Erzbischof Gregor von Salzburg verleiht an Herrschaft, Land und Leut von Ytter, einen wöchentlichen Wochenmarkt zu Hopfgarten. Dort soll jedermann aus der Herrschaft und dem Landgericht Ytter Großvieh und Kleinvieh, Schmalz, Käse, Tuch, Leder oder andere Waren der Kaufmannschaft kaufen oder verkaufen. Der Wochenmarkt wird für Montag festgesetzt. Siegler: Erzbischof Johann
Spesenabrechung zur abgehaltenen Kirchenstift bei der Jakobs- und Leonhardskirche in Hopfgarten für genannte Funktionäre.
Vikar Johann Nepomuk Haas ruft zur einer Haussammlung für eine Frühmesse durch Johann Vointspacher auf.
Genehmigung des Schuldentilgungsplans durch die weltl. Behörden für die Vikariatskirche zu Hopfgarten an die fünf Gläubiger, nämlich Pfarrkirche Brixen, Armenfond Hopfgarten, Kirche auf der Hohen Salve, Bruderschaften und Frühmessbenefizium in Hopfgarten.
Kostenvoranschlag über die Unentgeltlichmachung der Normalschule unter Pfarrvikar Bartlmä Gauxer und Katechet Matthias Wieshofer. Schullehrer und Organist Leonhard Schwaiger von Hopfgarten erhält 120 Gulden jährlich, jener am Benningberg 40 Gulden Benedikt Walter zu Westendorf 50 Gulden in Winda 40 Gulden Johann Stanislaus Krueg zu Brixen 50 Gulden zu Küerchperg 65 Gulden und zu Sperten 40 Gulden Dazu steuern die Bruderschaften 290 Gulden die Gotteshäuser 390 Gulden und die vier Gemeinden 50 Gulden bei.
Bittschrift des Marktes Hopfgarten um Holzbezug aus dem Bürgerwald nach der Waldbesichtigung durch David Kölderer wegen der Windwürfe zwischen Hasegg und der Klause 1551; Protokollauszug wegen der Klage gegen Hieronymus Oberlechner wegen Aushackung der Erlau 1647; Vergleich mit dem Gastgeber Leonhard Resch und Albrecht Traxl, Schneidermeister, wegen Holzhackens im Achrain 1649; Schwendverbot in den Gräben an Kaspar Astner, Schneidermeister 1717; weitere Holzbezugsrechte und Forstverordnungen an die Bürgerschaft betreffend den Bürgerwald, im Achrain, am Haimperg, am Hasegg, im Pastawald in der Windau, im Stainbergerwald, Kreuzberg- und Hirscheggwald, Hohlachem und Amesauerwald.
Holzabnahme an der bürgerlichen Holzlände, Holztaxen, Holztriftkosten für die Marktgemeinde, Forsttabellen, Holzbezugsgebühren und Preistabellen.
Zwischen der Nachbarschaft des Dorfes Ytter als Beklagte, und den Nachbarschaften der acht Viertel der Khueffstainer Herrschaft nämlich Wergler, Kirchpichl, Henning, Pranperg, Pürchenmos, Haunig, Stockhach und Walgkhsee sowie der Unterwildschenau in der Herrschaft Rattenberg als Kläger kommt es wegen Weiderechte in den Rossweiden auf der Wildalpe zu einem Vergleich und einer neuen Weideordnung.
Verleihung von Grundstücken in der Erlau durch die landesfürstliche Regierung zu Salzburg über den Urbargerichtsverwalter Wolf Straßguet zu Ütter und dessen Nachfolger. Für Hausgärten und Weiden erhalten die Bürgerschaft von Hopfgarten oder einzelne Bittsteller die sog. Bürgerauen oder Einfänge, namentlich Bartlmä Wieflperger, Hans Rauch, Christian Purcklechner, Georg Mayr, Martin Angerer, Hans Lederer, Marx Ruprecht Resch, Georg Walcher zu Rambstött, Dominikus Angerer, Joachim Leithner und Lorenz Nideranckher, Hans Nideranckher, Hans Hienerspichler, Johann Rottmayr, Martin Hollaus und Peter Pockenauer.
Schriftverkehr der Gemeinde Hopfgarten nach Salzburg und Innsbruck wegen Wasserschäden an Straßenbauten und deren Behebung, sowie über Konkurrenzbeiträge für die Erhaltung von Wegen, insbesondere die Straßenerhaltung von Haslau bis zum Markt Hopfgarten 1556, die Wasserschäden 1598, die Brückenerhaltung über das Färberbachl 1761, die Überschwemmung des Marktes 1786/87, die Straßenreparatur an der Grenze zu Wörgl 1820, den Straßenzoll 1820 betr. und jüngere Akten.
Vereinbarung der Marktgemeinde mit Christian Ager in der Haslau wegen Anlage einer Holzlände nach Aushackung des Görttingerwaldes und ein weiterer Vergleich wegen Benützung der Holzlände vom 5. März 1768.
Erzbischof Eberhard (IV.) von Salzburg bestätigt die von seinen Vorgängern den Erzbischöfen Gregor und Eberhard (HI.) verliehenen Wochenmärkte zu Hopfgarten in der Herschaft Ytter für genannte Waren. Der offene Wochenmarkt soll jeden Montag abgehalten werden. Siegler: Der Aussteller
Kostenvoranschlag des Johann Widmoser, Klausenmeister zu Kastengstatt, wegen Errichtung einer neuen bürgerlichen Holzlände zu Hopfgarthen. Gutachten des Johann Baptist Stainer, Handelsmann und derzeitiger Holzverrechner, wegen der notwendigen Neuerrichtung einer Holzlände in der Obingerau oder besser im Kugltal.
Dienstvertrag zwischen Johann Nidermoser, Oberführer, und Augustin Neuschwendter, Unterführer des Marktes Hopfgarten, einerseits und dem angehenden Holzmeister Michael Spötzenstätter anderseits, anlässlich der bevorstehenden Holzarbeit im Steinberger Wald nach dem Abgang des ehemaligen Holzmeisters Bartlmä Margreiter.
Rechnungen und Protokolle zu den Archenbauten in der Erlau bei Hopfgarthen 1848; Klage des Hans Hiennerspichler gegen Hans Mayr, Christian Perger und Genannte wegen der weggespülten Straße 1681; Kostenaufstellung von 1698 bis 1726 über die Archenverbauung; Schichtenzettel zur Archenreparierung 1708, Revers des Jakob Grueber wegen der verkauften CarlBehausung 1712, Namensverzeichnis zur Archenkonkurrenz 1742, weitere Kosten- und Schichten Verzeichnisse zum Archenbau von 1720, 1737/38, 1739 - 1742, 1745, 1746 1748, 1749, 1797 und 19.Jahrhundert
Erhebungen zu den Wasserverwüstungen im Brixental, Rechnung über die Archenbaukosten beim Ramstättergut, Schätzungsprotokoll nach Augenschein durch Gemeindevorsteher Josef Fuchs nach den Elementarschäden vom 28729. Juli 1840, Namensverzeichnisse der Geschädigten, nachträgliche Schätzungen nach der Überschwemmung vom 20721. Aug., weitere tabellarische Schadenserhebungen in den Gemeinden Hopfgarten, Itter, Westendorf, Kirchberg und Brixen; Verteilungsausweise über die eingegangenen milden Beiträge; Behördenschriftgut und gesammelte Rechnungen, Quittungen, Protokolle über die Wiederherstellung der Archen, Straßen und Gerinne.
Zwei gleich lautende Befehlsabschriften betreffend Handel, Gewerbe und Zünfte; Bittschrift des Paul Hofer und Hans Leuthner wegen Viehschlachtung und Fürkauf durch ledige Leute; Denkschrift der Bürger und Inwohner des Marktes Hopfgarten gegen die Kreuztrachten Hopfgarten und Westendorf wegen Schmälerung der Handelsrechte.
Die hochfürstliche Kammer genehmigt das Zapfenrecht an Eva Stainperger für ihr Haslauersches Handelshaus außerhalb des Marktes Hopfgarten, da die Bürgerschaft keinen Einspruch erhebt.
Die Gastwirte Johann Ramponi, Marx Resch, Kornelius Tengg und Hans Hiennerspichler sowie die Bierbrauer Abraham Kaltschmidt und Michael Altherr beschweren sich gegen den 1669 eingekauften Wirt Georg Mayr, der auch das Weberhandwerk betreibt.
Zwei Kammerbefehle wegen des Zapfenrechtes in der Haslauerischen Handelsbehausung für Georg Krembier, Gerichtsprokurator.
Bittschrift des Johann Ramponi um eine Met-Gerechtigkeit im Berger- oder Rothmair-Haus, da er viele Schauerschäden erlitten habe. Mit Aufforderung des Hofgerichts zur Stellungnahme durch den Pflegsverwalter.
Erzbischof Friedrich von Salzburg bestätigt auf Bitte der Gemein des Marktes Hopfgarten die durch seine Vorgänger Gregor, Eberhard III. und IV. an die Herrschaft Vtter verliehenen Wochenmärkte an jedem Montag. Siegler: Der Aussteller
Kaspar Widtmann, Bürger und Krämer zu Hopfgarten, bittet um Wiederverleihung der Wirtsgerechtigkeit im Haus des Andrä Schwabel, dann Adam Prugger, zu Hopfgarten.
Jakob von Veit, Bürger und Kramer zu Hopfgarten, bittet um die Neuausstellung des Zapfenrechts und die Ausschank von Met- und Branntwein auf sei nem Urbarhäusl. Mit Aufforderung zur Stellungnahme durch den Pflegsverwalter.
Auszüge aus den Bürgerschaftsrechnungen betreffend den Zins aus der Fleischbank der beiden Metzger Jakob Krimbacher und Martin Rechenauer sowie deren Nachfolger.
Der Salzburger Hofrat beauftragt den Pflegsverwalter zu Ytter, wegen der Bittschrift des Ruprecht Laytenpühler und des Leonhard Manzl, beide Bürger und Metzger zu Hopfgarten, die Bedenken und Einsprüche bei den betroffenen Interessenten zu erheben.
Bittschrift des Jakob Khrimpacher und des Martin Rechenauer, beide Fleischhacker in Hopfgarten, weil sich Christian Rapperschnee (Reperschne) ohne Befugnis die Metzgei anmaße.
Martin Rechenauer, Metzgermeister zu Hopfgarten, erhebt gegen den ausländischen Christian Reperschne beim Landesfürsten Einspruch, weil dieser gegen alle Befugnis das Vieh aufkaufe und dadurch die Lebensmittel schmälere. Worauf der Pflegsverwalter von Ytter Georg Theobald Rottmayr mit weiteren Erhebungen beauftragt wird.
Christian Repperschnee, Fleischhacker zu Hopfgarten, sucht beim Salzburger Hofgericht um eine vakante Fleischbank an und bittet um die nötige Veranlassung beim Pfleggericht.
Einholung von Stellungnahmen betreffend das Ansuchen des Christoph Hiennerspichler um die Metzgerei des Thomas Stainer, welche Metzgermeister Josef Soyer als Bestandsmann innehatte. Mit ausführlicher Stellungnahme der beiden Fleischbankmetzger im Markt Hopfgarten, des Andrä Kleinsorg und des Josef Innesamb, samt Ablehnungsbescheid des Hofrates.
Bittschrift und Genehmigung an die Bürgerschaft in Hopfgarten, ihre beiden Metzgergerechtigkeiten dem ehemaligen Bestandsmetzger Josef Sojer und dem Sohn des Johann Repperschnee käuflich zu überlassen.
Bedingungen, welche die Obrigkeit für den Kauf der Metzgergerechtigkeiten samt den Fleischbänken zu Hopfgarten erlässt (Metzgereiordnung).
Erzbischof Johann bestätigt den Bürgern des Marktes Hopfgarten den von Bischof Gregor verliehenen Wochenmarkt an jedem Montag. Dabei sollen Klein- und Großvieh, Käse, Tuch, Leder und andere Pfennwertwaren innerhalb einer Meile Wegs bis auf den Lauterbach angeboten werden, die ausschließlich auf der Fronwaage in Hopfgarten gewogen und verkauft werden dürfen. Das 6/Hopfgarten i.B. von den Bischöfen Wolf Dietrich bzw. Marx Sittich verliehene Privileg des Vorkaufsrechtes für die Einheimischen von 7 Uhr bis 12 Uhr wird erneuert, weiters die Verpflichtung der Alpenbesitzer, dass sie innerhalb der Bannmeile von Hopfgarten ein Drittel der Exportwaren in Hopfgarten zum Verkauf anzubieten haben. Pfleger Kaspar Turner zu Ytter wird beauftragt, die Durchführung dieser Anordnungen zu überwachen. Transsumt in der Bestätigung des Erzbischofs Johann Emst vom 10. April 1688. Siegler: Johann Emst, Erzbischof von SalzburgOriginal Pergament -Libell 10 BL, S. anh., alte Sign. Lit. E,fol. 49, Nr. 16
Rüge der Obrigkeit an die Ober- und Unterführer des Marktes Hopfgarten wegen eines selbstherrlichen Dekretes an Metzgermeister Josef Allram.
Ordnung und Satzung für die Lederer und Schuhmacher, welche vor dem Pflegsverwalter zu Ytter, Wolf Höger im Beisein des Paul Praun und Hans Grießenauer, beide Führer des Marktes Hopfgarten, und der Bürger Hans Arba, Josef Mayr, Peter Trabichler, Sebastian Weiß und Matthäus Guetleben, Ruep Leitenpühler, Metzger, Bartlmä und Jakob Wiflperger, Christoph Oberlehner, alle Lederer, Christoph Kronegger, Georg Waldner, Christoph Lehner und Daniel Räder, alles Schuster, anlässlich strittiger Preise und Materialknappheit erlassen wird.
Gesuche und Ablehnung des Christian Bonifaz Rottmayr, Lebzelter zu Kitzbühel, wegen Erlaubnis zur Ausübung der Lebzeltergerechtigkeit.
Hochfürstliche Veranlassung an den Pflegsverwalter Georg Theobald Rottmayr um ein Gutachten und Festsetzung des Willengeldes anlässlich der Bittschrift des Hans Reither zu Pichl zwecks Errichtung einer Schmalz- und Käskrämerei sowie allfälliger Einwände der interessierten Mitnachbam.
Gesuch der Bürgerschaft von Hopfgarten wegen des Brotverkaufs durch Aus-länder.
Befehlsabschrift wegen Ausbackung des Roggenbrotes durch Gastwirte bei Stuhlfesten und Hochzeiten. Man solle sich an den Vergleich mit den Müllem zu Schwendt und Müllthall vom 13. Sept. 1714 halten.
Privatakten von Gemeindebürgem aus Hopfgarten in unterschiedlichen Betreffen von Alois Bimbacher, Anna Eidenbichler, Wolfgang Fuchs, Ursula Hauser, Anton Holzhammer, Michael Jais, Johann Krimbacher, Josef Lapper, Andrä Lipp, Rosina Mossmair, Michael Kirchner, Josef Vogl und Maria Geißler, Erhard Schäfler, Matthäus Söllner und Anna Unterberger.
Zeugnisse über unterschiedliche medizinische Fächer des Wundarztes Michael Kirchner von Kitzbühel 1822/23 samt Diplom der medizinischchirurgischen Studiumsanstalt in Innsbruck 1824.
Nachlass der Familie nach Josef Wahrstätter, Schuhmacher zu Hopfgarten. Drei gedruckte Bruderschaftszettel mit eingedrucktem Kupferstich für Josef Wahrstötter, Maria Michl und Peter Urbaner; kolorierter Kupferstich des hl. Crispin in der Schusterwerkstatt; Verordnung an Johann Wurzrainer 1773 Fahrnisbeschreibung nach Johann Trapichler, 1775, Vormundschaftsrechnung für inj. Peter Hausperger jun. 1790, Inventar nach Jakob Urbaner 1793, 6 Quittungen, Bescheinigungen und Extrakte für Thomas Seisl usw. 18. Jahrhundert, Übergabsbrief des Gutes Lizla für Veit Sidlaber 1805 (Pergament ), Weitere Rechnungen und Quittungen 19. Jahrhundert, Erbteilung nach Josef Bergler 1805, Steuerauszug für Josef Wahrstätter 1811, Inventar des Traubenwirts Josef Warstetter, Feuerversicherung für Stiegenschusterhaus, Geldanweisung des 6/Hopfgarten i.B. Josef Bemberger 1811, amtlicher Schriftverkehr 1811 - 1815, Erbteilung nach Anna, Ursula und Elisabeth Wurzenrainer 1815, Forderungen Josef Wahrstätters an die Verlassenschaft Wurzenrainerl 816, weitere Rechnungen Quittungen und Vollmachten 1816-1818, Klassifikationsurteil nach Gallus Oppel 1818, Konkurstagsatzung des Peter Emsperger 1819, Konzepte 1919, Reisepass für Anna Klingler 1820.
Erzbischof Johann bestätigt die Verleihung des Montag-Wochenmarktes in Hopfgarten durch seinen Vorgänger Gregor. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Michael am 4. Okt. 1555. Siegler: Erzbischof Michael von Salzburg
Erzbischof Johann bestätigt die Wochenmarktverleihung zu Hopfgarten samt der Bannmeile. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Johann Jakob vom 26. Juli 1563. Siegler: Erzbischof Johann Jakob von Salzburg
Erzbischof Johann, Administrator des Stifts zu Salzburg, bestätigt den Bürgern zu Hopfgarten die Wochenmarktverleihung innerhalb der Bannmeile. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Marx Sittich vom 2. Mai 1617. Siegler: Erzbischof Marx Sittich von Salzburg
Erzbischof Johann bestätigt den Bürgern zu Hopfgarten die Verleihung des Wochenmarktprivilegs innerhalb der Bannmeile. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Guidobald vom 22. Jän. 1656. Siegler: Erzbischof Guidobald von Salzburg