Güteraufschlag von der auf 3500 fl veranschlagten Steuer 289 fl. Weitere Steuerregister betreffen die Andräisteuer 1805, die Wustung und Georgisteuer von 1810, Verzeichnisse der steuerbaren Untertanen von 1810 und 1811, der Spitalsteuer von 1811 und drei Steuerverzeichnisse für das Rentamt 1811.
Lehrer Simon Kögl legt über sechs Jahre an Gemeindevorstand Anton Strasser Rechnung für die Schulrequisiten an arme Kinder, samt Quittungsvermerk für 21 fl 53 kr. Die letzte Abrechnung für Schulbücher usw. erfolgte 1816 unter Gemeindevorstand Jakob Andree. Seither weigert sich die Gemeinde, arme Schulkinder zu unterstützen, weshalb der Lehrer die Requisiten aus eigener Tasche finanziert. Die irdenen Tintenfässer schenkt er der Gemeinde.
17 Steuerabrechnungen und Gemeinderechnungen vom Viertl Kirchbichl über die Budgetjahre 1791 - 1806, 1794, 1802, 1816/17, 1818, 1819/20, 1821, 1823, 1823/24,1825, 1826, 1827, 1830/31, 1838/39, 1839/40, 1840/41 und 1841/42. Es werden die Steuern, Wustungen, Viertlsauslagen zu genannten Terminen von den Vierteilern verrechnet. Auch Spesen für die Viertler, den Pfarrer, Kassier, Schullehrer Josef Kögl, für ein Steuerbuchl usw. werden verbucht. In späteren Jahren werden die Ausgabenverzeichnisse immer ausführlicher und informativer. 1794 werden alle steuerbaren Gutsinhaber aufgelistet. Ab 1816 werden von folgenden Kassieren bzw. Gemeindevorstehern detaillierte Ausgabenverzeichnisse gelegt: Jakob Andree, Müllermeister 1817, Jakob Andren beim Walchen 1818, Anton Strasser 1820, Peter Gaisbacher zu Liemming 1822, Johann Enz 1824, Josef Ager zu Moosegg 1825, Gemeindevorsteher Georg Kendl 1831, Andrä Fluckinger 1839 und Josef Stöckl 1841 ff.
Einkleidungskosten samt Rechnung für den Kirchbichler Sträfling Paul Biergschwentner. Einforderung der Zuschläge zur Marschkonkurren durch die Steuerämter. Kompetenzstreit wegen sechs unehelicher Kinder der Theres Altbanker zwischen Wörgl und Kirchbichl.
Einwendungen des Kirchpropstes von Kirchbichl an den Landrichter zu Kufstein wegen der neuen Besteuerung, wegen der Stolordnung und Frühmess. Er verwehrt sich, dass die Nachbarschaft in seine Steuertabelle Einsicht nehmen darf. Die Stolordnung wurde von Debarda, Verwalter zu Mariastein entworfen, welche sich derzeit bei Johann Georg Schröcker in Oberbuchberg befindet und daher von ihm eingefordert werden müsste. Die Frühmess soll durch einen eigenen Geistlichen von der ganzen Pfarrgemeinde und nicht aus Kirchenmitteln der Liebfrauenkirche finanziert werden.
Auf Anforderung des Peter Gaisbacher, Gemeindevorsteher in Kirchbichl, stellt der Wörgler Gemeindevorsteher Johann Leiminger einen Ehekonsens für Anton Hauk und Ursula Strobl unter folgenden Bedingungen aus: Als Witwer darf Hauk wieder nach Wörgl/Rattenberg übersiedeln, da er dort beheimatet ist. Dies betrifft aber nur seine Person ohne Anhang (weder Stiefkinder, noch eigene Kinder). Sollte er eine ansteckende Krankheit haben, darf er nicht nach Wörgl zurückkehren.
Vom Landgericht werden dem Schullehrer von Kirchbichl die neuen Löhne für Dienstboten, Handwerker und Taglöhner mitgeteilt. Der Taglohn für einen Knecht oder Maurer wird auf 30 kr festgesetzt, für eine Näherin mit Kost auf 4 kr. Ein Schneidermeister erhält mit Kost 9 kr, ein Geselle 8 kr, ein Taglöhner mit Kost 10 kr, ohne Kost 22 kr. Sollte jemand einen höheren Arbeitslohn erpressen, wird er mit 5 fl bestraft. Diese Verordnung ist vom Schullehrer öffentlich zu verkünden.
Verzeichnis der Häuser, Seelen, Pferde und des Hornviehs im Viertl Kirchbichl. Es werden alle 139 Güter Kirchbichls, geordnet nach Ortschaften, namentlich aufgelistet. Das Seelenverzeichnis zählt 905 Menschen, 56 Pferde und 593 Stück Hornvieh.
Getreidetabelle vom Viertl Kirchberg. Verzeichnis aller Bauern, welche Weizen, Korn, Gerste, Hafer und Türken erzeugen und wie viel davon gekauft oder verkauft wird.
Verzeichnis der Besitzer von Pferden, Maultieren und Ochsen im Viertl Kirchbichl zwecks Wegerhaltung. Es werden 47 Besitzer namentlich aufgelistet, die ein Weggeld von 74 fl 48 kr erbringen.
Der Urbarrichter teilt der Gemeinde Kirchbichl auf Anfrage mit, dass der angestellte Seelsorger trotz Aufhebung des Herrenstifts Chiemsee vorerst weiter seine Pfründen als Frühmesser genießen darf.
Beschwerde beim Landgericht, weil die zwei Viertlsvertreter Matthias und Peter Aufinger von Schwoich und Häring den Wundarzt Josef Auer ohne Notwendigkeit aufgenommen haben.
Gerichtlicher Ausweis über die am 27. und 28. Okt. im Gericht Kuffstein neuerlich erfolgten Wasserschäden. Von den 83 ausgewiesenen Schadensfällen sind in Wörgl 9, in Stockach (Schranne) Söll 11, in Scheffau 4, in Hauning 2, in Bromberg 4, in Risen 11, in Ellmau 4 in Weißach 6, in Ebbs 3, in Niederndorf 5, in Erl 2, in Rettenschöss 3 und in Walchsee 19. Siegler: Ludwig Jabinger, Provisor des Landgerichts, Georg Rechenauer, Gerichtsausschuß, Josef Gschwentner
Gerichtlicher Ausweis über die am 25. und 26. Juni erhobenen Wasserschäden. Von den 73 namentlich Geschädigten sind 29 in Wörgl, 31 in Kirchbichl, 5 in Hering und 8 in Schwoich. Als Steuemachlass erhalten alle Geschädigten 124 fl 14 kr. Die Geschädigten in Kirchdorf sind: Josef Bockstaller zu Rain, Michael Pöll, Schrollengut, Josef Köhler, Wirt zu Lums, Andrä Ager, Johann Stöckl, Magdalena Stöckl, Christian Payr, Johann Gasteiger, Walchengut, Simon Aufinger, Martlgut, Matthias Andrä, Walchengut, Christoph Naschberger, Wirt, Matthias Kapser zu Kaps, Matthias Gstarier, Wirt beim Gratten, Josef Ager, Mooseggergütl, Peter Schedl, Georg Hechenblaikner, Martin Perauer, Joachim Hollrieder, Peter Pircher, Bartlmä Grabenauer, Haßlachgut, Kaspar Pienzinger, Wirt zu Pichlwang, Josef Meilinger, Elisabeth Stöckl, Maria Kruckenhauser, Maria Kögl, Katharina Mayr, Thomas Juffinger, Franz Kral, Juffinggut, Josef und Johann Praittenlechner. Siegler: Ludwig Jabinger, Amtsprovisor im Landgericht, Georg Rechenauer, Ausschuß, und Josef Maurer
Extrakt eines Kaufvertrages zwischen Johann Jaud, Schiffschoppermeister und Bauer in dem Haßlach, als Verkäufer, und Maria Rueprecht, Witwe des Peter Pökl zu Leiten in Oberbreitenbach, als Käuferin, wegen einer Schoppermeisterschaftsgerechtsame zu Angath.
Ignaz Kögl, Organist und Mesner zu Breitenbach, und seine Ehefrau Barbara Gapp stellen an die Kreuztracht Kirchbichl für die Schwägerin bzw. Schwester Maria Gapp, Ehefrau des Andrä Gschwendtner am Mayerbacher Häusl zu Kastengstatt eine Bürgschaft über 75 fl aus. Siegler: Josef Rupert von Pfeiffersberg, Administrator der Schranne Breitenbach Zeugen: Balthasar Zindorffer, Schloßhauptpfleger zu Rattenberg, und Sigmund Gastl, Fischer zu Matzen
Papier Abschrift Doppelbl mit Rückvermerk Richter Eggers vom 12. Feber 1761
Der Vierteiler zur Kirchbichl wird von Richter Egger beauftragt, den Müßiggang und das Vagieren abzustellen.
Zwischen den Landgerichten Rettenberg, Kueffstein und Kizbichl einerseits und der Salzpfanne Hall kommt es wegen der Abnahme des benötigten Salzes zu einem Vertrag. Der Salzkontrakt regelt in acht Punkten, zu welchen Bedingungen das Salz zu übernehmen ist. Siegler: Johann Sebastian Egger, Stadt- und Landrichter zu Kufstein
Landrichter Johann Sebastian Egger stellt dem Viertl Kirchbichl zur Disposition, ob es den Salzbedarf aus Hall durch den Lieferanten Matthias Adamer, Wirt zu Angath, oder selbst decken will. Ein Fuder kostet 5 fl 57 kr inklusive Akzis.
Aufruf zur Beschreibung der waffenfähigen Männer von 18 bis 60 Jahren in der Schranne Kirchbichl durch das Landgericht unter Mithilfe der Lehrer, Mesner und Mitnachbarn. Krumme, Blinde, Lahme, Kranke und Gehörlose sind von der Beschreibung auszunehmen. Die erhobene Anzahl ist durch die Miliz und die Standschützen einzureichen. Die Sturmrollen sind unverzüglich an die Tiroler Landschaft weiterzuleiten. Die Sturmmannschaft hat nach dem Sturmläuten auf den ausgewiesenen Sammelplätzen zu erscheinen.
Statistische Erhebung über die im Viertl Kirchberg verfügbaren Melkkühe, Ziegen und Galtvieh. Es werden sämtliche Viehhalter namentlich erhoben und die Stückzahlen an verkäuflichem Vieh und die Schmalzvorräte für die o.ö. Kammer festgestellt.
Archivinventar jener 58 Schriften, welche bei Urban Andrötter, Gerichtskassier in der Au, nach seinem Tod vorgefunden wurden und die Kueffstainer Gerichtsgemeinde betreffen. Es handelt sich um Urkunden und Akten betreffend Freiheiten der drei Herrschaften 1504, Salzhandel 1641, Markungen, Bäckerordnung 1690, Steuersachen, Viehhandel, Befehlsabschriften, Steuerquittungen, Heulieferung für' das Dragonerregiment, Wörgler Marktffeiheiten, Taxordnung des Urbargerichts 1655, Heimhölzer 1549, 1658, 1729 usw., Regimentsbefehl wegen Roggenbrot in der Ebbbser Schranne 1625, Marktfreiheit für Niederndorf 1720 und Viertlkonferenz in Schwaz 1741.
Verzeichnis der im Viertl Kirchbichl ausgeschriebenen öffentlichen Ausgaben für alte Kriegskosten, für Militärvorspann, für Kapitaltilgung an die Stadt Kufstein, für Zinsendienste, für Spitalskosten und für Schrannenkosten in der Gesamthöhe von 9500 fl. Diese sind binnen 14 Tagen auszuschreiben, einzutreiben und an den Gerichtsausschuss Jakob Spiegl abzuliefern.
Steuervorschreibung des Rentamtes Kufstein für- das Viertl Kirchbichl zur Dominikalsteuer zum Lichtmesstermin über 77 fl, wovon der Pfarrwidum mit 56 fl 30 kr veranlagt ist.
Steuerscheine bzw. Quittungen des Rentamtes Kuefstain für eingezahlte Steuern und ein Verzeichnis der 36 Steuerpflichtigen zur Dominikalsteuer in der Gemeinde Kirchbichl.
Tabelle der Steuerpflichtigen zur Landschafts- und Wustungssteuer im Viertl Kirchpichl. Es folgen die Katastemummem (153- 339), die Namen der Steuerpflichtigen, die Gutsbezeichnung, die Taxierung sowie eine Zusammenfassung der 22 Viertel des Gerichts Kufstein für die Landschaftssteuer.
Kataster des Viertls Kirchpichl mit Nennung der Eigentümer, der Grundstücke, der Katastemummem 153 - 219 und 223 - 329, der Veranschlagung der Realitäten, der Grundherrschaften samt Zins und Naturalleistungen, der Steuertaxe und der Grundsteuer zum jeweiligen Steuertermin.
Steueranlage zur Andräiffist für die Herrschaft Kuefstain unter genanntem Vorsitz mit den Schrannenvertretem Georg Rechenauer von der Schranne Thiersee, Georg Gratl von Niederndorf, Schranne Ebbs, Johann Hechenleitner beim Tengg, Schranne Söll und Matthias Hofer zu Schröck, Schranne Langkampfen. Die halbjährliche Steueranlage beträgt 4060 fl, worin auch Gerichtsspesen und 24 Rechnungsbeträge für Richter Franz Lenz, seinen Schreiber, Johann Hechenleitner von Söll und weiteren Funktionären, für Streifschichten, für Vagantenfuhren, Almenspenden, Beihilfe zur Waldbrunst, Salzfuhrlohn und weitere unvorhergesehene Ausgaben enthalten sind. Siegler: Anton Franz Lenz, Stadt- und Landlichter der Herrschaft Kuefstain
Die k.k. Repräsentation und Hofkammer teilt dem Kufsteiner Richter Johann Sebastian Egger auf Anfrage mit, dass die Besteuerung der zum Eisenhandelswerk Kastengstatt gehörigen Behausungen und Grundstücke auf allerhöchster Ebene entschieden wird. Siegler: Johann Sebastian Egger, Stadt- und Landrichter zu Kufstein
Die Mitnachbarn und Viertier des Viertls Kirchpichl nehmen zur Gütereinschätzung Stellung und ersuchen den Stadt- und Landrichter zu Kufstein, dass die Steuer nach der neuen Einteilung vorgenommen werde, auch wenn sich jemand dagegen beschweren sollte.
Gedruckte Verordnungen, Polizeiordnungen, Tagesbefehle und Zirkulare, besonders von der bayerischen Verwaltung aus 1809, weiters Zoll und Mautangelegenheiten 1797/98 und Steuerangelegenheiten 1802, zweisprachige Kundmachungen 1817 - 1850.
Publizierung der Reichsverfassung über die Grundentlastung und deren Durchführung sowie die Entschädigung der Berechtigten in 123 §§. Weiters erlässt Kaiser Franz Josef im Rahmen der konstitutionellen Staatsform die politischen Grundrechte über Glaubensfreiheit, Lehrfreiheit, Pressefreiheit usw. Siegler: Kaiser Franz Josef
Sammelaufruf für die Marktgemeinde Windisch-Matrei wegen Verwüstungen durch den Bretterwandbach am 18. Aug. 1849. Siegler: Otto Graf von Fünfkirchen, Kreispräsident zu Brixen
Verzeichnis aller k.k. Verordnungen und Befehle, welche in Kirchbichl auf öffentlicher Kirchgasse vom Schullehrer Simon Kögl auf Ansuchen des Gemeindevorstands publiziert wurden. Weiters wurden 30 Publikationen vom Lehrer verlesen, wofür er je Edikt 10 kr Belohnung verrechnet.
Beschreibung der Symptome einer Viehsucht und durch welche Mittel und Medikamente die Seuche bekämpft werden kann.
Der Geheime Rat verordnet wegen der Fleischteuerung und der Viehseuche in Wälschen Landen den Viehhandel mit dem Ausland einzustellen. Es wird hiemit öffentlich kundgemacht, kein ausländisches Vieh außerhalb der gewöhnlichen Märkte einzukaufen. Inländer dürfen nur für den Eigenbedarf einkaufen bei sonstiger Konfiskation. Dieses Mandat wird vom Kufsteiner Stadt- und Landrichter Johann Sebastian Egger am 28. Okt. 1746 veröffentlicht. Siegler: Paris Dominikus Graf zu Wolkenstein und Anton Thaddäus Vogt auf Altensummerau
Die o.ö. Regierung und Hofkammer nimmt gegenüber dem Rattenberger Bergrichter Johann Jakob Kröll zu Beschwerdepunkten des Hans Stöckl bezüglich Hochwald und Heimwaldungen, des Ausputzens von Lichtungen, die Auszeigung von Nutzholz, die Fällung von Eichen und Ahomen in Eigengütem, die Holzentnahme aus Gemeindewald und die Errichtung von Köhlerhaufen Stellung. Es soll durch die Waldbereitungskommission in Kitzbühel, Freundsberg, Kueffstain und Rattenberg alles untersucht werden, ohne die Untertanen zu stark zu belasten. Beglaubigungsvermerk vom Kufsteiner Stadt- und Landrichter Johann Sebastian Egger vom 22. Dez. 1739.