Mostrando 93 resultados

Descripción archivística
1474 Landshut
AT GemA Aurach b. K. 7-9-11 · Unidad documental simple · 1474
Parte de Gemeindeverwaltung

Auszug aus den landesfürstliehen Privilegien und Konfirmationen, welche Herzog Ludwig von Ober- und Niederbayem den Bürgern der Stadt Küzbichl, den Gemeinden und Gerichtsleuten auf deren mehrmaliges Anrufen neuerlich verliehen hat. Diese Ordnung, betreffend den Pfennwert und die Kaufleute auf dem Lande, wird bis auf Widerruf erlassen. Jedermann, der in der Stadt Küzbichl sesshaft ist, soll sein feistes Vieh zu den üblichen Wochen- und Jahrmärkten feilbieten. Erst wenn er es nicht verkaufen kann, darf er es weitertreiben und im übrigen Gericht innerhalb und außerhalb der Bannmeile jedermann anbieten. Es folgen weitere Verkaufsbestimmungen und Sanktionen (auch für mageres Vieh) für Bürger und arme Leute innerhalb und außerhalb der Meile. Diese Marktfreiheiten mit freiem Kauf und Verkauf werden von Erzherzog Leopold 1626 und von Erzherzog Karl 1646 konfirmiert.

AT GemA Aurach b. K. 7-9-12 · Unidad documental simple · 1474-12-08
Parte de Gemeindeverwaltung

Wolfgang Pegkh, Bürger zu Kiczpühel, verkauft für sich und seine Ehefrau dem Christian Klausner zu Gundthalbing 41 kr jährliche Herrengült auf dem Perelgut zu Gundthalbing im Gericht Kiczpühel, worauf Klausner selbst ansässig ist, um eine ungenannte Summe. Das Gut ist freieigen. Die Gült hat der Verkäufer von Gilg Lemberger erworben. Siegler: Wilhelm Säller, Bürgermeister zu Kiczpühel Zeugen: Gilg Pegkh, Hans Satrach, beide Bürger, und Hans Hüetler, Gerichtsschreiber zu Kiczpühel

1492 Jän. 30 (Montag vor Lichtmess)
AT GemA Aurach b. K. 7-9-13 · Unidad documental simple · 1492-01-30
Parte de Gemeindeverwaltung

Wolfgang Schnitzer zu Gunthalbing verkauft auch namens seiner Ehegattin dem Peter Uster (Vster) zu Klausen, ehelicher Sohn des verstorbenen Heinrich von Klausen, derzeit im Brichsentall sesshaft, eine ewige Gülte von 1 Gulden welche jährlich um Michaeli fällig wird. Die Gülte liegt auf dem Schnitzergut zu Gunthalbing, welche der Verkäufer von Georg von Eysnhoffen, Hofmeister zu Münichen erworben hat. Siegler: Andrä Widmann, Bürger zu Kitzpichl Zeugen der Siegelbitte: Hans Graff, Christian Newnhausser und Christian Pewndtner, alle zu Gunthalbing

1598 Jän. 16 (St. Antonitag)
AT GemA Aurach b. K. 7-9-14 · Unidad documental simple · 1598-01-16
Parte de Gemeindeverwaltung

Die Brüder Christian, Erhard und Georg Kalltenprunner sowie Christian Vogel zu Pfaffensbennt im Pillersee übergeben namens der Ehefrau Anna und der Kinder nach Martin Kaltenprunner ein Rinderalmrecht zu Gruebalm, welches ihr verstorbener Bruder und Schwager Hans und Peter für ihr Seelenheil dem St. Ruprechts-Gotteshaus zu Awrach gestiftet haben. Doch soll dieses Grasrecht zur Nutzung in der Familie verbleiben und dafür dem Kirchpropst der jährliche Zins von 9 kr gereicht werden. Siegler: Matthäus Kupfersmid, Bürgermeister zu Kytzbüchl Zeugen der Siegelbitte: Gilg zu Gaygen, Ruprecht zu Nyderalltran und Hans Stannger auf dem Galltenperg, Gerichtsleute zu Kytzbüchl

AT GemA Aurach b. K. 7-9-15 · Unidad documental simple · 1507-01-28
Parte de Gemeindeverwaltung

Leonhard Öder, ehelicher Sohn nach Christian Öder zu Apfelltrach, verkauft dem Jakob Lemberger und dessen Ehefrau zu Fuxhaim die von seinem Vater geerbten 50 kr Herrengült aus dem ganzen Gut Oberfuchshaim in der Pfarre St. Johann gelegen, um einen ungenannten Kaufpreis. Dieser Zins ist jährlich um St. Michael dem Jakob Lemberger zu reichen bei sonstiger Pfändung. Siegler: Hans Troyer, Stadt- und Landrichter zu Kitzpüchel Zeugen der Siegelbitte: Christian Rathartt, Michael Fuxller von Fuxhaim und Stefan von Allpach

1507 Aug. 22 (Sonntag vor St. Bartlmä)
AT GemA Aurach b. K. 7-9-16 · Unidad documental simple · 1507-08-22
Parte de Gemeindeverwaltung

Jakob Lemberger, im Gericht Kitzpüchell gesessen, verkauft für seine Ehefrau seinem Bruder Martin Lemberger eine Herrengült von 50 kr vogteifreies Eigen auf dem Gut Oberfuchshaim in der Pfarre St. Johann. Siegler: Konrad Schafflützll, Bürger zu Kitzpüchell Zeugen der Siegelbitte: Hans Seyboldt, Wirt zu St. Johann, Christian Rathartt und Leonhard Aschaher von Waithering

AT GemA Aurach b. K. 7-9-17 · Unidad documental simple · 1512-03-25
Parte de Gemeindeverwaltung

Martin Lemberger, ehelicher Sohn des verstorbenen Ulrich Lemberger, wohnhaft in Pillersee, verkauft für sich und seine Ehefrau seinem Bruder Leonhard Lemberger zu Lemberg in Pillersee 50 kr Vogtei-Herrenzins auf dem ganzen freieigenen Gut Oberfuchshaim in Pillersee, Gericht Kytzpüchl. Siegler: Hans Troyer, Stadt- und Landrichter zu Kytzpüchl Zeugen der Siegelbitte: Christian Kogler, Christian Rathart, Silvester Tach senpacher und Sebastian Lindl, beide Wirte zu St. Johann

AT GemA Aurach b. K. 7-9-18 · Unidad documental simple · 1519-01-25
Parte de Gemeindeverwaltung

Hans Newnhauser zu Puechaw, Gerichtsmann zu Kytzbüchl, sowie Katrin und Christine, eheliche Töchter nach Agnes und Christian Newnhauser, auf dem Perllehen zu Gunthalbing sesshaft, verkaufen ihrem Bruder bzw. Vetter Oswald Newnhauser zu Püchl im Jochperg und dessen Ehefrau eine jährliche Vogteigülte zu gleichen Teilen, welche sie von ihrer Mutter Agnes auf dem Perllehen geerbt haben. Siegler: Konrad Schaflützl, Bürger zu Kytzbüchl Zeugen der Siegelbitte: Vinzenz Lechner, Bürger zu Kytzbüchl, Wolfgang Newnhauser und Martin Hölltzl, beide in der Spertn im Prychsental sesshaft

AT GemA Aurach b. K. 7-9-19 · Unidad documental simple · 1519-11-27
Parte de Gemeindeverwaltung

Oswald Newnhawser und seine Ehefrau zu Püchel im Jochperg, Landgericht Kytzbüchl, verkaufen dem Christian Fuemspan und Ruprecht Merperger als verordnete Brudermeister der Jochberger Bruderschaft St. Wolfgang, St. Barbara und St. Kathrein eine jährliche ewige Vogteigülte von 28 kr als freies Eigen auf dem Perllehen (Pemlehen) zu Gunthalbing um zwölfeinhalb Gulden. Diese Gülte hat der Verkäufer teils von seinem Vater Christian Newnhawser geerbt, teils von seinem Bruder Hans und von seinen zwei Muhmen Katrin und Christine gekauft. Siegler: Konrad Schaflützl, Bürger zu Kytzbüchl Zeugen: Vinzenz Lechner, Veit Spörl, beide Bürger zu Kytzbüchl, Hans Peunttner zu Gunnthalbing und Peter Müllner zu Kapps, Gerichtsmänner

AT GemA Aurach b. K. 7-9-20 · Unidad documental simple · 1520-01-20
Parte de Gemeindeverwaltung

Heinrich Oster zu Klausen, Yttrer Herrschaft, verkauft der St. Wolfgang-, St. Barbara- und St. Kathreinbruderschaft im Jochperg 1 Gulden Zinsgülte, damit man jederzeit Wein, Brot und alles Notwendige kaufen kann. Auf die Vogtei entfallen 41 kr Herrengült und acht Metzen Korn ewige Gülte auf das ganze Schnitzergut zu Gunthalbing. Dafür haben die Brudermeister Christian Fuemspan und Oswald Newhauser 31 Gulden bar und 15 kr Leutkauf ausbezahlt. Siegler: Jörg Perger, Stadt- und Landrichter zu Kizpühl Zeugen: Martin Gasstl, Jeronymus Parmer zu Lintntall und Ery dl zu Hallem dorf !Aurach b.K. RV: St. Wolfgangen-Bruderschaft Kaufbrief

AT GemA Aurach b. K. 7-9-21 · Unidad documental simple · 1529-10-19
Parte de Gemeindeverwaltung

Bürgermeister und Räte der Stadt Kytzpüchl einigen sich vor dem Pfleger Hans Vinsterwallder und dem Richter Georg Perger mit der Nachbarschaft des Viertels Jochperg wegen der Renovierung der schadhaften Brücke, welche nahe bei Kytzpüchl unterm Heglrain die aus dem Jochberg kommende Ache überspannt. Es wird auch detailliert geregelt, wer welche genannten Abschnitte der Zufahrtsstraße von der Brücke dem Gries entlang bis an Primus Kupferschmids Grund und gegen Stockach zu erhalten hat. Zu diesem Zweck überschreibt die Stadt den Jochbergern eine Zinsgülte von 1 Gulden 15 kr auf dem Gut Niederaigen, welches derzeit den Luntzegkem am Sunperg gehört. Bisher hatte dieses Gut an das St. Kathrein-Gotteshaus in der Stadt Kytzpüchl gezinst. Siegler: Stadt Kytzbüchl RV: ... vonwegen der Pruggen beim Siechenhaus

AT GemA Aurach b. K. 7-9-22 · Unidad documental simple · 1529-12-21
Parte de Gemeindeverwaltung

Hans Grimbperger zu Nideraurach und Hans Repiihler zu Repühl, Kirchpröpste des Ruprechts-Gotteshauses zu Aurach, Friedrich Stannger zu Prunn, Wolfgang Widmer zu Widm und ChristianTrapperger zu Trapperg, alle im Jochperg, bekunden, dass sie zur Unterhaltung der Brücke und Wehr unter dem Höglrain am 19. Okt. 1529 einen Vertrag geschlossen haben (vgl. Nr. 12). Mit Zustimmung der ganzen Kirchengemeinde zu Aurach und des Jochperger Viertels soll aus dem St. Ruprechts-Gotteshaus zu Aurach ein ungarischer Dukaten als ewige Gült auf dem Untern Heimat zu Niederhof im Jochperg, auch Paumlehen genannt, überschrieben werden. Auf diesem Lehen sitzt derzeit Andrä Razinger. Bartlmä Vilzer und Martin zu Undterfeld, Kirchpröpste zu St. Ruprecht, haben diese Gülte von Thomas Niderhof gekauft. Weiters wurde von den Kirchpröpsten ein Rindergrasrecht zu Gruebalm mit 9 kr Zinsertrag jährlich von Hans und Peter Kaltenpruner erworben. Diese Gülten sollen der Nachbarschaft im Jochperg zum Erhalt der Brücke dienen. Siegler: Hans Vinsterwalder, Pfleger zu Kizpühl Zeugen: Nikolaus Schößwannter zu Schößwannt, Ruep Ledrer zu Wiesnegkh, Augustin Obrist auf Obemperg, Christian Schwenntter in Pach und Primus Entgasser zu Gunthalbing

AT GemA Aurach b. K. 7-9-23 · Unidad documental simple · 1529-12-21
Parte de Gemeindeverwaltung

Leonhard Hirtl zu Tachsn und Wolfgang Neutenner zu Neutenn im Jochperg, Kirchpröpste des St. Wolfgang-Gotteshauses im Jochperg, Christian Schmidreutter als Viertier des Viertels im Jochperg, und Wolfgang Velder zu Schwertta als von der Landschaft im Jochperg Verordnete, verschreiben für die Reparatur zur Brücke unter dem Höglrain 50 kr jährliche Vogteigülte vom ganzen Gut Oberfuxhaim im Hillerse, Pfarre St. Johann. Diese Gülte haben vor Jahren Christian Fuemspan und Oswald Neuhauser als Brudermeister der Bruderschaft im Jochperg von Leonhard Lemberger auf dem Hillerse gekauft. Weitere 28 kr Vogteigülte stammen von dem Perllehen zu Gunthalbing, welche Christian Fuemspan und Ruepprecht Aurperger als Brudermeister gekauft haben. Weitere Gülten wurden durch die Bruderschaft am Schnitzerlehen zu Gunthalbing von Heinrich Usster erworben und werden nunmehr nach Verzicht durch das St. Wolfgang-Gotteshaus für die Brückenerhaltung umgewidmet. Siegler: Hans Vinsterwalder, Verwalter der Pflege zu Kizpühl Zeugen: Nikolaus Schößwanntter zu Schößwand, Ruep Ledrer zu Wiesnegkh, Augustin Obrist auf Obemperg, Christian Schwenntter im Pach und Primus Enntgasser zu Gunthalbing

1541 Aug. 1
AT GemA Aurach b. K. 7-9-24 · Unidad documental simple · 1541-08-01
Parte de Gemeindeverwaltung

Wochenmarktordnung der Stadt Kitzbichl, welche von Kaiser Maximilian am 22. Nov. 1516 erstmals verliehen und von König Ferdinand I. wegen des neuen Bergwerks am Reropichl angepasst wird. Die Wochenmärkte sollen wie bisher am Erchtag gehalten werden. Weitere Bestimmungen zum Wochen- und Jahrmarkt werden genannt.

1547 Aug. 8
AT GemA Aurach b. K. 7-9-25 · Unidad documental simple · 1547-08-08
Parte de Gemeindeverwaltung

Rudolf Fuchsmagen, Bergrichter zu Rattenperg am Yhn, Michael Hueber sen., Ratsbürger zu Innsprugg, und Jakob Saurwein zu Mähers (sic), Gericht Sonnenburg, verordnete Kommissare der Regierung zu Innsprugg, errichten in Anwesenheit des Faux Lang von Wollenburg, Gerichtsherr zu Kizbichl, und seines Pflegers Hans Pergl wegen strittiger Steuern einen Vergleich in sieben Punkten zwischen der Stadt Kizbichl und den Leuten des Landgerichts. Die Einhaltung des Vergleichs geloben für die Stadt Michael Ruepp, Verwalter des Bürgermeisters Nikolaus Fuchs, Gilg Rechner, Christoph Fuchs, Peter Steyrer, alle Bürger, und Stadtschreiber Klaus Köckh sowie der Ausschuss des Landgerichts unter Gilg Graff, Reither Viertel, Hans Obrist, Jochberger Viertel, Hans Obrist, Berger Viertel, Lamprecht Wiser, Kirchdörfer Viertel, Lamprecht Grimberger, Kössenthaler Viertel und Hans Stöckl vom Pillerseer Viertel. Siegler: drei obgenannte Kommissare 2 Papier Abschriften, 18. Jahrhundert 4 und 5 Bl.

1549 Okt. 2 (Mittwoch nach Michelstag)
AT GemA Aurach b. K. 7-9-26 · Unidad documental simple · 1549-10-02
Parte de Gemeindeverwaltung

Andrä Ratzinger, Fronbote des Landgerichtes Kitzbühel, und Hans Brögl von Amburg, Pfleger und Urbarrichter zu Kitzpühel, veranlassen zur Erhaltung der zwei Brücken beim Höglrain und zu Haperg, dass für die Nachbarschaft im Jochperg ein Einfang verliehen und davon der Zins von 7 'A Bernern oder 1 Gulden 30 kr zur Brückenerhaltung verwendet wird. Dazu überlässt der Pfleger auf Bitten Ratzingers und der Nachbarschaft im Jochberg einen Einschlag an der Landesgrenze gegen dem Bintzgew, entlang der Straße gelegen, bis zum Brüggl an die Enng reichend. Der Zins ist am St. Michaelstag in das Spertner Propstamt samt 2 kr Herrengült zu reichen. Bei Wiederverkauf hat die Nachbarschaft der Oberhäuser Werchat das Vorkaufsrecht. Siegler: Hans Brögl von Amburg Zeugen: Matthäus Greder zu Gundhalbing, Gilg Obermoser zu Aschperg und Lienhard Egger zu Egkh, Gerichtsleute zu Kitzpühel

1568 Sept. 29 Kitzbühel
AT GemA Aurach b. K. 7-9-27 · Unidad documental simple · 1568-09-29
Parte de Gemeindeverwaltung

Laux Hofer zu Urfam, Pfleger und Urbarlehenrichter zu Kitzpühel, Konrad Passtlinger, Stadt- und Landrichter daselbst, vergleichen einen Streit zwischen den acht Gütern zu Aurach und den Nachbarn des Jochberger Viertels wegen Verwehrung des Achenwassers oberhalb der Heiperger Brücke. Die Brückenmeister Florian Stannger zu Oberprun und Stefan Fux im Hindern Reith sollen auf der Auracher Seite hinauf bis zum Mühlbach und neben dem Gut Heiperg die Ache verarchen und verwehren. Die restlichen Wehranlagen auf der Heiperger Seite muss Wolfgang Obemauer sen. vom Gut Heiperg gemeinsam mit Wolfgang Örber zu Hörlsberg auf eigene Kosten verarchen. Die Einhaltung dieses Vergleichs geloben die Ausschussleute Christian Plaickhner in der Grueb vom Jochberger Viertel für die acht Güter zu Aurach, Georg Geister zu Nideraurach, Christian Gaynger zu Kitzpühel, Marx Kürcher zu Oberaurach und Wolfgang Weber zu Nideraurach für die Jochperger, Christian Hehenperger am Hindern Reit, Andrä Hehenperger zu Mosen und Paul Grueber zu Aberfeld. Siegler: die beiden Aussteller

1613 Sept. 2 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-28 · Unidad documental simple · 1613-09-02
Parte de Gemeindeverwaltung

Die Stadt Küzbühel beruft sich vor der o.ö. Regierung in Innsbruck wegen des Schmalzmangels auf die Verträge von 1602 und 1607. Die Kitzbüheler beklagen sich, dass nicht ein einziges Pfund Schmalz in die Stadt komme. Man hoffe, dass an die 30 Zentner Schmalz aus der Herrschaft an die Fronwaage in die Stadt geliefert werden, damit z. B. in der Fastenzeit nicht Fleisch gegessen werden muss. Unter Raimund von Lamberg, Inhaber der Herrschaft Küzbühel, erscheinen Georg Mayr, Bürgermeister, Hans Vischer, Andrä Pfündt, Stadtschreiber Jakob Hormayr, Bergbuchhalter Stefan Stöckhl und Dyonisi Helffer von den Knappen, Georg Stanger und Leonhard Emst mit genannten Vertretern der äußeren Viertel, um sich zu vergleichen. Ergänzend zu den bestehenden Verträgen sollen die Herren von Lamberg aus den inneren Vierteln eine bestimmte Menge Schmalz anfordern und den Rest von den äußeren Vierteln und vom Gut Khäsen herbeischaffen, damit die Schmelzer, Gewerken, Handwerker und Taglöhner versorgt werden können. Sonst sollen die vier äußeren Viertel frei verkaufen dürfen, wie es im Befehl von 1586 festgelegt ist. Die Viertier dürfen nicht weiter belastet werden, sollen aber dem Herrn von Lamberg künftig mehr Gehorsam erweisen.

1615 Dez. 15 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-29 · Unidad documental simple · 1615-12-15
Parte de Gemeindeverwaltung

Jüngere Ordnung Erzherzog Maximilians III. für die Hofversorgung und Belieferung der Stadt Kizbichl mit Schmalz. Unter Ludwig Ruedl zu Ruedlsperg, Stadt- und Bergrichter zu Kizbichl, Hans Dietrich Ressl, Pfleger, und Wolfgang Pirchinger, Landrichter, wird der Schmalzmangel in der Herrschaft Kizbichl neu geregelt.

1617 März 5
AT GemA Aurach b. K. 7-9-30 · Unidad documental simple · 1617-03-05
Parte de Gemeindeverwaltung

Verzeichnis der Inhaber des Werchatamtes, welches nach einem Vergleich am 5. März 1617 bei Georg Gaygner zu Pühln als vormaliger Vierteiler von den 22 Gutsbesitzern der Nachbarschaft Aurach angelegt wurde. Es sind dies Georg Rorpühler vom Niderschwaigkhof, Georg Stannger zu Nideraurach, Christian Gschwendtner vom Gut Aigen, Kaspar Geisler vom Geisliehen, Georg Gaygner von Pühln, Thomas Kircher von Pranndtstat, Hans Schößwanndter von Hambmoß, Georg Auer vom Weberlehen, Andrä Rorpühler vom Gut Erb, Thomas Kircher vom Khordllehen, Georg Gasteiger von Nideraigen, Sebastian Oberaigner von Oberaigen, Wolf Traxlsteter vom Gut Purgau, Veit Pranntner vom Vilzer, Christian Taller von Niderschwendt, Michael Weger von Kaltenprun, Georg Grueber von Schmalegg, Wolf Exenperger vom Emplguet, Peter Velderer von Oberschwenndt, Thomas Gschwenndtner von Thall, Andrä Stannger von Oberschwaighof und Georg Auer von Pranntlehen.

1618 Okt. 24
AT GemA Aurach b. K. 7-9-31 · Unidad documental simple · 1618-10-24
Parte de Gemeindeverwaltung

Hans Dietrich Rössl von und zu Kapsburg, Pfleger und Urbarrichter der Herrschaft Küzpühl, und Wolfgang Pürchinger, Stadt- und Landrichter, protokollieren dem Sebastian Oberaigner zu Oberaigen und dem Veit Oberhäuser zu Jochperg als Brückenmeister der Landbrücke unterm Höglrain als Kläger, sowie dem Balthasar Seybold, Besitzer des Guts zu Rüderhof als Beklagten, dass er von dem von Burghard Schwaiger gekauften Gut für die Brückenerhaltung jährlich 1 Gulden beizusteuem habe, diese Zahlung jedoch verweigere. Laut Stiftsbrief von 1529 ist Seybold als Besitzer des Niderhofs schuldig, die jährliche Gülte zur Brückenerhaltung binnen 14 Tagen zu zahlen. Siegler: Die Aussteller

1635 März 8
AT GemA Aurach b. K. 7-9-32 · Unidad documental simple · 1635-03-08
Parte de Gemeindeverwaltung

Benedikt Thanner, Stadt- und Landrichter zu Kizpichl, bestätigt dem Klemens Hechenperger, Jochberger Vierteiler, dass diesem aufgetragen worden sei, die aufgelaufenen Kosten für die Verpflegung der hier gelegenen spanischen Soldaten aufzuschreiben und zur Abgeltung vorzulegen. Siegler: Der Aussteller

1636 Juli 7
AT GemA Aurach b. K. 7-9-33 · Unidad documental simple · 1636-07-07
Parte de Gemeindeverwaltung

Bartlmä Praitenperger, Holzmeister der Herrschaft Kizpühl, beurkundet einen Vergleich zwischen Peter Stainperger zu Harpeunt und dem Brückenmeister Michael Aschpacher am Mitem wegen der Haperger und Höglrainer Brücken. Es geht um einen strittigen Holzluß, der durch Kaufbrief von 1543 zwar belegt, jedoch von den Gutsinhabem zu Winckhln seit 93 Jahren beansprucht wird. Es vergleichen sich nach Lokalaugenschein die Viertelvertreter von Jochperg namens Martin Kaudl zu Schößwand, Paul Pranndt zu Au, Georg Niderperger zu Nideraurach und Leonhard Velderer am Obernberg mit den Inhabern des Guts Winckhln namens Georg Laxer und Matthäus Kaudl. Es wird die Holznutzung innerhalb genannter Grenzen festgeschrieben. Siegler: Waldmeister Bartlmä Praitenperger

1641 Mai 5
AT GemA Aurach b. K. 7-9-34 · Unidad documental simple · 1641-05-05
Parte de Gemeindeverwaltung

Daniel Kolb, Berg- und Waldrichter der Herrschaft Küzpühl, bewilligt den Untertanen und Holzbesitzern im Jochperger Viertel die Holznutzung für den Hausbedarf, für Zäune, Wehr- und Archenanlagen. Durch den Amtmann Hans Weiss und den Fronboten soll dieser Schadlosschein publiziert werden, worauf Hans Oberhäuser zu Oberhausen namens des Jochperger Viertels den Gehorsam leistet. Siegler: Der Aussteller Zeugen: Heinrich Adam Hambl, Bürgermeister, Ludwig Viechter, Berggerichtsschreiber, und Hans Hinterholzer, Hutmann im Laxertal

1648 April 30 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-35 · Unidad documental simple · 1648-04-30
Parte de Gemeindeverwaltung

Erzherzog Ferdinand Karl verleiht den Untertanen der sechs Viertel der Herrschaft Kützbühl das Recht, jährlich zwei Viemärkte zu St. Johann auf der Weitnaw abhalten zu dürfen. Das Vieh soll am Montag vor Georg! und am Montag vor Michaeli aus der eigenen Herrschaft und aus anderen Gerichten feilgeboten werden. Bis 12 Uhr hat der erzfürstliche Hof das Vorkaufsrecht, dann folgen bis 13 Uhr die Städte Ynnsprugg, Hall und Küzpüchl, danach die übrigen Inländer und schließlich die Ausländer. Siegler: Ferdinand Karl

1658 Dez. 2 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-36 · Unidad documental simple · 1658-12-02
Parte de Gemeindeverwaltung

Erzherzog Ferdinand Karl erlässt für Defensionsmaßnahmen und Munitionsankauf eine Sondersteuer, welche im engeren Ausschuss in Hall am 21. Aug. beschlossen worden war. Die landschaftlichen Steuereinnehmer sind berechtigt, zusätzlich eine halbe Jahressteuer einzuheben. Siegler: Der Aussteller

1663 Mai 5 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-37 · Unidad documental simple · 1663-05-05
Parte de Gemeindeverwaltung

Wegen der Wachtkosten an der Landesgrenze kommt es am 23. Juni 1659 zwischen den sechs Vierteln und der Stadt Kizpichl nach dem Berufungsurteil der o.ö. Regierung, welches nach Revision am 17. Nov. 1662 konfirmiert wird, unter Regimentsrat Johann Anton Rossi zur Kostenaufteilung. Vor dem o.ö. Regimentsadvokaten Franz Frölich erscheinen für das Landgericht Christian Oberhäuser, für die Stadt Kitzpichl Bürgermeister Franz Fiechter und Stadtschreiber Ambros Fiechter, um die Sterbhuetwachtkosten von 2733 Gulden 40 kr neu zu formieren. Davon sind auch die Kommissions- und Revisionskosten zu berechnen. Die Stadt Kizpichl muss den klagenden Untertanen 51 Gulden 26 kr ersetzen. Siegler: Johann Anton Rossibon

1667 Jän. 5 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-38 · Unidad documental simple · 1667-01-05
Parte de Gemeindeverwaltung

Zwischen den sechs Vierteln des Landgerichts Kizbichl als Kläger und Christoph Höffter bzw. dessen Nachfolger kommt es unter dem Pfleger Christoph Bernhard von Pflaumem als mitinteressierten Pfand- und Pfleggerichtsinhaber wegen des Verkaufs von Vieh und Käse in das Ausland vor der o.ö. Regierung zum Vergleich. Vor den deputierten Räten Johann Anton Rossibon und Isaak Höffter unter Vorsitz des Regimentsrates Jakob von Tierburg erscheinen die bevollmächtigten Vierteiler Christian Oberhäuser, Christian Kurzhals und Georg Endtstrasser. Es vergleichen sich die Landgerichtsuntertanen, um für 2500 B das. sog. Kaufrecht oder Willengeld vom Pfandinhaber abzulösen. Folglich müssen sie für das verkaufte Vieh an den Pfandinhaber kein Geld mehr entrichten und können dieses frei verkaufen, vorbehaltlich der Schmalz- und Käselieferungen an die Hofkammer. 2 Papier Abschr. 4 Bl., unbeglaubigt, 18 Jahrhundert

1679 Jän. 9
AT GemA Aurach b. K. 7-9-39 · Unidad documental simple · 1679-01-09
Parte de Gemeindeverwaltung

Zwischen sämtlichen Wirten und Gastgebern der Herrschaft Kizpichl als Kläger und den sechs Vierteilem der Herrschaft Kizpichl als Beklagte kommt es wegen des häufigen Verkaufs von Stechkälbem an ausländische Metzger zum Vergleich. Lt. Regimentsbefehl dürfen die Gerichtsuntertanen an Ausländer verkaufen, doch sollen sie den Inländern den Vorkauf einräumen. Die Wirte müssen sich wie bisher um das Geyvieh selbst bemühen. Die ausländischen Metzger sollen um eine billige Taxe den Wirten jedes Viertels Fleisch ausfolgen, vorbehaltlich der Privilegien für die Stadt Kizpichl. Die Einhaltung geloben für die Wirte Hans Seybaldt zu Kürchdorf, Leonhard Siberer im Prun und Hans Notegger zu Kürchdorf, sowie für die Vierteiler Georg Seybaldt zu Leisenschwang, Georg Vilzer zu Harlach und Veit Oberaigner zu Scheßwandt. Zeugen: Martin Khnöl und Johann Hoffer, Gerichtsprokuratoren

1683 Dez. 11
AT GemA Aurach b. K. 7-9-40 · Unidad documental simple · 1683-12-11
Parte de Gemeindeverwaltung

Sebastian Unterrainer, Bergrichter und Waldmeister der Herrschaft Küzpichl vidimiert auf Bitte des Michael Haller, Bevollmächtigter des Jochperger Viertels, einen Holzteilbrief vom 15. April 1625, betreffend die Höglrainer- und Haperger Brücke, welcher lautet: Karl Ruedl von Ruedlsperg, Bergrichteramtsverwalter in der Herrschaft Küzpichl, und Holzmeister Bartlmä Praitenberger verleihen auf Bitte der Bevollmächtigen vom Jochperger Viertel namens Christian Haller zu Oberaurach, Gail Exenperger zu Pichln, Georg Niderperger in der Grueb das notwendige Holz zur Erhaltung der Brücke, welche unterm Heglrain zu Haperg über die Ache geht. Im Beisein des Bergmeisters und Berggerichtsschreibers, des Brückenmeisters Georg Auer und der Bevollmächtigten Balthasar Seybaldt zu Austerhof, Matthäus Plaickhner zu Wüben, Christian Fux und Lamprecht Stainer am Zantberg, Georg Hötrich und Hans Oberhäuser zu Pergem wird der zugeteilte Wald in der Hoferseite mit genannten Grenzen ausgesteckt und vom Waldmeister besiegelt. Siegler der Vidimierung: Sebastian UnterrainerOriginal Papier 6 BI. mit aufgedr. S.

1691 Juni 13
AT GemA Aurach b. K. 7-9-41 · Unidad documental simple · 1691-06-13
Parte de Gemeindeverwaltung

Sebastian Unterrainer, Bergrichter und Waldmeister der Herrschaft Kizpichl, nimmt auf Bitten der Jochperger Brückenmeister Paul Foidl zu Schwerta und Georg Obenauer zu Kamppan für die Holzbeschaffung zur Höglrainer- und Haperger Brücke eine Vermarkung des Waldes auf der Hoferseite vor. Er beruft sich auf die Verleihung bzw. Vidimierung vom 11. Dez, 1683 (vgl. Nr. 31), welche zur Erhaltung und Ausbesserung der beiden Brücken über die Ache diente, und beschreibt genannte Grenzen. Siegler: Der Aussteller

1693 Nov. 14 Kitzbühel
AT GemA Aurach b. K. 7-9-42 · Unidad documental simple · 1693-11-14
Parte de Gemeindeverwaltung

Vergleich und Reversbrief zwischen den im Burgfrieden Kizbichl ansässigen Grundstücksinhabem, welche jenseits der Ache gegen Aschpach begütert sind, und der gesamten Nachbarschaft zu Griesenau wegen der Errichtung einer neuen Wagenbrücke über die Jochperger Ache. Georg Oberhäuser zu Obernau, Georg Seywald zu Parm und Simon Hagstainer verpflichten sich für die Nachbarschaft, die Brücke zu errichten und aus eigenen Mitteln zu erhalten. Dafür sollen die im Burgfrieden ansässigen Grundstücksinhaber Gaudenz Mairhoffer von Koburg, Wolfgang Pfund, Bäcker, Georg Egger, Hans Taimer, Hans Mözger und Sebastian Aufschnaiter jährlich zu Michaeli 1 Gulden 48 kr beitragen. Nur Christian Länderer, Bürger und Bäcker, will keinen Beitrag leisten. Siegler: Bernhard Christoph von Pflaumem, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kizbichl Zeugen: Friedrich Stanger zu Prunn, Christian Erber zu Erb, und Abraham Bissendo, Schreiber

1694 Jän. 28 Kitzbühel
AT GemA Aurach b. K. 7-9-43 · Unidad documental simple · 1694-01-28
Parte de Gemeindeverwaltung

Bernhard Christoph von Pflaumem, passauerischer Hofrat, Pfleger, Urbar-, Lehen-, Stadt- und Landrichter, beurkundet einen Vergleich zwischen dem Jochperger Vieteiler Christian Votier zu Oberwaldt, Sebastian Gfäller am Thal und Veit Oberaigner zu Schöswandt, Bevollmächtigte des Jochperger Viertels einerseits, und Christina Giringer, Ehefrau des Simon Guxer zu Ausserhof, vertreten durch ihren Sohn Martin Oberhäuser, anderseits, wegen der Abgabe vom Gut Ausserhoflehen. Als Inhaberin von 2/3 des Guts Ausserhof verpflichtet sie sich, von jedem Gulden zum Ordinari-Steuertermin 10 kr abzuführen. Siegler: Der Aussteller

1696 Feber 24 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-44 · Unidad documental simple · 1696-02-24
Parte de Gemeindeverwaltung

Zwischen der Stadt Kitzbichl und den sechs Vierteln des Landgerichts kommt es wegen verschiedener Gemeindekosten und deren Aufteilung bei Durchzügen, Wachten, Einquartierungen und anderer Oblagen zu einem Vergleich. Derzeit versteuert die Stadt 12 und das Landgericht 105 Knechte, was einem proportionalen Kostenanteil von ca. 10 % entspricht. Kizbichll beruft sich auf die Verträge von 1529, 1545 und 1547, doch die Vierteiler wollen nur 6/7 der Kosten übernehmen. Nach Appellation der sechs Vierteiler kommt es vor der o.ö. Regierung zu Innsprugg zum Vergleich, worin differenziert von der Stadt V? oder ein ‘/io der Kosten zu tragen sind. Die Einhaltung dieses Vergleichs geloben für die Stadt Paul Rohrpacher, Stadtschreiber zu Hall, und Christian Milpacher, Stadtschreiber zu Kizpichl, sowie für die Vierteiler Georg Seywald von Wißenschwang, Simon Oberhäuser vom Mayrhof in Jochberg, und Barthnä Edenhauser zu Weissach im Pillersee.

1722 April 17 Salzburg
AT GemA Aurach b. K. 7-9-45 · Unidad documental simple · 1722-04-17
Parte de Gemeindeverwaltung

Bischof Franz Anton Adolf von Chiemsee ratifiziert ein kommissionelles Übereinkommen vom 16./20. Juni 1721 über die Bestellung eines Seelsorgers an der Filialkirche St. Ruprecht in der Kreuztracht Aurach, Dekanat St. Johann im Loggental, durch das Vikariat Kizpichl. Vor genannter geistlicher und weltlicher Obrigkeit erscheinen für die Kreuztracht und Gemeinde Aurach vom Kochinger Werchat Christian Oberhäuser zu Kocha und Peter Wanndter am !Aurach b.K. Obristen, vom Haslwanger Werchat Sebastian Haller zu Vilzen und Georg Koidl am Pranndt, vom Auracher Werchat Michael Kürcher zu Aurach und Adam Pruner zu Pichlern und vom Hennthaller Werchat Andrä Obemauer zu Maurach und Leonhard Hechenperger zu Obeipmn. Die Kirche soll weiter vom Prädikantenorden oder einem Kooperator von Kizpichl versehen werden. Dieser Kurat muss genannte geistliche Verpflichtungen übernehmen und zu Fronleichnam und zu Kirchweih die Vikariatskirche zu Kizpichl statt der Pfarrkirche St. Johann mit dem Kreuz suchen. Aurach verpflichtet sich, für den Kuraten aus eigenen Mitteln einen zweistöckigen Widum mit acht Zimmern und Keller, samt Brunnen und Küchengartl zu errichten und das Kapital von 7400 Gulden um 300 Gulden aufzustocken, zu 4 % zu verzinsen, weitere 18 Gulden jährlich beizutragen und das notwendige Herdholz beizustellen. Weiters werden die Stolgebühren vereinbart.

1726 Juli 23 Kossen
AT GemA Aurach b. K. 7-9-46 · Unidad documental simple · 1726-07-23
Parte de Gemeindeverwaltung

Generalpunkte aus der Waldordnung, welche in der Herrschaft Kizpichl sowohl vom Berggerichtsamt als auch von den Untertanen einzuhalten sind, und von einer kaiserlichen Kommission festgesetzt wurden. Geregelt werden die Nutzung der Heimwälder, der Holzverkauf, die Holzaufteilung, der Hausbedarf, der Besitzwechsel, der Holztransport, das Dachsenschneiden, die Holzauszeigung samt Gebühren, der Schutz des Hochwaldes, die Aufforstung, das Schwenden und Auslichten, die Waldweide und die Bewilligung für Holzköhler und das Kalkbrennen.

1736 Dez. 1 Kitzbühel
AT GemA Aurach b. K. 7-9-47 · Unidad documental simple · 1736-12-01
Parte de Gemeindeverwaltung

Franz Ignaz Störzinger, Lambergischer Pfleger, Stadt- und Landrichter usw. bekundet, dass Martin Seywaldt am Högl als Reither Vierteiler und Adam Lintner zu Aurach als Jochberger Vierteiler um Protokollierung des Vergleichs vom 6. Aug. 1735 zwischen der Stadt Kizbichl und den zwei Vierteln ersuchen. Es geht um Steueraufteilung, Soldatenfuhren und Naturallieferungen. Die Stadt war bei diesem Vergleich von 1735 durch Bürgermeister Jakob Pranger, Martin Seidl, Franz Ruedorffer, Franz Stiz und Stadtschreiber Joachim Wagner vertreten, die beiden Viertel durch Andrä Hietl zu Mayrhofen, Lorenz Hörl zu Zimmerau, Martin Seywaldt am Högl, Michael Pöll zu Gunthabing, Christian Koidl in der Hacha, Martin Oberhaußer zu Obernau, Martin Pruner am Steyperg, Mo!Aurach b.K. ritz Stainer in Reith, Georg Hechenberger zu Prunn und Georg Koidl zu Aurach mit Gerichtsprokurator Johann Adam Wallner. Es werden die Steuern von 1721 - 1735, die Soldatenfuhren von 1730 - 1737, die Roggen, Hafer-, Heu- und Strohlieferungen dokumentiert und die künftigen Modalitäten vereinbart.

a, b 1740 Juli 16
AT GemA Aurach b. K. 7-9-48 · Unidad documental simple · 1740-07-16
Parte de Gemeindeverwaltung

Anton Dominikus von Praunsegg, Bergrichter und Waldmeister in der Herrschaft Kizpichl, weist auf Bitten der Brückenmeister Christian Gföller zu Harpeunt und Georg Koidl zu Innerhoff im Jochberg für die Erhaltung der zwei Landbrücken am Höglrain und Haperg den erforderlichen Holzstand im Aubachgraben diesseits und jenseits des Baches an der Hofseite aus. Weitere Ausgeschossene von Jochberg namens Georg Koidl zu Künstlern, Michael Koidl zu Geislem und Sebastian Prandter beim Högler zu Aurach berufen sich auf den Holzteilbrief vom 15. April 1625 bzw. auf die Vidimierung von 1683, worin ihnen einen Holzteil an der Hofseite zugewiesen wurde. Genannte Ausmarkungen werden bei einem Augenschein erneuert und neu beschrieben. Siegler: Der Aussteller

1750 Feber 14
AT GemA Aurach b. K. 7-9-49 · Unidad documental simple · 1750-02-14
Parte de Gemeindeverwaltung

Vergleich zwischen der Stadt Kizbichl und den sechs Vierteln der Herrschaft Kizbichl wegen einer Steuerveranlagung des Johann Seywaldt auf dem Heuberger Hof zu Eckhing, anlässlich der Steuerperäquation zwischen der Stadt und dem Landgericht. Der Hof wird mit 1800 Gulden veranschlagt, wovon lt. Steuerkataster 7 Gulden 49 kr an Ordinaristeuer zu entrichten sind. Nach dem alten Kataster ist dieses Gut noch auf 2150 Gulden taxiert, weil danach viele Ausbrüche erfolgten. Daher werden alle vorher zugehörigen Grundstücke mit genannten neuen Besitzern nunmehr beschrieben und von Georg Vilzer, Jochberger Viertel, Simon Haußer, Reiter Viertel, Michael Prugger, St. Johanner Viertel, Hans Wörgeterer, Pillerseer Viertel, Georg Unterrainer, Kirchdörfer Viertel und Christian Hechenpichler, Kössener Viertel, bestätigt.

1764 März 17 Innsbruck
AT GemA Aurach b. K. 7-9-50 · Unidad documental simple · 1764-03-17
Parte de Gemeindeverwaltung

Vor dem Regiment in Ihnsprugg kommt es vor genannter Kommission zum Vergleich zwischen Johann Oberhäuser zu Hannsla aus dem Viertel Jochberg, Thomas Wörgarther zu Hinterobemau vom Viertel Reith, Ägid Perterer zu Rain und Michael Kaiserer, beide namens der Kleinhäusler mit genannten Rechtsbeiständen einerseits, und Johann Lehrberger, Stadtrat zu Kizbichl, Ingenuin Albuin Posch, Stadtschreiber und genannten Beiständem anderseits, wegen der Schmalzlieferungen an die Stadt und an die Armenwaage. Die beiden Viertel sollen 240 Zentner, einschließlich der 26 Zentner ausgesottenes Armenschmalz ohne jeden Nachlass zu genannten drei Terminen liefern. Die säumigen Schmalzbauem werden von der Bürgerschaft an die Vierteiler gemeldet, welche für die Lieferungen haften. In insgesamt neun Punkten werden auch die Verpflichtungen der Kleinhäusler geregelt.

1769 Dez. 20 Kitzbühel
AT GemA Aurach b. K. 7-9-51 · Unidad documental simple · 1769-12-20
Parte de Gemeindeverwaltung

Vor Josef Maria von Frölichsburg, Pfleger, Urbar-, Stadt- und Landrichter zu Kitzbichel, kommt es zwischen den sechs genannten Vierteilem zur Neufestlegung des alten Trockenmaßes, das sog. Futterschütt-Hafer-Kastenmaß, welches nach dem Wiener Fuß einzurichten ist. Das alte gehäufte Kastenmaß wird im nunmehr neu gemachten Kastenmaß in gestrichener Maßerei abgemessen und in einen halben Metzen, ein Maßl und ein halbes Maßl eingeteilt. Künftig ist der Futterschütthafer in diesem neuen Kastenmaß anzuliefem. Der neue halbe Metzen ist gegenüber dem alten Haferstar um ein halbes Maßl größer. Siegler: Der Aussteller

1823 Juni 16 Wien
AT GemA Aurach b. K. 7-9-52 · Unidad documental simple · 1823-06-16
Parte de Gemeindeverwaltung

Kaiser Franz I. gewährt der Gemeinde Jochberg auf deren Bitten die jährliche Abhaltung eines Viehmarktes in Oberaurach am 26. Okt. Sollte der Markt auf einen Sonn- oder Feiertag fallen, so gilt dieses Marktprivileg für den folgenden Werktag. !Aurach b.K. Siegler: Kaiser Franz

1593 - 1817
AT GemA Aurach b. K. 7-9-53 · Serie · 1593 - 1817
Parte de Gemeindeverwaltung

Vertragsabschrift vom 14. Okt. 1593 zwischen dem Pfarrer Abraham Kragner von St. Johann und den Vierteln Jochberg, Reith und St. Johann betreffend Sackzehent, Tauf- und Bittgeld, Begräbniszehrung, Heiratsbrauch, Gottesdienstordnung und Sakramentenspendung.- Abschrift zweier Abrechnungen über den Kirchturmbau am St. Rupert-Gotteshaus in Oberaurach von 1664. -Abschrift einer historischen Urkunde, welche 1668 von Josef Stickl über die Altarreliquien in der St. Rupertskirche angefertigt wurde. - Protokoll über die Entwicklung der Seelsorge zur Eigenständigkeit ab 1782. - Nachricht über die drei Kirchenglocken zu Aurach 1800. - Spenderliste zu einer Prozession 1817. Anmerkungen zur Schulfinanzierung und Erhaltung der sechs Waisenhäuser 1817. - Steuertabelle von 1782.

1699 Nov. 20
AT GemA Aurach b. K. 7-9-54 · Unidad documental simple · 1699-11-20
Parte de Gemeindeverwaltung

Befehlsabschrift der o. ö. Regierung wegen Neubestellung eines Pfarrers und Dekans zu St. Johann. Die Bittsteller der Viertel von Jochperg, St. Johann und Reith ersuchen um einen neuen Dekan, weil der jetzige Pfarrer aus Altersgründen sein Amt nicht mehr versehen kann. Es wird ihnen aufgetragen, sich an den alten Vergleich zu halten und bei der Investitur eines neuen Dekans darauf zu achten, dass zu keiner Beschwerde Anlass gegeben werde.

1718 Mai 7 Aurach
AT GemA Aurach b. K. 7-9-55 · Unidad documental simple · 1718-05-07
Parte de Gemeindeverwaltung

Protokoll der vier Werchate Kocha, Haßlwandt, Aurach und Henthall über die Erhaltung eines ständigen Geistlichen oder Kuraten am St. RupertiGotteshaus. !Aurach b.K. Es werden die Namen aufgelistet, wie viel jeder zur Priesterfinanzierung beiträgt.

18./19. Jahrhundert
AT GemA Aurach b. K. 7-9-56 · Serie
Parte de Gemeindeverwaltung

Sammelakt über weitere geistliche Angelegenheiten betr. Vakanz nach Vikar Anton Thuille, Bittschrift wegen eines zweiten Priesters in Aurach, Initiativen wegen Separierung von Kitzbühel, Ladung des Christian Kohlhofer von Mühleit, Stellungnahme wegen der Pfarreinteilung, Protokoll von Stellungnahmen wegen Seelsorgseinteilung 1788, Bittschrift an das Kreisamt 1792, Bitte an das Gubemium wegen erledigter Kuratiepfründe 1792, Bitte um Beibehaltung des Kuraten Sebastian Zwölfer 1792, Bitte um einen Weltpriester 1797, Bitte um Eingemeindung von Sonnberg und Henthal in den Steuerdistrikt Aurach, Schuldverschreibung des Johann Filzer an die Bruderschaft 1794, Kirchpropstrechnung für 1803, Abrechnung des Vikar Sebastian Sandbichler von Jochberg 1823, Bitte um Firmung in Jochberg 1819, Kapitalbeiträge für St. Rupert in Aurach o. J., Argumente für Trennung von Kitzbühel o. J., Fläuserlisten für Neuzuteilung zum Vikariat Aurach, Kommentar an das Gubemium wegen Aufteilung der Häuser in der Kreuztracht Aurach o. J.

1605 Aug. 20
AT GemA Aurach b. K. 7-9-57 · Unidad documental simple · 1605-08-20
Parte de Gemeindeverwaltung

Raimund von Lamberg, Gerichtsinhaber der Herrschaft Kizpichl, und Wolfgang Pürchinger, Stadt- und Landrichter, protokollieren, dass dem Balthasar Enndtstrasser zu Haperg und dem Lorenz Eisensteter gerichtlich aufgetragen wird, binnen 14 Tagen ihre Grundstücke für den Holztransport zur Erhaltung der Haperger Brücke zuzulassen und ihren Anteil zur Errichtung der Wehr und Arche beizutragen. Dieses Protokoll begehrten die Brückenmeister der Haperger Brücke im Jochperger Viertel Wolf Taxer auf dem Mayrhof, und Matthäus Stainer zu Hennstal. Siegler: Raimund von Lamberg

1714 ca.
AT GemA Aurach b. K. 7-9-58 · Unidad documental simple · 1714
Parte de Gemeindeverwaltung

Inventar der Schriften zum Unterhalt der Landbrücke über die Ache beim Höglrain: Vertrag mit der Stadt Kizbichl 1529, Revers wegen Verengung der Ache 1709, Revers des Hans Lohrmiller und seiner Ehegattin Christina Gratl, Reverse wegen Brückenerhaltung von 1529, Revers des Andrä Razinger von 1549, Revers vom Öttllehen zu Winckhlen 1625, Stiftungsbriefe (Gewerbriefe) Nr. 8-19, Befreiung des Jakob Seereiter von der Komlieferung 1618, Beitrag des Gutes Niderhof 1618, Holzteil- und Auslackungsbriefe zur Haperger- und Höglrainer Brücke usw.

1813 - 1823
AT GemA Aurach b. K. 7-9-59 · Serie · 1813 - 1823
Parte de Gemeindeverwaltung

Sammelakt betr. Wege und Brücken, Auftrag wegen Kiesfuhren an den Vierteiler Balthasar Obermoser 1813, Verwüstungen der Ache in der Langau, Arbeitsaufgebot von 80 Mann in der Langau, Aufruf für 200 Mann gegen Wasserausbruch in der Langau, Aufruf zur Wasserarbeit mit sechs Pferden 1815, Aufruf an die Gutsbesitzer wegen Bauverhandlung zum Fahrweg nach Jochberg 1815, Konkurrenzpflicht nach Ausbruch der Ache 1817, Rekurs der Gemeinden Kitzbühel, Jochberg und Reit gegen die Konkurrenzpflicht zur Straße bei Itter; Strafgelder an das Waldamt, Namensverzeichnis der bestraften Waldfrevler von Jochberg 1818, Aufruf zu Wegreparaturen am Vicinalweg 1823, Beschwerdeschrift des Martin laxer zu Wüncklen wegen Wasserschäden in der Langau o. J.