Alter: 37; Bahnwärter, wollte vor einem Zug eine Signalscheibe von den Geleisen entfernen, wurde dabei aber von der Lok erfasst und überrollt.
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Alter: 37; Bahnwärter, wollte vor einem Zug eine Signalscheibe von den Geleisen entfernen, wurde dabei aber von der Lok erfasst und überrollt.
Alter: 36; Bahnbediensteter, stürzte zwischen Imst und Roppen vom Zug und verletzte sich tödlich.
Alter: 47; Holzhändler aus Arzl/Imst. Benutzte die Bahngeleise als Weg und bemerkte einen Zug nicht. Wurde überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: 28; Bahnarbeiter, wurde im Bahnhof bei der Arbeit von einem Schnellzug überfahren.
Alter: 20; Bahnarbeiter aus Hötting. War erst seit ein paar Tagen im Dienst. Wurde von einer Weiche eingeklemmt und von einem Waggon überfahren. War sofort tot.
Alter: 24; Zugbremser, fiel von seinem Posten und wurde von den folgenden Waggons überrollt.
Alter: 28; Arbeiter in einem Tonwerk aus Ehrwald. Wurde tot neben den Geleisen aufgefunden. Wurde am Heimweg aus unbekannten Gründen von einem Zug erfasst.
Alter: 80; Anscheinend taube Frau verirrte sich auf den Bahndamm. Wurde vom Zug überfahren.
Alter: 39; Arbeiter, wollte mit dem Rad nach Zirl fahren. Weg allerdings schwer passierbar. Streifte einen Wehrstein und stürzte über einen Abhang in den Bach, wo er ertrank.
Alter: 37; Bahnwächter. Wurde tot am Bahnkörper aufgefunden. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 19; Stationsaufseher, aus Innsbruck stammend. Wurde von einem Zug überfahren, starb wenige Stunden danach.
Alter: 30; Streckenwächter, wurde im Dienst von einem Schnellzug überfahren. Beide Beine abgetrennt, in der Klinik Innsbruck verstorben.
Alter: 57; Bahnwächter. Beim Schließen der Schranken wurde er von einem Schnellzug überfahren.
Alter: 29; Schlosser. Am Weg zur Arbeit stürzte er vom Rad und fiel in eine Sense. Wurde ins Spital nach Imst überführt, wo er starb.
Alter: 50; Bauer, ging die Geleise entlang und bemerkte nahenden Zug nicht. Wurde niedergestoßen. Starb im Spital in Kirchberg.
Alter: 18; In der Nähe des Holzleithensattels stürzte Auto aus Garmisch um. Chauffeur kam darunter zu liegen und wurde erdrückt. Die beiden anderen Insassen aus New York wurden nur leicht verletzt. Die Leiche wurde nach Weilheim überführt.
Alter: 55; Wurde am 19.6. von einem Radfahrer niedergestoßen. Hohes Tempo. Starb 3 Wochen später. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 10.10., 6: Alois Rueland trug Schuld am Tod, obwohl er ärztliche Betreuung organisierte. Urteil: 1 Monat strenger Arrest.
Alter: 26; Knecht, wollte mit einem Fuhrwerk bei Roppen die Bahn überqueren und übersah einen Schnellzug. Der tötete auf der Stelle das Opfer und beide Pferde. Gerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 5.8.1912, 6: Angeklagt waren 2 Bahnbedienstete. Einer sollte Glockensignal weitergeben, um die Schranken zu schließen. Traf verspätet ein, daher war Schranken noch offen. Keine endgültige Urteilsfindung.
Alter: 42; War beim Brückenbau der Bahn im Ötztal beschäftigt. Wollte seinen Lohn in der Station Ötztal abholen und benutzte die Gleistrasse als Weg. Überhörte einen Zug und wurde tödlich verletzt. Stammte aus Kärnten.
Alter: 31; Wollte erstmals ein Motorrad ausprobieren. Stürzte auf die Straße und erlitt tödliche Verletzungen. Beamter der k.k. Bezirkshauptmannschaft. Stammte aus Wiener Neustadt. In der Zeitung unter: Radfahrerunfall!
Alter: 38; Wollte mit seinem Rad am Abend Heimfahrt antreten. Auf der Brücke über die Windauer Ache stürzte er ins Bachbett auf den Schotter. Glaubte nur leicht verletzt zu sein, starb aber am nächsten Tag. Wurde in Westendorf beerdigt.
Alter: 15; Arbeiter in der Ziegelfabrik. Ging mit einem Kollegen vor einem fahrenden Wagen bergauf. Wagen kam näher, ein Bursche konnte über die Böschung springen, Opfer wechselte aber nur das Geleise, wo ein entgegenkommender Wagen ihn erfasste und überfuhr. Starb bald darauf an den schweren Verletzungen.
Alter: 34; Bahnwächter, wurde im Bahnhof von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Starb am Weg ins Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 41; Landsturmmann aus Trient. War als Wachposten an der Bahn zugeteilt. Übersah einen Zug.
Alter: 19; Güterzugskondukteur geriet zwischen die Puffer zweier Waggons und wurde erdrückt. Wurde zuvor vom Militärdienst beurlaubt. Stammte aus Grins.
Alter: 47; Soldat aus OÖ, dürfte von einem Zug gestürzte sein und wurde anschließend überfahren. Wurde im Windauer Tunnel gefunden und am 8.11.1918 im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 70; Stürzte von einem Eisenbahnwaggon und erfor anschließend in der Nacht.
Alter: 24; Metzger, stürzte aus einem Zug und erlitt tödliche Wirbelsäulenverletzungen.
Alter: 46; Felssturz auf die Bahnanlage zwischen Schönwies und Imst. Geleise wurden verlegt als gerade ein Güterzug passieren wollte. Lokomotive und die nächsten Wagen wurden in den Inn geschleudert. Prantauer war Bremser (aus Zams) kam dabei um. Der Zugsführer Huszar starb einen Tag später in der Chirurgischen Klinik in Innsbruck.
Alter: 25; Felssturz auf die Bahnanlage zwischen Schönwies und Imst. Geleise wurden verlegt als gerade ein Güterzug passieren wollte. Lokomotive und die nächsten Wagen wurden in den Inn geschleudert. Prantauer war Bremser (aus Zams) kam dabei um. Der Zugsführer Huszar starb einen Tag später in der Chirurgischen Klinik in Innsbruck.
Alter: 37; Auto mit einer Innsbrucker Gesellschaft von 5 Personen wollte von Stams nach Hause zurückfahren. Bei einem Ausweichmanöver vor der Klausenbachbrücke in Rietz geriet der Wagen über die Böschung. Fahrer wurde erdrückt, Mitfahrerin erlitt tödlich innere Verletzungen. In Innsbruck beerdigt.
Alter: 21; Auto mit einer Innsbrucker Gesellschaft von 5 Personen wollte von Stams nach Hause zurückfahren. Bei einem Ausweichmanöver vor der Klausenbachbrücke in Rietz geriet der Wagen über die Böschung. Fahrer wurde erdrückt, Mitfahrerin erlitt tödlich innere Verletzungen. In Innsbruck beerdigt.
Alter: 27; Bahnarbeiter, war im Bahnhof mit Verschub beschäftigt. Geriet zwischen 2 Waggons und wurde überfahren. Wohnsitz war in Hötting.
Alter: 22; Heizer aus Sautens. War mit dem Zug auf dem Heimweg und muss aus dem Waggon gestürzt sein.
Alter: 13; Versuchte im Bahnhof auf einen Rollwagen zu springen. Glitt aus und geriet unter die Räder. Starb bald darauf im Spital von Zams. Stammte aus Obsteig.
Alter: 19; Sohn eines Wirtes. War Anfänger beim Fahrradfahren. Wagte sich auf die Straße, kam aber vom Weg ab und stürzte in den Bach. Leiche am 21.7.1923 in Umhausen geborgen.
Alter: 76; War in Tannrain als Kuhhirt beschäftigt. Schwerhörig, überquerte die Geleise trotz geschlossener Schranken.
Alter: 10; Wurde von einem Zug erfasst und auf der Stelle getötet.
Alter: 46; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
Alter: 36; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
Alter: 49; Bahnarbeiter, benutzte die Bahntrasse um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen. Wurde von einer Lok von hinten erfasst und zu Boden gestoßen. Starb einen Tag später an den Verletzungen im Spital von Wörgl.
Alter: 30; Heizer auf einer Lokomotive fiel bei der Einfahrt in den Bahnhof vom Zug. Wurde vom Führer erst spät bemerkt. Wurde zwar schnell gefunden, starb aber auf der Fahrt ins Wörgler Spital.
Alter: 8; 2 junge Burschen wurden vom Postbus der Linie Imst-Lermoos überfahren. Diese hatten sich auf einen LKW gesetzt, von dem sie kurz vor dem Bus absprangen. Wurden vom Bus überfahren. Opfer starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 75; Bauer, wurde von einem Auto überfahren. War schwerhörig. War ehemals bekannter Bergführer und Partner von Ludwig Purtscheller.
Alter: 47; Pflegling des St. Josef-Instituts in Mils/Hall. Hatte sich dort unbemerkt entfernt. Wurde von einem Schnellzug überfahren. Konnte erst später identifiziert werden. Daten in
Alter: 49; Schaffner der Bundesbahn. Geriet zwischen die Puffer zweier Waggons, wobei ihm der Brustkorb eingedrückt wurde. Starb am Weg in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 60; Radfahrer aus der Gegend vor München stieß mit einem Postomnibus zusammen. Starb nach der Einlieferung ins Innsbrucker Spital.
Alter: 20; Bauernsohn. Wollte bei Windau vom fahrenden Zug springen. Geriet dabei unter die Räder. Starb kurze Zeit später im Krankenhaus von Wörgl.
Alter: 42; Schweres Autounglück bei Sölden. Zu einem Begräbnis in Längenfeld wollte eine Gruppe von 8 Trauernden mit dem Auto des Gastwirtes Isidor Riml - ein Verwandter des Verstorbenen - fahren. Martin Riml (19 Jahre), Neffe des Gastwirtes, lenkte das Auto. Nach Passieren des Tunnels geriet das Auto in einer scharfen Kurve über die Böschung und stürzte ca. 16m in eine Schlucht. Julius Moro war Notar in Silz und einer der besten Sportler Tirols. Die Grüners waren Brüder und Bauern. Julius Moro wurde in Silz beerdigt.
Alter: 25; Schweres Autounglück bei Sölden. Zu einem Begräbnis in Längenfeld wollte eine Gruppe von 8 Trauernden mit dem Auto des Gastwirtes Isidor Riml - ein Verwandter des Verstorbenen - fahren. Martin Riml (19 Jahre), Neffe des Gastwirtes, lenkte das Auto. Nach Passieren des Tunnels geriet das Auto in einer scharfen Kurve über die Böschung und stürzte ca. 16m in eine Schlucht. Julius Moro war Notar in Silz und einer der besten Sportler Tirols. Die Grüners waren Brüder und Bauern. Julius Moro wurde in Silz beerdigt.