Alter: 16; 4 Burschen fanden Kriegsmunition und begannen damit zu spielen. Als eine Patrone ins Feuer geworfen wurde, kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete.
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Alter: 16; 4 Burschen fanden Kriegsmunition und begannen damit zu spielen. Als eine Patrone ins Feuer geworfen wurde, kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete.
Alter: 21; Arbeiter aus Jugoslawien, wurde bei Sprengarbeiten schwer verletzt und starb noch am gleichen Tag daran im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: [unklar]; Bei einem Hausbrand breitete sich das Feuer auf einen Raum aus, wo Sprengkapseln gelagert waren. Durch die Explosion wurde das ganze Haus zerstört. Durch die einstürzenden Mauerteile wurde 2 Feuerwehrmänner getötet. Verhandlung vor einem Militärgericht gegen den Bauern Andreas Stöckl. Hatte die Sprengkörper unsachgemäß gelagert. Behauptete, sie für Anschläge gegen NS-Einrichtungen gehortet zu haben. Vom Gericht wegen des Besitzes verbotener Sprengkörper zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt, aber noch eine Verhandlung wegen der Tötungen vor einem österreichischen Gericht. Diese fand am 18.11.1949 statt. Stöckl wurde zu 2 Monaten strengen Arrests verurteilt.
Alter: 15; 2 Burschen begaben sich am Zirlerberg auf Minensuche. Eine wurde nicht erkannt und explodierte. Der Schlosserlehrling war sofort tot.
Alter: 8; 2 Burschen fanden am Innufer eine Granate. Als diese zu Boden fiel explodierte sie und tötete das Opfer. Es starb am Weg ins Krankenhaus.
Alter: 10; Kinder fanden einen Sprengkörper im Bachbett und spielten damit. Dieser explodierte und das Opfer starb an den Verletzungen im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: [unklar]; Ein US-Militärauto fuhr auf der Zirlerbergstraße bei der Haarnadelkurve auf den Parkplatz. Dort war eine Mine vergraben, die explodierte. Der Lenker wurde getötet, 2 weitere Soldaten schwer verletzt.
Alter: 64; Strafgefangene hatten die Aufgabe Blindgänger auszugraben. Dabei kam es zu einer Explosion, die 4 von ihnen tötete. Die beiden anderen Opfer waren Zuschauer.
Alter: [unklar}; Strafgefangene hatten die Aufgabe Blindgänger auszugraben. Dabei kam es zu einer Explosion, die 4 von ihnen tötete. Die beiden anderen Opfer waren Zuschauer.
Alter: 48; Strafgefangene hatten die Aufgabe Blindgänger auszugraben. Dabei kam es zu einer Explosion, die 4 von ihnen tötete. Die beiden anderen Opfer waren Zuschauer.
Alter: 14; Bursche fand eine Handgranate im Wald bei Absam. Mit einem Kollegen hantierten sie an dem Gerät, bis es explodierte. Das Opfer wurde auf der Stelle getötet, sein Kollege erlitt schwere Verletzungen.
Alter: 36; Bauer, wollte eine aufgelassene Senkgrube inspizieren. Dazu zündete er ein Heubüschel an und stieg in die Grube. Es erfolgte eine Explosion. Er erlitt schwere Brandwunden, an denen er 2 Tage später in der Innsbrucker Klinik verstarb.
Alter: 29; 2 Arbeiter aus Zirl im Plattnerschen Steinbruch wurden durch eine zu früh losgegangene Sprengung schwer verletzt. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper, an denen es in der Innsbrucker Klinik verstarb. Zuerst anderer Name genannt.
Alter: 47; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 23; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 49; In der Thaurer Mure sollten konfiszierte Sprengladungen kontrolliert zur Explosion gebracht werden. In einer Grube wurden sie deponiert und sollten mittels einer Zündschnur von Hölzl gezündet werden. Ein Funke löste aber die Explosion frühzeitig aus, die beiden anderen Opfer konnten sich nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Alle waren sie Militärangehörige, Hölzl stammte aus Innsbruck, Herlt aus Wiener-Neustadt und Ebner aus Salzburg. Am 31.5.1935 wurde ein Gedenkstein in der Thaurer Mure enthüllt (NZ 2.6.35, 7).
Alter: 36; Straßerbauer. War bei der Fronleichnamsprozession mit Böllern beschäftig. Funken sprangen in das Pulverfass, das explodierte. Opfer erlitt schwere Verbrennungen, an denen er 2 Tag später im Spital von Hall starb.
Alter: [unklar]; Arbeiter beim Straßenbau. War bei der Fronleichnamsprozession mit Böllern beschäftigt. Pulversack geriet in Brand und entzündete die Kleider des Opfers. Schwere Verbrennungen, konnte im Haller Spital nicht gerettet werden.
Alter: 12; Fand eine Jagdpatrone seines Vaters. Hantierte damit herum bis sie explodierte. Schrotkörner drangen in den Kopf und töteten das Opfer.
Alter: 6; Sohn eines Händlers. Fand Handgranatenzünder und begann sie zu bearbeiten. Einer explodierte und verletzte das Opfer tödlich am Kopf. Stammte aus Schlanders und war Ziehkind in Wattens.
Alter: 24; Arbeiter in der Haller Saline. Versuchte einen nicht abgegangenen Sprengschuss zu bergen, als dieser aber doch explodierte. Stammte aus Absam. Kollege aus Thaur wurde schwer verletzt.
Alter: [unklar]; Nach unsachgemäßer Behandlung von Munition gab es eine große Explosion in der Thaurer Mure. Schießplatz wird momentan vom italienischen Militär verwendet. 2 Soldaten tot, wurden im Haller Friedhof beerdigt.
Alter: 23; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 18; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 54; Bauer, war mit Böllern beim Waldfest beschäftigt. Sammelte leere Patronenhülsen ein und trennte sie von der Metallummantelung. Eine Patrone war aber nicht abgefeuert und explodierte dabei. Riss ihm die Halsschlagader auf.
Alter: 30; Fachlehrer in der Innsbrucker Staatsgewerbeschule. Fuhr zu seinem ehemaligen Arbeitsplatz in Fulpmes. Hantierte an einem Gaszylinder. Nach einer Explosion sprang er aus der Halterung und traf das Gesicht des Opfers. Fuhr noch selber mit der Bahn nach Innsbruck, starb aber bald darauf im Spital. In Fulpmes beerdigt.
Alter: 52; Tagelöhner. Wurde bei einer Explosion eine Pöllers schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 32; Ein Arbeiter aus Fügen wollte zu einer Jause mit seinen Kollegen eine Pulverstampfe zum Stillstand bringen. Aus ungeklärter Usache flogen über 100kg Pulver in die Luft und töteten das Opfer. Dazu großer Sachschaden. Seine Leiche wurde nach Fügen überführt.
Alter: 44; Bei einem Kirchfest am 29.9. wurden Böller abgeschossen. Dabei wurde ein Rohr zu früh nachgeladen, sodass das Pulver vorzeitig explodierte. Ein Opfer wurde am Oberkörper schwer verletzt, starb drei Tag später.
Alter: 44; Bei Dienstantritt des neuen Kaplans sollte gepöllert werden. Opfer wollte dazu eine Dynamitpatrone am 9.5. testen, die aber in seiner Hand explodierte. Erlitt schwere Verletzungen, an denen er 11 Tage später verstarb.
Alter: 47; Hantierte unvorsichtig mit Dynamitpatronen. Eine davon explodierte und tötete das Opfer auf der Stelle.
Alter: 26; Tödlich verletzt beim Pöllern.
Alter: 42; Arbeiter in einer Pulverfabrik. Bei einer Explosion wurde er schwer verletzt und starb einen Tag später.
Alter: [unklar]; Neuerlicher Unfall im Steinbruch „Himmelreich“. Arbeiter aus Volders wurde durch eine frühzeitige Explosion getötet.
Alter: 18; Italienischer Bahnarbeiter, wurde bei einer Sprengung getötet.
Alter: 15; Bauernsohn. Wurde in einem Steinbruch durch unvorsichtiges Hantieren mit Pulver tödlich verletzt, als dieses unvermutet explodierte.