Alter: [unklar]; Bäuerin aus Faggen. War vermisst, wurde später aus dem Faggenbach in der Nähe der Pontlatzer Brücke gezogen.
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Alter: [unklar]; Bäuerin aus Faggen. War vermisst, wurde später aus dem Faggenbach in der Nähe der Pontlatzer Brücke gezogen.
Alter: 1; Kind fiel in einem unbeaufsichtigten Moment in einen Kessel mit heißer Lauge. Starb kurze Zeit später.
Alter: 4; Kletterte auf einen Holzstoß, der ins Rollen kam. Wurde von den Baumstämmen erdrückt.
Alter: 66; Bäuerin, geistig verwirrt, sprang in die Trisanna und ertrank.
Alter: 54; Wurde in der Nähe der Innbrücke gefunden. Dürfte in der Nacht vom Heimweg abgekommen worden sein. Stürzte über eine steile Böschung, möglicherweise danach erfroren.
Alter: 30; Bauer, geriet unter eine Lawine und konnte lange nicht gefunden werden. Wurde nach dem Kirchgang auf einer Brücke von der Diasbachlawine überrascht und fortgetragen. Erst am 1.3. ausgegraben.
Alter: 70; Seine Leiche wurde an einem steilen Abhang in der Nähe des Baches entdeckt. Wurde heraufgezogen, starb beim Transport nach Zams. Stammte aus Fließ.
Alter: 7; Wollte sich in Abwesenheit der Mutter einen Kaffee wärmen. Kam dem Herdfeuer zu nahe. Kleider begannen zu brennen und Kind wurde tödlich verletzt.
Alter: 36; Seit langer Zeit vermisst. Ihre Leiche wurde am 16.6. aus dem Lech bei Pinswang geborgen und dort begraben.
Alter: 48; Sägereiarbeiter, geriet in die Kreissäge und wurde an beiden Oberschenkeln schwer verletzt. Starb beim Transport nach Innsbruck.
Alter: 47; Muter war mit ihren Kindern bei der Feldarbeit. Ein Gewitter zog auf, sie suchten Schutz unter einem Baum. Dort schlug ein Blitz ein, die Frau wurde getötet, da sie sich an den Stamm anlehnte.
Alter: 50; Bauer. Beim Binden einer Holzfuhre riss ein Strick und er wurde über die Böschung der Kaunertalstraße in den Faggenbach geschleudert, wo er ertrank.
Alter: 73; Kleinhäusler. Riesige Brandkatastrophe in Zams. 45 Häuser incl. Kirche vernichtet. Schaden ca. 1,5 Mio. Kronen. Ausgebroch im Gasthaus „Zum Hirschen“. Große Hitze und Trockenheit der letzten Tage. Opfer wurde erst später vermisst. Seine Leiche am 25.8. in den Ruinen entdeckt.
Alter: 27; Pumpenwärter bei der Karbidfabrik. Wollte Rohrleitung ummontieren und musste dazu von Kollegen im Inn gesichert werden. Durch einen dahertriftenden Baumstamm wurde das Opfer weggerissen und versank in den Fluten.
Alter: 36; Wollte mit einem Kollegen die Parseierspitze ersteigen. Glitt aus, stürzte nur wenige Meter ab, aber verletzte sich dennoch tödlich. Stammte aus Göttingen und war Bahnbediensteter. Wurde in Grins begraben.
Alter: 30; Bauernbursche, geriet in eine Rauferei, bei der zuletzt auch das Messer benutzt wurde. Daneben wurde Albert Pinzger lebensgefährlich verletzt und sofort nach Innsbruck ins Spital gebracht. Täter waren die Brüder Romed und Wendelin Knabl aus Spiß. Gründe waren Familienstreitigkeiten wegen Weiderechte. Vater der Knabls wurde zuvor am Kopf verletzt und schickte seine Söhne, um Rache zu nehmen.
Alter: 36; Tischlergehilfe aus Kärnten. Geriet nach einem Gasthausbesuch mit seinem Arbeitskollegen Josef Hermsdörfer (42 Jahre) aus Böhmen in Streit. Ein anderer Bursche wollte beschwichtigen, erhielt vom Täter aber ebenfalls schwere Stichwunden. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 14.12.1911, 9: Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker und 124K an den verletzten Schlatter.
Alter: 46; Bahnwächter, wurde in der Nähe seines Hauses von einem Personenzug erfasst und zur Seite geschleudert. Starb bald an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 30; Bauernsohn, wurde von einer Kuh attackiert und am Bauch verletzt. Starb einen Tag später in der Klinik Innsbruck.
Alter: 47; Gattin eines Lokomotivführers. Geistig verwirrt. Erhängte sich im Wald.
Alter: 38; Gutsbesitzer, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn. Wurde am 26.2. in der Nähe von Zams tot aus dem Wasser gezogen.
Alter: 32; Arbeiter in der Schafwollfabrik. Wurde vom Förderband erfasst und gegen ein Schwungrad gedrückt.
Alter: 63; In einem Zimmer brach ein Brand aus, wobei das Opfer schwere Rauchgasvergiftungen erlitt. War ein weithin bekanntes Original.
Alter: 69; Pfründner, starb nach einem Sturz über eine Stiege.
Alter: 35; Ingenieur aus Riga. Universitätsprofessor. Stieg zur Konstanzer Hütte auf, wo er seinen Führer entließ. Andere Touristen fanden ihn einige Tage später erschossen auf. War anscheinend zuvor zu einer mehrjährigen Haftstrafe in seiner Heimat verurteil worden und wurde aufgefordert, nach Hause zurückzukehren.
Alter: 30; Bauernsohn aus Pians. Kam beim Holzziehen unter die Fuhre und wurde erdrückt.
Alter: 26; Referendar aus Stuttgart. Wanderte mit 16 Kollegen mit Skiern auf den Rotpleiskopf. Bei der Abfahrt von der Ascherhütte wurde Opfer plötzlich vermisst. Suchtrupp fand ihn am Fuß eines Felsens. War abgestürzt und hatte sich tödlich verletzt.
Alter: 68; Pensionierter Postmeister, ehemaliger Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. Hielt sich am Geleise auf und bemerkte nicht einen fahrenden Personenzug. Wurde überfahren und sofort getötet.
Alter: 28; Wollte vom Montafon über den Silvrettapass in sein Heimatdorf Kappl gelangen. Am nächsten Tag wurden in der Nähe des Überganges Kleidungsstücke und Wertgegenstände des Opfers gefunden. Muss über einen steilen Abhang gestürzt sein und landete in der Trisanna. Seine leiche konnte nicht mehr gefunden werden.
Alter: 1; Stürzte in einem unbeobachteten Moment in ein Wasserschaff und ertrank dort.
Alter: [unklar]; Opfer wurde nach einer Tanzunterhaltung im Gasthaus „Zum Zollhaus“ in Wiesberg erstochen. Täter will in Notwehr gehandelt zu haben.
Alter: 35; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich in den Inn. Kündigte seinen Selbstmord an. Wurde erst am 25.8. bei Kundl aus dem Inn gezogen. Dort von Angehörigen identifiziert. War Zimmermann.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich von der Sannabrücke in den Fluss. Soll aus Stanz stammen.
Alter: 15; Ziegenhirte, wurde in der Parseiergruppe durch einen Steinschlag tödlich verletzt.
Alter: 48; Hirte auf der Galtalpe Stüel im Fisser Gemeindegebiet. Wurde in seiner Hütte tot aufgefunden. Blitzschlag als Ursache.
Alter: 28; Finanzbeamter, schoss sich eine Kugel durch den Kopf.
Alter: 22; Student in München, aus Chemnitz stammend. Wollte mit einem Kollegen die Parseierspitze besteigen. Beim Abstieg rutschte er aus und stürzte am Grinnerferner ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 25; Schlossergeselle, erhängte sich in einer Zelle im k.k. Bezirksgericht. Wurde wegen Betrugsverdacht verhaftet. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 66; Hirte auf der Alpe. Wurde von einem Stier angegriffen und mit den Hörnern tödlich verletzt. Stammte aus Kappl/Paznaun.
Alter: 47; Advokat aus Wien. Wollte mit einem Kollegen, sowie einem Führer und einem Träger auf die Parseierspitze gelangen. Beim Aufstieg wurde die Gruppe von einem Steinschlag überrascht. Ein Stein traf das Opfer am Kopf und riss es in die Tiefe.
Alter: 45; Knecht, wollte mit einem Ochsenfuhrwerk aufs Feld fahren. Dabei begegnete ihm ein Knecht mit 2 Kitzen. Diese gaben sich unruhig, sodass die Ochsen scheuten. Fuhrknecht wurde dabei vom Wagen überrollt.
Alter: 88; Starb nach einem Sturz über eine Stiege.
Alter: 29; Kellner aus Salzburg. Wurde neben der Straße erschossen aufgefunden. Identifiziert durch seine Papiere. Wurde in St. Jakob beerdigt.
Alter: 61; Bauer, wurde bei der Holzarbeit von einem Baumstamm getroffen. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 3; Tochter eines Kleinhäuslers. Kinder waren in der Stube. Eines stieß die Petroleumlampe um, das brennende Öl ergoss sich auf das Opfer und entfachte die Kleider. Schwere Verbrennungen, an denen es bald starb.
Alter: 19; Kaminkehrergehilfe aus Bayern. Wollte einen Handschlitten die Gemeindestraße hinunter fahren. Konnte ihn bald nicht mehr kontrollieren und verfehlte die Brücke. Stürzte in die Rosanna und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 2.5; Bauernkind.
Alter: 48; Stammte aus der Steiermark. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; Kind des Bahnwächters fiel über die Böschung in die Rosanna und ertrank. Leiche wurde nicht gefunden
Alter: 60; Tischler aus Höfen. Fiel bei seiner Arbeitsstelle in Zams in den Inn und ertrank. Seine Leiche wurde geborgen und im Ortsfriedhof begraben.