Abrechnung über das neu erbaute Schulhaus unter Johann Filzer, Wirt zu Hallern. Von 1872 - 1882 sind Protokolle (Auslaufjoumale) über den ausgegangenen Schriftverkehr der Gemeindekanzlei erhalten.
Armenstandsverzeichnisse und Armenfondsrechnungen für die Gemeinde Aurach zur Versorgung im Armenhaus, für Ausstattung oder für die Unterstützung mittels Hilfsgelder.
Gemeinderechnungen über die Ausgaben und Einnahmen der Landgemeinde Aurach unter Kassier Johann Filzer und Vorsteher Johann Obermoser. Weitere Gemeindevorsteher sind Johann Hechenberger 1836, Johann Filzer 1837, Alois Obermoser 1838 usw.
Geschichte von Aurach. Vikar Vigil Pürckhl legt 1787 über die „Bevölkerung, Bekehrung und Entstehung der Kuratie“ eine Geschichte an, welche auf Urkunden, auf Aussagen glaubwürdiger alter Männern und auf eigenen Erfahrung beruht. Die Geschichte beginnt bei den Griechen und Römern. Es werden alte Bergbaue erwähnt, Spruchbriefe zitiert, Namensdeutungen gegeben, die Diözesan- und Kuratiegeschichte ausführlich behandelt und 1722 die Separierung der Kreuztracht von Kitzbühel mit sämtlichen Vertragspunkten zitiert. Es folgt die Geschichte der zehn Kuraten, wovon die sieben Jahre Pürkhls ab 1780 (S. 47 - 66) besonders ausführlich behandelt sind.
Jahresrechnungen der Dreifaltigkeitsbruderschaft Aurach mit genannten Rechnungslegem.
Jahresrechnungen der Dreifaltigkeitsbruderschaft Aurach mit genannten Brudermeistem.
Jahresrechnungen der unzerteilten Dreifaltigkeitsbruderschaft, welche am 19. April 1740 durch Ordinariatskonsens gegründet wurde. Brudermeister Georg Koidl legt die erste Jahresrechnung mit einem Umsatz von über 500 Gulden welche 1742 vom Vikar Konrad Prigl ratifiziert wird. Ab 1746 folgen Brudermeister Matthias Haller, 1753 Michael Koidl, 1759 Peter Mitterer, 1762 Matthias Stanger und 1765 Georg Hechenperger.
Kataster der steuerbaren Objekte in der Steuergemeinde Aurach mit 194 Gutsbesitzern und einigen Nachträgen.
Steuerkataster des Viertels Jochberg, beginnend mit dem Kochinger Werchat Kat. Nr. 235 - 348.
Theresianischer Grundsteuerkataster für das Jochberger Viertel, welcher lt. kaiserlichem Patent vom 22. Sept. im ganzen Land eine neue Steuerperäquation oder Steuergleichheit herstellt. Es werden in der Herrschaft Kizbichl alle Güter, Mannmahd, Tagbaue und Weidegräser beaugscheint und beschrieben, die Qualität beurteilt sowie die Wasser- und Lahngefahr berücksichtigt. Selbst die besten Gründe erzielen aus einem Star Saatgut nur eine Ernte von drei bis vier Star. Wegen der Hochlage und Kälte werden die Feldfrüchte im Herbst, sowie jüngsthin geschehen, nicht immer reif. Viele Gründe werden durch Wasser und Muren weggerissen. Die Untertanen sind vielen Grundherren unterworfen und mit Reichnissen, Anlaiten, Totfall- und Antrittsrindem belastet, weiters durch Vogteien, Gülten und Grundzinse. Überdies sind die Grundholden durch die sog. Priestersteuem und Priestersammlungen, durch die Mesnergarben und teils durch Heusammlungen belastet. Da die Herrschaft durch bayerische und salzburgische Gerichte umzingelt ist, leidet man bis heute unter den Kriegsfolgen von 1703, die Wachtschichten und Militäreinquartierungen. Die Beschreibung ergibt für die fünf Werchate 1447 Tagbau, 1935 Mannmahd und 3047 Gräser. Der Steuerertrag wird mit 613 Gulden 45 kr bemessen.
(Älterer) Leopoldinischer Steuerkataster für das Viertel Jochberg, mit Beschreibung der Güter, Häuser und Grundstücke, doch ohne Abzug der darauf liegenden Lasten, gegliedert in die Hennthaler, Haßlwander, Khochinger, Oberhäuser und Auringer Werchate.
Einkauf des Haller Salzes 1756, Auszug aus der Schenkischen Seelen- und Viehbeschreibung zwecks Salzbedarf o. J., Güterverzeichnis und deren Taxen, Beschreibung der Hauseigentümer in Jochberg o. J., Beschreibung der noch stehenden Mitterzäune 1771, 2 Seelen-, Vieh- und Salzbeschreibungen vom Joch!Aurach b.K. berger Viertel 1785; Beseitigung der Mitterzäune betr. 1786, Erfassung der Einund Auswanderer sowie der Soldatenkinder 1786, Seelen- und Viehbeschreibung im Viertel Jochberg, Zugviehbeschreibung 1787, 1797, Salzund Viehbeschreibung bis 1790, Leutbeschreibung 1795, Erbseinsatz nach Johann Müllner, Bergknappe zu Aurach 1798; Leut- und Salzbeschreibung 1802, Testamentseinsatz nach Josef Stadler 1802, weitere Leut- und Salzbeschreibungen 1801 - 1808, Pferde- und Ochsenbeschreibung 1808, Beschreibung der Männer mit Alter und Beruf im Viertel Jochberg 1809, Genussvertrag zwischen Johann Rieder und Wolfgang Koidl 1809, Viehstandsverzeichnisse 1809 - 1811, 3 Familienbeschreibungen 1811, Zugtierbeschreibung 1811, Viehstands- und Weggeldverzeichnisse 1812 - 1814, Familienbeschreibungen der Kreuztrachten Jochberg, Kitzbühel, Aurach 1815, topographische Übersicht 1819, Viehstand im Viertel Jochberg 1820, Domizilstreit wegen Josef Langhofer 1823.
Undatierte Steuersachen: Steuerkataster des Jochberger Viertels nach Werchaten gegliedert 18. Jahrhundert, Steuertaxen nach Gütern, Steuerlisten des Oberhäuser Werchats und des Reither Viertels, Steuertermine nach Vierteln gegliedert, weitere undatierte Steueraufzeichnungen, nach Gutsinhabern und Gütern gegliedert, Steuertaxe des Henthaller Werchats, des Kochinger Werchats, Verzeichnis der Grundherren nach der Adelsfassion, summarisch kapitalischer Beitrag aller Adelssteuern im Landgericht Kitzbühel, Steuerprotokolle vom Viertel Jochberg.
Steuerabgleichung zwischen Stadt Kitzbühl und den sechs Vierteln 1801, weitere Steueraufteilungslisten vom Staller, Hechenberg und Thengut 1803, Steuerverzeichnisse 1808/9, Viehlieferungen des Viertels Jochberg, Reisgeld für Rekruten 1810, Familien-Schutzgeld-Kataster 1810, Steuervorschreibung 1813, weitere Steuervorschreibungen an den Gemeindevorstand Jakob Uralter von Jochberg 1822/23.
Sammelakten betr. Andräisteuer an den Jochperger Vierteiler Sebastian Haaler 1702, Georgisteuer an Vierteiler Georg Stanger 1707, Steuervorschreibung des Steuereinnehmers Franz Saurwein an die sechs Vierteiler 1707, Kopfsteuerverzeichnis des Adam Lintner für das Kochinger Werchat 1738, Steuerperäquation für Aurach 1752 - 1786, Kopfsteuern des Haslwanter Werchats, des Auracher Werchats und des Henntaler Werchats o. J., Steuerbüchl für die 18 Güter des Haslwanter Werchats und weitere Steuerlisten 1761, Steuerverordnung 1772, Flächenverzeichnis im Viertel Jochberg 1778, Steuersummen aus dem neuen Ka-taster 1779, Steueranlage in den sechs Vierteln 1784, Steueranlagen und Rückvergütungen in den Werchaten des Viertels Jochberg (5 Libelle) 1785, Kommissionsprotokoll in Peräquationssachen 1786, Steuerbereitung des Ehmbacher Wir-tes Josef Lampodinger, Bitte um Steuerrückvergütung, Steuervergleich unter den Viertelausschüssen 1795, Erfassung neu entstandener Baugründe 1795.
Sammelakten betr. Verpflegung des Kriegsvolkes und Versorgung des Musterplatzes in Kuefstain 1603, Steuerklagen der Reither Gutsinhaber 1642, Spesenrechnung für die Wachtsoldaten im Jochperg 1679/80, Neuanpassung der Universalsteuerbereitung für das Jochperger Viertel 1680, Steuerbereitung für das Reither Viertel 1680, Mandat zur Einquartierung der Rekruten 1681, Information über die Durchführung der Steuerbereitung 1684, Aufteilung der Ordinaristeuer für das Oberhäuser, Kochinger, Auracher, Hentaler und Haslwanter Werchat 1685.
Oie Inhaber der 59 Ehemühlen (Handelsmühlen) in der Herrschaft Kitzbühel beschweren sich, dass sie wegen der 33 Hausmühlen zu wenig zu mahlen haben, da die Handelsmüller nicht nur das Handelsgetreide sondern auch das den Mautmüllern zustehende Getreide mahlen. Oie groben Hausmühleninhaber nützen den erhöhten Umsatz, da viele unnötige Hausmühlen beseitigt wurden, ohne dass sie deshalb mehr Steuer bezahlen. Die Ehemühlen hingegen wurden mit höherer Steuer belegt. Die Maut- und Ehemüller beklagen, dass sie für die Bauern die trockenen Hafergräten abmahlen müssen, wobei fünf Mühlen in Rauch aufgegangen seien. Diese kostenlose Abmahlung der Gräten für das Mastvieh sei nur noch im Landgericht Kitzbühel üblich. Nur zehn Ehemühlen konnten vor der Feuersbrunst gerettet werden. Es folgen weitere Klagen wegen Zerstörung der Rinnwerke durch Unwetter, teurer Anschaffungen und hoher Kapitalschulden Daher bitten die Ehe- und Mautmüller, dass ihnen statt jedem 30. Musmaki jedes 20. vom Star zugeteilt werde. - fn der Stellungnahme der sechs Vierteiler an den Pfleger Johann Benedikt Stöckl wird betont, dass es für die Feuersgefahr unerheblich sei, ob die Gräten für die Bauern oder die Müller selbst gemahlen werden. - Schließlich wird den Müllem jedes 24. Maßl bewilligt und das Mahlen der Hafergräten gänzlich verboten.
Sammelakten betr. Vorspannliste, Grundbuch für die Brandversicherung, Sammlung von bayerischen Zirkularen 1811 - 1814, weitere Zirkulare 1814 1816, Vergleich mit Alpgräserbesitzern 1817, Bürgschaft des Franz Anton Heffele 1818, Verarchung bei der Heuberger Brücke, Reparaturen am Vicinalweg 1819, Kurrenda 1820, Kapitalstand der Gemeinde Jochberg, Militärpflichtige 1821, Ladung der Stellungspflichtigen, Stellungsergebnis an Gemeindevorstand Jakob Thaller 1822, Erlässe in Steuer- und Militärsachen, auch Armenversorgung, zu Wustungen und Voranschlägen etc. 1822/23.
Sammelakten betr. Schmalzbeschreibung 1700, Rekrutendurchmarsch 1702, Viertelrechnung des Sebastian Oberaigner zu Jochperg 1705, Vergleich nach Johann Meitinger 1709, Protokoll zur Waldnutzung 1746, Theresianische Güterbeschreibung 1746, summarischer Extrakt der Jochberger Güterbeschreibung 1748, Schmalzlieferung an die Stadtwaage 1750, Ergreifung des schädlichen Gesindels 1751, Aufhebung der Totenmähler, Bittschrift wegen Steuerentlastung 1752, Kostenaufstellung des Wolfgang Koidl, Memorial wegen ausländischer Salzlieferungen, weitere 3 Befehlsabschriften 1755, Haller Salzverkauf zu Kastenstatt 1756, Befehl wegen Kupfergeldes 1761, Viktualienanforderung für kaiserlichen Besuch in Innsbruck 1764, Trauerordnung 1767, Tax- und Sportularordnung 1774, Seelenbeschreibung von Jochberg 1774, Schmalzlieferung 1776, Bittschreiben wegen Schmalzpreis 1778, Evidenthaltung der Konskriptionslisten, Kundmachung des Stockgeldes 1785, Wasserschäden an genannten Gütern 1786/87, Verzeichnisse der neuen Gebäude in Jochberg 1787, Steuemachlässe nach Wasserschäden 1786/87, gedruckte Polizeiordnung, Gemeindeauflagen und Wustungen betr. 1795.
Sammelakten betr. Viehverkauf und Willengeld o.J., Fürkauf zu Kizpichl 1615, Futtertaxe für Einquartierungen durch den o.ö. Kriegsrat 1659, Bettlermandat an Vierteiler Ruprecht Auperger 1665, Weinkauf aus Trient 1666, Privilegienkonfirmation für die Stadt Kitzbühel 1671, Verleihung eines Weidachs in Fricking 1674, Wahl des Leutnants Josef Seitz zu den Scheibenschützen 1675, Mobilisierung zum Musterplatz nach Rattenberg 1675, verweigerte Schmalzlieferung 1682, wegen strittiger Schmalztaxe 1688, Erkenntnis wegen Schmalzlieferung 1691, Kammererläuterung wegen strittiger Schmalz-taxierung 1693, Regierungsbefehl an den Pfleger zu Kizpichl, Zeugeneinvernahme wegen Schmalzlieferung, Verordnung zur Gesellenförderung 1694, Aufforderung zur Schmalzbeschreibung 1696, Schmalzlimit für Salzburger Alpgräser, Verfahrensmängel im Schmalzstreit 1699.
Jahresabrechnungen, Herbstabgleichungen, Bruderschaftsabrechnungen, Arme-Leut-Rechnungen und Viertelrechnungen der Brückenmeister und Vierteiler namens Matthäus Koidl, Georg Oberhäuser, Hans Filzer, Wolfgang Oberhäuser, Matthäus Hueber, Michael Taxer, Christian Hechenberger und Christian Kollhofer, Andrä Reich, Christian Koidl, Andrä Hechenberger, Matthäus Haller, Christian Oberhäuser, Wolfgang Auberger, Leonhard Zaller, Josef Salligger, Johann Laucher, Georg Lindner, Sebastian Pletzer, Georg Oberhäuser, Josef Haller, Vinzenz Pachler und Georg Zagl.
Jahresabrechnungen, Spezifikationen und Herbstabgleichungen der Brückenmeister und Vierteiler namens Thomas Aufschnaider, Georg Thaller, Wolfgang Hechenperger, Georg Lindner, Sebastian Plezer, Andrä Trixl, Johann Bachler, Sebastian Thaller, Sebastian Pletzer, Leonhard Wörgetter, Jakob Hochkogler, Johann Bachler, Sebastian Hechenperger, Christian Hechenperger, Matthäus Koidl, Christian Hechenberger und Thomas Koidl.
Jahresrechnungen der Brückenmeister und Abgleichungen der Vierteiler namens Wolfgang Koidl, Hans Filzer, Leonhard Pohl, Leonhard Zagl, Christian Filzer, Georg Plezer, Veit Taxer, Sebastian Pachler, Veit Taucher, Andrä Koidl, Andrä Obemauer, Sebastian Plezer, Matthias Oberhäuser, Johann Hechenperger, Sebastian Koidl, Peter Kircher, Peter Oberhäuser, Christian Votier, Christian Oberhäuser, Georg Hechenperger, Georg Filzer, Simon Stanger, Martin Plezer, Georg Oberhäuser, Michael Thaler, Sebastian Hechenberger, Wolfgang Hechenberger und Peter Filzer.
Viertelrechnungen bzw. Brückenrechnungen des Vierteilers Hans Oberaigner 1738/39, des Christian Hechenberger und des Paul Oberlechner 1739/40, des Brückenmeisters Georg Koidl 1741/42, des Vierteilers Andrä Koidl 1741/42 und des Matthäus Haller 1742/42, der Brückenmeister Paul Hagsteiner 1742/43 und Lienhard Filzer 1743/44, des Vierteilers Matthias Exenperger 1743/44, des Brückenmeisters Jakob Oberaigner und des Vierteilers Hans Pachler 1744/45, der Vierteiler Hans Hechenperger 1745/46 und Georg Hechenperger 1746/47, des Brückenmeisters Simon Plezer 1746/47, des Vierteilers Georg Hechenperger 1747/48, des Brückenmeisters Sebastian Plezer und des Vierteilers Hans Koidl 1748/49, Abgleichung für Christian Wandter 1749 und 1750, Viertelrechnung des Michael Koidl 1750/51, Brückenrechnung des Christian Oberhäuser 1751/52, Viertelrechnung des Georg Oberhäuser 1751/52 und des Jakob Ober-aigner 1752/53, Brückenrechnung des Thomas Obermoßer und Viertelrechnug des Josef Votier 1753/53, des Christian Oberhäuser, des Brückenmeisters Urban Obemauer 1754/55, des Thomas Koidl und des Matthias Stanger 1755/56, des Martin Koidl und Georg Hechenperger 1756/57 sowie des Hans Oberhäuser 1757/58.
Viertelrechnung des Andrä Koidl und Georg Stanger 1707, Brückenrechnung des Jakob Foidl und Viertelrechnung des Peter Taxer 1708, Brückenrechnung des Hans Hechenperger 1709, des Jakob Reepichler und Viertelrechnung des Hans Hechenperger und Michael Kircher 1710, Wolf Amperger 1711/12, Sebastian Taxer 1712, Leonhard Hechenperger 1712/13, Stephan Koidl und Sebastian Miterer 1713/14, Jakob Repichler (Hans Hechenperger) 1714/15 mit Abgleichung bei Franz Voglsanger zu St. Johann, Peter Wandter 1715/16, Hans Oberhäuser und Veit Pachter 1726, Georg Oberaiger 1727, Simon Mospacher und Michael Taxer 1727/28, Hans Hechenperger und Hans Geissler 1729, Georg Vetter und Christian Taller 1729/30, Thomas Pruner und Andrä Erber 1730/31, Kaspar Stanger und Michael Oberhäuser 1731/32, Hans Taucher 1732/33, Josef Widauer und Michael Hechenberger 1733/34, Matthäus Pachter und Thomas Pruner 1734/35, Wolfgang Hechenperger 1735/36, Sebastian Vilzer und Adam Lindner 1736/37, Paul Auberger 1737.
Jahresrechnungen der Brückenmeister Wolfgang Oberhäuser und Georg Koidl samt zahlreicher Abgleichungen wegen der Munitionsfuhren usw. an den Vierteiler Christian Hechenperger von 1701, des Sebastian Hechenperger, Sebastian Haller und Augustin Hagsteiner 1702, des Christian Oberhäuser 1703/4, des Christian Exenperger 1704, des Veit Pranter, Georg Koidl und Wolfgang Stanger 1706.
Jahresrechnungen des verordneten Brückenmeisters Simon Oberhäuser von Mayrhof, der gemeinsam mit Paul Taxer die Abrechnung 1680 nach Friedrich Stampfer übernimmt. Es folgen 1681 Simon Taxer als Brückenmeister und Christian Seibald als Vierteiler, 1682 Andrä Oberhäuser und Christian Erber, 1683 Friedrich Stanger samt einer Fuhrabgleichung für alle sechs Viertel, 1684 Urban Stanger und Daniel Seibald, 1685 Peter Oberaigner und Sebastian Wanter, 1686 Peter Obermoser und Sebastian Gföller, 1687 Georg und Christian Hechenperger, 1688 Andrä Koidl, 1689 Hans Wanter und Urban Pfleger, 1690 Simon Oberhäuser und Adam Pruner, 1691 Paul Foidl und Hans Plezer, 1692 Thomas Miterer, 1693 Sebastian Wandter, 1694 Klemens Egger und Hans Hechenperger, 1695 Christian Koidl und Veit Taxer, 1697 Paul Foidl und Georg Hötrich, 1699 Adam Pruner und Wolfgang Auperger, 1701 Christian Hechenperger samt einer Konvoiabgleichung der sechs Vierteiler.
Die Brückenmeister des Jochberger Viertels und die Vierteiler legen über die Einnahmen und Ausgaben bei der Höglrainer und Haberger Brücke getrennte Rechnungen vor. 1659 übernimmt Brückenmeister Peter Obermoser von seinem Vorgänger Christian Gföller 22 Gulden bar, 230 Gulden Kapital zu einem Zinssatz von 5 %, Brückendienste von 6 Gütern und genannte Werkzeuge. Die Ausgaben betragen 1659 für Material Spesen und Dienstleistungen 13 Gulden 29 kr. Es folgen die Jahresrechnungen von Hans Oberaigner, Hans Vöter, Georg Hürtl, Augustin Koidl, Augustin Plezer, Georg Hirtl, Jakob Koidl, Peter Obermoser, Simon Velderer, Wolfgang Koidl, Hans Plezer, Michael Haller, Georg Foidl, Ruep Aurperger, Jakob Koidl, Sebastian Exenperger, Ruprecht 8tanger, Georg Obermoser, Peter Obermoser, Sebastian Stainer, Kaspar Höflich, Michael Koidl, Georg Prantauer, Jakob Hechenperger, Bartlmä Exenperger, Hans Erber, Thomas Pruner, Jakob Hochkogler, Georg Oberhäuser, Jakob Koidl, Friedrich Koidl, Marx Epperger, Ruprecht Obemauer, Veit Oberaigner, Andrä Koidl, Georg Miterer, Friedrich Stanger und Georg Hinterholzer.
Kosten Voranschläge der Gemeinde Jochberg für das Militärjahr 1815/16, erstellt vom Vierteiler Vinzenz Pachter (zweifach). Die Einnahmen mit Kassavorstand, Kapitalzinsen, Steuereinnahmen zu 6 Terminen und Wustungsabgaben betragen 5907 Gulden Die Versorgung der 19 Armen betragen 1050 Gulden die Ärarsteuern 2049 Gulden die Militärvorspann- und Quartierkosten 1444 Gulden die Passivzinsen 495 Gulden die Kapitaltilgung 300 Gulden und die Erziehung armer Kinder 230 Gulden Nach Abzug der Ausgaben verbleibt ein Kassarest von 84 Gulden 43 kr. - Weitere Kostenvoranschläge für Jochberg folgen 1816/17 (zweifach) mit einem Jahresbudget von über 6000 Gulden und für das Jahr 1818 mit 5996 Gulden Übersicht aller Tagbau- und Mannmahdflächen im Jochberger Viertel mit Angabe der Hofnamen.
Quittungen, Rechnungen und Kostenaufstellungen betr. Kapitaltilgung, Waldbesitzer, Steuerleistungen, Hauskauf, Darlehen, Freikauf vom Militär, Reparaturkosten für Vicinalweg, Spesen für Gemeinde, Schulrequisiten, Verdrehung, Schulbeitrag nach Kitzbühel, Schulholz, Tagschichten für Archenarbeit, Reisespesen für Josef Oberhäuser nach Innsbruck, Jahresabrechnung der Gemeindevorstehung 1817, Gerichtskostenanteil 1818, Zinsbestätigung, Quittung des Martin Haller an den Vierteiler Peter Taxer 1821, Quittung des Stefan Kollhofer an Jakob Hochkogler 1821 usw.
Sammelakten über Salzlieferungen des Wirtes Matthias Adamer von Angath an die Gerichte Kufstein und Kitzbühel 1756, Salzbeschreibung für die Werchate des Jochberger Viertels 1781 und 1783 mit genannten Gutsinhabem, Erhebung des Salzbedarfs für die Knappen 1787, Verbot von Salzburger Salz auf Almen 1787, wegen Einhebung des Salzakzises von den Knappen, Arbeitern und Schmelzern 1796, Einfuhrgenehmigung von Salzburger Salz 1792, Aufforderung zum Salzakzis der Jochberger Knappen 1795, Extrakt über den bezahlten Salz-akzis in der Herrschaft Kizbühel 1799.
Sammelakt betr. Bürgerschmalz, Streitsache zwischen den sechs Vierteln wegen der Kostenkalkulation des sog. „Zuegemies“ 1709, Bürgerschmalzbeschreibung 1749, Schmalzeinhebung von Alpinhabem 1750, Schmalzkontingente aus Jochperg und Reith für die Armenwaage 1751, Schmalzzuteilung an die St. Andrä-Pfarre 1751, Abrechnung des Reither Viertels durch Hans Egger 1752/53, Abrechnung mit den sechs Vierteln 1752, Abrechnung des Reither Viertels 1755/56, quittierte Rechnung des Reither Viertels 1756, 5 undatierte Stücke betr. das Arme-Leute-Schmalz 1755 ca., Kostenaufstellung aus dem Schmalzvergleich der Viertel Reith und Jochberg kontra Kizbichl 1763, Aufteilung der Schmaldeputate zwischen Reith und Jochberg 1764, Nachvergleich zum Armenschmalz 1766, Abrechung der Bürgerschmalztaxe 1771/72, Weggeldbefreiung für Schmalzfuhren von Bauern 1779, Schmalzvergleich auf 12 Jahre 1781, Salzniederlag 1783, Abrechnung von Kössen 1806, Festsetzung des Schmalzpreises 1818, Bürgerschmalzbeschreibungen 1821 und 1842.
Sammelakt betr. Wochenmarkt 1681, Schmalzlieferung 1689, Urteil betr. Bürgerschmalz 1690, Kammererläuterung zur Schmalzlieferung 1693, Zeugenbefragung des Peter Adelsperger, Lorenz Repichler, Hans Schweinester, Georg Empl und Sebastian Oberlechner wegen Schmalztransport nach Kizbichl 1694; Liste der Jochberger Schmalzfuhren nach Kizbichl 1695, Rechtsstreit betr. Schmalzpreis zwischen Thomas Rieder und Hans Seybalt 1698, Bittschrift der Viertel Jochperg und Reith betr. Schmalzpreiserhöhung 1699.
Beschreibung der Wasserschäden an Grundstücken im Viertel Jochberg vom Juni 1786 mit den Namen der Geschädigten, Aufruf zur Bachverbauung und Rei-nigung der Wildbäche von Erlenstämmen 1786, Bewilligung einer Aushilfe für die Viertel St. Johann und Kirchdorf 1787.
Mahnschreiben betr. Arbeitsaufruf in der Langau 1815, Straßenerhaltung zum Pass Thum durch Bergknappen auf Kosten der Jochberger 1822.
Sammelakt betr. Wege und Brücken, Auftrag wegen Kiesfuhren an den Vierteiler Balthasar Obermoser 1813, Verwüstungen der Ache in der Langau, Arbeitsaufgebot von 80 Mann in der Langau, Aufruf für 200 Mann gegen Wasserausbruch in der Langau, Aufruf zur Wasserarbeit mit sechs Pferden 1815, Aufruf an die Gutsbesitzer wegen Bauverhandlung zum Fahrweg nach Jochberg 1815, Konkurrenzpflicht nach Ausbruch der Ache 1817, Rekurs der Gemeinden Kitzbühel, Jochberg und Reit gegen die Konkurrenzpflicht zur Straße bei Itter; Strafgelder an das Waldamt, Namensverzeichnis der bestraften Waldfrevler von Jochberg 1818, Aufruf zu Wegreparaturen am Vicinalweg 1823, Beschwerdeschrift des Martin laxer zu Wüncklen wegen Wasserschäden in der Langau o. J.
Inventar der Schriften zum Unterhalt der Landbrücke über die Ache beim Höglrain: Vertrag mit der Stadt Kizbichl 1529, Revers wegen Verengung der Ache 1709, Revers des Hans Lohrmiller und seiner Ehegattin Christina Gratl, Reverse wegen Brückenerhaltung von 1529, Revers des Andrä Razinger von 1549, Revers vom Öttllehen zu Winckhlen 1625, Stiftungsbriefe (Gewerbriefe) Nr. 8-19, Befreiung des Jakob Seereiter von der Komlieferung 1618, Beitrag des Gutes Niderhof 1618, Holzteil- und Auslackungsbriefe zur Haperger- und Höglrainer Brücke usw.
Raimund von Lamberg, Gerichtsinhaber der Herrschaft Kizpichl, und Wolfgang Pürchinger, Stadt- und Landrichter, protokollieren, dass dem Balthasar Enndtstrasser zu Haperg und dem Lorenz Eisensteter gerichtlich aufgetragen wird, binnen 14 Tagen ihre Grundstücke für den Holztransport zur Erhaltung der Haperger Brücke zuzulassen und ihren Anteil zur Errichtung der Wehr und Arche beizutragen. Dieses Protokoll begehrten die Brückenmeister der Haperger Brücke im Jochperger Viertel Wolf Taxer auf dem Mayrhof, und Matthäus Stainer zu Hennstal. Siegler: Raimund von Lamberg
Sammelakt über weitere geistliche Angelegenheiten betr. Vakanz nach Vikar Anton Thuille, Bittschrift wegen eines zweiten Priesters in Aurach, Initiativen wegen Separierung von Kitzbühel, Ladung des Christian Kohlhofer von Mühleit, Stellungnahme wegen der Pfarreinteilung, Protokoll von Stellungnahmen wegen Seelsorgseinteilung 1788, Bittschrift an das Kreisamt 1792, Bitte an das Gubemium wegen erledigter Kuratiepfründe 1792, Bitte um Beibehaltung des Kuraten Sebastian Zwölfer 1792, Bitte um einen Weltpriester 1797, Bitte um Eingemeindung von Sonnberg und Henthal in den Steuerdistrikt Aurach, Schuldverschreibung des Johann Filzer an die Bruderschaft 1794, Kirchpropstrechnung für 1803, Abrechnung des Vikar Sebastian Sandbichler von Jochberg 1823, Bitte um Firmung in Jochberg 1819, Kapitalbeiträge für St. Rupert in Aurach o. J., Argumente für Trennung von Kitzbühel o. J., Fläuserlisten für Neuzuteilung zum Vikariat Aurach, Kommentar an das Gubemium wegen Aufteilung der Häuser in der Kreuztracht Aurach o. J.
Protokoll der vier Werchate Kocha, Haßlwandt, Aurach und Henthall über die Erhaltung eines ständigen Geistlichen oder Kuraten am St. RupertiGotteshaus. !Aurach b.K. Es werden die Namen aufgelistet, wie viel jeder zur Priesterfinanzierung beiträgt.
Befehlsabschrift der o. ö. Regierung wegen Neubestellung eines Pfarrers und Dekans zu St. Johann. Die Bittsteller der Viertel von Jochperg, St. Johann und Reith ersuchen um einen neuen Dekan, weil der jetzige Pfarrer aus Altersgründen sein Amt nicht mehr versehen kann. Es wird ihnen aufgetragen, sich an den alten Vergleich zu halten und bei der Investitur eines neuen Dekans darauf zu achten, dass zu keiner Beschwerde Anlass gegeben werde.
Vertragsabschrift vom 14. Okt. 1593 zwischen dem Pfarrer Abraham Kragner von St. Johann und den Vierteln Jochberg, Reith und St. Johann betreffend Sackzehent, Tauf- und Bittgeld, Begräbniszehrung, Heiratsbrauch, Gottesdienstordnung und Sakramentenspendung.- Abschrift zweier Abrechnungen über den Kirchturmbau am St. Rupert-Gotteshaus in Oberaurach von 1664. -Abschrift einer historischen Urkunde, welche 1668 von Josef Stickl über die Altarreliquien in der St. Rupertskirche angefertigt wurde. - Protokoll über die Entwicklung der Seelsorge zur Eigenständigkeit ab 1782. - Nachricht über die drei Kirchenglocken zu Aurach 1800. - Spenderliste zu einer Prozession 1817. Anmerkungen zur Schulfinanzierung und Erhaltung der sechs Waisenhäuser 1817. - Steuertabelle von 1782.