Alter: 51; Pflegling entwich aus dem Frauenkloster in Imst. Stammte aus Fiß. Ihre Leiche wurde am 25.10. in einem Stadel bei Karrösten gefunden. Tod durch Erschöpfung und späteres Erfrieren.
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Alter: 51; Pflegling entwich aus dem Frauenkloster in Imst. Stammte aus Fiß. Ihre Leiche wurde am 25.10. in einem Stadel bei Karrösten gefunden. Tod durch Erschöpfung und späteres Erfrieren.
Alter: 77; Dürfte nach einem Gasthausbesuch den Steg über die Ötztaler Ache verfehlt haben und stürzte ins Wasser. Seine Leiche wurde einen Tag später bei Winklen geborgen.
Alter: 24; Chauffeur aus Sterzing. Steuerte ein Motorrad mit Beifahrer nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit (90km/h) von Barwies Richtung Mieming. Bei einer Kurve geriet das Fahrzeug über die Böschung und landete auf dem Dach eines Bauernhofes. Fahrer war sofort tot, dieser hatte zuvor das Motorrad entwendet, als Licht diente eine Taschenlampe!
Alter: 64; Half seinem Schwiegersohn mit Heuarbeiten aus. Stürzte vom Heuwagen, als der Wiesbaum emporschnellte. Starb sofort an den Kopfverletzungen. Stammte aus Tösens.
Alter: 41; Arbeitsloser Hoteldiener. Wurde in der Nähe des Badhauswirts mit durchschnittener Kehle und Pulsadern aufgefunden. Gerichtskommission konstatierte Mord und nicht Selbstmord. Aufklärung des Mordes erst Ende Juli 1933. Polizei verhaftete Franz Bachler und Alois Lechner wegen Brandstiftung. Sie gaben einen Komplizen bekannt, den Hilfsarbeiter Anton Clementi (26 Jahre); Lechner und Clementi zechten in dieser Nacht mit dem Opfer und beschlossen, ihn zu ermorden und zu berauben. Am Weg zu einem anderen Gasthof schnitten sie ihm die Kehle durch. Waren für 2 weitere Morde verantwortlich: 11.10.1931, wo sie einen Stadel anzündeten. Die Arbeiterin Barbara Stöckl, die ein Verhältnis mit Clementi hatte, verbrannte dabei. Alle 3 waren an diesem Mord beteiligt. Am 5.4.1933 erfolgte der Mord am Mosnerbauern Josef Achrainer (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 1.8.33, 1). Prozess gegen sie ab 17.7.1934.
Alter: 51; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 35; War mit ihrem Bruder am Feld in Seehaus mit Strohaufladen beschäftigt. Beim Verketten des Deckbaumes (Wiesbaum) riss die Befestigung und der Balken schleuderte das Opfer vom Wagen. Erlitt schwere Wirbelsäulenverletzungen. Starb einen Tag später in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 29; Kaufmann aus Zürich. Bei der Eisenbahnbrücke geriet sein Auto ins Schleudern. Chauffeur blieb unverletzt, Opfer starb noch an der Unfallstelle.
Alter: 52; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 24; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 45; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 36; Gattin eines Regierungsrates aus Berlin. Machte eine Tour mit 2 Kollegen in das Gamskogelgebiet. Wurde plötzlich vermisst. Suchtrupp fand ihre Leiche noch am gleichen Tag am Fuß der Magdalenawand.
Alter: 71; Praktischer Arzt aus Silz. Fuhr mit seinem Fahrrad gegen Telfs. Von da kam ihm ein Motorrad entgegen, mit dem er zusammenstieß. Wurde auf die Straße geschleudert und starb schnell an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 35; Buchhalterin aus Berlin. Beim Abstieg vom Brunnenkogel rutschte sie auf einem Schneefeld aus und stürzte anschließend über felsiges Gelände ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 74; Sägereiarbeiter aus Cortina. Wurde ertrunken aufgefunden. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
Alter: 37; War mit dem Errichten eines Zaunes beschäftigt. Wurde von fallenden Steinen getroffen. Erlitt schwere Verletzungen, an denen er im Krankenhaus Zams erlag.
Alter: 28; Bauernsohn, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 49; Bauer in Silz. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 13.5. in Innsbruck aus den Inn gezogen.
Alter: 67; Bekannter Gastwirt in Stams, erhielt von einem Pferd einen Huftritt, sodass er zu Boden geschleudert wurde. Starb an den schweren Kopfverletzungen. War mit der Haller Linie der Speckbacherfamilie verwandt.
Alter: 38; Arbeiter waren im Bahnhof Imst beschäftigt, Blockholz auf Waggons zu laden. Opfer stand auf den Blöcken und stürzte herab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 38; Redakteur aus Berlin. Wurde nach einer Tour lange vermisst. Seine Leiche wurde am 28.6. im Almajurtal gefunden und an Hand von Dokumenten identifiziert. Dürfte damals unter eine Lawine geraten sein.
Alter: 74; Seine Leiche wurde nördlich der Fraktion Burgstein am 10.3. gefunden. Dürfte am Heimweg im Wald vor Erschöpfung erfroren sein.
Alter: 2.5; Bauernkind aus Gschwent, erlitt durch heißes Wasser tödliche Verbrühungen.
Alter: 61; Bauer aus Spadegg. Schwermütig. Schnitt sich die Kehle durch und stürzte sich anschließend in den Inn.
Alter: 69; Mann wurde lange Zeit vermisst, am 15.4.1930 wurde seine Leiche in der Windauer Ache gefunden. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein. Stammte aus Kirchberg.
Alter: 15; Sohn eines Kleinbauern, ging mit einem Kollegen in den Wald, um verbotenerweise zu jagen. Opfer kehrte nicht mehr zurück. Suchtrupp fand ihn erschossen auf. Beim Verstecken des Gewehres muss sich ein Schuss gelöst haben, der ihn in den Kopf traf.
Alter: 23; Studentin der Medizin in Innsbruck aus Linz. Tochter eines Linzer Primarius. Wollte von St. Leonhard zur Schwarzenbergeralpe wandern. Stürzte am Weg dahin tödlich ab. Hatte ungeeignete Bergschuhe an.
Alter: 20; Münchner Gesellschaft vergnügte sich auf einer Hütte am Marienbergjoch in den Mieminger Alpen. Kleiner ausgebrochener Brand erschreckte das Opfer, das aus dem Fenster sprang. Fiel aus geringer Höhe auf den felsigen Boden und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 75; Pfründnerin. Stürzte sich in die Ötztaler Ache. Ihre Leiche wurde bei Huben aus dem Bach gezogen.
Alter: 28; Holländische Bankbeamte, wollten eine Gletschertour in den hinteren Ötztaler Ferner machen. Kehrten davon nicht mehr zurück. Große Suche, allerdings unterbrochen von schlechtem Wetter. Ihre Leichen wurden am 16.9. gefunden. Anscheinend wurden 10.000S Finderprämie ausgesetzt, allerdings in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (21.11.29, 9) dementiert.
Alter: 46; Touristin aus Berlin. Stürzte durch einen Fehltritt auf einem Alpinweg ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 25; Wollte in Gries/Sulztal Edelweiß pflücken. Beim Aufstieg brach ein Stein aus und er konnte sich nicht mehr halten.
Alter: 28; Holländische Bankbeamte, wollten eine Gletschertour in den hinteren Ötztaler Ferner machen. Kehrten davon nicht mehr zurück. Große Suche, allerdings unterbrochen von schlechtem Wetter. Ihre Leichen wurden am 16.9. gefunden. Anscheinend wurden 10.000S Finderprämie ausgesetzt, allerdings in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (21.11.29, 9) dementiert.
Alter: 49; Bauer in Brennbichl. Wurde vom Auto des Franz Fink überfahren und schwer verletzt. Hatte unachtsam die Straße überquert. Starb noch am gleichen Tag im Spital von Imst.
Alter: 18; Student aus Wien. Machte eine Tour mit einem Kollegen auf die Mutmalspitze. Beim Abstieg wollten sie über ein Schneefeld abrutschen, beim Opfer geriet Geschwindigkeit außer Kontrolle und es stürzte in eine Gletscherspalte. Verletzte sich dabei tödlich. Wurde von einheimischen Bergführern geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 17; Pfarrerstochter aus Berlin. Stürzte in die Ötztaler Ache, wo sie ertrank. Ihre Leiche wurde nach Berlin überführt. Keine Erwähnung in den Zeitungen!
Alter: 29; Beamter aus Sachsen. Wurde seit mehreren Tagen vermisst, am 6.8. in der Nähe des Wechnerkogels am Mittertalergletscher gefunden. Stürzte über 100m am Südostgrat des Acherkogels ab.
Alter: [unklar]; Wollte in einem Weiher bei Freundsheim ein Bad nehmen. Schrie plötzlich um Hilfe, konnte aber nicht mehr rechtzeitig ans Ufer gebracht werden. Möglicherweise Herzinfarkt vorausgegangen.
Alter: 39; Bergmann im Werk Dirstentritt. Traf beim Bohren eine nicht abgesprengte Patrone, die explodierte. Wurde dabei tödlich verletzt.
Alter: 69; Dienstbote, starb nach einem Sturz von einem Baum.
Alter: 52; Bäuerin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 4.6. in Kramsach angeschwemmt.
Alter: 64; Tagelöhner, Pflegling aus Stams, nervenleidend, erhängte sich am Dachboden des Versorgungshauses.
Alter: 38; Im Gebiet der Karlsruher Hütte wurde ein Heeresbergführerkurs abgehalten. Gruppe versuchte einen Aufstieg auf den Schlafkogel. Sie löste eine Lawine aus, die mehrere Teilnehmer verschüttete. Ein Major konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 64; Wollte sich in den Inn stürzen, fiel aber auf Steine, die neben einem Pfeiler lagen. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Stammte aus Sautens.
Alter: 31; Skikurs der Nürnberger Polizei. Am Aufstieg zum Festkogel löste sich ein Schneebrett und verschüttete 3 Personen. Ein Oberleutnant der Schutzpolizei konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 33; Bauer, trübsinnig, Tod durch Erschießen.
Alter: 36; Arbeiter, finanzielle Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 38; Gattin einer Tischlermeisters, schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 36; Tourist aus München. Bestieg mit Skiern die Hohe Salve und wurde von einer Lawine verschüttet. Wurde noch lebend geborgen, starb aber bald an den Verletzungen. Wurde nach München überführt. War englischer Staatsbürger.
Alter: 55; Metzgermeister, wurde mit seiner Wirtschafterin mit Vergiftungserscheinungen tot in der Wohnung aufgefunden. Verdacht auf ein Verbrechen. Kommission stellte allerdings Tod durch CO Gase aus einem schadhaften Ofen fest.