Alter: 1; Tochter eines Bahnwächters. Wurde von einem Personenzug überfahren und auf der Stelle getötet.
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Alter: 1; Tochter eines Bahnwächters. Wurde von einem Personenzug überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: 14; Schwestern, Kinder eines Lokführers. Spielten mit anderen Kindern bei einem Weiher in Trams. Ball fiel ins Wasser, Opfer wollten ihn holen. Gerieten in eine tiefe Stelle und konnte auch von anderen Badegästen nicht mehr gerettet werden.
Alter: 29; Wurde beim Räumen einer Bergwiese von einem kollernden Stein am Kopf getroffen. Starb am folgenden Tag.
Alter: 50; Ein Auto mit mehreren Insassen fuhr von Landeck Richtung Nauders. Bei Finstermünz kam ihnen der Handlungsreisende Fuchs aus Bregenz mit einem Motorrad auf der falschen Straßenseite entgegen. Auto wollte ausweichen, stürzte dabei über die Böschung, wobei der Motorradfahrer mitgerissen wurde. Fielen in den Stillebach. Der Fahrer, ein Justizrentmeister aus Schlesien und der Motorradfahrer ertranken.
Alter: 21; Ein Auto mit mehreren Insassen fuhr von Landeck Richtung Nauders. Bei Finstermünz kam ihnen der Handlungsreisende Fuchs aus Bregenz mit einem Motorrad auf der falschen Straßenseite entgegen. Auto wollte ausweichen, stürzte dabei über die Böschung, wobei der Motorradfahrer mitgerissen wurde. Fielen in den Stillebach. Der Fahrer, ein Justizrentmeister aus Schlesien und der Motorradfahrer ertranken.
Alter: 11; Schwestern, Kinder eines Lokführers. Spielten mit anderen Kindern bei einem Weiher in Trams. Ball fiel ins Wasser, Opfer wollten ihn holen. Gerieten in eine tiefe Stelle und konnte auch von anderen Badegästen nicht mehr gerettet werden.
Alter: 35; Bauer, Tod durch Erhängen.
Alter: 0; Notburga Kurz (24 Jahre), Fabriksarbeiterin in Landeck, erstickte ihr Neugeborenes kurz nach der Geburt. Brachte die Leiche in einem Koffer zu ihrer Großmutter nach Wiesing, wo sie sie in die Abortgrube eines Gasthauses warf. Wurde aber entdeckt und die Mutter ausgeforscht. Obduktion ergab, dass das Kind lebensfähig war. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 12.12.29, 9: Geschworenenurteil 7 ja 5 nein auf Kindsmord, daher für einen Schuldspruch zu wenig. Angeklagte wurde daher freigesprochen! Große Unmutsbezeugung in der Zeitung, nach ähnlichen Urteilen in der jüngeren Vergangenheit.
Alter: 19; Bauernbursche, wollte seinem Vater helfen, eine vermisste Ziege zu suchen. Auf der Alpe Gamporthun stürzte er ab und verletzte sich schwer. Wurde geborgen, starb aber bald in der Sennhütte.
Alter: 70; Rechnungsrat aus Berlin. Wurde längere Zeit schon vermisst, am 12.8. als Leiche am Weg zur Darmstätter Hütte gefunden. Untersuchungskommission schließt Raubmord nicht aus, da keine Wertgegenstände gefunden wurden. Wies dazu Schlag- und Stichverletzungen auf. Am 6.9. wurde ein Verdächtiger in Bayern verhaftet: Alfred Pröller (21) aus Böhmen. Lichtbild und Fingerabdrücke wurden nach Tirol übermittelt. Wurde in Begleitung des Opfers gesehen. Wurde auch in der Tschechei wegen Flucht vor dem Militärdienst gesucht. Wurde in Laibach interniert. Später nach Tirol ausgeliefert. Musste aber am 28.2.30 wegen fehlender Beweismittel enthaftet werden.
Alter: 36; War mit Felsräumarbeiten bei der Bahn auf der Strecke Landeck-Schönwies beschäftigt. Stürzte dabei 60m tief ab und war sofort tot. Stammte aus Zams.
Alter: 20; Student aus Wien. Wollte auf die Kuchenspitze steigen. Kurz vor dem Gipfel löste sich ein Stein und das Opfer stürzte 80m in die Tiefe. Verschwand in einer Gletscherspalte. Nach Bergung der Leiche wurde sie nach Wien überführt.
Alter: 32; Bauernsohn, nervliche Probleme, erhängte sich am Dachboden des Hofes.
Alter: [unklar]; Bauer in Birkach. Wollte Holz mit einem Schlitten vom Ladner Heuberg zu Tal bringen. Verlor die Herrschaft über das Gefährt und stürzte über eine Felswand ab. Wurde tot aufgefunden.
Alter: 32; Handlungsreisender aus Dornbirn. Fuhr mit seinem Motorrad von Imst Richtung Landeck. Vor Zams kam ihm ein Auto in der Straßenmitte entgegen. Beide Fahrzeuge wichen auf die gleiche Straßenseite aus. Beim Zusammenstoß erlitt das Opfer schwere innere Verletzungen an denen es im Spital von Zams verstarb.
Alter: 57; Baupolier, starb nach einem Sturz vom Dache.
Alter: 7; Stürzte von einem Felsen und verstarb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 23; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 25; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 24; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 4; Kind eines Mechanikers. Starb an schweren Brandwunden.
Alter: 29; Bei der Rückfahrt von Nauders ins Kaunertal wich das Opfer mit seinem Rad einem LKW aus und fuhr auf einen Randstein. Dadurch wurde es unter den LKW geschleudert und überrollt. Starb auf der Stelle.
Alter: 63; Bahnwächter. Am Rückweg von Starkenbach geriet er in der Nacht in ein Gewitter. Am Inn dürfte er vom Weg abgekommen sein und stürzte in den Fluss. Seine Leiche konnte am 31.5.1930 gefunden werden.
Alter: 26; Fuhr von Landeck nach Pians und geriet mit seinem Motorrad ins Schleudern. Prallte gegen einen Masten und anschließend gegen einen Wehrstein. Starb an den schweren Kopfverletzungen. Stammte aus Nesselwängle.
Alter: 27; Hilfsarbeiter. Tod durch Erschießen.
Alter: 70; Maurer aus Schönwies. Stürzte bei Renovierungsarbeiten bei einem Haus 5m von einem Gerüst ab. Starb einen Tag später im Zamser Spital.
Alter: 71; Bäuerin im Ortsteil Steinach. Erlitt bei einem Autounfall tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 43; Oberbauarbeiten an der Arlberg-Bahnstrecke. 5 Arbeiter waren auf einer Draisine und bemerkten im letzten Moment das Annähern eines Zuges. 3 konnten rechtzeitig abspringen, Opfer wurde von der Draisine geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 11; Sohn eines Lokomotivführers, wollte in der Nähe der Perjenbrücke vor einem Fuhrwerk die Straße überqueren und wurde dabei von einem Auto überfahren. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Auto war anscheinend zu schnell unterwegs.
Alter: 31; Schlosser, beschäftigt im Kloster Zams. Geriet beim Überschreiten der Geleise unter einen Schnellzug und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 5; Spielte am Ufer des Inns. Geriet dabei in die Strömung und wurde sofort weggeschwemmt. Leiche konnte nicht gleich gefunden werden, erst am 13.9.1930.
Alter: 34; Knecht, wurde bei Perfuchsberg von einem Zug überfahren. Hatte sich nach einem Gasthausbesuch den Geleisen entlang nach Hause begeben wollen.
Alter: 44; Hilfsarbeiter aus Ladis. Bei Aufräumungsarbeiten bei einer Brandstelle stürzte eine Mauer ein und begrub das Opfer.
Alter: 15; Kindermädchen, stürzte sich in den Inn. Rief noch um Hilfe, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Grund: Beziehungsprobleme. Ihre Leiche wurde bei Zams geborgen.
Alter: 42; Holländische Staatsbürger, Kaufmänner. Wollten von St. Anton nach St. Christoph trotz Warnungen aufsteigen. Kamen dann tatsächlich unter eine abgehende Lawine und konnten erst am 21.1. geborgen werden.
Alter: 43; Holländische Staatsbürger, Kaufmänner. Wollten von St. Anton nach St. Christoph trotz Warnungen aufsteigen. Kamen dann tatsächlich unter eine abgehende Lawine und konnten erst am 21.1. geborgen werden.
Alter: 2; Kind eines Eisenbahners.
Alter: 1; Sohn eines Zoll-Oberrevisors in Nauders.
Alter: 21; Bauernsohn, erhängte sich am Dachboden des Hofes.
Alter: [unklar]; Studenten aus Wiesbaden waren mit einem heimischen Führer unterwegs. Wollten von der Wiesbadener Hütte zur Jamtal Hütte aufsteigen. Bei der Fahrt über den Jamtalgletscher löste das Opfer eine Lawine aus und wurde verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 29; Fabriksarbeiterin aus Nassereith. Wurde bewusstlos auf einer Parkbank gefunden. Verdacht auf Lysolvergiftung wurde vom Arzt bestätigt. Starb einen Tag später in der Zamser Klinik.
Alter: 53; Bankier aus Schottland. Starb an schweren Brustkorbverletzungen im Zamser Spital. Seine Leiche wurde in die Heimat überführt.
Alter: 38; Am 2.5. brach in Tösens ein Großfeuer aus, das die 4 Häuser der Fraktion Mallen vernichtete. Ehepaar Achenrainer konnte sich nur mehr schwer retten, ihr Habe verbrannte. 2 Wochen später erlag die Frau den erlittenen Verletzungen. Brandlegung wurde vermutet. Verdächtigt wurde der Kleinbauer Siegfried Auer (48 Jahre). Schwurgerichtsverhandlung am 24.9.31: Auer wurde zu 20 Jahren schweren Kerkers verurteilt. Ein Versicherungsvertreter bemerkt, dass momentan eine Häufung von gelegten Bränden auftreten, v.a. im Oberinntal und im Gschnitztal!
Alter: 29; Half ihren Mann beim Holzfischen aus dem Inn. Beide fielen in den Fluss und wurden fortgetrieben, Frau konnte nicht mehr gerettet werden. Ihre Leiche wurde einen Tag später bei Völs aus dem Inn gezogen.
Alter: 30; Ingenieur. Bezirkssekretär des Landeskulturrates für Kitzbühel. Nach der Allgemeiner Tiroler Anzeiger (3.6., 9) ist eine kurze Krankheit die Todesursache, im Matrikenbuh ist Schädelbasisbruch und Gehirnverletzung genannt. Starb im Schloss Sigmundsried, wurde in St. Johann/Tirol begraben.
Alter: 15; Spenglerlehrling. Wollte im Hausbach Holz fischen. Stein löste sich und er stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 65; Bahnpensionist. Wurde beim Heimgang von einem losgetretenen Stein getroffen. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 30; Bauleiter beim Elektrizitätswerk in Langesthei. Versuchte trotz Sturmes mit einer Materialseilbahn bergwärts zu fahren, wurde aber bei der Bergstation vermisst. Suchtrupp fand ihn sterbend auf einer Wiese. War 60m tief abgestürzt und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 0; Maria Fleckinger (23 Jahre) aus Bayern war auf Besuch in St. Anton. Dort gebar sie ein Kind und erwürgte es. Versteckte die Leiche unterm Bett, wo sie aber entdeckt wurde. Schwurgerichtsverhandlung am 22.9.31: Behauptete, dass sie das Kind aus Furcht vor dem Vater getötet habe. Durch Milderungsgründe 15 Monate schwerer Kerker.
Alter: 16; Schüler aus Innsbruck, Sohn eines Professors. Hielt sich in den Ferien in der Ladiser Gegend auf und übte sich beim Schlossschrofen im Klettern. Dabei brach ein Stein aus, und er stürzte in die Tiefe und verletzte sich dabei tödlich.