Hochalpen-Eisenstein-Gewerkschaft: 1) Zur Lage des Bergbaues an der Berg-hauptmannschaft Hall 1856, 2) Grubenplan am Bergbau Hochalpe 1882, 3) Schreiben von der Steuerkommission Innsbruck wegen Bergfron 1862, 4) Schreiben wegen Sprengmittelbezug 1863, 5) Protokoll eines Gewerkentages 1864, 5) Genehmigung einer sechsmonatigen Fristung 1867, Mahnschreiben wegen statistischer Erhebungen über Förderbahnen und Maschinenanlagen 1873, 8) Aufforderung zur Abhaltung der Gewerkentages alle drei Jahre 1874, 9) Auszug aus dem Gewerkenbuch 1874.
A/ Bl 48) Berg- und Hüttenakten 1804 - 1834, C 49 - 54) Verträge/ Protokolle über Erztransport, Grubenholz usw., D) Verkaufswert des Eisenwerkes Pillersee 1867, E) Bergbaustatistik 1801 -1815 und 1859, Hüttenstatistik: Rohund Gusseisen 1860 - 1871, Schwäbische Frischmethode 1813ff, F) Beschreibung des Schmelzprozesses in Pillersee 1800 ff, Eisenhüttenkunde um 1820, Instruktion für Lohnwagen und Tragsessel 1841, Bergbaugedingerechnung 1849, Eisenbahnbau im Lauer Unterbaustollen 1851, Vertrag über Handschlittentransport von Erz im Pietzergraben 1863, Bericht über Gebra, Foierling und Hochalpe 1868, Bergbuch über Befahrungen 1874 - 1903, chemische Analyse von Eisenerz aus Pillersee 1874, G) drei gedruckte Berichte, Zirkulare.
5 Hauptrechnungen des Franz Margreiter beim Eisenhandel betreffend Unkosten, Zehrung und Botenlohn 1690 - 1695 (AR 2 - 6), Guthaben von genannten zahlreichen Personen lt. Abrechnungs- und Schuldbuch 1753, Abrechnung des Eisenhandels mit der Herrschaft Hochenau 1753, Materialextrakt 1777, 2 Hüttkostenrechnungen 1790, Tabelle über den Hammerhüttenbetrieb Pillersee 1843 (HM-117) 1843.
Pläne von Hüttenanlagen: 1) Hochofen mit Gebläse, Maschine und Materialaufzügen in Pillersee 1813, Grund- und Aufriss des Hochofens 1808, Erzpocher im Prospekt und Erzpocherwellbaum in einer angebrachten Erzzugmaschine 1816, Grundriss der neuen schwäbischen Frisch- und Streckschmiede 1825, Hüttenanlage Pillersee 1891, Okularriss vom Tagrevier des EisensteinBergbaues Foierling 1856.
Hüttkostenrechnungen für Personal, Material und Erzlieferungen 1725/26 (HK 4), Kassabuch des Schmelzwerkhandels in Pillersee 1759 (KS 26), Protokoll mit Plan über den Brand in Pillersee 1837.
Eisensteinbergbaugewerkschaft Hochalpe: verschiedene Briefe der Bergbehör-den bezügl. Bergbaufristung und Gewerkentage.
Bergrechnungen von Spateisenstein am Bergbau Hochalpe der Gemeinde Fieberbrunn 1856 - 1858 und 1861 - 1871.
Versteigerungsedikt für die Jagdpacht in der Hofmark Pillersee und weitere Schreiben betr. Jagdbarkeit, Verbot des Wilddiebstahls und der Hundehaltung auf Almen 1824, Wilddiebstahl in der Fürst Lambergischen Jagdbarkeit zu Waidring 1828.
Wegkollaudierung Bruckhäusl - Walchau.Original Papier 3 Stücke
Verschiedenes: Nachweis der beim Hüttamt Pillersee bestehenden Aktivund Passivaußenstände 1823, Besoldungsvorschreibbuch 1839/40, Provisionistenabrechnung 1839/40, Anzahl der Arbeiter und Beamten und deren Bezüge 1848 ff, von der Eisenwerksverwaltung Pillersee an Private abgesetzte Produkte 1848 ff, Beilagenverzeichnis der Rechnungsstücke 1861.
Zwei Schreiben betr. der Maße beim Werk Pillersee und Einführung der baye-rischen Maße 1811/12, Kanzleiverordnung von 1807, Gesellschaftswechsel 1870.
Proviant und Tabak: Beschwerde der Arbeiter wegen Proviantfassung 1808, Ausweis über Proviantabgabe, Proviantvorrat 1811, Proviantfassung betr., Pro viantabgabe für Witwe Atzl 1812/13, Listen der Bergarbeiter am Gebra als Tabakkonsumenten 1832 ff, Proviantausweis 1808.
Bruderlade und Armenkassa: Bruderladenstatuten beim Werk Pillersee, Ausweis über Aktiva und Passiva der Werksbruderlade, Protokoll von 1829, Statutenvorlage für die Almosenkassa, Provisionsvorschreibbuch der W erksbruderlade 1839/40.
Holzkohlen: Schreiben zum und vom Bergwesensdirektorat Schwaz wegen Holz- und Köhlerarbeiten, wegen der Hochgassenwaldung, an das Waldamt Brixlegg; Kalkulation der Holzköhlerei in Ellmau, Kohlenpreisregulierung in Pillersee und im Grießltal, Einstellung der Holzschlägerei im Revier Waidring, Brandunglück im Modertal, Schäden in der Holzköhlerei in Ellmau, Kohlenlieferungen vom Forstamt Saalfelden, Alpschäden durch die Holzköhlerei in der Hochgassenwaldung, Visitationstagebuch betreffend die Köhlerei Scheibelberg, Verzeichnis über die Kohlenlieferungen beim Werk Pillersee (KE 21), Forstrevier Waidring, Kohlenbrand im Modertal.
1) Erztransport und Fracht: Verdienst der Sackzieher und Erzfuhrleute 1766/67, 2) Vertrag zwischen Posthalter Johann Rainer in Söll und Gastwirt Jakob Hochfdzer in Ellmau wegen Transportfuhren von Pillersee zu genannten Orten 1840, 3) Protokoll betreffend Lohnerhöhung der Sackzieher 1855, 4) Vertrag mit dem Bauern Johann Geißl zu Prangern wegen der Abfuhr der Eisensteine vom Pletzachbühel bis zur Hütte Pillersee.
Quartalsweise Grubenbau-Teilabrechnungen der Berg-, Hütten- und Hammerverwaltung mit Gedingrechnungen, Erzkauffechnungen und individuelle Zuteilungen von Tabak 1849; weitere Quartalsrechnungen für den Bergbau Gebra und Lanem von 1860, 1863 und 1865.
Protokolle, Verträge und Berichte über den Bergbau: 1) Erläuterung an das Schwazer Bergwesensdirektorat über die Karte am Berg Gebra 1787, 2) Erläuterung aus Billersee an die k. b. Bergwerksbuchhaltung wegen einer Differenz in der Kassaführung 1811,3) Verzeichnis über die Vorschüsse an die nach Schwaz rückgesendeten Bergarbeiter 1812, 4) Genehmigung aus München für Spesenvergütung an Schwazer Bergarbeiter 1812, 5/6) Protokolle über die Preigrüblung auf der Hochalpe 1819, 7) Schreiben der Berg- und Salinendirektion Hall betr. Bergbau Gebra 1825, 8) Ausweis über die Berbauuntemehmungen bei der Hütten- und Hammerverwaltung Billersee 1838/39, 9) Materialanforderung für die Absicherung des Walderer Stollens 1843, 10/11) zwei Protokolle betr. den Maria-Geburt-Unterbaustollen 1855 und 1857, 12) Vertrag über Entschädigung an den Alpbesitzer Georg Niederstraßer wegen des Grubenbetriebes 1857, 13) Protokoll über die Porcierung am Boierling Leitenstollen 1858, 14) Kostenvoranschlag für eine Eisenbahn am Eisenstein-Bergbau Gebra und Lanem.
Neuere Bergbaupläne: 1) Karte vom Spateisenstein-Bergbau am Gebra und Lauem in Pillersee 1845/46, 2) Bauplan über eine Aufzugmaschine beim Berg bau Gebra 1865 ca., 3) Kopie vom Spateisenstein-Bergbau in der Hochalpe 1847 (Originalkarte 1812), 4) Karte vom Spateisenstein-Bergbau Boierling 1857 ff, 5) Karte vom k.k. Spateisenstein-Bergbau Boierling und vom gewerkschaftlichen Spateisenstein-Bergbau Hochalpe in Billersee 1861, 6) Übersicht von der Kobaltgrube (2 Blatt) in der Neualpe (an der salzburgischsteierischen Grenze) 1850, 7) Hauptkarte vom königl. bayerischen und mitgewerkschaftlichen Eisensteiner Bergbau am Boierling, Nachtrag bis 1818.
Neuere Vermessung der Bergbaue: 20) Zugbuch 1835 ff betr. Gebra, Foierling und Sahatalpe; 21 - 23) Seiger Rechnung, Aufrisstabelle und Nachbringung zur Karte Gebra und Lauern 1845; 24) Seiger Rechnung zur Gebraer Partikularvermessung 1846, 25) Lauer Partikular-Zugbuch 1846-1860, 26) Aufrisstabelle zur Grubenkarte Foierling 1857ff, 28) Nivellierbuch zwischen Lanerstollen und Maria-Geburt-Unterbaustollen o. J., 29) Aufrisstabelle über die Vermessung des Tiefbaues 1860, 30) Seiger Rechnung Lauern um 1860, 31) Zugbuch für Spateisenbergbau Gebra-Lanem o. J., 32) Tagebuch 1891 - 1894 mit Höhenkoten für die Gewerkschaft Pillersee.
Ältere Bergbauvermessung: Gerstbodenzug, Gebra, Barbara- und Mariahilfstollen 1736 (unsigniert), 1 - 4) Zugzettel am Berg Gebra, St. MagdalenaStollen, St. Barbarastollen und Gerstboden 1737; 6 - 8) Zugzettel am St. Markus-Stollen, Züge und Verjüngung am Gerstboden und Porling, St. Mark-Verjüngung 1746; 9) Vermessung des Bergbaues Hochalpe mit Maximilians- und Mariahilfstollen 1770, 10) Schinkarte von Gebra, Porling (Foierling) und Hochalpe 1774, 11) alte Bergbaue, Vernehmungen auf Gerstboden und Hochalpe, 12 - 17) Vermessungen im 19. Jahrhundert auf der Neualpe, am Berg Gebra, Lauern, im Hochalpjoch, am Foierling, 18/19) Gebra Hauptkarte betreffend 1827 - 1834.
Hüttenpläne: 1 - 3) alte Hochofenpläne von Pillersee 1820, 4) Kastengebläse von Pillersee (Hochofenknecht) 1816, 5) Hochofengebläse, 6) Zylindergebläse der Maximilianshütte zu Bergen, 7/8) Hebemaschine 1821 und 1852, 9) schwäbische Frisch- und Streckschmiede 1825, 10) Plan für das neue Frischfeuer in der schwäbischen Schmiede 1852 ca., 11) Tiroler Renn- und Hammerschmiede (Stahlschmiede) 1850 ca., 12) Dampfhammer und Turbinenhammer, 13) Lageplan um Schloss Rosenegg, 14) Lageplan Hütte Pillersee 1862 - 1891, 15) Fundamente zum Luppenhammer 1892, 16) Längsprofd an der Straße Pillersee.
1-18) Hochofenzustellungen und Ausbrennungen, der ausgebrannte Hochofenschacht, teilweise Zustellung des Hochofenschachtes nach den jährlichen Kampagnen im Werk Pillersee, 19) beantragte Hochofenzustellung für Kiefer 1834.
Hochofendiagramme: Kohlenverbrauch und Roheisenerzeugung für die einzelnen Schmelzwochen bzw. Jahre (lückenhaft).
Das Werk Pillersee unter bayerischer Herrschaft: Quartalsausweise über Aktiva und Passiva, Verkaufspreise beim Werk Pillersee, Verrechnung mit der Hauptkasse in Schwaz und mit dem Oberbergamt, Verkaufspreise für Eisen, Revisionsbemerkungen, Ertragsberechnungen, Endabrechnungen mit der königlichen Hauptbergwerkskasse in München, Schmiedrechnung des Stefan Stöckl, Generalberichte über Bargeldempfänge und Barausgaben sowie Materialempfänge und Materialausgaben, Jahresabrechnungen für die Eisenhütte und die Bergbaue Gebra, Foierling und die Neuschürfe, Eisenbestellung für die Zeughaus-Hauptdirektion in München, Quartalsverzeichnisse der verbliebenen Aktiva und Passiva, Werksreparaturrechnungen, Baukostenrechnungen, Schichtlöhne bei Werksbauten, Ausweis über vorrätige und verkaufte Produkte, Eisenverkauf, Schreiben von München betr. Witwe Atzl.
Hüttenproduktion: 1) Extrakt aus den Pillerseeischen Mahlrechnungen, was seit 1773 an Freikohlem eingeliefert, beim Werk verbraucht und an geschmiedeter Ware erzeugt wurde. 2) Darstellung des Werkszustandes bei dem Berg- und Hüttenamt Pillersee von 1811/12. 3/4) Produktenabschlüsse des Berg- und Hüttenamtes Pillersee 1809 - 1812. 5) Übersicht der Roheisenerzeugung 1791 - 1825 und Übersicht der Roheisenerzeugung beim Hochofen zu Pillersee 1791 - 1823. 6) Produktenabschluss 1810/11. 7) Tabelle über den Hochofenbetrieb 1849 (HM-114). 8) Tabelle über den Hammerhüttenbetrieb 1849. 9) Gehaltsformular für Eisenhüttenbeamte und Arbeiter von 1850, 10) Beschreibung des Schmelzprozesses im Schmelzwerk Pillersee von 1800 (fragmentarisch).
Oedingbücher vom Bergbau Gebra und Foyerling für die Jahre 1816, 1817, 1826, 1863/64 und 1866.
Verding- und Kontraktbuch beim Eisenhandel in Pillersee.Original Papier -Libell, 0,5 cm
Alte Rechnungen und Liquidationen, darunter eine Amtsrechnung von 1753, eine Spezifikation für Unkosten und Auslagen von 1735, Lohnzahlungen auf Martini 1737 für genannte Knappen sowie für Schmelz- und Hüttarbeiter, zwei Liquidationen 1792 und 1796/97.
5 Hüttkostrechnungen vom 4. Quartal 1770 und von allen vier Quartalen aus 1791.
7 Blahaus- und Braschenregister für die Jahre 1772 bis 1778.
13 Material-Rechnungen über Produktion und Verkauf von den Jahren 1754, 1755, 1756, 1767, 1769, 1770, 1771, 1772, 1773, 1776, 1777, 1781, 1782.
Vier Rechnungsbücher (Bergkostbuch, Kassabüchl) über die Bergführung des Eisenhandels im Pillersee von 1712, 1720, 1738/39 und 1740.
Volkslied in 10 Strophen „Die Gitsche“.Original Papier 1 Bl., Nachlass.-Nr. 29 Eisenwerke Pillersee und Eisenstein-Bergbaugewerkschaft Hochalpe: Das von Dr. Herwig Pirkl 1975 angelegte Inventar (17 Seiten) wurde von ihm 1999 ergänzt. Es handelt sich um keine Archivalien von der Gemeindeverwaltung sondern ausschließlich von Bergbaubehörden und Bergbaubetrieben, welche glücklicherweise im Gemeindearchiv Fieberbrunn die Zeiten überdauerten. Um Pirkls Inventar (Register) in den GESCHICHTSQUELLEN indizieren zu können, werden fortlaufende Nummern vergeben und Pirkls Signaturen bzw. die al-ten Inventamummem beigefügt. Die von ihm angelegte Ordnung wurde nicht verändert und somit entspricht die Reihenfolge der Signaturen dem tatsächlichen Ordnungszustand. Die Bergbauakten, Urkunden, Kodizes und Pläne ergeben mehr als einen Laufmeter und umfassen die Zeit von 1690 bis 1903. Da fast 90% der Archivalien vor 1850 entstanden sind, wurden aus Gründen der Vollständigkeit auch die wenigen jüngeren in den GESCHICHTSQUELLEN aufgenommen.
Heiratsgesang in sieben Strophen und eine religiöse Betrachtung sowie Lebensweisheiten.
Verzeichnis von zahlreichen Liedtiteln oder Gedichten, vermutlich von Johann Wolfenstädter aufgelistet.
Bruderschaftsurkunde für Georg Schwaiger von Brama, Großvater des Dr. Friedrich Breitinger. 1842 lässt sich Schwaiger in die Herz-Jesu-Bruderschaft bei der Liebfrauenkirche zu St. Johann im Leukental einschreiben. Die am 10. Mai 1737 begründete Bruderschaft ist mit genannten Ablässen versehen. Es werden die Regeln und Gesetze dieser Bruderschaft, die Ablässe und deren Nutzen beschrieben.
Verzeichnis der 14 Stiftungen von St. Jakob, welches vermutlich vom Fieberbrunner Pfarrer Johann Nepomuk Wolf (1836-1844) angelegt wurde. Die Jahrtagsstiftungen, Vigilen, Requien usw. stammen in chronologischer Folge von Elans Stöckl, Elias Weißacher, Karl Prugger von Pruggheim, Georg Weißacher, Peter Sicherer, Sr. Pimbacher, Elisabeth Brugger geborene Aschauer, Georg Wahl, Stefan Edenhauser, Margret Schweinester, Magdalena Dagn, Hans Wörgötter, Christina Pachler und den Wiedenauschen Erben.
Verzeichnis der uniformierten Bergarbeiter und deren erfolgte teilweise Abzahlungen. Insgesamt werden 78 Knappen namentlich aufgelistet, die quartalsweise pro Person 2 Gulden an Rückzahlungen, somit zwischen 124 und 142 Gulden abzahlen. Mehrere Namen sind gestrichen und durch neue ergänzt. Teilweise wurden die Uniformen wieder zurückgegeben.
Gedingbüchl beim Bergbau Gebra-Lannem mit genannten Erzbaustollen und den Namen der Knappen. Auch Freigrübler werden genannt.
Nach mehrmaliger Aufforderung des Verweseramtes in Pillersee an die Nachbarschaft des Viertels Pillersee, sich wegen der Erhaltung der Witter Brücke und des Weges beim Wieser Palfen zu äußern, antworten Christian Obwalder am Hochritt als Vierteiler, Anton Pucher zu Puchau als Ausschuss, Anton Wörater zu Filzen und Lorenz Schweinester zu Pfaffenschwendt. Es falle ihnen schwer, zu dieser Brücke beizutragen, da die Nachbarschaft diese wenig oder gar nicht benütze. Trotzdem werde man ein Viertel der Kosten unter der Bedingung beitragen, dass sich die Particularen innerhalb und außerhalb des Viertels Pillersee an dieser Brückenerhaltung etwas mehr beteiligen, zumal Weg und Brücke im St. Johanner und Kirchdörfer Viertl liegen. Dieser Particularbeitrag soll ausschließlich dem filier Viertel zukommen. Sollte eine Reparierung anstehen, so ist vorher die Nachbarschaft des Viertels Pillersee in Kenntnis zu setzen, damit sie statt mit barem Geld mit den notwendigen Arbeitsschichten selbst beitragen könne.
Johann Hörwarter, Landsturmmajor der 3. Division attestiert „mit wahrem Vergnügen“, dass der Hauptmann der 7. Landsturmkompanie des Gerichts Kitzbühel, Herr Sebastian Atzl, trotz seines Alters von 63 Jahren sich freiwillig während des allgemeinen Landsturmaufgebotes vom 28. Nov. 1800 bis zum Waffenstillstand als ein alterfahrener, willfährig-entschlossener, mutvoller und tapferer Krieger besonders ausgezeichnet habe. Nach der Musterung marschierte er noch am 2. Dez. in der Nacht von Erpfendorf nach Ebbs an die bedrohte Grenze, um sich mit Major Teiners zwei Landsturmdivisionen zu vereinigen. Er stand mit seiner Kompanie bei rauester Witterung am ersten Vorposten am Pass Thum und wurde bei der Rekognition Hörwarters Tag und Nacht an der Spitze der gefährlichsten Posten angetroffen. Am 7. Dez. ließ er auf die einmarschierenden Franken schießen und am 9. hielt er die angewiesene Stellung bis er durch die Kössener Landsturmkompanie Pruggers Verstärkung bekam. Sodann sicherte er die Schleichwege von Erl gegen Druckenbach ab und deckte die linke Flanke gegen Nußdorf. Bis zum 20. Dez. diente seine Kompanie zur Verstärkung in Kossen. Danach organisierte er den Aufstand in Pinzgau und Pongau.
Bruderschaftsabrechnung bei der k.k. Eisenhandelsbruderlade durch Brudermeister Christian Buecher. Die veranlagten Kapitalien von 4989 Gulden erbringen Zinsen von 199 Gulden die eingegangenen Brudergelder sind mit 411 Gulden verbucht. An Ausgaben schlagen die Gottesdienste, Gerichtskosten und besonders Beihilfsgelder für Kuren, Bader und Medikamente zu Buche.
Stabsbefehl zur Verherrlichung des jährlich stattfindenden Restaurationsfestes mit Marschbefehl für verschiedene Militäreinheiten. Weiters ein Rapport an das Bürger-Scharfschützenkommando zum Parade und Kirchenspalierdienst in Galauniform für 138 Mann. Einladung der Bürgeroffiziere zum Restaurationsfest nach St. Marx in gebotener Adjustierung für den 31. Aug. 1842. Note an die k.k. Polizei-Oberdirektion betreffend das Restaurationsfest zu St. Marx, eine „Gehorsame Meldung“ vom Wiener Bürgermilitär an das k.k. Militärplatzkommando und eine Anzeige des Magistrats bezüglich der Sammelplätze usw.
Das k.k. Generalkommando nimmt keinen Anstand, dass am Platz vor dem Franzenstor die Feier der Fahnenweihe vorgenommen wird.