historisches Dokument

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              4 Archival description results for historisches Dokument

              Stiftung 763
              AT GemA Flaurling ChrF-uktest-nd_002 · 763-06-29
              Part of Chronikarchiv Flaurling

              QUOMODO REGINPERHT ECC[LESI]AM CONDIDIT IN SCARANZIAEIN d[e]i nomine me reginperto cogitante uel tractante de anima mea seu de uitafutura ut in quantitate apud pio d[omi]no ueni a[m] accipere mererer pári suffragante germano n[ost]ro irminfrido atq[ue] gen[et]rice n[ost]ra ackilinda seu parentib[us] n[ost]ris otiloni [et] croson[i] in solitudine scarantiens? ubi ecc[lesi]am in honore beati ap[ostol]orum principis p[et]ri moeniis construxi [et] ibi in cenobie spem hereditate[m] propriam atq[ue] substantia[m] transfundaui p[er] manu[m] propria[m] [et] manu[m] uenerabilis ep[iscop]i iosephi p[er] consensum inlustrissimi ducis tassilonis [et] satrabu[m] ei[us] atq[ue] confini-timoru[m] n[os]troru[m] consentientiu[m] rem inexquisita[m] stipulatione subnexam inprimis uallenensiu[m] ex pago portione[m] mea[m] in uillas nuncupantes pollinga [et] flurininga [et] in opido

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              Verkaufbrief Konrad Jäger
              AT GemA Flaurling ChrF-uktest-nd_034 · 1314-06-23
              Part of Chronikarchiv Flaurling

              1 Ich. Chonrat Jaeger offen und tegih allen den die disen brief sehente[r] od[er] hoerent lesen 2 Daz ich mit mein[er] Hausvrewen Ferhczen vnd min[er] erben gunst vnd willen han vor-3 chauffet meinen h[er]ren, dem erb[er]n abt Chonraden und dem Conuent ze Stams 4 zway vrwar. ains ze flaurling gelegen, daz der Grarcz pawet, und ains in 5 Stubay ze fultmenis. daz der Lot pawet vmb virczich zalmarch p[er]n[er] Der ich 6 mich gih gänczlich von in gw[er]t. vnd sol das g?tes ir gw[e]r sein. swa si awer 7 toderfon nach des landes reht vnd gewonhait. Des sint gezuig Her Hainrich 8 der Speys[er] min pruder. Hainrich sein svn Jakob d[er] Schreiber von Halle vnd 9 Niclas der Schulmaist[er]. Gotschalch. Chonrat vnd Hainrich. Gigelmars svn von 10 Halle. Dar über gib ich in disen brief mit miner Insigel gevestent. Daz11 ist geschehn da man zalt von Christes gepurt driuczehen Hund[er]t Jar 12 und dar nach in dem Virczehenten Jar des pfincztags vor Sonwentag

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              AT GemA Flaurling ChrF-uktest-nd_042 · 1485-03-12 - 1485-03-13
              Part of Chronikarchiv Flaurling

              1 Ich Hainrich Schnitzer und Ich Barbara sein eliche Hawsfraw Bekennen fur unns und unnser baider Erben. Daz wir von dem Erwirdigen in got vater und H[e]rr2 Her Bernnhart Abbt und dem Convent ze Stams Ir aigen g?t gelegen auf Flawrlinger perg genant der Swaighof den vormals hanns Walther von Flaurlingen von In3 zu Lehen Inngehabt hat. zu ainem ewigen Zinslehen zu unnsern rechten bestannden haben, und besteen auch wissenlich in Kraft des briefs fur ain ledigs unbekumerts gut4 mit allen seinen rechten und Zugehörungen, erpawen und unerpawen, besuchten und un-besuchten so dann von recht und guter gewonhait dartzu gehorn und mit allem dem5 daz Sy unns daran verlyhen sullen und mugen in aller mass wie es dann yetzund und hinfür aller pest kraft und macht haben mag und sol nach dem landsrechten6 der Grafschaft Tirol. Also daz wir unnd unnser erben dasselb gut innhaben nutzen niessen und selbs personlich besitzen, und es zu aller zeit mit zymbern dekhen zewnen7 und allen andern sachen alsost dann notturftig wirdt an Ir hilf und schaden in gutem paw und ern haben sullen, Und in irn nachkomen und Gotzhaus davon irlich und8 ewigklich Newn phundt perner guter Meraner munß zu rechter Zinszeit, und nach Zinsrecht an allen abgang Zinsen und antwurten, und darzu an Irn schaden und9 regelmass andern gewenlichen vorderrungen, ob die darauf wärn gewertig sein. Wir sullen auch das obgenant gut an irn guten willen nit tayln noch des vil noch10 wenig weder auff iar noch auff ewigkait verkauffen versetzen verwechsln hinlassen noch verschaffen. Wolten wir aber ymmer furan unnser pawrecht verkauffen11 so sullen wir die Sy nach Lanndsrecht des ersten anpietten und nachner dann anders yemander ze kauffen geben. Wolten Sy aber nit kauffen, so mugen wir dieselben12 darnach andern, die in nach Landsrecht zu pauleuten fuglich sein, ze kauffen geben. Doch in an irn rechten unvergriffenlich. War aber das dem obgenanten gut von13 prunst oder annder Sachen wegen, dhainerlay schad widerfuer, oder daz wir es paulos machten, so sullen wir das doch darumb noch sunst von muttwillens wegen wider14 iren willen nit auffgeben, sunder es zu aller Zeit an iren schaden widerpringen. War auch das wir mit Iren gutem willen, oder von schuld wegen, darumb wir dann pillich15 zuverstossen wärn, davon sten wolten oder müesten. Hietten wir dann (n)icht daran gepessert, als wir auch tun sullen, das warn Sy unns nicht gepunden zu widerkern16 Sunder sy möchten dann dasselb g?t besetzen mit wem sy wolten an unnser und menigklichs von unnsern wegen irrung und widerred. Sy sullen und wellen auch umb17 daz obgenant g?t, ob es unns von Iren als von der aigenschaft wegen zu krieg getan wurde unnser gewern sein. doch nach dem obgenanten Landsrechten Ungevarlich18 Mit urkundt ditz Briefs, den wir In geben mit des Erbern beschaiden Cristan Schmids von Wint-fang aigen anhanngendem Insigl durch unnser vleissigen pettwegen ver-19 sigelten, doch Im wird sein Erben ain schaden. Derselben pette sind gezeugen die Erbern Pauls Tenngler von Metz Cristan Scheyring wirt ze Stams, Hanns Vorster von Wintfang20 und mer Erberleut. Beschehen im Jar als man zalt nach Cristi unnsers lieben H[e]rn geburd Tausend Vierhunder und darnach Im Funffundachtzigisten Jarn an sanndt Gerdrauttn21 der heiligen Junkhfrawen tag.

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              AT GemA Flaurling ChrF-uktest-nd_014 · 1506-09-01 - 1506-09-02
              Part of Chronikarchiv Flaurling

              An Stat vnd mit vollem gewalt des Allerdurchlewchtigisten Grosmachtigisten Herren Herren Maximilian von Gotts gnaden Römischer Kunig zu hungern dalamatoen Croatoen etc. kunig Ertzhertzog ze Ostreich hertzog zu Burgundi zu Braband zu Gelderen etc. First zu schwaben Graue zu flanderen zu Tÿrol zu Gortz etc. Meines Allergnadigisten Herren pin ich Bernhart Gretzing die Zeit Richter vnd Ambtman zu Hertenberg daselben In dem gericht zu flaurlingen An hewt datum des briefs mit dem stab zu gericht gesessen. Da kamen fur recht durch angedingten furmund Die Erberen Vlrich Saurwein Balthasar Schuestel Jörg mair/n Vrban taÿninger vnd Connrad Zobel als mairlewt des vnnteren vnd oberen hofs daselben zu flaurlingen vnd begerten anfangs zuuermelden das anrueffen tagsatzung vnd furpot vnd setzten das In recht ob die vermeldung icht pillich beschäh, ward durch vrtail erkannt zu vermelden Darauf vermelte Ich gedachter Richter das Vlrich Saurwein an stat sein selbs vnd seiner mithaber mich vmb das kuntschaftrecht gegen den von oberhofen angerueft hat von wegen der Irrung so sich zwischen Ir halt Als vmb die taÿenrecht In der alben Im widersperg vnd Inen den fronpoten zu Ir notturft zuvergunnen Auf das hab ich In den Rechtag hewt her gesetzt vnd den fronpoten vergunt zu Ir nottuft So vermelte der fronpot Er hab den kuntschaft lewten so sÿ Im antzaigt haben Auf hewt zu recht furgepoten Auch ettlich nachpawren zu oberhofen an stat der gemain daselben zu den kuntschaften wissen lassen auch die geschwornen erfordert Nach solicher vermeldung Begerten sÿ In Ir kuntschaft zu verhoren vnd setzten das In recht obman In die icht pillich verhörte vnd wieman In die hören solt Es kamen auch fur verdingtlich Inrecht die oberen Hanns Staudacher Balthasar mair Jacob Holtzer vnd Michel Greinlich All zu oberhofen anstat der gemain daselben vnd liessen reden Nach dem In zu dem kuntschaft rechten zu wissen gethan seÿ So hörte man In ob es noet tät Iren aufzug auch pillich ward zurecht erkant man hört die kuntschaften auch beÿder tail aufzug pillich, vnd stalten darauf fur mich meine beÿsitzer Die Erberen Augustin Hilleprant von vnnterperues Hannsen Pöschel zu pollingen Augustin auch Hannsen die grätzel Vallentein grullen all auf flaurlinger perg vnd Valentein Nurenberger zu flaurlingen vnd vermelten denen Ir aufzug Auf die maÿnung lauttend das mit alter herkomen vnd des In geruchter gewer seÿen das man alle Jar soman mit dem melchen vich In den widersperg vert wer die sind In gemelten Maÿren In den vnteren vnd oberen Hof Taÿenrecht geben hab was man Aintag zu morgens vnd zu nachtzmilcht was man davvon Schmaltz käß vnd schotten macht alweg geben hab Auch das In wissend seÿ das daselben ain mad genant der schoenturen lig des sollen vier vnd zwaintzig mannsmad sein vnd wenn die mair des nit geraten wellen sol man das haÿen on ain zawn mit mer worten etc. Darauf han ich gedachter Richter den gemelten kuntschaftlewten auf Ir aÿde zu gesprochen die warhait zu sagen vnd gerechtigkait ze furderen wie sich dann vmb kuntschaft zethuen rechtlichen gepuret Darauf Sagte der benant Augustin Hilleprant Er seÿ hawslichen zu flaurlingen gesessen Sechsvnd dreÿssig Jar vnd darnach drew Jar wittiber daselben gewesen, So hab man alle Jar von dem melchen vich we hin ein In den widersperg gefaren Ist was man desselben nachtz gemolchen has das hab man Sannd Margreten auf gehebt vnd lassen veruolgen Darnach hab man auf gehebt fur die Taÿen recht In die zwen Höf In den vnnteren vnd oberen hof was man ain tag gemolchen vnd was man dar auß gemacht hat, Vnd zum dritten hab man aber auf gehebt fur die perghrecht auch was man Ain tag gemolchen vnd dar auß gemacht hat vnd dem pergkmaister geben Er habs Auch selber eingenomen vnd nit gehört das dar wider nÿmant geredt noch kain Irrung darube gewesen seÿ biß her Dann von des schonturens wegen hab er von seinen schwehe Hannsen waltheren säligen Auch von andern mer alweg gehort Es solen vier vnd zwaintzig mannsmad sein vnd gehör In den Stamser Hof vnd wenn die mair das nit geratten wellen so sol man dasselbig mad haÿgen on ain zaun, Hanns pöschel Sagt er hab beÿ Hannsen walcher säligen gedient das seÿ ob den funf vnd viertzig Jaren hab er biß her nÿe annderst gesehen noch gehört dann das manß hab der massen gehalten In der melchen alben wie augustin hilleprant da von sagt Desgleichen vom Schoenturen hab ers auch also gehört wie der Hilleprant da von sagt dann das er nit wiß wieuil mannsmad des sein sol Augustin grätzel Sagt Er seÿ selbs auch mit sein kwen hin ain gefaren In die alben, vnd seÿ dar mit vnd beÿ gewesen vnd hab auch biß her nicht annders gehört, dann das mannss biß her alweg gehalten hab wie der Hilleprant davon sagt das seÿ Im auch also wissend Desgleichen von des schoenturens wegen hab er offt gehört vnd Auch am ehchteÿding hören offnen das es sol sein vier vnd zwaintzig mannsmad vnd das gehör In den oberen Hof vnd wenn die mair des nit geraten wellen sol man das haÿen on ain zawn Hanns Grätzel Sagt er hab baÿ dem Hanns walther auch beÿ dem Hilleprant gedient das seÿ beÿ den Sechs vnd dreÿssig Jaren vnd die haben In hin ein In die alben umb die taÿe geschickt die hab Im die sennin geben vnd er mit sambt annderen her auß tragen Er hab auch wol gehört das man Sannd Margreten Auch dem Pergkmaister geben hab das wie der Hilprant sagt, dann von des schoenturens wegen hab er alweg gehört von dem Hanns walther vnd annderen Es solen vier und zwainzig mannsmad sein vnd gehört In den Stamser Hof vnd wenn die mair des nit geraten wellen sol man das haÿe on ain zawn Valentein Grull sagt Er hab gedient beÿ den maÿren allen dreÿen zu flaurlingen vnd hab die taÿen recht vnd pergkrecht heraustragen vnd seÿ Im nit annders wissend dann das mannss damit gehalten hab wie der Hilleprant vnd die anndern davon sagen das seÿ Im auch also wissend, Valentein Nürenberger sagt wie der Augustin Hilleprant sagt wie mannss gehalten hab biß her mit der milich In der alben das hab er von Hannsen walcher säligen offt gehört Er habs auch selber her auß tragen das Imbs die sennin geben hat Es haben wol die von oberhofen die mit Iren kwen dÿnn gewesen sind dar wider geredt warumb die mair das ain nemen das westen sÿ nit Desgleichen hab er von seiner Hausfrawen säligen Hannsen walther vnd anderen gehört von dem schoenturen reden wie der Hilleprant davon sagt Das seÿ In ÿedem solich sein sag wars wissend, vnd Augustin Hilleprant hat sein sag bestät mit seinen Innsigel das er hiran gehengt hat So hat Valentein Nurenberger sein sag genomen auf den aÿd als geschworner fronpot vnd die anndern all haben Ir bekennen mit Iren aÿden bestät wie recht ist Der kuntschaften begerten die obgemelten mairs lewt zu flaurlingen Inen ge- schruben vnd besigelt zu geben ward In mit vrtail zu erkannt Den ichs obgedachter Richter also gib vnnder meinen Innsigel das ich von gerichts wegen An den offen brief gehengt han doch mirmein erben vnd Innsigel one schaden Baÿ dem Rechten sind gewesen die Erbern Hans metzger den man nennt zollner zu zirel Hnns fritz zu polling vnd wolfgang fewrsinger auf flaurlinger perg all dreÿ gesworen Beschehen An Sannd Egidÿ tag Als man zalt nach der gepurd Cristi Jhesu Funfzehen Hundert vnd Im Sechsten Jare m. m. m.

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