Alter: 23; Teilnehmer am Bundesturnfest in Innsbruck. Wurde am Solstein Opfer des Wetterumschwungs. Stammte aus Reichenberg.
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Alter: 23; Teilnehmer am Bundesturnfest in Innsbruck. Wurde am Solstein Opfer des Wetterumschwungs. Stammte aus Reichenberg.
Alter: 26; Eine Leiche wurde im Seegrubenkar aufgefunden. Keine weitere alpine Ausrüstung lag dabei. Der Mann dürfte sich im Nebel verirrt und abgestürzt sein. Agnostiziert als Fleischergehilfe aus Stuttgart.
Alter: 27; Gärtner, erschien nicht zur gewohnten Arbeit. Bei der Nachschau wurde er in seinem Bett erschossen aufgefunden. Ursache möglicherweise Beziehungsprobleme. Stammte aus NÖ.
Alter: 7; Kind hatte sich selber stranguliert.
Alter: 68; Kaufmann aus Innsbruck. Wurde stark unterkühlt beim Höttingerbild gefunden und starb einen Tag später im Spital.
Alter: 19; Lehrling in der Firma Tachetzky. Legte sich in einem Tunnel der Mittenwaldbahn auf die Schienen und wurde von einem Personenzug überfahren.
Alter: 50; Hilfsarbeiter, psychische Probleme, Tod durch Erschießen.
Alter: 20; Hilfsarbeiter aus Innsbruck. Stürzte beim Plateniglpflücken in der Kranebitterklamm 500m tief ab und war auf der Stelle tot.
Alter: 56; Obsthändler, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 48; Gemeindediener in Hötting, gesundheitliche Probleme. Seine Leiche wurde fast einen Monat später bei Fritzens aus dem Inn gezogen. Überführt nach Innsbruck ins Anatomische Institut.
Alter: 55; Ehemaliger Vizebürgermeister aus Hötting mit großen wirtschaftlichen Problemen. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 15.10. bei Mühlau angeschwemmt.
Alter: 41; Wirtschafterin, wurde oberhalb des Gasthofes „Zur schönen Aussicht“ von losgelösten Erdklumpen verschüttet. Starb nach 2 Tagen in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 39; Akademischer Maler, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 59; Korbflechter aus Silz. Familiäre Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 3.5; Kind eines Stadtarbeiters. Lief in der Höttingerau vor einen LKW und wurde niedergestoßen. Starb bald an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 47; Vermessungsbeamter. Unternahm mit seinen beiden Söhnen einen Ausflug von der Seegrube zur Höttinger Alm. Wollte bei einer Quelle Wasser fassen und wurde von einer Schnee- und Steinlawine erfasst. Erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb beim Transport zur Höttinger Alm.
Alter: 5; Sohn eines Handelsangestellten. Versuchte einen Ball am Balkon zu fangen, den ein anderes Kind vom Garten aus nach oben warf. Stellte sich dazu auf eine Kiste. Verlor dabei das Gleichgewicht und stürzte 4m tief in den Hof. Starb in der Innsbrucker Klinik an inneren Verletzungen.
Alter: 60; Nationalsozialisten riefen zu einer Versammlung im Gasthof „Bären“ auf. Scharfer Protest dagegen von den Sozialdemokraten. Am Abend rückte eine Abteilung des Schutzbundes aus. Im Saal waren auch Kommunisten. Nationalsozialisten wollten in den Saal einmarschieren, wurden aber daran gehindert. Gewaltige Saalschlacht brach los, die sich auf der Straße fortsetzte. Obwohl die Polizei die Parteien trennen konnte, gab es 38 tw. Schwerverletzte und einen Toten. Sogar ein Rettungswagen wurde angehalten und demoliert. Das Opfer sollte ein eher unbeteiligter Zuhörer gewesen sein, später wurde er allerdings als Nationalsozialist beschrieben. Wurde zu Boden geworfen und mit Füßen getreten, dazu erlitt er eine Stichwunde. Schwurgerichtsverhandlung am 20.10.32: Angeklagt wurde Ludwig Zonta, Arbeiter und Schutzbundangehöriger. War schon mehrfach wegen Körperverletzung vorbestraft. Der Prozess wurde zwischendurch vertagt. Das Urteil wurde am 17.11.32 gefällt: 8 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 58; Holzarbeiter, entfernte sich aus seiner Wohnung in Hötting. Wurde beobachtet, wie er sich von der Innbrücke in die Fluten stürzte. Hatte gesundheitliche Probleme. Seine Leiche wurde am 26.7. bei Fraham (Bayern) angeschwemmt.
Alter: 17; Ertrank beim Baden im Inn in der Nähe des Pulverturmes. Möglicherweise ging ein Krampf voraus, da sie eine gute Schwimmerin war.
Alter: 69; Auf der Höttinger Höhenstraße wurde das Opfer von einem Motorradfahrer niedergestoßen und schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik. War in Hall beschäftigt.
Alter: 39; Chauffeur aus Innsbruck. Erhängte sich im Gemeindearrest. War wegen Trunkenheit dort eingeliefert worden.
Alter: 49; Bahnpensionist (!). Tod durch Erschießen.
Alter: [unklar]; Schmied. Ertrank beim Baden beim Peterbründl. Seine Leiche konnte geborgen werden.
Alter: 44; Wurde von ihrem Ehemann Camillo Seppi, Mechaniker (38 Jahre), erschossen. Lebten seit mehreren Jahren in Streit. Mann kam in alkoholisiertem Zustand nach Hause und fand seine Frau bei einem Bekannten. Schoss sie mit einem Stutzen nieder und verletzte sie dabei tödlich. Schwurgerichtsverhandlung am 13.12.32: Totschlag mit 10:2 verworfen, Sinnesverwirrung mit 7:5 bejaht. Daher Freispruch! Applaus im Publikum.
Alter: 22; Bäckergehilfe, stürzte am Kleinen Solstein wegen Ausbrechens eines Griffes über 50m tief ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 23; Medizinstudent aus Westfalen. War mit einer Gruppe Kollegen am Kleinen Solstein beim Klettern. Stürzte beim Abstieg in eine Klamm und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: [unklar]; Am 26.10.1934 wurde eine Leiche in der Kranebitter Klamm gefunden und identifiziert. War Schneidemeister in Natters und seit 2 Jahren vermisst.
Alter: 23; Soldat des Alpenjägerregimentes 12. Erschoss sich im Wald in der Nähe der Hungerburg.
Alter: 16; Schlosserlehrling aus Innsbruck. Wollte in der Kranebitter Klamm Platenigl suchen. Stürzte dabei ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 38; Vergiftete sich mit Leuchtgas in einer Wohnung im Kirschental und konnte nicht mehr wiederbelebt werden.
Alter: 23; Hausgehilfin, erhängte sich aus unbekannten Gründen. Stammte aus Ainet/Osttirol.
Alter: 66; Knecht, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 21; Motorradfahrer wollte in Kranebitten einen anderen Motorradfahrer überholen. Dieser wollte dies aber nicht zulassen und fuhr gegen die Straßenmitte. Opfer geriet dabei zu weit nach links und prallte gegen einen Wehrstein. Sein Beifahrer wurde herabgeschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er noch am gleichen Tag im Krankenhaus verstarb.
Alter: [unklar]; Theologiestudenten in Innsbruck, Franziskanerpatres aus Pilsen bzw. Mähren. Wurden nach einer Tour im Solsteinergebiet vermisst. Ihre Leichen konnten erst nach Tagen entdeckt werden. Schwierige Bergung.
Alter: [unklar]; Theologiestudenten in Innsbruck, Franziskanerpatres aus Pilsen bzw. Mähren. Wurden nach einer Tour im Solsteinergebiet vermisst. Ihre Leichen konnten erst nach Tagen entdeckt werden. Schwierige Bergung.
Alter: 51; Aufsichtsjäger, erschoss sich durch unglückliche Handhabung seines Gewehres selber in der Nähe der Buzzihütte. Ursprünglich wurde Selbstmord vermutet.
Alter: 20; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 27; Beide Brüder machten mit 2 weiteren Kollegen eine Klettertour auf die Grubreißentürme in der Nordkette. Beim Abstieg versuchten sie eine Variation, den Auckenthalerriß zu durchklettern. Dabei brach ein Haken aus dem Gestein und die beiden Brüder stürzten 150m tief ab. Die Bergung der Leichen war sehr schwierig. Es beteiligten sich dabei bekannte Skiläufer, so u.a. durch Birger Ruud. Waren Pioniere des Tiroler Alpinen Skilaufs. Benno gewann das 1. Kandaharrennen 1928, Hermann war Medizinstudent. Bilder von ihnen in IZ 18.10, 5.
Alter: 27; Musiker aus Dresden, vergiftete sich in seiner Wohnung.
Alter: 41; Begab sich in die Kranebitter Klamm um Holz zu sammeln, wurde aber später vermisst. Suchtrupp fand seine Leiche am Fuß eines Felsens. War ca. 200m tief angestürzt.
Alter: 14; Tochter des vor einem Jahr verstorbenen Majors Johann Schullerbauer. Fand anscheinend eine Pistole und manipulierte daran herum. Dabei löste sich ein Schuss und traf sie ins Herz. War sofort tot. Vermuteter Selbstmord eher unwahrscheinlich.
Alter: 24; Maschinensetzer aus Innsbruck wurde seit 3 Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 28.8. am Südostabfall der Hohen Warte gefunden. Wollte auf das Brandjoch gehen und musste den Weg verfehlt haben. Stürzte über 200m tief ab.
Alter: 64; Pensionierter Stadtarbeiter. Tod durch Erhängen.
Alter: 3; Stieß in der Küche mit ihrer Mutter zusammen, die einen Topf mit heißer Milch trug. Diese ergoss sich über das Mädchen, das 2 Tage später in der Klinik in Innsbruck starb.
Alter: 40; Wurde beim Putsch der Nationalisten gefasst und in die Kaserne der Heimatwehr gebracht. Wurde nach einem Verhör von Johann Tomaschek mit einer Pistole erschossen. Eine Überführung der Leiche nach München wurde nicht gestattet. Sie wurde schließlich in Salzburg eingeäschert und in Innsbruck begraben. Im Tiroler Anzeiger nicht erwähnt! In den Innsbrucker Nachrichten auch keine Erwähnung, nur Todesanzeige: "Tragisches Schicksal". Prozessbeginn am 21.11.1938 gegen die vermeintlichen Mörder von Josef Honomichl: Rudolf Penz, Ernst Martin und Johann Tomaschek. Nach 5 Verhandlungstagen vertagt. Neuaufnahme des Prozesses gegen die Mörder von Honomichl am 26.6.1939 mit vielen Zeugen. Innsbrucker Nachrichten 1.7.39, 1: Rudolf Penz und Johann Tomaschek wurden zum Tode verurteilt, Ernst Martin zu 10 Jahren schweren Kerkers.
Alter: 33; Mechaniker. Hatte glühende Kohlen in eine Waschschüssel gepackt und seine Wohnung abgedichtet. Starb an einer CO-Vergiftung.
Alter: 27; Hausmädchen aus Franzensfeste. Starb in der Innsbrucker Hautklinik an schweren Verbrennungen.
Alter: 32; Radiomechaniker, wurde seit einigen Tagen vermisst. Bei einer Suche nach einem anderen Vermissten wurde seine Leiche in der Kranewitter Klamm gefunden. Dürfte beim Blumenpflücken abgestürzt sein.
Alter: 55; Bundesbahnangestellter, erhängte sich im Keller seiner Wohnung.