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Archivistische beschrijving
AT GemA Fendels 2-2-1 · Stuk · 1455-11-25
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Ras verkauft eine Gülte von 2 lb aus Haus, Hof und Hofstatt samt Baumgarten zu Kawnnes unter der St. Jakobskirche dem Matthias Hochueber um 45 Pfund Zahlbemer, welche jährlich am St. Gallentag zu zinsen ist. Der Hof grenzt an die Gemeindestraße, an das Haus des Jakob Wammas, an Michael Rauchs Haus und den gemeinen Weg. Siegler: Matheis von Wall Zeugen der Siegelbitte: Hans Wammas, Peter Schedel und Jakob Kufemer, alle drei zu Kawns RV: umb zway lb gelts von Hans Rassen, gehörend Jacob Anthoffer zu Glums, der hats geordnet gen Winkler

1619 Jän. 8 Innsbruck
AT GemA Fendels 2-2-10 · Stuk · 1619-01-08
Part of Gemeindeverwaltung

Regierung und Kammer zu Ynsprugg erlassen in Ergänzung zum vierten Buch, Artikel 12, 13 und 15 der Tiroler Landesordnung zum Schutz der Felder und des Wildes folgende Verordnung: Damit das Wild vor Wölfen, Hunden und anderen schädlichen Tieren fliehen kann, dürfen die Zäune nicht zu hoch sein. Es ist auch verboten, selbst schädliche Tiere wie Wölfe, Bären oder Luchse zu erlegen. Es wird den Untertanen aber gestattet, einen Hund zu halten und diesem einen Prügel von 3 bis 5 Spannen an den Hals zu ketten. Für jeden ungeprügelten Hund sind künftig dem Forstknecht 12 kr und in das Jägermeisteramt 18 kr Strafe zu bezahlen.

1781 März 27
AT GemA Fendels 2-2-100 · Stuk · 1781-03-27
Part of Gemeindeverwaltung

Verzeichnis der Berechtigten zur Wasserrod in der Gemeinde Vendles mit den zugeteilten Wochentagen und Bewässerungszeiten für den unteren Feldwaal, den zweiten Feldwaal, den Leilachwaal, den Prömstallwaal, den ersten Waal auf der Wößerwerwiese, den ersten Waal auf der Gepfandt, den Pichlwaal, den Kirchmahdwaal und den obersten Waal.

1782 Aug. 5
AT GemA Fendels 2-2-101 · Stuk · 1782-08-05
Part of Gemeindeverwaltung

Kurat Franz Peter Endter von Fendis, Franz Christian Köle, Engelbert Schlecher, Gerichtsverpflichteter und seine Frau Katharina geborene Kirscher errichten eine Stiftung von 1300 Gulden wovon 1000 Gulden für 20 Messen, 200 Gulden für die Fastnachtandacht und 100 Gulden zur Erhaltung einer gelehrten Hebamme zu widmen sind. Dieser Betrag soll zum Kauf des Zehents verwendet werden und ist der Gemeinde bar übergeben worden, damit der Gerichtsverpflichtete Engelbert Schlecher und der Dorfvogt Matthias Schranz sowie Josef Schranz, Kassian Schranz und der Zehentverwalter Martin Denz sich hypothekarisch verpflichten, mittels Gemeindebeschluß diese Stiftung zu erfüllen. Zur Einhaltung verpflichten sich durch Handgelöbnis obgenannte Bevollmächtigten. Nachträge von 1786 zu weiteren Stiftungen durch Schustermeister Thomas Richle für 60 Gulden durch Josef Schlecher für 50 Gulden und von 1789 durch die Geschwister Schranz über 216 Gulden

1786 Feber 12 Silz
AT GemA Fendels 2-2-102 · Stuk · 1786-02-12
Part of Gemeindeverwaltung

Nach Antonia Anderer, Klosterfrau im St. Klarissen-Orden zu Hall, wird das Vermögen am 1. Feber 1785 unter Andrä Hechenbergers und Regina Gapps Sohn Anton Hechenberger zu Wiltau und dessen Schwester Anna Maria Hechenberger (Witwe des Josef Schaber) zu Silz je zur Hälfte mit 330 Gulden 20 kr aufgeteilt, welches bei der Gemeinde Vendles einzutreiben ist. Die beiden Geschwister erhalten vom Gerichtskassier Wolfgang Schweiggl, Gastgeborenezu Ried, ihr Erbteil zu Lichtmeß bar ausbezahlt, was sie hiemit vorbehaltlich der 11 Gulden 40 kr Zinsen quittieren. Siegler: Josef Marberger, Pfleger und Landrichter zu St. Petersberg

1789 Okt. 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-104 · Stuk · 1789-10-28
Part of Gemeindeverwaltung

Die Geschwister Kasimir und Maria Schranz von Fendis hinterlassen 216 Gulden für fromme Zwecke. Die Erben sind deren Bruder Leopold, welcher mit Eva geborene Zangerl drei Kinder namens Anton, Maria (Ehefrau des Josef Ehrhart zu Ried) und Anna hinterlassen hat. Diese beabsichtigen, die 216 Gulden der Gemeinde Fendis zu übergeben, wenn sich diese verpflichtet, für die zwei verstorbenen Tanten, Eltern und Verwandten in der St.-Margarethen-Kirche zwei Messen abhalten und den Armen 4 Gulden jährlich zukommen zu lassen. Dazu verpflichtet sich für Fendis Engelbert Schlecher mit diesem Revers für die Gemeinde. Siegler: Johann Josef Gerold, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Laudegg RV: Von den 216 Gulden sind bereits 40 Gulden für Messen legiert worden, doch ist die Gemeinde Vendls auch für 176 Gulden bereit, zwei Messen lesen zu lassen.

1790- 1808
AT GemA Fendels 2-2-105 · Reeks · 1790 - 1808
Part of Gemeindeverwaltung

Steuerverzeichnisse oder sog. Steuerbücher über die steuerpflichtigen Gutsbesitzer von Vendls, welche für die Jahre 1790, 1793, 1796, 1797, 1800-1805 und 1808 vom jeweiligen Dorfvogt geführt werden. Das Steueraufkommen an die Landschaft und die Wustungen betragen für Vendls zu einem Termin ca. 125 Gulden Als Steuereintreiber werden die Dorfvögte Paul Maß, Leonhard Schranz, Johann Schranz, Andrä Schranz, Andrä Schuechter, Peter Schlabb, Josef Widemair, Andrä Pult, Johann Falger und Franz Schranz genannt.Original Papier -Libelle 14 Stück

1794- 1805
AT GemA Fendels 2-2-106 · Reeks · 1794 - 1805
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldverschreibungen für die Schule. Alois Spaiser leiht 1803 dem Karl Heiseier 61 Gulden 1805 zahlt Heiseier 50 Gulden für die Armen und 10 Gulden 30 kr, welche an Franz Schranz verwiesen werden. Engelbert Schlecher zediert an Alois Spaiser, der somit 61 Gulden an die Schule schuldet. Priester Christoph Holzer auf dem Wiesle stiftet für die Schule 15 Gulden welche bei der Gemeinde Fendis liegen. Maria und Ursula Köll stiften 1794 für die Schule 66 Gulden, welche beim Gastwirt Josef Purger zu Prutz veranlagt sind.

1796 Jän. 10
AT GemA Fendels 2-2-107 · Stuk · 1796-01-10
Part of Gemeindeverwaltung

Namensverzeichnis für die Wasserrod von Fendis betreffend den unteren Feldwaal, den zweiten Feldwaal, den Leilachwaal, den Prömstallwaal, den Saurswaal, den Hamtswaal, den Wässerwieswaal, den Waal auf der Gespandt, den Matschepichlwaal, den Kirchmahdwaal, den obersten und niedersten Waal.

1802 Nov. 25 Ried
AT GemA Fendels 2-2-108 · Stuk · 1802-11-25
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldzession für die Gemeinde Fendis von den Eheleuten Franz Sailer, welche auf Johann Kirschner von Ladis lautet. Kirschner schuldet seit 26. Nov. 1788 Maria Handls (Ehefrau des Franz Sailer) Erben 369 ü 47 kr. Nach einer Feilzahlung schuldet Kirschner noch 125 Gulden welche an die Gemeinde Vendls zediert werden.

1805 Feber 9 Fendels
AT GemA Fendels 2-2-109 · Stuk · 1805-02-09
Part of Gemeindeverwaltung

Johann und Alois Baumann verkaufen mit Zustimmung des Klosters Stams als Grundherrschaft dem Josef Kral von Fendis ein halbes Gehöft um 440 Gulden zu genannten Bedingungen. Zeugen: Josef Lentsch und Josef Schranz Siegler: Abt Sebastian vom Stift Stams

1626 Dez. 5
AT GemA Fendels 2-2-11 · Stuk · 1626-12-05
Part of Gemeindeverwaltung

Melchior Grutsch stiftet dem Liebfrauen- und St.Margarethen-Gotteshaus zu Venndls 120 Gulden welche nach seinem Ableben zur Hälfte dem Gotteshaus und zur Hälfte einem ständig anwesenden Priester zufallen sollen. Die Stiftung ist zu kapitalisieren und zu verzinsen. Dafür sollen für den Stifter und Tante Agatha je eine Messe gelesen werden, weiters eine für die zwei sprachlosen Töchter des Hans Tschan namens Katharina und Anna. Diese drei Messen sind von der Kanzel zu verkünden und dem Priester von Venndls mit 3 Gulden zu honorieren. Weitere 3 Gulden Zinsertrag sind für die Kirchenbeleuchtung vorgesehen. Die restlichen Zinsen sind vom Kirchpropst an die Armen auszuteilen. Siegler: Karl Baldauf, Pflegsverwalter und Richter zu Laudegg Siegelbitte an Kaspar Vischer, Diener des Gerichtsschreibers, und Jakob Gügele Zeugen: Hans Kappeier, Thomas Alber, Hans Heel, alle von Venndls

1806 Jän. 25 Bendels
AT GemA Fendels 2-2-110 · Stuk · 1806-01-25
Part of Gemeindeverwaltung

Außergerichtlicher Tausch zwischen Josef Krall und Philipp Demuth wegen eines Stalles zu genannten Bedingungen. Der Gegentauseher Krall muß dem Demuth 13 Gulden aufzahlen, was hiemit quittiert wird.

1803 Okt. 29 Pendels
AT GemA Fendels 2-2-111 · Stuk · 1803-10-29
Part of Gemeindeverwaltung

Stellungnahme der Gemeinde Vendels an die Gerichtsobrigkeit wegen der vom Oberstleutnant Bach vorgebrachten Beeinträchtigungen im Schloßwald vom 28. April. Vendels benütze zwar mit Kälbern und Stieren diese Waldweide und treibe das Rindvieh nach Rufmal auf, doch ist eine Beschädigung der jungen Bäume nicht zu befürchten, da zur gleichen Zeit Holzfällungen geschehen. Die Gemeinde verbürgt sich, daß für erwiesene Schäden gehaftet werde. Es wird zugegeben, daß die Hirtenhütte allenfalls auf Bachschem Grund stehen könnte. Die Wiese in Rufinal ist 1496 durch Tausch an die Gemeinde übergegangen.

1812 April 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-112 · Stuk · 1812-04-28
Part of Gemeindeverwaltung

Zwei Schuldbriefe für die Gemeinde Fendis von Johann Schranz über 191 Gulden 46 kr, von Alois Speiser über 69 Gulden und vom selben für die Schulstiftung über 61 Gulden Unterschriften: Alois Speiser, Johann Lechleitner, Ortsvorsteher, und Josef Sailer, Zehentverwalter

1813 Aug. 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-113 · Stuk · 1813-08-28
Part of Gemeindeverwaltung

Ortsvorsteher Johann Lechleitner von Fendis, Gemeindevorsteher Jakob Piger von Kauns, Ortsvorsteher Josef Weiskopf und Ortsvorsteher Alois Schranz von Faggen bringen wegen der gemeinsamen Nutzung der Grundstücke des 1784 aufgehobenen Benefiziums Wiesele bei Gericht eine Resolution vor. Bis dato sei dieses Mahd als eine herrenlose Sache gemeinschaftlich genutzt worden, da diese Schenkung der Gemeinde für das Benefizium nicht mehr aufrecht sei. Als Stiftungseigentum war dieser Grund mit keiner Steuer belegt. Die Nachbargemeinden wollen sich an diesem Grund weiter beteiligen und auch die Steuemachzahlung seit 1784 mittragen.

1815 Mai 8 Pendels
AT GemA Fendels 2-2-114 · Stuk · 1815-05-08
Part of Gemeindeverwaltung

Tauschabsprache zwischen der Gemeinde Fendis und dem Rochus Schranz von Fendis nach einem Abstimmungsergebnis von 37 zu 2 wegen eines öden Gemeingrundes mit 209 Klaftern im sog. Bach gelegen gegen ein Stück Bergwiese in der Schliere mit 617 Klaftern zu genannten Bedingungen.

1815 Mai 18 Landeck
AT GemA Fendels 2-2-115 · Stuk · 1815-05-18
Part of Gemeindeverwaltung

Das Salinenwaldamt Trutz genehmigt nach dem Gutachten des Salinenforstwärters Josef Praxmarer den Tausch eines von der Gemeinde Fendis genutzen herrschaftlichen Waldgrundes von 209 Klaftern gegen die 617 Klafter große Wiese des Rochus Schranz, um einen bequemen Viehauftrieb zu erhalten.

1816 Feber 21/ 1818 März 23
AT GemA Fendels 2-2-116 · Stuk · ? - 1818-03-23
Part of Gemeindeverwaltung

Quittung und Mahnschreiben an die Gemeinde Fendis von Franziska Haidegger, Ehefrau des Alois Hueber, wegen zweier Teilschulden.

1820 März 7 Ried
AT GemA Fendels 2-2-117 · Stuk · 1820-03-07
Part of Gemeindeverwaltung

Zeugenaussagen des Stefan Lechleitner, des Wendelin Prantl, beide Bauersleute von Fendis, des Josef Senn von Ladis und des Nachtwächters Paul Schranz von Ried über die Weidenutzung beim Pendler Kreuz und beim Mattonkopf bis zu den Kauner Gütern, weiters vom Tiefen Tal bis Rufenall und zum Ochsenkopf.

1820 Mai 31 Ried
AT GemA Fendels 2-2-118 · Stuk · 1820-05-31
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleich zwischen Kauns unter Johann Zircher, Jakob Piger, Anton Kölle und Franz Josef Schranz, Vorsteher zur Faggen, einerseits und Josef Sailer, Gemeindevorsteher von Fendis, Johann Eberhart und Josef Schuchter anderseits. Da eine aus den 70er-Jahren geschlossene Vergleichsurkunde zwischen Fendis und Kauns in Verlust geraten ist, kommt man überein, der Gemeinde Fendis für die Suche ein dreiviertel Jahr Zeit zu geben. Fendis soll bei der Pfändung auf Rufenal schonend vergehen. Sollte die 1816 verschwundene Urkunde nicht mehr auftauchen, soll der Rechtsweg beschritten oder ein Vergleich vorgeschlagen werden. Vorerst kann der Viehtrieb von Fendis bis zur Streitbeilegung aufrecht bleiben. RV: 1857 wird den Pendlern das Recht zur Pfändung zugesprochen

1834 Aug. 13 Ried
AT GemA Fendels 2-2-119 · Stuk · 1834-08-13
Part of Gemeindeverwaltung

Auf Antrag der Interessenten von Ried werden zur Verbauung des Fendler Murbaches die Gemeinde Fendis und die Anrainer des rechten Ufers zur Konkurrenz veranlaßt und genannte 13 Fendler vorgeladen. Förster Loos von Prutz sagt zu, das benötigte Holz zu verabreichen. Gegen das Bauvorhaben erheben die Parteien keinen Einwand und wollen die Gemeinde Ried unterstützen. Es sollen jährlich von Fendis bis zum Gfranserweg acht unentgeltliche Fronschichten und von jedem Anrainer je Mannmahd eine weitere Schicht geleistet werden. Die Verpflichtung zur Fron darf keinen Nachteil ergeben und bleibt nur aufrecht, wenn auch die Gemeinde Ried ihrer Verpflichtung nachkommt.

1631 Dez. 16
AT GemA Fendels 2-2-12 · Stuk · 1631-12-16
Part of Gemeindeverwaltung

Martin Dilzer zu Venndls verkauft dem Frühmeßbenefizium zu Venndls von seinem Acker ober dem Dorf Venndls, welcher im Osten und Süden an Hans Heisenjeckl, im Westen an Jakob Gail und im Norden an Michael Sturmbs Güter grenzt, eine jährliche Aftergülte von 1 Gulden 51 kr um den Kaufpreis von 37 Gulden Künftig sind dafür jährlich um St. Galli ein Sehet Schmalz und der Rest in Bargeld zu erlegen. Der Zins ist jährlich zu Lichtmeß fällig und kündbar bei gleichzeitiger pfandrechtlicher Sicherstellung des Gültinhabers auf allen Gütern des Verkäufers. Siegler: Karl Baldauf zu Kaunsegg, Pflegsverwalter und Richter in Laudegg Zeugen: Christian Zanngerl, Hans und Peter Keller, alle drei zu Venndls RV: Jetzt Peter Groß als InhaberOriginal Papier 41 x 31,5 cm mit aufgedr. S.

1845 Nov. 21 Ried
AT GemA Fendels 2-2-120 · Stuk · 1845-11-21
Part of Gemeindeverwaltung

Das Landgericht Ried teilt dem Gemeindevorsteher Kassian Schranz von Fendis mit, daß eine Abweichung von der Vorschrift zur Interkalarrechnung für die Kuratie Fendis nicht statthaft ist. Die vom Kuraten Jäger geforderte Garantie für eine ähnliche Verrechnung nach seinem Abgang erscheint überflüssig, da durch Gubemialzirkular für ähnliche Fälle vorgesorgt ist.

1847 Okt. 3
AT GemA Fendels 2-2-121 · Stuk · 1847-10-03
Part of Gemeindeverwaltung

Gemeindebeschluß der Gemeinde Fendis wegen des Kuraten Johann Jäger, welcher der Gemeinde anbietet, alle Wetterandachten bei Kreuzgängen in und außerhalb des Ortes unentgeltlich durchzuführen. Dafür soll Fendis den Küchenbrunnen im Widum instandhalten und alle Kosten tragen. Da Fendis eine Seelsorgestation ist, in der die Sonn- und Feiertagsmessen in der Kongrua nicht inkludiert sind, wird mit nur fünf Gegenstimmen beschlossen, daß von den 54 Monats- und Stiftsmessen die Gemeinde 27 aus eigenem bezahlen soll. Darin sind auch die Brandmessen für das Vieh enthalten, bis die Zahl 27 erreicht ist. Dieser Messenbeitrag und die Brunnenerhaltung geschehen aus gutem Willen auf unbestimmte Zeit und haben für Jägers Nachfolger keine Gültigkeit. Unterschriften: Alois Eberhart, Vorsteher, Balthasar Lechleitner

AT GemA Fendels 2-2-122 · Stuk · 1847-09-06
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleichsprotokoll der Waldservitutenausgleichungskommission mit der Gemeinde Fendis, vertreten durch Gemeindevorsteher Alois Eberhard, Paul Schranz, Balthasar Lechleitner, Josef Sailer, Wirt, Andrä Lechleitner, Waldaufseher, Johann Eberhard, Josef Pult, Kassian Schranz und Georg Anton Pult wegen Feststellung der faktischen Nutzungsansprüche. Zur Deckung des Holzbezuges überläßt das Aerar die bisherigen Staatswälder: Breitebenewald, Sauruckenwald, Bannwaldmaiß und Kesselwald sowie Tiefentalwald mit genannten Grenzen. Vom Brantlamtsmaiß fällt der Gemeinde die obere Hälfte zu. Die landesfürstlichen öden Gründe, welche zwischen den Höfen verstreut liegen, werden Fendis ebenfalls zum vollen Eigentum übergeben. Die Gemeinde verpflichtet sich, ihren Holzüberschuß dem k.k. Montanärar zum Verkauf anzubieten. Die bisherigen Weiderechte der Gemeinde bleiben aufrecht und werden auf die Ärarwälder unter Schonung der Forstkultur ausgedehnt, jedoch mit Beschränkung auf das Wintervieh. Der Streubezug, das Pechklauben, Samensammeln und das Grasmähen bleiben auf die Eigentumswälder von Fendis beschränkt. Das landesfürstliche Triftholzrecht am Inn bleibt aufrecht.

1689 - 1846
AT GemA Fendels 2-2-123 · Reeks · 1689 - 1846
Part of Gemeindeverwaltung

Hausbuch des Andrä Schranz, welches er am 23. April 1690 der Gemeinde Venndls um 1 Gulden verkauft. Die anfängliche Tabulatur stimmt mit der 1693 angelegten Namensliste der Niederleger und Wagenfuhren zu Vendls alphabetisch nicht überein. Ab 1764 folgen unchronologische Eintragungen von Gemeindebeschlüssen durch Andrä Schlecher über Alpregelungen und Weidegebühren, ein Inventar des Widums von 1771, die Gütersteuer von 1733, ein Beschluß über Einkaufgeld von 1693, Abrechnung mit Dorfvogt Christian Sailler von 1690, mit Dorfvogt Christian Handle von 1689. Nach der Tabulatur werden ab Blatt 1 bis 200 jährliche Abrechnungen genannter Dorfvögte von 1690 bis 1813 chronologisch geführt und Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlicher Ausführlichkeit verzeichnet. Es folgen Einkaufsvermerke von 1836, 1845 und 1846, eine Alpordnung von 1847 und Modalitäten zur Kirchpropstwahl von 1850 (unpaginiert in der Buchmitte). Nach ca. 200 Blatt unbeschriftet folgen 35 Blatt mit unchronologischen Einträgen von 1723 bis 1846 betr. Gemeindebeschlüsse über Weidenutzung, Einkaufgelder, Urbarabgaben, die Aufnahme von Fremden, das Bergmeisteramt, das Stundengebet zu Ostern, Landschaftssteuer, Wustungsgebühr und Hufschmiedenablösung von 1787 (

1450 ca.
AT GemA Fendels 2-2-124 · Stuk · 1450
Part of Gemeindeverwaltung

Gültverzeichnis der ewigen Zinse für die Liebfrauenkirche zu Vendles (Vendlis). Die Zinsgüter liegen in Pruz, Kauns, Lesens, Ried und Vendles. Die Stifter mit ihren Stiftsgründen sind die Pemegker vom Pruzer Feld, Kuenzli Schmezer vom Kapis Rand zu Pruz, Hans Grießer vom Graben, Hans zu Ten, Friedrich von Pemegkh auf Ruffanel, Oswald Schuechterlis Sohn zu Prunach und Miterstainach, Hans Hainz von Fließ zu Kauns in der Flair, Jakob Raß zu Kauns in Telltem, Ulrich Sprenger aus Kaunertal in dem Tel(l)tem, Christian Marckh, Klain Hainzen Hof zu Prantach, Klaus Pachet, Rauff Weyler, Hans Schrof einen Acker an der Leich, Hais Maygster aus dem Wurfeisgut zu Tesnes, Stoffel Mesner zu Ried, Michael Maß zu Vendles, Ulrich von Anders zu Vendles, Martin Greuter, Hans Greuter, Gali Lauy zu Enprug, Martin Graß auf der Wasserwiese, Hans Groß, Peter Winckler (mehrmals) zu Ensstain, Hans Sturm, Georg Sprenger, Hans der Meßner, Heinrich Draxel, Joas Stains Erben, Paul Fiz, Kaspar Zengerli und Kaspar Leyret.

1631 Dez. 16
AT GemA Fendels 2-2-13 · Stuk · 1631-12-16
Part of Gemeindeverwaltung

Christoph Heisenjeckhl zu Venndls verkauft dem Frühmeßbenefizium aus seinem Gehöft auf Platenrain zu Venndls, welches an Hans Tristramb, Michael Sturmb und Maria Heisenjeckhls Güter grenzt, eine ewige Gült von 1 Gulden 18 kr zu einem Kaufpreis von 26 Gulden Die Gült ist jährlich um St. Galli fällig und kann zu Lichtmeß gekündigt werden. Siegler: Karl Baldauf zu Kaunsegg, Pflegsverwalter und Richter der Herrschaft Laudegg Zeugen: Christian Zanngerl, Hans und Peter Keller, alle drei zu Venndls RV: Hans Erhärt als jetziger Inhaber

1633 Jän. 5
AT GemA Fendels 2-2-14 · Stuk · 1633-01-05
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Keller zu Venndls verkauft dem Frühmeßbenefizium zu Venndls eine jährliche Gülte von 3 Gulden 6 kr von seinen zwei Mutmal Acker in der Grueben, welcher an Christian Zanngerl, Christian Heisenjeckhl, an das bayrische Lehen und Jakob Gail grenzen, weiters von einer Wiese im oberen Gschwennt, welche an die Geschwister des Verkäufers, an Peter Tripp, an die Gemeinde und an Peter Guetwenger grenzt. Der Kaufpreis beträgt 62 Gulden Siegler: Karl Baldauf zu Kaunsegg, Pflegsverwalter und Richter der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Gerichtsschreibereidiener Kaspar Rauscher durch Jakob Gügele Zeugen: Jakob Gail, Simon Erdtwein und Oswald Gail, alle Venndls RV: jetzt Peter Gannt

1642 Dez. 11
AT GemA Fendels 2-2-15 · Stuk · 1642-12-11
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Gatterer, derzeit Pfarrer zu Prutz, verleiht namens des Pfarrwidums dem Christian Kölle, Johannes Heisenjäckl und Bartlmä Kölle, alle drei zu Fendis, genannte Güter zu ewigem Erbrecht als Zinslehen. Dafür sind jährlich zu Martini 30 Mut Gerste, 36 kr Geld, zwei Schweinsschultem, ein Schaf und ein Stechkitz nach Prutz in den Widum zu reichen. Weiters sind die drei Zinsund Zehentleute verpflichtet, für die Nachbarschaft zu Fendis einen Zehentstier und einen Schwilch (Zuchteber) zu halten. Von einem weiteren Kalb und 30 Eiern an den Pfarrer verweigern die Zehentleute den Zehent, worauf sich die Zehentherrschaft weitere Schritte vorbehält. Siegler: Peter Gatterer, Pfarrherr zu Prutz Zeugen: Gregor FJauber, Wilhelm Pajr, Adam Schintfessl, alle zu Ried, und Martin Wille von Ladis Ersatzsiegler: Wilhelm Zobl, Gerichtsschreiber zu Laudegg Zeugen der Ersatzbesiegelung: Peter Stiggl und Lorenz Glazl, beide Prutz

1645 März 19
AT GemA Fendels 2-2-16 · Stuk · 1645-03-19
Part of Gemeindeverwaltung

Wolfgang Denns (Tenz) zu Fenndls und seine Ehefrau Anna geborene Krißmer (Anweiser: Thomas Gail) schulden dem Frühmeßbenefizium beim St. Margrethen-Gotteshaus 100 Gulden und 24 lb Schmalz. Dafür zinsen sie zu Martini 5 Gulden zu genannten Bedingungen. Zur Sicherstellung verpfänden sie ein halbes Baus, welches an Christian Erhardt, Paul Schrannz, Thomas Gail und Simon Keller grenzt. Weitere Pfandliegenschaften samt Anrainern werden genannt. Siegler: Christian Rott, Pflegsverwalter und Richter der Herrrschaft Laudegg Siegelbitte an: Christian Keller, Gerichtsverpflichteter Zeugen: Anton Schrannz, Kirchpropst, Hans Bell, beide zu Fenndls RV: Tilgungsvermerk für Andrä Tenz vom 2. Feber 1764

1661 April 4/5
AT GemA Fendels 2-2-17 · Stuk · 1661-04-04
Part of Gemeindeverwaltung

Protokoll über jene straffällig gewordenen Bauleute des Gotteshauses St. Margarethen zu Venndls, welche lt. Revers vom 2. Feber 1544 und nach vorgenommenem Augenschein ohne Konsens des Gotteshauses oder des Kirchpropstes Grundstücke verändert, verkauft, vererbt oder verwechselt haben. Genannte werden von Pfleger Rott zu 2 bis 20 Gulden Strafe verurteilt.

1662 Dez. 27
AT GemA Fendels 2-2-18 · Stuk · 1662-12-27
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Schrannz zu Venndls verkauft dem Benefizium zu Vendls von seinem sog. Bergacker, welcher an Hans Velier, Matthäus Sailer, Pantaleon Bonet, Andrä Heißjäckls Erben, an die Zehentgüter des Pfarrhofs und Ursula Gros grenzt, eine jährliche Gülte von 1 Gulden 42 kr zum Kaufpreis von 34 Gulden Schranz hat diese Gülte am 17. Dez. 1637 durch Schuldbrief von Michael Zanngerl erworben. Diese Gülte ist jährlich um Martini fällig Siegler: Christian Rott, Pflegsverwalter und Richter Siegelbitte an: Hans Ranndolf, Gerichtsprokurator Zeugen der Siegelbitte: Georg Wolf, Gastgeborene Bartlmä Kheller und Hans Schlapp, alle von Vendls

1662 Dez. 27
AT GemA Fendels 2-2-19 · Stuk · 1662-12-27
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Nigg zu Vendls schuldet dem Liebfrauen- und St.Margarethen-Gotteshaus zu Vendls und dem dortigen Benefizium 100 Gulden welche von der Zangerlischen Stiftung stammen. Dafür sind jährlich zu Martini 5 Gulden zu zinsen. Davon erhalten das Gotteshaus 2 Gulden 30 kr, der Priester 2 Gulden 15 kr und der Mesner 15 kr. Zur Sicherstellung muß Nigg genannte Grundstücke verpfänden. Weiters erfolgt für das Frühmeßbenefizium am selben Tag ein Gültkauf von 4 Gulden 33 kr von Paul Schranz um 91 Gulden Siegler: Christian Rott, Pflegsverwalter Siegelbitte an: Hans Randolf, Gerichtsprokurator Zeugen der Siegelbitte: Georg Wolf, Gastgeborene Hans Schlapp und Bartlmä Kheller 2

AT GemA Fendels 2-2-2 · Stuk · 1470-08-10
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen denen von Pruz und denen von Vendles, beide Gericht Laudegg, kommt es wegen Wun und Weide am Langetsberg im Teuiffental vor dem Forstmeister Stefan Haider (vertreten durch Hans Khumber, Pfleger von Zams) und dem Laudegger Pfleger Hans Volt zur gütlichen Einigung. Pruz ist durch den Dorfvogt Asam Stachl und Vendles durch Klaus Stoffel vertreten. Pruz darf künftig nicht über den Grat von dem Spitz bis auf den Purgstall gegen Vendles weiden. Diesseits des Grates gegen Pruz zu sollen Vendles und Pruz wie bisher gemeinsam weiden. Die Einhaltung geloben Asam Stachl, Hans Tschuppacher und Hans Riedli von Pruz sowie Klaus Stoff(e)l und Martin Greiter von Vendles. Siegler: Hans Voit, Pfleger zu Laudegg Zeugen der Siegelbitte: Hans Frei von Ladis, Hans Grutsch von Füss und Hans Föderli von Trifaggen

1667 Juli 25 Brixen
AT GemA Fendels 2-2-20 · Stuk · 1667-07-25
Part of Gemeindeverwaltung

Das Konsistorium des Fürstbischofs Sigmund Alphons von Brixen stellt nach der Klage des Pfarrgemeinde Pruz fest, daß der Konfirmationsbrief vom 6. Aug. 1657 den vier unterstellten Kuratien Ried, Kauns, Vendls und Kaltenbrunn bewilligt, ihre Gottesdienste künftig an allen Sonn- und Feiertagen in ihren eigenen Kuratiekirchen halten zu dürfen. Im Vergleich verpflichten sich die vier Gemeinden, zu Fronleichnam und zu Mariä Heimsuchung persönlich in der Pfarre Pruz zum Gottesdienst zu erscheinen. Die Kuratien müssen der Mutterkirche in Prutz zu Martini das schuldige Opfer- und Säckelgeld zu genannten Feiertagen reichen. Pfarrer und Pfarrkirche zu Pruz erhalten von Ried je 1 Gulden 36 kr, von Vendls 36 kr bzw.18 kr, von Kauns 1 Gulden 12 kr bzw. 36 kr, und von Kaltenbrunn 1 Gulden bzw. 30 kr. Überdies müssen die Kuratien zum Bau der Pfarrkirche und zum Pfarrwidum in Pruz beitragen. Siegler: Konsistorium von Brixen

1668 Juli 30
AT GemA Fendels 2-2-21 · Stuk · 1668-07-30
Part of Gemeindeverwaltung

Abt Augustin von Stams verleiht dem Georg Wolf, Blasius Schranz, Christian Falckheis, Christian Hanndle und Matthäus Sailler, alle von Vendls, das Schranzengut in Vendls zu Erbbaurecht mit genannten Grundstücken und Anrainern. Zudem erhält Falckheis eine halbe Behausung, welche an die gemeine Gasse, an Christian Hanndle und Matthäus Sailler grenzt. Die zweite Haushälfte erhalten Christian Hanndle und Matthäus Sailler, welche an das Mesnergütl und den Leitweg anrainen. Der gemeinschaftliche Zins von 1 Gulden und 11 Mut Gerste ist am Sonntag nach Lichtmeß zu erlegen. Siegler: Abt Augustin von Stams RV von 1671: Befreiung von der Neuausteilung eines Lehenbriefs beim Herren- oder Mannfall

1671 Okt. 20
AT GemA Fendels 2-2-22 · Stuk · 1671-10-20
Part of Gemeindeverwaltung

Auszug aus dem Vergleich mit dem Konsistorium Brixen wegen der abgeschlossenen Stolgebühren. Neben den anderen Kuratien haben die Gemeindsleute von Fendlß versprochen, ihrem Kuraten bei einer Hochzeit neben der Mahlzeit 40 kr zu bezahlen. Für die Verkündigung einer Hochzeit außerhalb der Kuratie bezahlt eine Braut einschließlich des Verkündzettels 30 kr. Ein Begräbnis samt Messen (7. und 30.) einschließlich Opfer kostet 2 Gulden Die letzte Ölung samt Versehgang ist gebührenfrei. Eine Kindstaufe zu Ostern oder Pfingsten kostet 45 kr, ein Jahrtag 36 kr, eine gewöhnliche Taufe nichts.

1672 Dez. 15
AT GemA Fendels 2-2-23 · Stuk · 1672-12-15
Part of Gemeindeverwaltung

Michael Khelle zu Vendls verkauft als Schwager und Anweiser der Witwe Barbara Gramaiser dem Benefizium zu Vendls ein Mannmahd Frühmahd auf dem Feld Fizenebne mit einer Gülte von 1 Gulden 30 kr zu einem Kaufpreis von 30 Gulden Das Mahd grenzt an Georg Wolf, die Gemeinde, an Matthäus Sailer und an den Anweiser selbst. Khelle verpflichtet sich, die Gült jährlich um Martini kostenfrei und ohne Steuerabzug zu erlegen. Nach halbjährlicher Kündigungsfrist kann die Gülte zu Lichtmeß rückgelöst werden. Siegler: Andrä Sterzinger, Pflegsverwalter Zeugen der Siegelbitte: Peter Sterzinger, Gerichtsanwalt, Ruprecht Pair, Gerichtsschreiber, und Matthäus Stillepacher zu Ladiß

1680 Juni 29
AT GemA Fendels 2-2-24 · Stuk · 1680-06-29
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Johann Wille zu Venndls quittiert dem Kuraten Ulrich Schenner von Venndls, daß er von ihm für ein verkauftes Frühmahd auf dem Untern Gern 63 Gulden und 3 Gulden Leutkauf erhalten hat. Siegler: Andrä Sterzinger, Pflegsverwalter der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Peter Sterzinger, Gerichtsanwalt Zeugen der Siegelbitte: Georg Schrannz und Hans Gail, beide von Venndls RV: Schenner stiftet 1710 diese Wiese dem St. Margrethn-Gotteshaus für einen ewigen Jahrtag

1692 März 7
AT GemA Fendels 2-2-25 · Stuk · 1692-03-07
Part of Gemeindeverwaltung

Maria Pfeiffer von Galtir, Herrschaft Naudersberg (Anweiser: Georg Wolf von Venndls), errichtet ein Testament mit nachfolgender Schenkung. Nach ihrem Ableben soll das zu Venndls erbaute Holzhäusl samt Garten und Grundstücken im Venndler Creig dem Dreifaltigkeits-Gotteshaus daselbst beim Wüßl z. H. des Kirchpropstes Hans Schranz überschrieben werden. Siegler: Andrä Sterzinger von Sigmundsried, Pflegsverwalter und Richter der Herrschaft Laudegg Siegelbitte an: Ulrich Khuen, Gerichtsschreiber Zeugen der Siegelbitte: Kaspar Khöbele, Gastgeborenezu Kaltenprun, Kassian Katrein und Martin Jaiß, beide Schreibereidiener

1695 Okt. 13 Pendels
AT GemA Fendels 2-2-26 · Stuk · 1695-10-13
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Am 6. April wird vor Anwalt Valentin Penner zu Pruz unter Beiziehung des Zyprian Strobl und Mariel Mas von Kauns der Schaden im Schleßwasserrunst ober dem Dorf Venndls erhoben. Durch den Schweller bei der Auskehr wurde der Wasserabfluß bei Andrä Schrannz versperrt und der gemeine Fahrweg übel ruiniert. Schrannz vergleicht sich mit Venndls, daß er dem Wasser bei der Auskehr wie von alters her seinen Lauf lassen soll. Die Renovierung des Fahrweges trägt die Gemeinschaft allein, die anderen Kosten muß Schrannz tragen. Dies geloben Schrannz, der Dorfvogt Friedrich Falckheiß, Peter Kölle, Georg Schrannz und Gregor Vellier sowie der Gerichtsverpflichtete Georg Wolf. Darüber macht Schrannz bei der Stambser Grundherrschaft die Anzeige, worauf ihm Hofrichter Franz Stöckl von Stambs dieses Protokoll ausstellt.

1696 Dez. 1
AT GemA Fendels 2-2-27 · Stuk · 1696-12-01
Part of Gemeindeverwaltung

Jakob Laucas, Pfarrer zu Pruz, Georg Pichler, Pfleger zu Laudegg, und Hans Schrannz als Kirchpropst des Liebfrauen- und St. Margretengotteshauses zu Venndls bekennen, daß der Fließer Pfarrer Martin Patsch für seinen Vater Moses Patsch eine Stiftung von 60 Gulden errichtet und bei der Liegenschaft des Simon Wülle zu Venndls angelegt hat. Dafür soll für seine Eltern jährlich zu Martini ein gesungenes Amt zelebriert werden. Davon erhalten der Kurat jährlich 1 Gulden der Mesner und Kirchpropst je 6 kr, die Kirche den restlichen Zinsertrag. Siegler: Pfarrer Jakob Laucas und Pfleger Pichler Zeugen: Georg Wolf und Hans Graiß, beide zu Venndls sowie Simon Wülle

1697 Dez. 28 Ried
AT GemA Fendels 2-2-28 · Stuk · 1697-12-28
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Gerichtsschreiber Johann Reeheiß beauftragt den Dorfvogt zu Venndls, dem Michael Wüdenmayr zu Ried für den Soldatendurchmarsch 30 kr. gutzuschreiben.

1698 Jän. 28
AT GemA Fendels 2-2-29 · Stuk · 1698-01-28
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Spitalspfleger Hans Maß von Pruz bestätigt, daß Hans Schranz von Vendls für die dortige Gemeinde an ihn 28 Gulden 52 kr samt 1 Gulden 24 kr Zinsen für das Spital in Pruz bar bezahlt hat. Die Unterschrift bezeugen Paul Rass und Christian Strobl von Prutz