Alter: [unklar]; Wurde im Morgengrauen irrtümlich von einer Gendarmeriestreife erschossen, die ihn für einen entsprungenen Häftling hielt.
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Alter: [unklar]; Wurde im Morgengrauen irrtümlich von einer Gendarmeriestreife erschossen, die ihn für einen entsprungenen Häftling hielt.
Alter: 21; Hilfsarbeiter aus Innsbruck. Wurde mit einem Kollegen von Carabinieri visitiert. Konnten sich nicht ausweisen, Kofler schoss unvermutet auf den Polizisten und verwundete ihn lebensgefährlich. Wurde aber seinerseits von einem anderen Caribinieri angeschossen. Erlag seinen Verletzungen im Bozner Spital.
Alter: 30; Pfeiferbauer, wurde von einem italienischen Finanzer auf österreichischem Boden am 7.6. angeschossen und schwer verletzt. Starb 5 Tage später an den Verletzungen. Vorausgegangen war ein Raufhandel, wobei die Kontrahenten aber noch friedlich auseinandergingen. Am Heimweg zu seinem Hof wurde der Bauer mehrfach von hinten angeschossen. Gerichtsbericht in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.12.23, 1: Finanzsoldat Giuseppe Verengia wurde vom Militärgericht Venedig freigesprochen! Keine Absicht des Täters nachweisbar.
Alter: 23; Sohn des Bürgermeisters. Hütete an der Grenze Vieh. Scheint von einem italienischen Grenztrupp erschossen worden sein.
Alter: 20; Heeresangehöriger aus Niederösterreich. Wurde durch ein Missverständnis von der Wache erschossen.
Alter: 19; 3 Bauernburschen wollten beim Tocknighof Fensterln gehen. Bauer erwachte und schoss ihnen nach. Einer wurde eher unabsichtlich tödlich getroffen.
Alter: [unklar]; War in einer Gruppe von 15 Burschen unterwegs, um Waren aus der Schweiz zu schmuggeln. Wurden von 2 Zollbeamten gestellt. Bei einer Schießerei wurde das Opfer schwer verwundet, das 3 Tage später im Krankenhaus Zams starb.
Alter: 54; Bauer, wurde von einem vorläufig unbekannten Täter angeschossen. Starb noch beim Transport ins Innsbrucker Krankenhaus. Schwurgerichtsverhandlung am 9.12.1949 gegen Herbert Draxl (25 Jahre), der die Tat begangen haben soll. Anklage allerdings nur auf Indizien. Durch Zeugenbefragungen wurde Draxl schuldig gesprochen. Urteil: 15 Jahre Haft wegen Meuchelmordes. Vom Verteidiger wurde Nichtigkeitsbeschwerde eingereicht, die allerdings später verworfen wurde.
Alter: 33; SS-Oberstführer aus Württemberg wurde bei einem Fluchtversuch aus einem Internierungslager von einem Wachposten erschossen. Begraben im Ortsfriedhof.
Alter: 24; Leutnant bei der Flakabteilung aus Soltau/Niedersachsen. Wurde bei St. Gertraudi durch einen Herzschuss getötet. Kriegshandlung?
Alter: 38; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.
Alter: 36; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.
Alter: 39; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.
Alter: 40; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.
Alter: 49; 4 französische Arbeiter wurden von der Ortswehr erschossen. Sie waren Kriegsgefangene, allerdings "freie Arbeiter" des Jenbacher Werkes. Hatten sich in ihrer Freizeit zum Achensee begeben. Da zu dieses Zeit ein Absprung von amerikanischen Fallschirmjägern vermutet wurde, waren die Sicherheitsorgane übervorsichtig. Die Franzosen wurden angehalten und sollten sich ausweisen. Als ein Franzose dazu in die Tasche griff, vermutete der Beamte, dass er eine Waffe hervorholen wollte und schoss auf den Mann. Seine Begleiter gerieten in Panik und eröffneten das Feuer auf die anderen Franzosen. Dabei wurden alle getötet. Ums Leben kam aber auch ein heimischer Gendarmeriebeamter, der von einer Kugel der Heimischen getroffen wurde. Stammte aus Arzl/Innsbruck. Am 13.7.1946 wurde eine Gedenkfeier mit französischen Offizieren und heimischen Geistlichen veranstaltet (Tiroler Tageszeitung 15.7.1946, 4). Verhandlung über die "Tragödie von Pertisau" vor dem Obersten Französischen Gerichtshof ab 23.10.1947: Angeklagt sind Gottfried Haberl (Sägearbeiter), Adolf Unterberger (Landarbeiter), Karl Singer (Fischer), Therese Hödl (Hotelbesitzerin) und Johanna Sandonovi (Kellnerin). 6 Franzosen (Zivilarbeiter bei den Jenbacher Werken) saßen im Pfandlerhof und wurden für abgesprungene Fallschirmjäger aus Amerika gehalten. Kellnerin berichtete dies der Hotelbesitzerin und die meldete dies weiter an Gendarmerieinspektor Graf. Dieser drang ins Lokal mit 2 weiteren Heimischen ein und forderte ein „Hände Hoch“. Es wurde aber von außen sofort geschossen, wobei es die 5 Toten und dazu 4 Schwerverletzte gab. Im Urteil wurde nicht von einer absichtlichen Tat ausgegangen aber verweigerte Hilfeleistungen an den verwundeten Franzosen. Unterberger 2,5 Jahre Gefängnis, Haberl und Singer 2 Jahre. Freisprüche für die Frauen. Singer war auch für den Tod von Graf verantwortlich.
Alter: 50; Wurde beim Wildern mit einem Kollegen von einem Jäger gestellt. Legte auf den Jäger an, der gegen ihn einen Schuss abgab. Traf ihn und verblutete anschließend. War ein Kleinbauer aus Gries.
Alter: 23; Bauernsohn. Wollte mit 3 Kollegen durchs Visnitztal aus der Schweiz Kaffee und Tee schmuggeln. Wurden von Grenzschützern gestellt, versuchten aber dennoch zu flüchten. Bei einem Schuss wurde das Opfer in den Rücken getroffen und starb auf der Stelle.
Alter: 34; Händler aus Hall. Kam am 15.7. einer Aufforderung eines Gendarmen nach Ausweisleistung nicht nach und wollte flüchten. Gendarm schoss ihm nach und traf ihn in der Hüftgegend. Starb 5 Tage später im Haller Krankenhaus.
Alter: 30; Wurde von Schutzkorpsmännern beim Wildern ertappt. Missachtete die Aufforderung Stehen zu bleiben und legte auf die Männer an. Beim Schusswechsel wurde Ellinger tödlich im Hals getroffen.
Alter: 62; 2 Brandenberger gingen auf illegale Jagd. Dabei gerieten sie über die bayrische Grenze, wo sie gestellt wurden. Opfer erhielt dabei einen Bauchschuss, an dem er kurz darauf starb.
Alter: 23; Hilfsarbeiter aus Kössen. War Häftling im Innsbrucker Gefangenenhaus. Konnte von dort ausbrechen und wurde am Locherboden gestellt. Ergab sich nicht und wurde von einem Hilfspolizisten erschossen. Sein Kollege beim Ausbruch hatte sich ergeben.
Alter: 36; Besitzer des Gasthofes „Zur Post“ in St. Jakob/Pillersee. Wurde von einem Wachposten in der Nacht angerufen, um sich auszuweisen. Ignorierte dies, worauf der Posten einen Schuss abgab. Dieser traf allerdings den Mann tödlich. War anscheinend Nationalsozialist.
Alter: 30; Bei einem Jagdausflug in die Region um den Spitzenstein geriet der Zimmermann aus Niederndorf über die bayrische Grenze. Wurde von einem dortigen Jäger anscheinend mehrfach zum Halten aufgefordert. Letztlich gab er einen Schuss ab, der allerdings tödlich traf. Seine Leiche wurde nach Sachrang gebracht und später in seine Heimatgemeinde überstellt.
Alter: 20; Sohn eines Kaufmannes in Wörgl. War Angehöriger der französischen Fremdenlegion in Nordafrika. Wurde bei einem Fluchtversuch erschossen.
Alter: 46; Tagelöhner, wollte beim Summerauergut in Haselbach fensterln gehen. Im selben Haus wohnte auch Maria Schösser, die den Niederklapfer beobachtete und Panik bekam. Wollte einen Schreckschuss gegen ihn durch die Tür abgeben, der allerdings für den Eindringling tödlich war.
Alter: 29; Bei einem nächtlichen Einbruch wurde der Täter vom Gendarmen Hermann Graf gestellt. Ließ sich nicht arretieren und ging auf den Beamten los. Dieser gab einen Schuss ab, der den Einbrecher in die Brust traf. Starb an den Verletzungen. War ein mehrfach vorbestrafter Fleischhauergehilfe.
Alter: 41; Hilfsmonteur aus OÖ. Wurde beim Eierdiebstahl ertappt und wurde von Gottfried Neuner gestellt. Im Handgemenge drohte der Dieb mit einer Hacke. Nach einer Flucht wurde Neuner vom Täter mit einem Messer verletzt. Sein Bruder Johann Neuner schoss darauf 2x auf ihn und verletzte ihn tödlich. Toter wurde nach Zell/Ziller überstellt.
Alter: 34; Wollte am 18.3. mit einem Kollegen im Zillergrund wildern. Wurden von Jägern gestellt und es begann ein Schusswechsel. Opfer bekam einen gefährlichen Steckschuss in den Rücken ab. War anscheinend ein berüchtigter Wilderer aus St. Jakob/Ahrntal. Wurde ins Innsbrucker Krankenhaus gebracht, wo er nach 2 Tagen starb.
Alter: 24; Vorerst unbekannter Mann wurde am Bahnhof von einem Polizisten angehalten. Als er zur Ausweiskontrolle aufgefordert wurde, zog dieser ein Messer und griff den Gendarmen an. Dieser schoss auf ihn und verletzte ihn tödlich. Ausweispapiere konnten nicht entziffert werden, stammte aus Slowenien (Cilli).
Alter: 28; Bahnangestellter, wurde am Heimweg vom Gasthaus unvermutet angeschossen und getötet. Ursache mysteriös. Erst am Folgetag geklärt: Gruppe von Burschen gingen zum „Fensterln“. Bauer bemerkte dies und schoss auf die Gruppe. Traf unglücklicherweise das Opfer in die Brust. War anscheinend unbeteiligt, da verheiratet. War am Westbahnhof beschäftigt. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.4.25, 10: Der Bauer und Schütze Johann Purner wurde angeklagt. Dieser hatte seit dem Krieg nervliche Probleme. Dadurch nur 3 Monate strenger Arrest.
Alter: 41; Mann aus Holland. Wehrte sich gegen eine Arretierung durch Gendarmen und wurde angeschossen. Starb an den Verletzungen.
Alter: 19; Schusswechsel zwischen Schmugglern und Finanzwachmännern. Zwei Schmuggler wurden getötet. Stammten aus Scharnitz bzw. Birgitz.
Alter: 29; Schusswechsel zwischen Schmugglern und Finanzwachmännern. Zwei Schmuggler wurden getötet. Stammten aus Scharnitz bzw. Birgitz.
Alter: 27; Melker aus Vomperberg. Wurde von einem Gendarmen angehalten. Konnte keinen Ausweis vorweisen und wurde mitgenommen. Am Weg riss sich das Opfer los und blieb trotz mehrfacher Aufforderung nicht stehen. Nach vorheriger Drohung an den Gendarmen, schoss dieser. Traf ihn tödlich am Kopf.
Alter: 26; Sensenschmied aus Jenbach. Wurde auf der Flucht von einem Gendarmen erschossen. Wollte anscheinend einem Kriegsheimkehrer Geld stehlen.
Alter: 44; Polizei erhob Nachforschungen bei einem Einbruch. Schwenter Leonhard jun. (15 Jahre) sollte dazu einvernommen werden. Am Weg zur Polizeistation begegnete ihnen sein Vater, der schnell gegen die Beamten aggressiv wurde. Konnte nicht beruhigt werden. Insp. Guckler gab einen Pistolenschuss auf den Vater ab, der tödlich traf. Laut Allgemeiner Tiroler Anzeiger (17.2.21, S. 5) kam es zu Turbulenzen beim Begräbnis mit Differenzen durch Sozialdemokraten.
Alter: 46; Städtischer Sicherheitswachmann. Hatte Auseinandersetzungen mit seiner Frau, war anscheinend stark alkoholisiert. Versuchte die Frau zu attackieren. Diese griff sich eine Pistole und schoss 3x auf ihren Mann. Treffer waren tödlich.
Alter: 21; Widersprüchliche Nachrichten in Allgemeiner Tiroler Anzeiger. Finanzwachmann wollte gewaltsam Eintritt in die Wohnung von Benesch erzwingen. Dieser fühlte sich bedroht und schoss durch die Tür aufs Opfer, das dabei tödlich verletzt wurde. Notwehr stand im Raum.
Alter: 17; Wurde in der Nacht von einem Knecht (Josef Mazurides, 20 Jahre) erschossen. Der war auf der Lauer wegen Flurdieben. Rief anscheinend dem Opfer vorher zu, dieses aber reagiert darauf nicht. Verletzte ihn am Fuß und starb bald darauf an zu hohem Blutverlust.
Alter: 27; Mysteriöser Tod eines Burschen. Wurde entweder von einem Rivalen beim „Fensterln“ erschossen, oder als Notwehr, weil er versuchte, einzubrechen.
Alter: 25; Bauernsohn, wurde an der bayrischen Grenze angeschossen. Starb bald an den schweren Bauchverletzungen.
Alter: 36; Korbflechter aus Telfs. Widersetzte sich einer Kontrolle durch einen Gendarmen. Dieser machte schließlich von seiner Schusswaffe Gebrauch.
Alter: 25; Wagnergehilfe, wurde vom Grundbesitzer erschossen, als er versuchte, sich ein paar Birnen von einem Baum zu holen. Schütze machte Selbstanzeige, Opfer wurde in seiner Heimatgemeinde Silz begraben.
Alter: 30; Fuhrknecht aus dem Oberammergau (Bayern). Wurde bei einem Schmuggelgang an der Grenze angeschossen und tödlich verletzt. Die Leiche wurde in seine Heimat überführt. Daten ais
Alter: 52; Etwas mysteriöser Todesfall. Opfer weilte mit Bruder auf einer Alm und wechselte in ein Jagdrevier auf die andere Bergseite. Wurde in der Wildschönau von einem Jäger erschossen. Stammte aus Fügen.
Alter: 24; Wurde am Zahmen Kaiser vom Aufsichtsjäger Nothegger beim Wildern erwischt. Bei einem Schusswechsel wurde das Opfer tödlich getroffen. Anfeindungen der Bevölkerung gegen den Jäger. Große Todesanzeige im TGB 9.8., 6.
Alter: 28; Bahnbediensteter, war am Weg zu seinem Posten. Italienischer Wächter rief ihn an und gab schließlich mehrere Schüsse auf ihn ab. Einer davon war tödlich. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 26; Bauer sollte von Gendarmen abgeholt und in die Irrenanstalt begleitet werden. Dieser schoss aber auf die Beamten, die das Feuer erwiderten. Dabei wurde die Bäuerin tödlich getroffen.
Alter: 56; Dem Meixnerbauern wurde wiederholt Heu aus seinem Stadel gestohlen. Ein junger Bursche hielt daraufhin Wache und wollte den wiederaufgetauchten Dieb stellen. Feuerte einen Schuss ab, der aber das Opfer in den Kopf traf. Bemerkte erst hinterher, dass es eine Frau in Männerkleidern war. Stammte aus Wattenberg.
Alter: 28; Chauffeur. Wurde vor ein paar Tagen von einem italienischen Wachposten bei der Klosterkaserne angeschossen. War mit einem Kollegen über die Mauer gestiegen und machte sich an den Autos zu schaffen. Starb später an den Verletzungen.