Alter: 34; Starb nach einem Sturz von einem Felsen.
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Alter: 34; Starb nach einem Sturz von einem Felsen.
Alter: 70; Schwurgerichtsverhandlung gegen Franz Jenewein (52 Jahre), Holzarbeiter, am 8.6.1881. Opfer kam am 15.4. in die Wohnung des Täters und forderte eine Arbeit bei einem Wasserkanal ein. Kamen darüber in Streit, wobei Netzer einen Tritt in den Bauch erhielt. Starb 4 Tage später an den Verletzungen. Täter zeigte große Reue, daher Verurteilung nur zu 1 Jahr schweren Kerkers.
Alter: 5; Wurde von einem Stein erdrückt.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Francisca Pfeifer (30 Jahre), Bauerntochter am 21.9.1881. Hatte ihr Kind gleich nach der Geburt erstickt. Die Leiche versteckte sie auf dem Dachboden. Ihr Zustand wurde aber erkannt und sie legte ein umfangreiches Geständnis ab. Ihr Liebhaber lehnte die Vaterschaft ab. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 43; Leiche eines Mannes wurde am Eingang des Arlbergtunnels gefunden. Dürfte am Heimweg in der Nacht vom Weg abgekommen und abgestürzt sein.
Alter: 47; Ertrank im Talbach.
Alter: 20; Arbeiter aus Primiero.
Alter: 29; Wurde von Josef Goriup, einem Arbeiter beim Tunnelbau am Arlberg, durch Stiche verletzt, an denen sie am nächsten Tag verstarb. Tatmotiv dürfte Eifersucht gewesen sein. Täter flüchtete, wurde aber am 25.1. gefasst. Schwurgerichtsverhandlung gegen Josef Goriup (26 Jahre), Tagelöhner aus Görz, am 16.3.1881. Leugnete bis zum Schluss seine Tat. Urteil: Tod durch den Strang. Wurde vom Kaiser zu einer 20-jährigen Kerkerstrafe begnadigt.
Alter: 27; Durch die Schneeschmelze geriet ein Holzblock ins Rollen und traf eine Bäuerin, die Wäsche aufhängen wollte. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 37; Italienischer Arbeiter aus dem Trentino in einem Steinbruch. Durch einen vorzeitig losgegangenen Sprengschuss wurde das Opfer von Holzkeilen am Kopf getroffen, die tödliche Verletzungen verursachten.
Alter: 27
Alter: 32; Erlitt tödliche Kopfverletzungen als er von einem Waggon überfahren wurde.
Alter: 20; Wurde in der Nähe des Tunnelportales von einem Rollwagen überfahren und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Schuld war eine falsche Weichenstellung. Seit Beginn des Baues der Arlbergbahn im Juni 1880 ist dies der 2. tödliche Arbeitsunfall auf Tiroler Seite.
Alter: 61; Mann trieb den Inn hinab und rief um Hilfe. Vorrichtungen dazu waren aber nicht vorhanden, sodass er kurze Zeit später ertrank. Selbstmord nicht ausgeschlossen, da er in großen finanziellen Problemen steckte.
Alter: 33
Alter: 27; Finanzwachebeamter, glitt beim Gang zu seiner Dienststelle bei Martinsbruck an einer eisigen Stelle aus und stürzte in eine Schlucht ab. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 62; Wurde mit einer tödlichen Stichwunde im Hals aufgefunden.
Alter: 28; Beim Tunnelbau wurde der Arbeiter aus dem Trentino von einem fallenden Stein getroffen. Starb am Weg ins Spital.
Alter: 35; Bahnarbeiter aus Levico. Wollte mit einem Kollegen 2 Kitze aus einer Felshöhle retten, wohin sie sich verstiegen hatten. Nachdem dies gelang, seilte sich das Opfer ab, statt abzusteigen. Unerwartet ließ er das Seil los und stürzte über felsiges Gelände ab. Verletzte sich dabei tödlich.
Alter: 20; Bahnarbeiter aus Cavalese. Starb bei einem Arbeitsunfall.
Alter: 22; Tagelöhner aus Welschtirol. Ertrank im Inn.
Alter: 42; Pächter eines Gasthauses in Pians. Erhoffte sich gute Geschäfte durch den Bau der Arlbergbahn, was aber nicht eintrat. Sein Vermögen sollte verpfändet werden. Aus diesen Gründen stürzte er sich bei Flirsch in die Rosanna und ließ sich nicht mehr retten.
Alter: 71; Wurde mit schweren Kopfwunden im Stall aufgefunden. Starb wenige Stunden später. Obduktion ergab einen gewaltsamen Tod. Verdächtigt wurde sein Mitbewohner, der einen Pflegevertrag für ihn hatte. Schwurgerichtsverhandlung am 25.9.1882 gegen Zacharias Friedl (55 Jahre). Sollte für die Pflege des Opfers ca. 1200fl nach seinem Tod erhalten. Wurde nun des Mordes bezichtigt. Leugnete alles bis zum Schluss, aber die Indizien sprachen gegen ihn. Urteil: Tod durch den Strang. Später vom Kaiser zu 20 Jahren schweren Kerkers begnadigt (BZ 22.11.82, 3)
Alter: 47; Bahnarbeiter aus Welschtirol. Starb nach einem Absturz im Spital.
Alter: 7; 2 Mädchen beim Spielen. Eine von ihnen legte sich ein Handtuch um den Hals und hängte sich an einen Haken. Konnte sich nicht mehr befreien und erstickte.
Alter: 79
Alter: 31; Arbeiter aus dem Trentino wurde im Arlbergtunnel (Ostteil) von einem fallenden Stein tödlich verletzt.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Johanna Landerer (26 Jahre), Dienstmagd aus Zams am 12.12.1882. Erwürgte ihr Kind gleich nach der Geburt. Leugnete nicht die Tat. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 37; Arbeiter aus dem Nonsberg beim Tunnelbau. Dort löste sich ein großer Stein und traf das Opfer. Konnte von seinen Kollegen nicht gerettet werden.
Alter: 25; Geistig verwirrt seit längerer Zeit. Entfernte sich unbemerkt vom Haus und stürzte sich in den Fendelser Bach.
Alter: 44; Stürzte beim Salzen des Viehs von einem Felsen in den Tod.
Alter: 26; Arbeiter aus dem Trentino beim Tunnelbau. Eine nicht gezündete Dynamitladung ging unvermutet los und verletzte das Opfer tödlich am Unterleib.
Alter: 28; Wurde bei Holzarbeiten tödlich verletzt. Stammte aus Kärnten.
Alter: 24; Streit unter italienischen Arbeitern am Tunnelbau artete aus. Das Opfer wurde in der Unterkunft erstochen. Schwurgerichtsverhandlung gegen Giovanni Scardanzan aus Belluno (30 Jahre), Maurer am 13.3.1883. War durch mehrere Kollegen zuvor gereizt worden. Wollte Ruhe stiften und schlug mit seiner Lampe u.a. auf den Täter ein. Dieser zog ein Messer und verletzte das Opfer am Oberschenkel. Dieses starb an Verbluten. Urteil: 3 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 18; Die zwei italienischen Arbeiter versuchten in einem Steinbruch gefrorenes Dynamit aufzutauen. Dazu wollten sie Wasser mit glühenden Eisenstücke zu erhitzen. Dabei entzündete ein Funke das Dynamit, das explodierte. Wurden augenblicklich getötet.
Alter: 61; Wurde beim Holztreiben von einem Baumstamm tödlich verletzt.
Alter: 26; Arbeiter aus Belluno. Verunglückte tödlich in einem Steinbruch.
Alter: 26; Die zwei italienischen Arbeiter versuchten in einem Steinbruch gefrorenes Dynamit aufzutauen. Dazu wollten sie Wasser mit glühenden Eisenstücke zu erhitzen. Dabei entzündete ein Funke das Dynamit, das explodierte. Wurden augenblicklich getötet.
Alter: 25; Italienischer Arbeiter. Wurde in einem Steinbruch von einer gelösten Steinplatte getroffen und erdrückt.
Alter: 53; Bahnarbeiter aus Fließ. Erlitt einen tödlichen Arbeitsunfall.
Alter: 40; Italienischer Maurer, wurde im Arlbergtunnel von einem Rollwagen erfasst und geriet unter das Gefährt. Wurde erdrückt. Am Gedenkstein abweichende Schreibweise.
Alter: 43; 2 Arbeiter gerieten in ihrem Quartier in Streit, wobei das Opfer durch einen Schlag auf die Schläfe verstarb. Schwurgerichtsverhandlung gegen Sebastian Oberschmied (57 Jahre) am 12.6.1883. Beide arbeiteten beim Bahnbau. Waren in einer Unterkunft im gleichen Zimmer untergebracht. Kamen immer wieder in Streit, so auch beim Tattag. Opfer bekam mehrere Schläge gegen den Kopf, an denen er Stunden später verstarb. Wegen zahlreicher Milderungsgründe zu 1 Jahr schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 11
Alter: 28; Bahnarbeiter, wurde im Arlbergtunnel von einem Materialzug überfahren. Lag beim Unglück auf den Schienen. Vom Gedenkstein.
Alter: 13; Sohn des Besitzers einer Spirituosenhandlung wollte Alkohol in eine Flasche abfüllen. Dabei kam er der Spirituslampe zu nahe, sodass ein Brand ausbrach. Dieser konnte zwar schnell gelöscht werden, der Bursche erlitt aber tödliche Brandverletzungen.
Alter: 1.5
Alter: 57
Alter: 24; Schwurgerichtsverhandlung gegen Anton Pregel (32 Jahre), Schmied aus Krain, am 12.12.1883. Streit in einem Gasthaus am 8.9. zwischen Italienern und Schweizern in Angedair. Täter versetzte einem Schweizer einen Stich in die Brust. Wurde ins Spital überführt, wo er 3 Tage später verstarb. Urteil: 6 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 44; In der Nähe des Bahnhofes wurde die Frau eines Bahnwächters von einer Lok erfasst und mitgeschleift. War sofort tot.
Alter: 26; Bei Sprengarbeiten löste sich ein Stein und fiel auf eine Wohnbaracke. Dort durchbrach er das Dach und erschlug einen Arbeiter, der beim Mittagessen war.