Alter: 35; Mineur, war bei dem Bau der Thierseer Straße beschäftigt. Übersah einen Blindgänger, der bei einer neuerlichen Bohrung explodierte. Stammte aus Mähren, wurde im Ortsfriedhof begraben.
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Alter: 35; Mineur, war bei dem Bau der Thierseer Straße beschäftigt. Übersah einen Blindgänger, der bei einer neuerlichen Bohrung explodierte. Stammte aus Mähren, wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 41; Wollte sich am traditionellen Neujahrspöllern beteiligen. Hatte Eisenrohre vorbereitet, die er mit Schießpulver füllte. Begann die Zündschnüre anzuzünden. Bei der 2. gelang dies zu spät, wobei der 1. Körper bereits explodierte. Opfer wurde sofort getötet.
Alter: [unklar]; Nach unsachgemäßer Behandlung von Munition gab es eine große Explosion in der Thaurer Mure. Schießplatz wird momentan vom italienischen Militär verwendet. 2 Soldaten tot, wurden im Haller Friedhof beerdigt.
Alter: 13; Sohn eines Bauern hantierte mit einem Kollegen in der Nähe des Hotels „Hochfinstermünz“ mit einer gefundenen Handgranate. Diese explodierte und tötete das Opfer auf der Stelle, der andere Bursche wurde schwer verletzt.
Alter: 40; Mineur, war mit 2 weiteren Kollegen beim Tunnelbau in Landeck beschäftigt. Ladung explodierte vorzeitig und verletzte das Opfer tödlich. In der Zeitung Egerer Josef, anderer Name im
Alter: [unklar]; Arbeiter beim Bahnbau. Mine explodierte frühzeitig und tötete das Opfer.
Alter: [unklar]; Kaiserjäger-Leutnant. Zeigte seiner Mannschaft die Handhabung einer Handgranate bei den Retterbaracken im Westen von Innsbruck. Diese explodierte plötzlich und tötete das Opfer. 13 Soldaten zusätzlich verletzt, einer davon ebenfalls gestorben. Stammte aus Böhmen. Soll das kommende Unglück bemerkt haben und ließ die Granate neben sich fallen, da ansonst mehr Menschen gefährdet gewesen wären. Augenzeugen berichten allerdings von einer größeren Eigenschuld Frenners (Innsbrucker Nachrichten 11.6., 3). Auch Totenliste mehrfach korrigiert.
Alter: 23; Kaiserjäger-Leutnant. Zeigte seiner Mannschaft die Handhabung einer Handgranate bei den Retterbaracken im Westen von Innsbruck. Diese explodierte plötzlich und tötete das Opfer. 13 Soldaten zusätzlich verletzt, einer davon ebenfalls gestorben. Stammte aus Böhmen. Soll das kommende Unglück bemerkt haben und ließ die Granate neben sich fallen, da ansonst mehr Menschen gefährdet gewesen wären. Augenzeugen berichten allerdings von einer größeren Eigenschuld Frenners (Innsbrucker Nachrichten 11.6., 3). Auch Totenliste mehrfach korrigiert.
Alter: 50; Starb bei einer Explosion in der Pulvermühle (nicht in den Zeitungen erwähnt, Zensur?).
Alter: 25; Schweres Unglück in einem Steinbruch. Arbeiter wollten Sprengladung zur Explosion bringen, was aber nur zum Teil gelang. Bei Nachprüfung kam es zu einer neuen Explosion, wobei die abstürzende Steinmasse die 2 Arbeiter tötete. Masina stammte aus Verona, Judex aus Krain.
Alter: 23; Schweres Unglück in einem Steinbruch. Arbeiter wollten Sprengladung zur Explosion bringen, was aber nur zum Teil gelang. Bei Nachprüfung kam es zu einer neuen Explosion, wobei die abstürzende Steinmasse die 2 Arbeiter tötete. Masina stammte aus Verona, Judex aus Krain.
Alter: 19; Arbeiter in der Ziegelei Norer (Am Weg nach Völs). Wollte Dynamitpatronen aufwärmen, die allerdings explodierten. Große Schäden am Gebäude und in der Umgebung. Opfer wurde sofort getötet, stammte aus Udine.
Alter: 34; 2 Mineure wollten in einem Steinbruch Dynamitladungen zünden. Eine Ladung ging zu früh los und tötete einen Arbeiter auf der Stelle. Stammte aus Borgo.
Alter: 27; Arbeiter im Zementwerk Perlmoser. Wollte Sprengung einleiten, die aber zu früh losging. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 27; Arbeiter im Zementwerk. Sprengschuss zündete zu früh und verletzte das Opfer tödlich.
Alter: 29; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 21; Monteur, aus Regensburg stammend. War beim Neubau des theologischen Instituts mit Schweißarbeiten bei der Zentralheizung beschäftigt. Erstmals eine neuwertige Methode. Bei der Zufuhr von Sauerstoff kam es zu einer Explosion, die das Opfer tötete. Ein Tag später starb auch der 2. Mann an den gleichen Verletzungen. Stammte aus Mezzolombardo. Anscheinend erster Unfall beim Autogenen Schweißen (mit Acetylengas). Versuch einer Erklärung in Innsbrucker Nachrichten (23.1., 6.)
Alter: 23; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 18; Arbeiter beim Bau der Mittenwaldbahn. Wollten in einer Baracke im Finstertal Dynamit erwärmen, das dann explodierte. Alle Arbeiter sofort getötet. Nicolussi stammte aus Lusern, Uzelac und Matasic aus Kroatien und Bursac aus Bosnien.
Alter: 23; Arbeiter im Steinbruch der Großachenregulierung. Wollte Dynamitpatronen erwärmen, die allerdings explodierten.
Alter: 54; Bauer, war mit Böllern beim Waldfest beschäftigt. Sammelte leere Patronenhülsen ein und trennte sie von der Metallummantelung. Eine Patrone war aber nicht abgefeuert und explodierte dabei. Riss ihm die Halsschlagader auf.
Alter: 30; Fachlehrer in der Innsbrucker Staatsgewerbeschule. Fuhr zu seinem ehemaligen Arbeitsplatz in Fulpmes. Hantierte an einem Gaszylinder. Nach einer Explosion sprang er aus der Halterung und traf das Gesicht des Opfers. Fuhr noch selber mit der Bahn nach Innsbruck, starb aber bald darauf im Spital. In Fulpmes beerdigt.
Alter: [unklar]; Arbeiter in einem Stollen des Zementwerkes. Wurde von Steinen nach einer Sprengung am Kopf getroffen. Stammte aus Langkampfen.
Alter: 42; Zementarbeiter, wollte am 22.7. bei einer Primizfeier einen Pöller entladen, der nicht losgegangen war. Dabei entzündete sich das Pulver und explodierte. Starb eine Woche später im Kufsteiner Spital.
Alter: [unklar]; Sprengarbeiter bei der Achenregulierung. Sprengung ging zu früh los, Gestein traf das Opfer und schleuderte es in die Tiefe. Zündschnur dürfte schadhaft gewesen sein. Stammte aus Carbonare.
Alter: 25; War beim Wegebau in der Erzherzog-Johann-Klause (Brandenberg) beschäftigt. Wurde von einer Dynamitladung getötet. Entzündete sich durch ein Feuer zur Zubereitung einer Mahlzeit. Stammte aus OÖ.
Alter: 21; Taxersohn aus Unterangerberg. Bat Männer beim Kirchenfest am 10.9., ihn einen Pöller abschießen zu lassen. Wurde dabei aber tödlich am Rücken verletzt.
Alter: 23; An der Straßensperre Fort (Festung) Nauders fand Explosion eines Fasses mit Pulver statt. Mehrere Schwerverletzte, ein Artillerist starb. Wurde am 25.9. bei großer Beteiligung in Nauders beerdigt. War k.u.k. Oberkanonier. Kein Name in den Innsbrucker Nachrichten bekannt gegeben! Stammte aus Salzburg.
Alter: 52; Tagelöhner. Wurde bei einer Explosion eine Pöllers schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 36; Ein Tischlermeister verunglückte beim Pöllerschießen am Locherboden. Großes Fest dort durch Übertragung der Mutter Gottes aus der Pfarrkirche Mötz zur Wallfahrtskirche.
Alter: 57; Bauer und Wagnermeister. Wollte einen Lärchenstock sprengen, aber die Ladung ging nicht los. Explosion erst beim Nachkontrollieren. Holzpfropfen traf Opfer am Kopf.
Alter: 33; Bergarbeiter, stieg mit einem Kollegen zur Arbeit in einen Kohlenschacht. Durch ihre Öllampen entstand eine Explosion, die die Knappen schwer verletzte. Das Opfer starb nach 4 Tagen.
Alter: 32; Ein Arbeiter aus Fügen wollte zu einer Jause mit seinen Kollegen eine Pulverstampfe zum Stillstand bringen. Aus ungeklärter Usache flogen über 100kg Pulver in die Luft und töteten das Opfer. Dazu großer Sachschaden. Seine Leiche wurde nach Fügen überführt.
Alter: 44; Bei einem Kirchfest am 29.9. wurden Böller abgeschossen. Dabei wurde ein Rohr zu früh nachgeladen, sodass das Pulver vorzeitig explodierte. Ein Opfer wurde am Oberkörper schwer verletzt, starb drei Tag später.
Alter: 33; War bei der Wildbachverbauung in der Ekartau bei Ramsau beschäftigt. Beim Steinsprengen löste ein Schuss nicht aus. Der Arbeiter kroch zum Bohrloch, als die Explosion erfolgte. Wurde schwer verletzt und starb am Folgetag.
Alter: 22; Wurde am 5.7. beim Pöllerschießen in St. Gertraudi schwer verletzt. Bei der Explosion drang ein Holzpfropfen dem Opfer in den Oberschenkel. Starb 3 Tage später an den Verletzungen.
Alter: 56; Festpöllern in Jenbach am 10.5. 2 Arbeiter waren mit Laden und Schießen beschäftigt. Opfer rauchte in der Nähe des Pulverfasses, wobei es zu einer Explosion kam. Wurde schwer verletzt nach Schwaz ins Spital gebracht, wo er 9 Tage später verstarb.
Alter: 34; Schneidergehilfe. Verletzte sich beim Pöllerschießen am 6.8. sehr schwer, erlag eine Woche später den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Zieler beim Weitschießstand. Leichtsinnig klopfte er in der Nähe des Pulverfasses seine Pfeife aus, was zu einer Explosion führte. Starb nach 4 Tagen an den Verletzungen.
Alter: 23; Arbeiter aus dem Trentino. Wurden bei einer Explosion in der Dynamitfabrik getötet. Der 3. Arbeiter starb 4 Tage später im Spital.
Alter: 21; Arbeiter aus dem Trentino. Wurden bei einer Explosion in der Dynamitfabrik getötet. Der 3. Arbeiter starb 4 Tage später im Spital.
Alter: 22; Arbeiter aus dem Trentino. Wurden bei einer Explosion in der Dynamitfabrik getötet. Der 3. Arbeiter starb 4 Tage später im Spital.
Alter: 18; Die zwei italienischen Arbeiter versuchten in einem Steinbruch gefrorenes Dynamit aufzutauen. Dazu wollten sie Wasser mit glühenden Eisenstücke zu erhitzen. Dabei entzündete ein Funke das Dynamit, das explodierte. Wurden augenblicklich getötet.
Alter: 26; Die zwei italienischen Arbeiter versuchten in einem Steinbruch gefrorenes Dynamit aufzutauen. Dazu wollten sie Wasser mit glühenden Eisenstücke zu erhitzen. Dabei entzündete ein Funke das Dynamit, das explodierte. Wurden augenblicklich getötet.
Alter: 26; Arbeiter aus dem Trentino beim Tunnelbau. Eine nicht gezündete Dynamitladung ging unvermutet los und verletzte das Opfer tödlich am Unterleib.
Alter: 37; Italienischer Arbeiter aus dem Trentino in einem Steinbruch. Durch einen vorzeitig losgegangenen Sprengschuss wurde das Opfer von Holzkeilen am Kopf getroffen, die tödliche Verletzungen verursachten.
Alter: 24; Bäckergehilfe aus Bayern. Legte zum Säubern einen Gewehrlauf in den heißen Ofen. Hatte aber vergessen, den Ladestock zu entfernen. Schuss entlud sich und der Stock drang ihm in den Oberkörper.
Alter: 35; Explosion in einer Pulvermühle in Mariathal. Arbeiter erlitt schwere Brandwunden, an denen er am nächsten Tag starb.