Alter: 32; Kanzleibediensteter (Diurnist) in einem Archiv. Erschoss sich in seiner Wohnung.
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SN_Austria-Statistik/term4x22
Alter: 32; Kanzleibediensteter (Diurnist) in einem Archiv. Erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 20; Tischlergehilfe. Wollte auf einem Baum Fallen für Vögel platzieren. Verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Starb an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 3; Sohn eines Schneidermeisters. Ertrank im Höttingerbach.
Alter: 23; Malergehilfe. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Wurde vermisst. Suchtrupp fand ihn abgestürzt auf.
Alter: 54; Mann wurde in der Nähe der Weiherburg erfroren aufgefunden. War bekannter Vagabund und dürfte alkoholisiert in der Nacht im Freien eingeschlafen sein.
Alter: 16; Mädchen konnte nachgewiesen werden, dass sie ihr Neugeborenes getötet hatte. Wurde mit ihrer Mutter verhaftet. Später anscheinend berichtigt, dass das Kind tot geboren wurde (Innsbrucker Nachrichten 14.10.96, 2)
Alter: 14; Vorerst unbekannter Bursche wollte in Kranebitten den Inn überqueren. Fährmann lehnte die ab, da der Inn Hochwasser führte. Wollte nun selbstständig das Wasser mit einem Boot überqueren. Dies kippte nach halben Fahrweg um. Bursche stürzte ins Wasser und wurde fortgetrieben. Später erkannt als ein Ziehsohn des Bahnschaffners Gabriel Berger.
Alter: 12; Student aus Feldkirch wollte in seinem Zimmer seinen Revolver reinigen. Sohn des Quartiergebers kam hinzu und riss die Pistole an sich. Ein unbemerkter Schuss ging los und traf den Burschen tödlich in die Brust.
Alter: 70; Schriftsetzer, erlitt tödliche Verletzungen bei einem Sturz über eine Stiege.
Alter: 1.5; Trank in einem unbeobachteten Augenblick Kalilauge und starb an den schweren Verätzungen.
Alter: 1; Kind eines Maurers.
Alter: 18; Arbeiter in der Mosaikwerkstätte in Wilten. Stürzte am Rückweg von der Frau Hitt ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 56; Ehemaliger städtischer Beamter. Wurde aus dem Dienst entlassen. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 35; Maurer, war anscheinend Schlafwandler. Stürzte bei einer Aktion in der Nacht vom 2. Stock ab und starb 2 Wochen später im Innsbrucker Spital an den Verletzungen.
Alter: 16; Sohn eines Maurermeisters in der Höttingerau. War mit 2 Kollegen in der Kranebitter Klamm Platenigel suchen. Wurde von einem fallenden Stein am Kopf getroffen und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 3; Erstickte nach einer Mahlzeit. Ein Stück eines Apfels geriet ihm anscheinend in die Luftröhre und konnte nicht mehr rechtzeitig entfernt werden.
Alter: 47; Bauer in Kranebitten. Wurde beim Füttern von einem wildgewordenen Ochsen attackiert und tödlich verletzt.
Alter: 23; Maurer aus Schwaz.
Alter: 24; Steindrucker. Wurde in einen Streit als Unbeteiligter hineingezogen. Rauferei zwischen Militärangehörigen und Zivilisten. Wollte das Geschehen nur ansehen, wurde aber durch Bajonettstiche tödlich verletzt. In den nächsten Tagen gab es mehrere Feindseligkeiten gegen die Militärs, die durch ihr Auftreten durchaus provokant waren. Mehrere Verwundete, erst Militärpolizei konnte die Lage klären. Feindbilder waren die Infanteristen, die tw. aus nichtdeutschen Gegenden stammten. Die Kaiserjäger aus der Klosterkaserne waren hingegen beliebt. Provozierende Einheimische waren va. die Leaslbuben.
Alter: 46; In der Höttingerau kam es zu einem Streit zwischen dem Maurer und dem Maler Jakob Gutleben (20 Jahre). Am Heimweg trafen sie neuerlich zusammen, wobei dem Opfer ein Messer in die Brust gestoßen wurde. Starb an den Verletzungen wenige Stunden später. Schwurgerichtsverhandlung gegen den Täter am 10.9.1889. Urteil: 4 Jahre schwerer Kerker und 100fl an die Witwe Heiß.
Alter: 22; Einjährig-Freiwilliger Mediziner aus Linz. Stürzte bei Kranebitten in den Inn und ertrank. Seine Leiche wurde am 14.11.1889 in Ampass aus dem Inn gezogen.
Alter: 26; Fuhrknecht versuchte seinen schweren Wagen an einer steilen Stelle abzubremsen. Dabei geriet er unter die Hinterräder und wurde tödlich verletzt.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen die Kellnerin Karolina Schlechtleitner (19 Jahre) am 15.6.1888. Bei der Entleerung einer Abortgrube wurde die Leiche eines neugeborenen Kindes entdeckt. Die Täterin konnte bald ausgeforscht werden. Mutter wollte sich herausreden und bekam trotzdem viele Milderungsgründe. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 60; Fuhrknecht eines Wirtes, versuchte seinen schwer beladenen Wagen abzubremsen, geriet aber dabei unter die Räder. Starb an den schweren Brustverletzungen.
Alter: 44; Maurer, erhängte sich in seiner Wohnung aus unbekannten Gründen. Sein Bruder erlitt am 27.7. einen tödlichen Schussunfall (Selbstmord?).
Alter: 48; Bauer verunglückte durch sein eigenes Gewehr, das unvermutet losging. Eine Schrotladung drang ihm in den Kopf.
Alter: 18; Braugehilfe aus Baden. Schoss aus einem Revolver aus unbekannten Gründen seinen Kollegen an. Danach jagte er sich selber 2 Kugeln in die Brust.
Alter: 30; In einem Steinbruch stürzte der Arbeiter von einem Felsvorsprung ab und starb auf dem Transport in seine Wohnung.
Alter: 30; Starb an der Schussverletzung, die ihm sein Kollege Ernst Litzelmann am 9.12.1886 beigebracht hatte. War ebenfalls Braugehilfe aus Zell/Ziller.
Alter: 53; Steinmetz aus Nassereith, geistig verwirrt. Dürfte am Heimweg in der Nacht den Weg verfehlt und nicht mehr nach Hause gefunden haben.
Alter: 25; War mit 3 weiteren Kollegen auf einer Bergtour im Karwendel. Am Rückweg vom Brandjoch trennte sich das Opfer von den Begleitern und wollte einen anderen Weg einschlagen. Wurde seitdem vermisst. Nach einer großen Suchaktion wurde seine Leiche am Fuße eines Felsens gefunden. Dürfte auf einem Schneefeld ausgerutscht sein. Hinweis, dass das schon der 3. (!) Unfall in den letzte 10 Jahren sei - in der Nähe von Innsbruck: 24.10.1875 Peter Kammerle (erst 1881 gefunden!) und Teichner am Thaurer Joch am 22.12.1879.
Alter: 2
Alter: 1; Starb an erlittenen Brandwunden.
Alter: 32; Erlitt einen tödlichen Unfall in den Bergen.
Alter: 3; Tochter des Altvorstehers, kletterte auf einen Holzbottich und fiel ins Wasser. Ertrank ohne dass dies bemerkt wurde.
Alter: [unklar]; Polnischer Arbeiter beim Bau der Arlbergbahn. Steuerte ein Fuhrwerk bei Kranebitten, als er, alkoholisiert, vom Wagen fiel. Wurde überrollt, starb am Weg ins Spital.
Alter: 23; Schoss sich in der Nähe der Weiherburg eine Kugel in den Kopf. Möglicher Grund: Finanzielle Probleme.
Alter: 56; Starb nach einem Sturz von einem Baum.
Alter: [unklar]; In der Höttingerau wurde in einem Stall ein Knecht erhängt aufgefunden. Umstände könnten auch auf ein Verbrechen hinweisen.
Alter: 17; Vater und Sohn machten Mittagspause auf der Treppe der Landhauskapelle. Vom Gesims stürzte ein großes Stück eines verhärteten Mörtels in die Tiefe und traf den Sohn am Kopf. Starb noch am gleichen Tag im Spital. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 45; Hausierer aus Wien. Starb nach einem Sturz von einem Wagen bei Kranebitten.
Alter: 40; Arbeiter in einem Steinbruch bei der Hungerburg. Stürzte von einer Felswand und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: [unklar]; Tagelöhner, verunglückte tödlich im Steinbruch des Baumeisters Mair. Seine Leiche wurde im städtischen Friedhof begraben.
Alter: 3; Stürzte in das Höttingerbachl und wurde fortgetrieben. Trotz schneller Rettungsversuche kamen diese zu spät.
Alter: [unklar]; Korporal erschoss sich während eines Manövers in der Gegend des Höttingerberges.
Alter: 45; Frau wollte einen Gegenstand von einem Kasten holen. Der stürzte um, wobei die Frau darunter geriet. Wurde tödlich verletzt.
Alter: 23; Maurer, Pionier bei den Landesschützen, erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 46; Frau stürzte mit einem Holzbündel auf dem Rücken über einen Felsvorsprung und brach sich die Wirbelsäule.
Alter: 53; Invalide aus Völs. Seine Leiche wurde in der Nähe des Pulverturmes aus dem Inn gezogen.
Alter: 54; Schuster in der Höttinger Au. Familiäre Probleme. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde einen Tag später bei Hall geborgen.